...so kehrst du reicher in dich selbst zurück.

Stadttheater
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Pick and Run (Fr, 11 Aug 2017)
    Sport mit Umweltbewusstsein kombinieren - das machen die Mülljogger von Haifa, Israel. In ihren blauen T-Shirts joggen sie lässig den Strand entlang und sammeln dabei den Müll anderer Menschen auf, der ansonsten wieder im Meer landen würde. Einfach loslaufen und machen. Wunderbar.   zum Beitrag in der ARD-Mediathek //
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Nice People (Fr, 04 Aug 2017)
  Ähnlich wie Musik baut auch Sport oft Brücken und trägt nicht unerheblich zur...ja, nennen wir es einfach mal Völkerverständigung bei. Das zeigt auch der Dokumentarfilm "Nice People", der an den Kult-Film "Cool Runnings" erinnert, der mich seinerzeit in meiner Jugend gleich über mehrere Wochen geflasht hat. Aktuell lässt sich "Nice People" hier ansehen. Schöne Bilder. Gut ausgewählte Musik. Und vor allem gleich mehrere beeindruckende Geschichten. Könnte sich lohnen. //
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Die erste Zugfahrt (Do, 03 Aug 2017)
// Ihr Albumpaten habt mittlerweile ✰✰✰ über 4000 Euro ✰✰✰ zusammengebracht. Das ist Rückenwind!   In der letzten Woche bin ich zum ersten Mal mit einem der 10 » Zugvögel « in den Zug gestiegen. Davor war ich neugierig, um nicht zu sagen aufgeregt. Die gemeinsame Zeit ab Wanne-Eickel mit einer gemütlichen Zugfahrt bis Münster und einem Eis-Aufenthalt in Haltern auf dem Weg zurück war schlussendlich genau so, wie ich mir das erhofft hatte. Ne, stimmt gar nicht. Das war alles noch viel runder! Ein vertrauensvoller Austausch über das Leben, mal tiefgründig ernst, mal humorvoll verspielt - das war ein traumhafter Einstieg in den kreativen Prozess, der nun parallel zur Finanzierung des Albums Fahrt aufnimmt.   Nach den Reisen und Auftritten der letzten Wochen widme ich mich dieser Tage von Duisburg aus weiteren organisatorischen Schritten. Dazu gehörte in der vergangenen Woche auch Recherche-Arbeit in Sachen Tonstudio. Daraus geworden ist, dass ich im Laufe des Augusts zwei Studios hier in NRW besichtigen werde. Ich habe salopp gesagt so richtig Bock darauf und bin gespannt, wie meine Eindrücke ausfallen werden.   In den letzten Tagen ist außerdem die Entscheidung in mir herangereift, neben der regelmäßigung Losziehung auch künstlerisch loszulegen. Das heißt im Klartext, einen der Songs, die neben den 10 » Zugvögel «-Kompositionen auf dem Album erscheinen werden, im Laufe des Herbstes zu produzieren, ehe dann gegen Ende des Jahres und nach Absicherung der Finanzierung der Rest der Produktion erfolgt. "Single-Auskopplung" nennt man das wohl. Ich für meinen Teil habe einfach Freude daran, mit der kreativen Umsetzung konkret zu werden und mit einer entsprechenden digitalen Vorab-Veröffentlichung möglicherweise auch weitere potenzielle Albumpaten zu erreichen.   Als Albumpaten genießt ihr bereits heute Privilegien. Ihr kommt somit in den Genuss einer provisorischen iPhone-Aufnahme, die ich für eine ehemalige Schulfreundin erstellt habe. Sie hatte mir nach einem Konzert in Süddeutschland erzählt, wie viel Freude sie an "Wenn die neuen Zeiten anbrechen" hatte. Nun also auch für euch in einer Demo- (bzw. Schlafanzug-) Version: Und natürlich wollt ihr wissen, wie es um den Lostopf bestellt ist. Gestern Abend gab es die zweite Auslosung. Somit stehen weitere zwei » Zugvögel « fest. Die glücklichen Gewinner sind bereits informiert. Falls ihr nicht von mir gehört habt, seid bitte nicht traurig. Weitere sechs » Zugvögel « gilt es in den nächsten Wochen noch zu ziehen. Es ist also noch alles drin! // Das soll es für heute von mir gewesen sein.   Ich halte euch auf dem Laufenden...und freue mich im Übrigen auch über Neuigkeiten von euch!   In diesem Sinne grüßt euch herzlich aus Duisburg eure Anke //
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Schienspiration (Fr, 28 Jul 2017)
Zugegeben, für das Wortspiel im Titel habe ich mich erst nach kurzem Zögern entschieden. Ich habe schon bessere 'rausgehauen, schätze ich. Umumstritten ist jedoch, dass ich das Zugfahren in dieser Woche einmal mehr als inspirierend erlebt habe. Ob ICE oder Nahverkehr, wenn ich auf den Schienen unterwegs bin, kann ich ebenso konzentriert arbeiten wie entspannt lesen oder einfach genussvoll Musikhören und aus dem Fenster gucken. Und Gespräche haben dort bisweilen auch eine ganz besondere Qualität, habe ich beobachtet. So zuletzt beim ersten Interview für mein Album » Zugvögel «. Mein Gesprächspartner saß zuletzt vor vielen Jahren im Zug und war ganz angetan von unserer gemeinsamen Fahrt durch's Grüne. Wer also mal auf der Suche nach Inspiration ist... //
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Was uns erfüllt. (Fr, 28 Jul 2017)
Schnappschuss meines Gleitschirmflugs im Libanon mit fünf Elementen aus einem Vortrag, den ich gemeinsam mit Knud Mitte Juli bei einer geschlossenen Veranstaltung in Essen abhielt. Dabei bekam jeder Teilnehmer einen Ausdruck dieser Illustration. Schnappschuss meines Gleitschirmflugs im Libanon mit fünf Elementen aus einem Vortrag, den ich gemeinsam mit Knud Mitte Juli bei einer geschlossenen Veranstaltung in Essen abhielt. Dabei bekam jeder Teilnehmer einen Ausdruck dieser Illustration. Ich bin viel gereist in der letzten Zeit. Habe viele Menschen erlebt und kennengelernt. "Was erfüllt uns?", frage ich mich, während sich die Fülle der Eindrücke noch in mir sortiert. Eine andere Version dieser Frage könnte lauten: "Was bringt unsere Augen zum Leuchten?" oder "Was weckt das unbändig erfreute Kind in uns?" Jeder wird zu gegebener Zeit seine ganz eigenen Antworten auf diese Fragen finden. Eines scheint dabei sicher: Am Innehalten kommt niemand vorbei. Wer die Fülle schließlich in sich findet, der hat eine Menge zu geben. In einem Song, der in den Tagen nach meiner Rückkehr aus dem Libanon entstanden ist, heißt es: // Frieden beginnt immer in Herzensregionen, fernab von Landesgrenzen und Weltreligionen. Beten, meditieren, nennen wir's doch einfach Innehalten. Auf jeden Fall müssen wir aus- und runterschalten. Was jeder von uns tun kann, findet er im Innen. Einzig eines muss er tun: sich besinnen. Wissen noch nicht wohin, aber fangen wir bloß nicht mit dem Ausruh'n an, ehe wir uns nicht im Klaren sind, was jeder von uns tun kann. Denn die Welt ist komplex und wir sind mittendrin. Sind doch längst unterwegs auf der Suche nach Sinn. Was machen wir mit dem Mantel, den wir tragen? Wie antworten wir auf diese Tage der Fragen? Denn die Welt ist komplex und wir sind mittendrin. Sind schon lang unterwegs auf der Suche nach Sinn. Was werden wir unseren Leuten später sagen? Wie antworten wir auf diese Tage der Fragen?
Uraufgeführt habe ich den Song "Tage der Fragen" kaum einen Monat nach seiner Fertigstellung bei der Verleihung des Akzeptanzpreises hier in Duisburg. Ein wahrlich denkwürdiger und anregender Abend. Man holt mein Klavier und mich stilsicher mit dem Cabrio ab. So wurde mein "Roland" noch nie transportiert. Wunderbarer Ausblick vom fünften Stock des neuen Intercity Hotels direkt am Duisburger Hauptbahnhof. Bunte und herzerfrischende Begegnungen im Rahmen der Gala. // Wenige Stunden später ging's für mich am frühen Morgen mit dem Zug in Richtung Süden. "Und jährlich ruft die alte Heimat.", könnte man dazu mittlerweile schon bei mir sagen. Auftritte im Purpur in Horheim und in der Hans Carossa Klinik in Stühlingen erwarteten mich an der Seite meines Bruders Knud. An beiden Spielorten sollten wir ein andächtiges und wertschätzendes Publikum antreffen, das sich trotz großer Veranstaltungs-Konkurrenz im Umkreis in erfreulich großer Anzahl einfand, um unseren "Familien-Experimenten" zu lauschen. // Ein bisschen Zeit für Privates blieb auch. Der Nachwuchs einer sehr geschätzten Schulfreundin  inspirierte mich dazu, ein bei Onkel Stereo in Duisburg erworbenes Lätzchen um eine Illustration auf der Rückseite zu ergänzen. Die goldene Leiter in "Schon allein für den Mond..." zu besingen hatte einst zur Folge, dass eben diese Freundin mir einen Jutebeutel mit einer goldenen Leiter bestickte. Eine "Revanche" anlässlich der Geburt als Mitbringsels aus der neuen Heimat war da eine Frage der Ehre und vor allem ein großer Spaß. // Ein Abschiedsgeschenk der besonderen Art gab's auch: Einen wunderschönen Regenbogen beim Warten auf dem Bahnsteig. // Gestern dann stieg ich wieder in den Zug. Diesmal für einen Tagestrip mit einem meiner 10 » Zugvögel «, den ich Ende Juni als Gewinner aus dem Lostopf der Albumpaten gezogen habe. Während sich die Finanzierung auf den Weg zu stolzen 4000 Euros begeben hat, bin ich erfüllt, ja beseelt von der kreativen Arbeit, die ich nun nach Durchführung des ersten Zug-Interviews aufnehmen kann. Alles Weitere nachzulesen und die Möglichkeit, Albumpaten zu werden, gibt es hier.   Schließen möchte ich heute mit einem frischen Gedicht und diesem Wunsch:   Wie auch immer, wo auch immer, mit wem auch immer ihr diesen Sommer verbringt - habt möglichst viele erfüllende und erfüllte Momente. Lebenszeit ist so kostbar. // Wie das Schnuppern an den Sternen Wer Vergangenheits-Touren bucht, weil er nach Zukunfts-Spuren sucht. Wer seine Ahnen überrundet, indem er Fortschritt erkundet. Wer nicht fest-, sondern aus- und innehält, weil er das Schaffen in sein Zentrum stellt. Wer das Ernten schätzt, aber noch mehr das Pflanzen. und sich dem Sinn widmet, ganz im Sinne des Ganzen. Für den ist jede, sei es kleine oder große Begegnung wie das Schnuppern an den Sternen, gleich einer Segnung.  
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Lieben über Trieben (Fr, 21 Jul 2017)
Zu Beginn der Woche bin ich über eine Meldung gestolpert, die mich an einige andere herzerfrischende Berichte aus dem Tierreich erinnert, die von Zeit zu Zeit die Runde machen und uns Menschen vor Augen führen, wie liebevoll und einfach cool Tiere sein können. In diesem Fall geht es um eine Löwin, die sich einem zurückgelassenen Leoparden-Baby annimmt. Wie einmalig und besonders dieser erstmalig beobachtete Vorfall ist, lässt sich hier auf Deutsch und hier auf Englisch nachlesen. Ein Foto gibt's dort auch. Fazit: Grenzen sind nicht da, wenn man sie nicht im Kopf hat. Und: Liebe scheint bisweilen sogar stärker zu sein als der Trieb eines Raubtiers. //
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Feier(l)abend. (Fr, 14 Jul 2017)
Wedau Wedau //
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Transferpotential kreativer Denk- und Handlungsweisen (Fr, 14 Jul 2017)
Ende letzten Jahres bin ich durch ein Interview auf das Buch "Kreativität - der Schlüssel für eine neue Wirtschaft und Gesellschaft" von Doris Rothauer aufmerksam geworden. Eben dieses lese ich aktuell mit großem Interesse und ebenso großer Begeisterung. Das Transferpotential kreativer Denk- und Handlungsweisen, das auch mich seit geraumer Zeit in Form künstlerischer Intervention beschäftigt, wird darin teils wissenschaftlich aufbereitet, teils in Form inspirierender Praxisbeispiele veranschaulicht. Lesenswert, da wegweisend! //
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Okja (Fr, 07 Jul 2017)
Angeregt durch Freunde habe ich in dieser Woche den Film "Okja" gesehen, der erst im Mai in Cannes seine Premiere feierte. Zu sehen ist er hier in Deutschland aktuell lediglich auf Netflix. Davon mag man halten, was man will. Ohne jede Vorkenntnis oder Erwartung an den Film war ich in den ersten Minuten zunächst ein wenig gelangweilt bis verwundert, gegen Mitte des Films dann amüsiert bis perplex und zum Ende hin schließlich nachdenklich bis betroffen. Wie kann Kunst Stellung beziehen und auf gesellschaftliche bzw. globale Themen einwirken? Der Film gibt eine in meinen Augen eindrucksvolle Antwort auf diese Frage. //
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Es geht LOS. (Sa, 01 Jul 2017)
// Zurück von meinem Libanon-Abenteuer, war ich froh, dass sich das bevorstehende "Losziehen" nicht darauf bezog, schon wieder meine Koffer zu packen, sondern tatsächlich auf die erste Auslosung für die » Zugvögel «. War das aufregend! Ich habe beim Basteln der Zettel und Ziehen der Lose ganz schön mitgefiebert, weiß ich doch von einigen von euch, wie viel es euch bedeuten würde, gezogen zu werden. Jedem von euch würde ich diese Freude von Herzen gönnen. Abgesehen davon wird es jetzt auch in einem kreativen Sinne spannend für mich, denn in absehbarer Zeit werden die ersten beiden Zugfahrten stattfinden. Und dann wird es ans Komponieren gehen. Die ersten beiden Gewinner stehen nun also seit heute Abend fest und werden von mir am Montag kontaktiert. Wer diesmal noch nicht gezogen wurde, sei an dieser Stelle mit dem Hinweis getröstet, dass für alle Albumpaten die Chance besteht, bei den noch bevorstehenden vier Auslosungen gezogen zu werden! Abschließend gibt's heute noch ein paar Schnappschüsse vom Flughafen in Beirut. Mit Zugverkehr ist nicht viel im Libanon, habe ich mir sagen lassen. Meine Versuche, dort einen alten Bahnhof oder ähnliches aufzusuchen, blieben vergeblich. Allenfalls ein paar alte Schienen habe ich in Byblos entdeckt. Ganz zum Schluss meiner Reise an den Wänden nahe unseres Abflug-Gates doch noch ein wenig fündig zu werden, mutete wie eine willkommene Einstimmung auf die » Zugvögel « an, denen ich mich nach meiner Rückkehr nun wieder vermehrt widme.   Zu gegebener Zeit werde ich hier also über die ersten Zugfahrten oder ggf. auch andere nennenswerten Neuigkeiten berichten.   Für heute euch allen ein tolles und erholsames Wochenende mit herzlichen Grüßen, eure Anke // //
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