Innehalten, wahlweise einen Gang runter oder höher schalten.

 

Die Zukunftskonferenz der Brand Eins zum Thema "Wendepunkte": Ermutigend. Inspirierend. Wegweisend. Aus meinen ursprünglich drei angedachten Songs zum Abschluss der Konferenz wurden schließlich zwei und ein Gedicht. Letzteres war spontan und angeregt durch die Teilnehmer im Verlauf der Konferenz entstanden. So was kostet Mut, macht aber vor allem Spaß. Die Teilnehmerin Nadja Petranovskaja schrieb, das Gedicht zitierend, in den Tagen nach der Konferenz in ihrem Blog:

Lass das Richtige ruhen – du darfst das Wichtige tun
Zum Abschluss der Konferenz gibt es Musik von Anke Johannsen und ein Gedicht. Manche Menschen sind Ausnahmetalente in Wörter nutzen - für mich zählt die Anke dazu. Sie sagt Sätze wie: „Kreativität ist Lebendigkeit. Lebendigkeit ist Wendigkeit.“ und berührt mit ihrer menschlichen Energie. Das Wichtige tun – das fühlt sich an wie ein Auftrag von oben...

Was für eine schöne Rückmeldung. Besagtes Gedicht, dem auch der Titel dieses Blog-Artikels entstammt, wird es zu einem späteren Zeitpunkt bei der Brand Eins nachzulesen geben. Es bleibt die große Dankbarkeit, dabei gewesen zu sein.

Ähnlich dankbar war ich für die Tatsache, dass die Punktlandung meiner Reise von Hamburg über Zürich nach Vorarlberg gelang, um den geplanten Impuls-Vortrag mit meinem Bruder Knud bei der Führungskräftetagung der Firma Loacker wahrzunehmen. Rund um die Themenwolken spielerischer Führung stellte sich dieser in seiner Kombination aus Musikalischem und Veranschaulichendem als etwas Besonderes heraus. Ob wohl auch in diesem Zusammenhang von "ermutigend, inspirierend und wegweisend" gesprochen werden darf? Die Rückmeldungen der mehrheitlich männlichen Teilnehmer fielen jedenfalls entsprechend aus.

Die "Therapiestunde", die ich wenige Tage später mit Jens beim 6. Netzwerktreffen für Volks- und Raiffeisenbanken im Messeturm in Frankfurt gestaltete, wurde zur nächsten Perle in dieser Kette besonderer Ereingnisse. Eine Rose mit den Büro- und Bankentürmen im Hintergrund - für mich eine sinnbildliche Momentaufnahme.

Der Auftritt im Rahmen des Ruhrorter Hafenfestes auf dem Neumarkt in Ruhrort gab schließlich den würdigen und gelösten Schlusspunkt einer bewegten Zeit, die ganz im Zeichen des Reisens und Auftretens stand. Dass der 33. Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg am selben Tag zu weiteren Dreharbeiten für das Musikvideo zu "I Run With the Power of 1000 Horses" führte, sei hier nur beiläufig erwähnt. Dafür gibt's zu gegebener Zeit einen eigenen Blog-Artikel.

 

 
Aber wenn wir schon beim Thema Marathon sind: Meine Teilnahme im letzten Jahr hat mich u. a. gelehrt, mir in bewegten Zeiten umso achtsamer und bewusster einen Schritt nach dem anderen vorzunehmen - eine Tugend, die mir in einer ereignisreichen Phase wie dieser zu Gelassenheit und Fokus verhilft. Jetzt ist jetzt. Aus dem Zugfenster gucken und die Landschaft genießen. Entdeckungen auf Schaufenstern, Pöllern oder Wänden machen. An den Blumen am Wegrand schnüffeln. Ins Kino gehen. Den mittlerweile 180. Handschuh entdecken. Gaaanz gemütlich joggen und dabei Duisburg genießen. Von Schattenspielen verzaubert werden.
 
Innehalten, wahlweise einen Gang runter oder höher schalten.

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