Eine R-Eis-e mit Eis-enbahn und Eis

Anke Johannsen

Kaum von den Abenteuern in Süddeutschland, Vorarlberg und Liechtenstein zurück, waren mein Koffer und ich schon wieder am Zug. Diesmal: der ICE in Richtung Berlin. Fast könnte man meinen, mein einwöchiger Aufenthalt drehte sich -  begonnnen mit der Zugbezeichnung - vor allem um Eis. Als sei es in Berlin um diese Jahreszeit herum nicht kalt genug! Es gab aber auch Cappuccino. Zahlreiche Handschuh-Fundstücke (sogar nahe des Brandenburger Tors!) für meine Rubrik "Handschuhbidoo". Skurrile Werbeplakate, die mich an den derzeit etwas ungünstigen Tabellenplatz des MSV erinnerten (die Hoffnung stirbt zuletzt, Freunde!). Einen spektakulären Sonnenuntergang bei der Abreise. Und, um an dieser Stelle etwas seriöser zu werden, drei Studio-Besichtigungen in der Hauptstadt.

 

Bei meinen Konzerten in den letzten Monaten immer wieder auf jene Songs angesprochen, die seit Veröffentlichung des letzten Albums entstanden und zunehmend in meinen aktuellen Live-Programmen zu hören sind, habe ich zu Beginn dieses Jahres den Entschluss gefasst, in diesem Jahr mein nächstes Album anzupacken.

 

Ob es wirklich in Berlin entstehen wird, in welchem Umfang ich die Produktion realisieren werde, wann das Album schlussendlich veröffentlicht werden wird,...all dies ist derzeit noch - wie sagt man so schön: Zukunftsmusik. Fest steht: Ich bin - mal wieder - auf dem Weg und freue mich auf die nächsten Schritte eines Entstehungsprozesses, der erfahrungsgemäß aufregend, da voller Überraschungen und Unplanbarkeiten ist.

 

Mein Koffer darf sich derweil und noch bis bis Anfang Mai ausruhen, ehe es vom 6. bis 14. Mai auf meine mittlerweile vierte Konzertreise in den Libanon geht.

 

 

Während ich also an der einen Stelle den Zauber des Neuanfangs erlebe, freue ich mich an anderer Stelle darüber, dass sich das "Stille Helden"-Video-Projekt auf der Zielgeraden befindet. Einen Hinweis darauf habe ich vor geraumer Zeit in diesem Blog gegeben. Weiteres folgt voraussichtlich im April.

 

Neben den verschiedenen Produktionen, denen ich mich in den letzten Wochen gewidmet habe, beschäftige ich mich derzeit auch mit dem Thema "künstlerische Intervention". Wer in den letzten Jahren verfolgt hat, was mich umgetrieben hat, wird sich erinnern, dass dies ein Thema ist, dass mir schon seit geraumer Zeit am Herzen liegt. In der entsprechenden neuen Rubrik auf meiner Website gebe ich nun weitere Einblicke.

 

Von den Einblicken zu den Lichtblicken: Sofern es meine Reisen eben zuließen, habe ich es mir auch in den letzten Wochen nicht nehmen lassen, den ein oder anderen Lichtblick in Duisburg einzufangen. Mehr gibt's wie gehabt unter "DU.Lichtblick".

 

 

Empfehlen möchte ich an dieser Stelle und abschließend die 37. Duisburger Akzente. Im letzten Jahr mit MUST BE DISPLAYED noch mittendrin, kann ich mich in diesem Jahr glücklich schätzen, in Anbetracht meiner Reiseaktivitäten überhaupt in den Genuss der kulturellen Vielfalt zu kommen, die noch bis zum 13. März im Stadtteil Ruhrort zu dem schönen Thema „Nah und Fern - 300 Jahre Duisburger Hafen“ geboten wird.

 

Der Blog-Artikel neigt sich zu später Stunde dem Ende entgegen, da fallen mir unzähle Wortspiele rund um's Eis ein. "Der Preis ist Eis." zum Beispiel. Wahrlich fordern die aktuellen Temperaturen (wo kommt eigentlich plötzlich dieser Winter her!?) ihren Tribut und lassen einen dem Frühling entgegenfiebern (aber bitte ohne Grippe!).

 

Sofern wir das Ökosystem durch die unlängst nachgeholten Karnevalsumzüge nicht ganz aus dem Gleichgewicht gebracht haben, wird er kommen, der Frühling. Ganz bestimmt.

 

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