April: Ereignisse, Erfahrungen und Erkenntnisse

Der April war reich an Ereignissen, Erfahrungen und Erkenntnissen.

 

Schon mal bemerkt, dass eine Reihe von "E"s an eine Polonaise von oben erinnert? Ein bisschen Phantasie braucht es dazu - aber die habt ihr.

EEEEEEEE

Eine April-Polonaise von Tagen, die mich bisweilen zum Tanzen gebracht, in jedem Fall aber in Bewegung gehalten haben. Das kommt hin.

  • Ehrlich gefreut habe ich mich über den WAZ-Artikel, der von meinen Reisen und Kompositionen für die » Zugvögel « erzählt und den Werte-Kontext aufgreift, in den ich mein Albumprojekt eingebettet habe. Da hat jemand aufmerksam zugehört und mit Achtung geschrieben. Weiß ich sehr zu schätzen. Und den Rückenwind auf dem Foto nehme ich als dankenswertes Sinnbild.
  • Eindrucksvoll war die Preisverleihung des S.E.N.S.S. Award in Essen, im Rahmen derer ich mit meiner » Zugvögel «-Komposition "Seid euch nicht so sicher" auftreten und einen Sonderpreis entgegennehmen durfte.
  • Erfrischend, um nicht zu sagen aufregend, war auch mein Pitch beim Creative Startup Slam in Düsseldorf. Inmitten digitaler Erfindungen habe ich mit der Geschichte der » Zugvögel « und meinem vermeintlich analogen Ansinnen, den Wert von Musik neu zu denken und zu definieren, den zweiten Platz geholt!
  • Entwicklungen rund um die "Kunst in Wirtschaft in Organisationen" gibt es auch. Zu den spruchreifen gehört heute eine Veröffentlichung über das Thema im Kundenmagazin der NRW.Bank.
  • Entdeckerisch ging es in einer Grundschule in Duisburg zu, in der ich mich mit neugierigen Schülern unter dem zwanglosen Motto: "Jeder darf mal mit mir spielen." am Klavier zusammenfand. Die vierhändigen Experimente brachten zum Vorschein, dass so manch Kind in diesem Moment zum ersten Mal überhaupt an einem Klavier saß. Alles beginnt mit einem zarten Anfang - und im Falle von musikalischem Talent mit der Möglichkeit, ein Instrument zu erfahren. Ich weiß, wovon ich spreche und blicke mit tiefer Dankbarkeit auf jene Zeit, in der bei mir vor rund 30 Jahren alles begann.
  • Einzelheiten, die - so flüchtig und unsichtbar sie auch anmuten mögen - bei genauerer Betrachtung das Zeug dazu haben, zu verzaubern...gleich mehrere davon sind mir begegnet. Ein Teerhaufen am Wegrand, der funkelt wie ein prächtiger Sternenhimmel. Wundervoll schimmernde bzw. reflektierende Häuserfassaden. Und natürlich das Festival, das die Natur derzeit allgegenwärtig zu bieten hat. Schönheit wie diese kennt keine Zäune, wie eine meiner Momentaufnahmen eindrucksvoll belegt. Ob das wohl auch für die Zäune in unseren Köpfen gilt?
    Noch ein Tipp: Auf Instagram finden sich Momentaufnahmen wie diese in Echtzeit.

"Es ist alles nur geliehen." - diese Erkenntnis begleitete mich bei all meinen April-Aktivitäten. Sie kommt nicht traurig daher, sondern anerkennend, dass alles seine Zeit hat. Und dass es das Jetzt ebenso zu feiern gilt wie das Gestern loszulassen.

 

Und was leihen bzw. verleihen wir der Welt? Ich schließe mit einem Auszug aus meinem Gedicht "Den Träumern und den Spinnern" und lande damit irgendwie auch wieder bei der Polonaise:

 

Sie tanzen. Aus Freude und auch aus der Reihe.
Ignorieren die zynischen Rufe und Schreie.
Vor allem können sie eines: verzeihen.
Atemberaubend, welchen Zauber sie der Welt verleihen.

 

Ende des Blog-Artikels. In den Mai tanzen kann jeder. Wie sieht's bei euch aus mit durch den Mai tanzen?


Nachtrag:

Ein unmittelbar bevorstehendes Ereignis wirft seine Schatten voraus, und eine ehemalige Schulkameradin schickt mir dazu dieses Foto. Am kommenden Dienstag spiele ich in der alten Heimat. Alles Weitere hier.

Und einen  musikalischen Vorgeschmack in Form eines iPhone-Mitschnitts beim Üben hier.

Vorfreude!

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Kommentare: 1
  • #1

    Renate Gerhardt (Dienstag, 01 Mai 2018 12:28)

    Liebe Anke,
    Herrlich diese unglaublich blaue Hortensie, diese vielen unterschiedlichen Tulpen und die blühenden Pfingstrosen !!!

    Ganz liebe Grüße Renate aus Essen