Mit herzlichen Grüßen von Onkel Johannsen

Das Telefon klingelt und am anrufenden Ende wird ein Herr vorstellig. Seine Anfrage sei auf ein Ereignis vor acht Jahren zurückzuführen. Da stellte eine Radiosendung die Anke Johannsen Band und ihr damaliges Album „Es war einmal...“ vor. Gespielt wurde der Song „Wiedersehen“. Gehört wurde er an jenem Abend von einer Person, die sich den Namen „Onkel Johannsen Band“ merkte und einem Kollegen davon berichtete. Acht Jahre und eine Internet-Recherche später kontaktiert mich dieser Kollege mit einem musikalischen Anliegen.

Das mit der Musik und der Kreativität mache ich ja schon seit einigen Jahren. Kreise und Bögen wie diese verblüffen mich bis heute. Sie gehören zu den größten Freuden meines Berufes.

 

Mir kommt dazu eine Aussage in den Sinn. Aufgeschnappt vor einigen Jahren, kann ich deren Urheber*in ich leider nicht mehr ausfindig machen. Eingeprägt habe ich mir deren Wortlaut so:


Miss dein Tagwerk nicht an dem, was du geerntet hast, sondern an dem, was du gesät hast.


Khalil Gibrans Zitat, das mir eine Freundin ans Herz gelegt hat, geht in eine ähnliche Richtung. Ich habe mittlerweile so eine Idee davon, was das für mein Schaffen bedeuten könnte. Was bedeutet es für Euch? Mich interessiert das. Schreibt mir.

 

Unterwegs zwischen Saat und Ernte, noch ein paar rückblickende Momente:


» Wir Zugvögel «-Konzert im Ophardt-Auditorium in Duisburg-Ruhrort

Für mich ein außergewöhnlicher Abend. Coronabedingte Einschränkungen einerseits, uneingeschränkte Wertschätzung andererseits – so würde ich zusammenfassen, was uns das Publikum von "bezaubernd" über "ein berührendes Geschenk" und "eine dichte Atmosphäre" bis hin zu "weisen Perspektivwechseln" zurückgab.

 

"Wir" heißt in diesem Fall: Anja Schröder am Cello und Jens Otto auf dem Cajòn, die beide auch an der Produktion des Albums mitgewirkt haben. Die Einheit und Unbeschwertheit, mit der wir erst geprobt und dann gespielt haben, erkläre ich mir so, dass sie beide ganz wundervolle Menschen sind, deren Musikalität ihresgleichen sucht.

 

Weitere Gedanken zum Konzert habe ich im Blog-Beitrag "Gedankenpause" verfasst.


"So geht Vereinbarkeit!" – Expertendialog am 24. August auf dem Stautenhof in Willich

Unter dem Motto „So geht Vereinbarkeit!“ hat das Kompetenzzentrum Frau & Beruf in Zusammenarbeit mit der XING Ambassador-Gruppe Krefeld zu dem Abend eingeladen. Zur Inspiration der Anwesenden steht die Duisburger Künstlerin Anke Johannsen auf der Bühne – oder genauer sitzt sie zunächst hinter ihrem Piano und beginnt ihren Vortrag mit einem Lied. „Wir können nichts festhalten, aber Haltung bewahren“, ist eine Zeile, die in Erinnerung bleibt. Dann lässt sie den Jazzpianisten Herbie Hancock zu Wort kommen, der erzählt, wie ein Fehler Grundlage für etwas faszinierend Neues wurde. Am Ende ist klar, dass Niemand für alle sagen kann, wie genau Vereinbarkeit funktioniert. Dass es aber wichtig ist, auf sich selbst zu achten und anderen genau dasselbe zuzugestehen. Ob im Beruf oder in der Familie, es geht um den Ausgleich von Interessen. Als Unternehmer/in ist es wichtig, als Vorbild voranzugehen, sein Team mitzureißen und dabei zugleich den Einzelnen genug Spielraum zu lassen, um einen eigenen Weg zu gehen.

 

zum Vollständigen Veranstaltungsbericht der Competentia

 

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Eine runder Geburtstag, Einschulungsfeiern ("Geflogen wird nach vorn") und Heran-Tasten am Klavier mit Kindern an der Grundschule.

 

Kreativität, Lebendigkeit, Menschlichkeit.

 

 

Und zwischendurch Auszeiten und -ruhen.

 

 

Zugleich gilt:

Das Leben ist kein Halt. Mal bewegen wir, mal bewegen wir uns, mal sind wir bewegt, .

Das Leben ist halt...immer in Bewegung.