Welche Werte und Ziele schaffen wir gemeinsam?


"Die Zeit vergeht wie im Zug."...

...ist ein Ausspruch, den ich mir an dieser Stelle von einem meiner » Zugvögel « leihe, nachdem ich im Kalender nachgezählt habe, dass der letzte Blog-Artikel an euch tatsächlich schon sieben Wochen zurückliegt. Wenn ich jetzt davon berichte, dass mich eine Grippe-Erkrankung gleich mehrere Wochen im Nest gehalten hat und ich gerade noch dabei bin, überhaupt wieder in meinen Rhythmus zu kommen, können das vermutlich sehr viele von euch nachvollziehen.

 

Aber geflogen wird bekanntlich nach vorn. Was kann ich euch heute in Sachen » Zugvögel « berichten - und was nicht?

 

Berichten kann ich euch in jedem Fall, dass mich die zehnte Zugreise Anfang Februar nach Xanten führte. Ein letztes wunderbares Zuggespräch mit regem Austausch und, nun ja, auch ein wenig Wehmut. Rund sechs Wochen später kann ich dem noch hinzufügen, dass auch Lied # 10 fertig komponiert ist.

 

Also: 10 Zugfahrten sind erfolgt, und 10 Songs sind komponiert.

 

Da kann man schon mal erleichtert und dankbar durchatmen.

 

Es ist zur Tradition geworden, dass ich jedem meiner 10 » Zugvögel « seinen Song vorspiele, sobald die Komposition "singreif" ist. Während die zehnte Premiere dieser Art unmittelbar bevorsteht, führte mich die neunte Premiere Anfang März - einer glücklichen Terminfügung sei Dank - in ein imposantes und brandneues Hotel an der Hamburger Binnenalster. Und irgendwie passte da oben am Steinway-Flügel mal wieder alles zusammen, als ich sang:

 

Ich hab‘ Grenzen verschoben
und bin abgehoben.
Von da oben hab‘ ich sie geseh‘n:
Diese Verletzlichkeit,
mit der alles
und alle kommen und geh‘n.

 

Und da wir gerade bei den Songtexten sind: Zu den Dingen, von denen ich heute berichten kann, gehören neun der 10 Songtexte, die ich euch hiermit exklusiv zur Verfügung stelle (den 10. halte ich aus gegebenem Anlass noch zurück):



Wäre noch zu berichten vom 360-Grad-Videodreh im Tonstudio K in Frechen. Dessen Betreiber Thomas Kern, mit dem ich im vergangenen Herbst bereits an zwei Songs gearbeitet habe, hatte meinen Schlagzeuger Jens und mich zu einer Promo-Produktion eingeladen. Die Song-Auswahl für die Ton- und Video-Aufnahmen landete bei "Geflogen wird nach vorn" und "Wir können nicht sicher sein" der » Zugvögel «. Bin echt gespannt auf das Endergebnis und dankbar für die Gelegenheit, mit tollen Jungs - allen voran Jens - arbeiten zu dürfen.

Apropos Video: Einer der » Zugvögel « hat mir in der Begeisterung über seinen Song ein stattliches Budget in Aussicht gestellt mit der Bitte, dass ich die Botschaft des Liedes als Musikvideo umsetze, sobald das Album fertig ist.

 

Rückmeldungen, Wendungen, Öffnungen wie diese sind es, die mir vor Augen führen, dass durch die » Zugvögel « und die vielen investierten Stunden - künstlerisch wie menschlich - neue Möglichkeiten, Werte geschaffen werden.

 

Dazu passt auch das Angebot eines deutschlandweiten Wirtschaftsmagazins, mir nach Veröffentlichung des Albums eine Werbeanzeige für das Album zu schenken - so geschehen, nachdem dessen Chefredakteurin vom Projekt der » Zugvögel « erfuhr.

 

Außerdem soll mir für mein künstlerisches Engagement rund um die » Zugvögel « im April eine Auszeichnung zuteil werden. Mehr darf ich auf Wunsch des Veranstalters bis zur entsprechenden Preisverleihung noch nicht verraten. In jedem Fall können wir alle miteinander stolz sein, dass die » Zugvögel « schon in diesem Stadium eine Würdigung wie diese erfahren.

 

Und dann gab es in der vergangenen Woche noch einen Interview-Termin mit der WAZ. Wir dürfen gespannt sein auf den Artikel.

 

Wenn wir nach dieser Resonanz und den Entwicklungen insgesamt gehen, können wir mit Fug und Recht davon sprechen, dass die » Zugvögel « erfolgreich unterwegs sind. Doch wie so oft in der Kulturlandschaft begegnet uns auch hier das Thema, dass "erfolgreich" und "ertragreich" nicht dasselbe ist.

 

Die Frage, die sich daraus ergibt, ist, ob diese bisher schon geschaffenen Werte sich am Ende auch in der erhofften Art und Weise auszahlen.

 

Damit komme ich zum Thema Geld und dem Punkt, dass der Crowdfunding-Betrag derzeit bei rund 7200 € liegt. Meine Aktivitäten in Sachen Partner/Sponsoren laufen auf Hochtouren.

 

Ob ein Schulterschluss mit der Wirtschaft möglich, sinnvoll und zeitgemäß ist, wird sich in den nächsten Wochen klären - und zwar auch beim Creative Startup Slam am 19. April in Düsseldorf. Einer Empfehlung aus meinem Netzwerk folgend habe ich mich dort für eine Teilnahme beworben und gestern die Zusage erhalten. Sieben Minuten Zeit werde ich haben, um die » Zugvögel « vorzustellen und um Unterstützung zu bitten. Wer live dabei sein möchte, kann sich hier anmelden. Überlegt nicht zu lange - die Plätze sind begrenzt. Meine Freude indes, den Einen oder Anderen von euch im Publikum zu entdecken, wäre umso grenzenloser :-)!

 

Und falls ihr Interesse bzw. Freude daran habt, gibt's hier die Bewerbung, die ich diesbzgl. eingereicht hatte:


Download
Anke Johannsen und die » Zugvoegel « beim Creative Startup Slam
Creative Startup Slam.pdf
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Überhaupt möchte ich euch Albumpaten an dieser Stelle gerne den Ball zuwerfen und euch um Hilfe bitten bei den folgenden offenen Punkten:

  • Von den zwei öffentlichen Fördertöpfen, bei denen ich eine Förderung für die » Zugvögel « beantragt habe, liegt mir seit Freitag eine Absage vor. Für die zweite Bewerbung, die noch in der Röhre ist, bitte ich euch um Daumendrücken.
  • Was findet ihr als Albumpaten besser: Dass ich mich weiterhin um die erträumte Summe von 20.000 Euro bemühe oder dass ich mit geringeren Mitteln (sprich, mit dem, was jetzt da ist), eine unaufwendigere Produktion der Songs anpacke?
  • Kann es Sinn machen, im Zuge der Beschaffung weiterer finanzieller Mittel exklusive "Wohnzimmer-Konzerte" anzubieten? Sprich, kann ich dadurch, dass ich die 10 Songs im Rahmen von solchen kleinen Vor-Premieren einem ausgewählten Publikum vorstelle, weitere Menschen für die Finanzierung begeistern? Und wer können diese Menschen sein?

Schreibt mir doch bitte eure Sichtweisen und Gedanken dazu.


Flügel sind wie Musik - da, um geteilt zu werden. Aus einer Video-Requiste wird ein Geschenk für mein Patenkind.
Flügel sind wie Musik - da, um geteilt zu werden. Aus einer Video-Requiste wird ein Geschenk für mein Patenkind.

 

DANKE für eure Rückmeldungen.

DANKE für eure treue Unterstützung.

DANKE für eure (Weiter-) Empfehlungen.

 

DANKE für EUCH!

 

Alles Liebe aus Duisburg,

Anke

 

P. S.: Eindrücke von meinen anderen künstlerischen Aktivitäten der letzten Wochen gibt es hier.


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Kommentare: 3
  • #1

    Christian Diel (Dienstag, 27 März 2018 15:46)

    Liebe Anke,
    da fragst du ja den Richtigen :-). Ich will das mal so beantworten: Der Wert einer Gesellschaft bemisst sich u.a. auch daran, wie sehr sie bereit ist, Kulturschaffende und übrigens auch Sportler zu unterstützen. Da tut es mir häufiger mal in der Seele weh, zu sehen, für welchen "Klimmbimm" Geld ausgegeben wird und für welche Dinge nicht.
    Zu deinen Fragen: Ich möchte, dass du mit dem Resultat, also der Produktion zufrieden bist. Wenn die unaufwendigere Form deinen Ansprüchen genügt, dann soll es so sein. Ansonsten warte ich gerne ein paar Tage länger.
    Jetzt, wo ich gerade aber wieder an dich und an das, was du tust, denke, kommt mir eine ganz andere Sache in den Sinn. Ich glaube, ich muss dich mal bei einer bestimmten Stelle in den Blickpunkt rücken. Ich habe da so eine Idee und muss heute direkt mal eine E-Mail verfassen. Dazu zu einem späteren Zeitpunkt (hoffentlich) mehr.

    Viele Grüße nach Duisburg
    Christian

    P.S.: Ich merke, dass ich den Ball jetzt wieder zurückgespielt habe. Und das, wo du doch eine Freundin der ganz klaren Ansagen bist. Sorry!

  • #2

    Anita Althaus (Dienstag, 03 April 2018)

    Liebe Anke,
    herzlichen Dank für Deine Botschaft an uns. Ich hatte in letzter Zeit auch öfters an Dich gedacht. Und auch mich hatte die Grippe erwischt und ich fühle mich immer noch ein bisschen schwach. Mir geht es bezüglich der Entscheidung ähnlich wie Christian - es muss für Dich passen. Die Sache mit den Wohnzimmerkonzerten ist auch eine schöne Idee, und gern biete ich Dir dafür auch das Purpur an. Ausserdem habe ich mir erlaubt eine Mail an die Deutsche Bahn zu schicken...ich hoffe und vertraue darauf dass es in Ordnung für Dich ist...also schau:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lutz,

    ich möchte Sie gern mit einem tollen Projekt bekannt machen, an welchem ich vor kurzem teilnehmen durfte. Eine sehr sympathische Künstlerin aus Duisburg, Frau Anke Johannsen, die schon viele beeindruckende internationale Projekte in Bewegung gebracht hat - und eine begeisterte Zugfahrerin ist - macht gerade ein Projekt dass unbedingt die Würdigung von Seiten der Deutschen Bahn verdient hat: Die „Zugvögel“
    Ich durfte mit Anke eine Fahrt nach Hamburg machen - dabei interviewte sie mich und es entstand ist ein wunderschönes Lied - über mich und mein Leben - welches auf der CD „Zugvögel“ zu hören sein wird. Ihre Idee ist es Menschen, Begegnungen, Ideen zu vernetzen…schauen Sie doch einfach mal rein…

    https://www.anke-johannsen.de/2018/02/04/vertrauen-genug-für-den-nächsten-zug/

    So viele schöne Gründe für die Deutsche Bahn dies zu unterstützen - Menschliches eben…diese Frau ist so beeindruckend.
    Ich bin nicht sicher ob ich an der richtigen Adresse gelandet bin - aber sicher ist dies eine „Verbindung“ zur richtigen Station - und ich würde mich freuen wenn sie mich gegebenenfalls zum richtigen Ansprechpartner weiterleiten.

    Ganz herzlichen Dank für Ihre Mühe und für´s reinschauen in die Seite…
    Mit freundlichen Grüssen
    Anita Althaus


    Schauen wir mal ob eine Resonanz kommt. Ich freue mich dass Du am 19.4. die Chance bekommst Dein Projekt vorzustellen - und ich wäre sehr gerne dabei - jedoch werde ich am 10.4. auf den "Camino del Norte" nach Spanien gehen. Ich begleite ein Projekt "Pilgern mit Parkinson" als Therapeutin. Alles Gute und viel Erfolg!
    Bis bald, liebe Grüße
    Anita

  • #3

    Anke (Mittwoch, 04 April 2018 17:52)

    Liebe Anita, lieber Christian, und liebe Albumpaten, die ihr euch mit euren Rückmeldungen per Email an mich gewandt habt,

    danke zunächst einmal dafür, dass ihr euch die Zeit genommen habt, mir zu schreiben. Und vor allem danke für euren Zuspruch! Ihr scheint euch einig zu sein mit dem Wunsch bzw. in der Einschätzung, dass es lieber "noch ein wenig dauern" soll und dafür "so richtig schön" werden darf.

    Ich nehme den Auftrag an und bleibe dran, dieses Projekt weiterzutragen :-).

    Fühlt euch frei, auch selbst Initiative zu ergreifen. Allerdings braucht ihr mir nicht zwingend darüber zu berichten, so wie es Anita hier liebenswürdigerweise getan habt - ich bekomme sonst ganz rote Ohren.

    Es gilt wie gehabt: Ich bin offen und dankbar für andere Wege, neue Ideen und frischen (Rücken-) Wind.

    Für heute grüßt euch herzlich aus Duisburg
    Anke (die mit den 10 Vögeln)