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Ludgeriplatz
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Pick and Run (Fr, 11 Aug 2017)
    Sport mit Umweltbewusstsein kombinieren - das machen die Mülljogger von Haifa, Israel. In ihren blauen T-Shirts joggen sie lässig den Strand entlang und sammeln dabei den Müll anderer Menschen auf, der ansonsten wieder im Meer landen würde. Einfach loslaufen und machen. Wunderbar.   zum Beitrag in der ARD-Mediathek //
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Nice People (Fr, 04 Aug 2017)
  Ähnlich wie Musik baut auch Sport oft Brücken und trägt nicht unerheblich zur...ja, nennen wir es einfach mal Völkerverständigung bei. Das zeigt auch der Dokumentarfilm "Nice People", der an den Kult-Film "Cool Runnings" erinnert, der mich seinerzeit in meiner Jugend gleich über mehrere Wochen geflasht hat. Aktuell lässt sich "Nice People" hier ansehen. Schöne Bilder. Gut ausgewählte Musik. Und vor allem gleich mehrere beeindruckende Geschichten. Könnte sich lohnen. //
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Die erste Zugfahrt (Do, 03 Aug 2017)
// Ihr Albumpaten habt mittlerweile ✰✰✰ über 4000 Euro ✰✰✰ zusammengebracht. Das ist Rückenwind!   In der letzten Woche bin ich zum ersten Mal mit einem der 10 » Zugvögel « in den Zug gestiegen. Davor war ich neugierig, um nicht zu sagen aufgeregt. Die gemeinsame Zeit ab Wanne-Eickel mit einer gemütlichen Zugfahrt bis Münster und einem Eis-Aufenthalt in Haltern auf dem Weg zurück war schlussendlich genau so, wie ich mir das erhofft hatte. Ne, stimmt gar nicht. Das war alles noch viel runder! Ein vertrauensvoller Austausch über das Leben, mal tiefgründig ernst, mal humorvoll verspielt - das war ein traumhafter Einstieg in den kreativen Prozess, der nun parallel zur Finanzierung des Albums Fahrt aufnimmt.   Nach den Reisen und Auftritten der letzten Wochen widme ich mich dieser Tage von Duisburg aus weiteren organisatorischen Schritten. Dazu gehörte in der vergangenen Woche auch Recherche-Arbeit in Sachen Tonstudio. Daraus geworden ist, dass ich im Laufe des Augusts zwei Studios hier in NRW besichtigen werde. Ich habe salopp gesagt so richtig Bock darauf und bin gespannt, wie meine Eindrücke ausfallen werden.   In den letzten Tagen ist außerdem die Entscheidung in mir herangereift, neben der regelmäßigung Losziehung auch künstlerisch loszulegen. Das heißt im Klartext, einen der Songs, die neben den 10 » Zugvögel «-Kompositionen auf dem Album erscheinen werden, im Laufe des Herbstes zu produzieren, ehe dann gegen Ende des Jahres und nach Absicherung der Finanzierung der Rest der Produktion erfolgt. "Single-Auskopplung" nennt man das wohl. Ich für meinen Teil habe einfach Freude daran, mit der kreativen Umsetzung konkret zu werden und mit einer entsprechenden digitalen Vorab-Veröffentlichung möglicherweise auch weitere potenzielle Albumpaten zu erreichen.   Als Albumpaten genießt ihr bereits heute Privilegien. Ihr kommt somit in den Genuss einer provisorischen iPhone-Aufnahme, die ich für eine ehemalige Schulfreundin erstellt habe. Sie hatte mir nach einem Konzert in Süddeutschland erzählt, wie viel Freude sie an "Wenn die neuen Zeiten anbrechen" hatte. Nun also auch für euch in einer Demo- (bzw. Schlafanzug-) Version: Und natürlich wollt ihr wissen, wie es um den Lostopf bestellt ist. Gestern Abend gab es die zweite Auslosung. Somit stehen weitere zwei » Zugvögel « fest. Die glücklichen Gewinner sind bereits informiert. Falls ihr nicht von mir gehört habt, seid bitte nicht traurig. Weitere sechs » Zugvögel « gilt es in den nächsten Wochen noch zu ziehen. Es ist also noch alles drin! // Das soll es für heute von mir gewesen sein.   Ich halte euch auf dem Laufenden...und freue mich im Übrigen auch über Neuigkeiten von euch!   In diesem Sinne grüßt euch herzlich aus Duisburg eure Anke //
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Schienspiration (Fr, 28 Jul 2017)
Zugegeben, für das Wortspiel im Titel habe ich mich erst nach kurzem Zögern entschieden. Ich habe schon bessere 'rausgehauen, schätze ich. Umumstritten ist jedoch, dass ich das Zugfahren in dieser Woche einmal mehr als inspirierend erlebt habe. Ob ICE oder Nahverkehr, wenn ich auf den Schienen unterwegs bin, kann ich ebenso konzentriert arbeiten wie entspannt lesen oder einfach genussvoll Musikhören und aus dem Fenster gucken. Und Gespräche haben dort bisweilen auch eine ganz besondere Qualität, habe ich beobachtet. So zuletzt beim ersten Interview für mein Album » Zugvögel «. Mein Gesprächspartner saß zuletzt vor vielen Jahren im Zug und war ganz angetan von unserer gemeinsamen Fahrt durch's Grüne. Wer also mal auf der Suche nach Inspiration ist... //
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Was uns erfüllt. (Fr, 28 Jul 2017)
Schnappschuss meines Gleitschirmflugs im Libanon mit fünf Elementen aus einem Vortrag, den ich gemeinsam mit Knud Mitte Juli bei einer geschlossenen Veranstaltung in Essen abhielt. Dabei bekam jeder Teilnehmer einen Ausdruck dieser Illustration. Schnappschuss meines Gleitschirmflugs im Libanon mit fünf Elementen aus einem Vortrag, den ich gemeinsam mit Knud Mitte Juli bei einer geschlossenen Veranstaltung in Essen abhielt. Dabei bekam jeder Teilnehmer einen Ausdruck dieser Illustration. Ich bin viel gereist in der letzten Zeit. Habe viele Menschen erlebt und kennengelernt. "Was erfüllt uns?", frage ich mich, während sich die Fülle der Eindrücke noch in mir sortiert. Eine andere Version dieser Frage könnte lauten: "Was bringt unsere Augen zum Leuchten?" oder "Was weckt das unbändig erfreute Kind in uns?" Jeder wird zu gegebener Zeit seine ganz eigenen Antworten auf diese Fragen finden. Eines scheint dabei sicher: Am Innehalten kommt niemand vorbei. Wer die Fülle schließlich in sich findet, der hat eine Menge zu geben. In einem Song, der in den Tagen nach meiner Rückkehr aus dem Libanon entstanden ist, heißt es: // Frieden beginnt immer in Herzensregionen, fernab von Landesgrenzen und Weltreligionen. Beten, meditieren, nennen wir's doch einfach Innehalten. Auf jeden Fall müssen wir aus- und runterschalten. Was jeder von uns tun kann, findet er im Innen. Einzig eines muss er tun: sich besinnen. Wissen noch nicht wohin, aber fangen wir bloß nicht mit dem Ausruh'n an, ehe wir uns nicht im Klaren sind, was jeder von uns tun kann. Denn die Welt ist komplex und wir sind mittendrin. Sind doch längst unterwegs auf der Suche nach Sinn. Was machen wir mit dem Mantel, den wir tragen? Wie antworten wir auf diese Tage der Fragen? Denn die Welt ist komplex und wir sind mittendrin. Sind schon lang unterwegs auf der Suche nach Sinn. Was werden wir unseren Leuten später sagen? Wie antworten wir auf diese Tage der Fragen?
Uraufgeführt habe ich den Song "Tage der Fragen" kaum einen Monat nach seiner Fertigstellung bei der Verleihung des Akzeptanzpreises hier in Duisburg. Ein wahrlich denkwürdiger und anregender Abend. Man holt mein Klavier und mich stilsicher mit dem Cabrio ab. So wurde mein "Roland" noch nie transportiert. Wunderbarer Ausblick vom fünften Stock des neuen Intercity Hotels direkt am Duisburger Hauptbahnhof. Bunte und herzerfrischende Begegnungen im Rahmen der Gala. // Wenige Stunden später ging's für mich am frühen Morgen mit dem Zug in Richtung Süden. "Und jährlich ruft die alte Heimat.", könnte man dazu mittlerweile schon bei mir sagen. Auftritte im Purpur in Horheim und in der Hans Carossa Klinik in Stühlingen erwarteten mich an der Seite meines Bruders Knud. An beiden Spielorten sollten wir ein andächtiges und wertschätzendes Publikum antreffen, das sich trotz großer Veranstaltungs-Konkurrenz im Umkreis in erfreulich großer Anzahl einfand, um unseren "Familien-Experimenten" zu lauschen. // Ein bisschen Zeit für Privates blieb auch. Der Nachwuchs einer sehr geschätzten Schulfreundin  inspirierte mich dazu, ein bei Onkel Stereo in Duisburg erworbenes Lätzchen um eine Illustration auf der Rückseite zu ergänzen. Die goldene Leiter in "Schon allein für den Mond..." zu besingen hatte einst zur Folge, dass eben diese Freundin mir einen Jutebeutel mit einer goldenen Leiter bestickte. Eine "Revanche" anlässlich der Geburt als Mitbringsels aus der neuen Heimat war da eine Frage der Ehre und vor allem ein großer Spaß. // Ein Abschiedsgeschenk der besonderen Art gab's auch: Einen wunderschönen Regenbogen beim Warten auf dem Bahnsteig. // Gestern dann stieg ich wieder in den Zug. Diesmal für einen Tagestrip mit einem meiner 10 » Zugvögel «, den ich Ende Juni als Gewinner aus dem Lostopf der Albumpaten gezogen habe. Während sich die Finanzierung auf den Weg zu stolzen 4000 Euros begeben hat, bin ich erfüllt, ja beseelt von der kreativen Arbeit, die ich nun nach Durchführung des ersten Zug-Interviews aufnehmen kann. Alles Weitere nachzulesen und die Möglichkeit, Albumpaten zu werden, gibt es hier.   Schließen möchte ich heute mit einem frischen Gedicht und diesem Wunsch:   Wie auch immer, wo auch immer, mit wem auch immer ihr diesen Sommer verbringt - habt möglichst viele erfüllende und erfüllte Momente. Lebenszeit ist so kostbar. // Wie das Schnuppern an den Sternen Wer Vergangenheits-Touren bucht, weil er nach Zukunfts-Spuren sucht. Wer seine Ahnen überrundet, indem er Fortschritt erkundet. Wer nicht fest-, sondern aus- und innehält, weil er das Schaffen in sein Zentrum stellt. Wer das Ernten schätzt, aber noch mehr das Pflanzen. und sich dem Sinn widmet, ganz im Sinne des Ganzen. Für den ist jede, sei es kleine oder große Begegnung wie das Schnuppern an den Sternen, gleich einer Segnung.  
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Lieben über Trieben (Fr, 21 Jul 2017)
Zu Beginn der Woche bin ich über eine Meldung gestolpert, die mich an einige andere herzerfrischende Berichte aus dem Tierreich erinnert, die von Zeit zu Zeit die Runde machen und uns Menschen vor Augen führen, wie liebevoll und einfach cool Tiere sein können. In diesem Fall geht es um eine Löwin, die sich einem zurückgelassenen Leoparden-Baby annimmt. Wie einmalig und besonders dieser erstmalig beobachtete Vorfall ist, lässt sich hier auf Deutsch und hier auf Englisch nachlesen. Ein Foto gibt's dort auch. Fazit: Grenzen sind nicht da, wenn man sie nicht im Kopf hat. Und: Liebe scheint bisweilen sogar stärker zu sein als der Trieb eines Raubtiers. //
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Feier(l)abend. (Fr, 14 Jul 2017)
Wedau Wedau //
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Transferpotential kreativer Denk- und Handlungsweisen (Fr, 14 Jul 2017)
Ende letzten Jahres bin ich durch ein Interview auf das Buch "Kreativität - der Schlüssel für eine neue Wirtschaft und Gesellschaft" von Doris Rothauer aufmerksam geworden. Eben dieses lese ich aktuell mit großem Interesse und ebenso großer Begeisterung. Das Transferpotential kreativer Denk- und Handlungsweisen, das auch mich seit geraumer Zeit in Form künstlerischer Intervention beschäftigt, wird darin teils wissenschaftlich aufbereitet, teils in Form inspirierender Praxisbeispiele veranschaulicht. Lesenswert, da wegweisend! //
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Okja (Fr, 07 Jul 2017)
Angeregt durch Freunde habe ich in dieser Woche den Film "Okja" gesehen, der erst im Mai in Cannes seine Premiere feierte. Zu sehen ist er hier in Deutschland aktuell lediglich auf Netflix. Davon mag man halten, was man will. Ohne jede Vorkenntnis oder Erwartung an den Film war ich in den ersten Minuten zunächst ein wenig gelangweilt bis verwundert, gegen Mitte des Films dann amüsiert bis perplex und zum Ende hin schließlich nachdenklich bis betroffen. Wie kann Kunst Stellung beziehen und auf gesellschaftliche bzw. globale Themen einwirken? Der Film gibt eine in meinen Augen eindrucksvolle Antwort auf diese Frage. //
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Es geht LOS. (Sa, 01 Jul 2017)
// Zurück von meinem Libanon-Abenteuer, war ich froh, dass sich das bevorstehende "Losziehen" nicht darauf bezog, schon wieder meine Koffer zu packen, sondern tatsächlich auf die erste Auslosung für die » Zugvögel «. War das aufregend! Ich habe beim Basteln der Zettel und Ziehen der Lose ganz schön mitgefiebert, weiß ich doch von einigen von euch, wie viel es euch bedeuten würde, gezogen zu werden. Jedem von euch würde ich diese Freude von Herzen gönnen. Abgesehen davon wird es jetzt auch in einem kreativen Sinne spannend für mich, denn in absehbarer Zeit werden die ersten beiden Zugfahrten stattfinden. Und dann wird es ans Komponieren gehen. Die ersten beiden Gewinner stehen nun also seit heute Abend fest und werden von mir am Montag kontaktiert. Wer diesmal noch nicht gezogen wurde, sei an dieser Stelle mit dem Hinweis getröstet, dass für alle Albumpaten die Chance besteht, bei den noch bevorstehenden vier Auslosungen gezogen zu werden! Abschließend gibt's heute noch ein paar Schnappschüsse vom Flughafen in Beirut. Mit Zugverkehr ist nicht viel im Libanon, habe ich mir sagen lassen. Meine Versuche, dort einen alten Bahnhof oder ähnliches aufzusuchen, blieben vergeblich. Allenfalls ein paar alte Schienen habe ich in Byblos entdeckt. Ganz zum Schluss meiner Reise an den Wänden nahe unseres Abflug-Gates doch noch ein wenig fündig zu werden, mutete wie eine willkommene Einstimmung auf die » Zugvögel « an, denen ich mich nach meiner Rückkehr nun wieder vermehrt widme.   Zu gegebener Zeit werde ich hier also über die ersten Zugfahrten oder ggf. auch andere nennenswerten Neuigkeiten berichten.   Für heute euch allen ein tolles und erholsames Wochenende mit herzlichen Grüßen, eure Anke // //
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Im Himmel, zwischen Welten und über Bühnen gleiten (Fr, 30 Jun 2017)
Gestern in Düsseldorf gelandet, sind die Eindrücke der Libanon-Konzertreise heute fast noch so frisch wie der Fisch, den Knud und ich vor wenigen Tagen mit unserem Kumpel Issam in Batroun gegessen haben. Mit eben diesen noch ganz frischen Eindrücken scheint es für mich in diesem Moment kein Zufall, dass sich "Begegnung" und "Segnung" aufeinander reimen. Ich empfinde eine Menge Dankbarkeit. Und was diese Reise so besonders gemacht hat, waren letztlich (und mal wieder) die vielen wunderbaren Menschen, die uns mit ihrer Gastfreundschaft umarmt, an atemberaubende Orte ge- und mit libanesischen Köstlichkeiten verführt haben. Abgelichtet und gedichtet. Über 800 Fotos habe ich im Laufe der 10 Tage gemacht und dazu gereimt. All das findet sich in meinem Libanon-Blog.   Wem 800 Fotos zu viel sind, für den habe ich eine spontane Auswahl von 50 Momentaufnahmen getroffen: // Richtig gesehen. Ein Gleitschirmflug war auch dabei. Zu verdanken habe ich sowohl dessen Idee, als auch Organisation meinem Bruderherz. Knud war durch einen Dokumentarfilm über den Libanon darauf gekommen. Apropos Knud: Was für ein Geschenk, den eigenen Bruder bei einer solchen Reise neben sich auf der Bühne zu wissen. Worte reichen da nicht, und es will schon was heißen, wenn ich das schreibe. Es gibt hier also kurzerhand einen Video-Eindruck mit unserer Interpretation von "Ana La Habibi" von Fairuz, das Knud und ich eigens für diese Reise einstudiert haben: Eben diese teilweise etwas ungewöhnlichen Auftrittsorte unter freiem libanesischen Himmel (und wie in diesem Falle umgeben von Fröschen) waren übrigens neu für mich, konzertiere ich im Libanon doch sonst in Konzertsälen und an Flügeln. Aber je nach Jahreszeit feiert man die Feste eben, wie sie fallen. Die Hauptsache, die Musik bringt uns zusammen.   Es wird wohl noch ein paar Tage dauern, bis die vielen Eindrücke und Erkenntnisse verarbeitet sind und sich Deutschland wieder nach Zuhause anfühlt. Über mein Ankommen habe ich in meinem Blog gedichtet:   Zuhause gelandet. Vom Gefühl her noch ein wenig gestrandet. Fazit: Lebenszeit ist kostbar, ja versandet. Auf dass die Liebe sie umrandet!   Fest steht schon heute, dass sich der Li(e)banon einmal mehr als ein wunderbares, unerwartet sicheres/stabiles, köstliches, an Kultur unfassbar reiches, landschaftlich atemberaubend schönes, blühendes, inspirierendes, großherziges/-zügiges, gastfreundschaftliches, buntes, vielseitiges, kontrastreiches,...Land erwiesen hat, das mir bei meinem nunmehr fünften Besuch noch mehr zu einer arabischen Heimat geworden ist.   Nach all dem Gleiten im Himmel, zwischen den Welten und über die Bühnen genieße ich nun eine kleine Verschnaufpause. Im Juli steht dann u. a. auf der Agenda ein Auftritt bei der Verleihung des Akzeptanzpreises in Duisburg an Klaus Wowereit. In einer denkwürdigen Zeit der "Ehe für alle" freue ich mich umso mehr auf diesen Abend. Nichtzuletzt hat mir auch der Libanon vor Augen geführt, wie wichtig ein ausgewogenes Maß an Toleranz für den Zusammenhalt in einer Gesellschaft ist. Es folgen zwei Auftritte in Süddeutschland an vertrauten Orten und diesmal in Begleitung von Knud:   Samstag, 22. Juli 2017 im Purpur, Horheim Sonntag, 23. Juli 2017 in der Hans Carossa Klinik, Stühlingen   Als letzte Amtshandlung für heute steht nach Abschluss dieses Blog-Artikels die erste Auslosung für die » Zugvögel « an, deren Finanzierung mittlerweile bei über 3000 Euro angelangt ist. Alles Weitere nachzulesen und die Möglichkeit, Albumpaten zu werden, gibt es hier.   In diesem Sinne: Los geht's und immer weiter!   //
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Schwerelos! (Fr, 30 Jun 2017)
Angeregt und inspiriert von meinem Bruder Knud habe ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Gleitschirmsprung gemacht. Schon als Kind habe ich Gleitschirmspringer bewundert, wenn wir nahe unseres damaligen Wohnortes an einem offenbar beliebten Absprungort vorbeifuhren. Der Libanon schien in dieser Woche wie geschaffen dafür, es "einfach zu machen". Mit Blick auf Beirut und das Mittelmeer habe ich in den Lüften gejubelt vor Freude, um kurz vor der Landung festzustellen, dass dies einer der glücklichsten Tage meines bisherigen Lebens war. Schwerelos. Fliegend. Ganz im Jetzt. Was bin ich meinem Bruder dankbar für diese Erfahrung! // //
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Tempel von Baalbek (Fr, 23 Jun 2017)
    Im Rahmen meiner Konzertreise in den Libanon habe ich erneut den Tempel von Baalbek besucht. Selten war ich von einem Bauwerk so inspiriert wie von diesen Tempelanlagen. Verstehen kann ich nicht, was dort geleistet wurde und wie dort gearbeitet wurde. Spüren kann ich indes die Hingabe, die für mich etwas Überwältigendes hat. Weitere Fotos von meinem Besuch gibt es hier. Zum entsprechenden Wikipedia-Artikel geht es hier. // //
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Libanon 2017: Momente in Wort und Bild (Di, 20 Jun 2017)
Bei meiner diesjährigen Libanon-Reise werde ich es ähnlich handhaben wie im letzten Jahr: Ich werde in diesem Blog-Artikel besondere Momente sammeln. Momente, die was mit mir gemacht haben. Und das nicht nur in Form von Bildern. Denn eine Art "Reim des Tages" wird es in diesem Jahr auch geben, habe ich mir überlegt, so dass im Verlaufe meiner Reise ein Gedicht heranwächst.   Libanon-Momente in Wort und Bild. Jeden Tag. Von mir für euch. Die herzliche Einladung steht. // // Tag 1 Noch ein wenig benommen, aber angekommen. Die erste Runde geschwommen. Die erste Höhe erklommen.   Tag 2 Innere Quellen, rauschende Wellen, die mich auf diesen universellen, vertrauten, steten Ton einstellen.   Tag 3 Hochranken. Mit den Kleinen und den Kranken in dieser Musik. Ganz ohne Schranken. Große Freude. Tiefes Bedanken.   Tag 4 Leise, Laut, frisch, schweißend heiß. Greis, Kind, schwarz, bunt, gleißend weiß. Eine Reise wie diese der wegweisende Beweis: Es schließt sich jeder Kreis.   Tag 5 Vielfalt der Kulturen. Mit den Offenen und mit den Sturen gemeinsam, verbindend auf Hochtouren. So oder ähnlich hinterlässt man Spuren.   Tag 6 Menschheitsgeschichten staunend, ehrfurchtsvoll ablichten. Lernend von den Schwergewichten die Chancen unserer Zukunft sichten.   Tag 7 Für manches braucht es kein Warum. Also einfach bewegt, erfüllt und stumm. Mit wenig Schlaf, aber umso mehr Mumm. Die Mehrzahl der Tage tatsächlich um.   Tag 8 Einst ein leiser Neuanfang. Dem hohen Flug und tiefen Gang folgt nunmehr bald und laut: Nachklang. Alles im Herzen. Vor allem Gesang.   Tag 9 Sich gerade in Schwellenzeiten unbeschwerte Momente wie diesen bereiten. Ohne Lasten seine Flügel ausbreiten, um den hehren Meeren entgegenzugleiten.   Tag 10 Hoffnungsvoller Abschied mit einem letzten dankbaren Lied. Ob wohl eine Reise wie diese geschieht, damit man immer klarer sieht?
Heimkehr Zuhause gelandet. Vom Gefühl her noch ein wenig gestrandet. Fazit: Lebenszeit ist kostbar, ja versandet. Auf dass die Liebe sie umrandet!
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Weimar, Duisburg, Beirut (Mo, 19 Jun 2017)
// Kurz vor meiner fünften Konzertreise in den Libanon habe ich mir einen Herzenswunsch erfüllt - einen Besuch in Weimar. Die Momentaufnahmen zeigen u. a. die Herzogin Anna Amalia Bibliothek und Goethes Gartenhaus. Reich beschenkt und inspiriert von den vielen Eindrücken (ja, ich habe auch gedichtet), ist bei mir mal wieder nach der Reise vor der Reise. Der kleine Koffer ausgepackt. Der große gefüllt mit Bühnen-Outfits, Gastgeschenken und Kleidung, die dem heißen Sommer im Libanon hoffentlich gerecht werden. Mückenspray nicht vergessen. Und ja, der Bikini kommt auch mit. Die ersten fünf Tage unseres Aufenthaltes sind Knud und ich "im Einsatz". Danach folgen ein paar Tage Freizeit-Programm. Was freue ich mich darauf, dieses Land, das ich über die Jahre so sehr ins Herz geschlossen habe, noch mehr zu erkunden! Und den Menschen zu begegnen! Besonders und eben auch mit Vorfreude verbunden ist für mich der Umstand, dass der Auftakt unserer gemeinsamen Konzerte im Krankenhaus von Bhannes stattfinden wird. Mein Auftritt dort im letzten Jahr gehört zu den berührendsten Momenten meiner musikalischen Laufbahn. Warum, lässt sich mit diesen Bildern aus dem letzten Jahr sicher besser vermitteln als mit Worten. // // Vermutlich werde ich auch in diesem Jahr wieder bloggen. In welcher Form und im welchem Umfang, das entscheide ich spontan vor Ort. Schaut einfach in den nächsten Tagen wieder vorbei. Übrigens: Die » Zugvögel « sind auf dem Weg zu sage und schreibe 3000 Euros. Wow! Da ist tatsächlich Zug drin. Alles Weitere nachzulesen und die Möglichkeit, Albumpaten zu werden, gibt es immer noch hier.   Und damit fliege ich los in Richtung Libanon. Wir hören und sehen uns, wenn ihr mögt.   //
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Das ist Zug drin! (Fr, 16 Jun 2017)
// Auf gutem Wege zu beeindruckenden 3000 Euro befindet sich unser Crowd-Fun-Ding nach gerade einmal zwei Wochen. "Da ist Zug drin!", kommt mir dazu spontan in den Sinn. Aber jetzt mal im Ernst: Ob kleine oder große CD-Bestellungen - ich freue mich über jede einzelne gleichermaßen. Bei den Albumpaten dieser ersten beiden Wochen handelt es sich vor allem um Fans, Bekannte und Freunde. Es bleibt abzuwarten, ob sich in den nächsten Monaten auch Menschen für die » Zugvögel « begeistern können, die mich bisher noch nicht kennen. Das Album zieht seine Kreise (über Tipps diesbzgl. und Weiterempfehlungen jeder Art freue ich mich!). Wir werden sehen, wohin uns das führt.   Mich führt die Musik indes vom 19. bis 29. Juni in den Libanon. Kurz nach meiner Rückkehr wird es dann die erste Auslosung geben. Ich kann es kaum erwarten, die Zettelchen zu basteln (wirklich!) und die ersten beiden glücklichen Gewinner zu ziehen und zu informieren. "Inshallah" heißt es im Arabischen, mit dem ich mich dieser Tage aus gegebenem Anlass beschäftige. Das bedeutet sinngemäß so viel wie "so Gott will" und ist im Libanon überall zu hören. In diesem Sinne bin ich  schon ganz gespannt, mit wem ich zum ersten Mal für die » Zugvögel « in den Zug steigen werde.   Bei den obigen Fotos handelt es sich übrigens um ein paar Momentaufnahmen von meiner (Zug-) Reise nach Weimar, die ich in dieser Woche unternommen habe und die tatsächlich ein paar kuriose » Zugvögel « für mich bereithielt. In diesem Sinne ein schönes und erholsames Wochenende euch allen. Und meldet euch bei Fragen oder Anregungen jederzeit herzlich gerne bei mir.   Mit ganz herzlichen Grüßen aus diesem ICE hier auf dem Weg von Weimar ins geliebte Duisburg, eure Anke //
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Einsatz von und mit Instrumenten (Fr, 16 Jun 2017)
Im Zug (genau, ich Zugvogel) habe ich in dieser Woche eine herumliegende The New York Times aufgeschlagen. Dabei sprang mir ein Bild ins Auge, das mich ergriff und mir, wenn ich mich nicht täusche, auch kurz Tränen in die Augen trieb. Den Original-Artikel - wenn auch ohne das entsprechende Bild, gibt es hier nachzulesen. Als Alternative zu diesem englischen Artikel gibt es hier einen deutschen Artikel vom Mai, der über dieselbe Thematik berichtet. Was mich an dem Aufstand der Musiker in Venezuela inspiriert? Dass sie Haltung zeigen. Ohne Waffen. Mit Instrumenten. // //
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Bei den Helden von Marxloh (Fr, 09 Jun 2017)
    Bei einer Preis-Verleihung in Essen, zu der ich kurzfristig in dieser Woche eingeladen wurde, wurde  u. a. der Verein "Tausche Bildung gegen Wohnung" aus Duisburg-Marxloh ausgezeichnet. Idee und Umsetzung bewundere ich schon seit geraumer Zeit. Neu war mir ein Artikel in der ZEIT, der mir im Rahmen der Veranstaltung empfohlen wurde. Sehr lesenswert und Mut machend: "Bei den Helden von Marxloh" //
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