"Zwischen den Zeiten"

Was war in 2020 nicht alles anders und fremd...

 

Dass ich im Dezember keinen weihnachtlichen Newsletter verschickt, noch zur Jahreswende einen Jahresrückblick erstellt habe, gab es so noch nicht. 

 

Dafür habe ich zwischen den Jahren, also „Zwischen den Zeiten“, gedichtet und komponiert, ja künstlerisch gespielt wie schon lange nicht mehr. 

 

Und siehe da – zwei Wochen auftankender Ruhe und kreativer Verwertung später fällt mein Blick auf 2020 weniger erschöpft und umso dankbarer, versöhnter aus.

 

Viel Videoschnitt gehörte 2020 dazu – für meine Lieblingsbuchhandlung Scheuermann, für die Grundschule, an der ich mit einer halben Projektstelle wirke, und im Rahmen von Aufträgen, die zwecks künstlerischer Lösungen an mich herangetragen wurden. 

In Zeiten ohne Live-Auftritte den Eigenbedarf nicht zu vergessen, Videos als künstlerische Ausdrucksform zu ergründen. Der Lese-Film „Die Idee von einem Leben“ beispielsweise als Inszenierung eines Gedankengangs — vertrautes Neuland, belebend aufregend.

 

Klavier habe ich gespielt überall dort, wo es ging – viel an der frischen Luft also. Ich kann mir kaum ein dankbareres Publikum vorstellen als die Kinder an der Schule. Sie waren es auch, die mich auf die Idee brachten, „For the baby“ möglichst niederschwellig online zu stellen. Es handelt sich dabei um das Klavieralbum, das ich vor fünf Jahren anlässlich der Geburt meines Patenkindes aufgenommen habe. 

 

Weitere Gedichte sind im Laufe des Jahres entstanden. "Was ich kann" wurde gar zum Weihnachtsgedicht und dann zum Video für den Online-Adventskalender im Kreativquartier Ruhrort (s. u.).  

 

Da erwähne ich gleich noch die beiden Texte, die ich verfasst habe – einen literarischen im Sommer („Im Rückblick“) und einen gesellschaftlichen kurz nach Beginn des harten Lockdowns im Dezember („Die Erwachsenen sind die Kinder“, s. u.).

 

Auch » Wir Zugvögel « sind weiter ihrer wundersamen Wege geflogen und landeten zum Ausklang des Jahres, gewissermaßen überwinternderweise, unter Tannenbäumen – als Weihnachtsgeschenke.

 

Noch so einige Begebenheiten lassen sich in den Blog-Artikeln der letzten Monate nachvollziehen oder zumindest erahnen.

 

In einem Jahr, in dem die „Krise“ und deren Auswirkungen allgegenwärtig waren, waren einfallsreiche Antworten gefragter denn je.

 

2020 war vielleicht kein gutes Jahr im eigentlichen Sinne, aber wir haben es gut gemacht. Wir, das sind die standfesten und offenherzigen Menschen in meinen Wirkungskreisen, mit denen zu arbeiten mir Hoffnung macht und Freude bereitet.

 

Geben wir uns hin dem bestimmt froheren neuen Jahr, voller Zuversicht und Neugier, startklar mit einer Kiepe voller Ideen*.

 

*) Eine davon rückt gerade in greifbare, oder sagen wir ergreifende Nähe: Mit meiner im Frühjahr beginnenden Ausbildung zur Mediatorin eröffne ich mir eine berufliche Perspektive, von der ich schon seit vielen Jahren träume.

 



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Die Erwachsenen sind die Kinder .pdf
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