Und jedem Zauber wohnt ein Anfang inne.

Herbstliche Momentaufnahmen in bewegten Zeiten.

 

Neue Porträtfotos sind entstanden mit der wunderbaren Jacqueline Wardeski. Wie ich das erlebt habe und wie dankbar ich dafür bin, habe ich in diesem Instagram-Post beschrieben.

 

Der Herbst – Zeit des Loslassens. Und auch: Zeit der Zugvögel. Seit meinem Album » Wir Zugvögel « stand ganz weit oben auf der Liste, die Kraniche im Herbst ziehen zu sehen. Wie berührend, bewegend, inspirierend und ja, auch heilsam das war. Nächsten Herbst mit Teleobjektiv.

 

Schreiben, komponieren, produzieren.

 

Nach all den Monaten kreativer, Corona-bedingter Diensleistung tritt das Künstlerische in den Vordergrund.

 

Eindrücke gibt es ja genug, die verarbeitet und transformiert werden wollen. Kreativität als Klärwerk.

 


Dass mich regelmäßige Anfragen erreichen im Zusammenhang mit Gedichten, die abgedruckt werden, Musikstücken, die wertgeschätzt werden oder (Online-) Veranstaltungen, die ich mitgestalte, ist Erinnerung und Ermutigung.

 

Hier mein illustriertes Gedicht "Regenbogen". Ein Magazin hatte für seine Januar-Ausgabe um Druckerlaubnis gebeten.

 

Gisela Steinhauer und ich sind eingeladen, in der Duisburger Buchhandlung Scheuermann eine Veranstaltung mit dem stimmigen Titel "Vom Mut zum Neuanfang" abzuhalten. Stimmig, weil Gisela Steinhauers soeben erschienenes Buch "Der schräge Vogel fängt mehr als den Wurm" und mein "Die Idee von einem Leben" gleichermaßen von Aufbruchsstimmung zeugen. Den usprünglich für kommende Woche angesetzten Termin verschieben wir allerdings auf eine Zeit, in der sich unbeschwerter zusammenkommen lässt als aktuell.


Was auch immer die  nächsten Monate für uns bereithalten – es gibt immer auch diese Orte der Ruhe und Kraft. Ich erlebe sie vor allem in der Natur und Kunst*.

 

Wenn ich mich von ganzem, offenem Herzen einlasse auf ihren Zauber, finde ich immer aufs Neue Kraft und Mut (da ist er wieder!) zum nächsten Anfang.

 

Das ist es, was ich mit dem Titel dieses Blog-Artikels meine verbunden mit der Hoffnung, dass Hermann Hesse einverstanden gewesen wäre.

*) Namentlich waren das für mich in der letzten Zeit das Diepholzer Moor, das Teufelsmoor, die Nordsee, der Duisburger Stadtwald, das Museum Küppersmühle in Duisburg (immer noch hin und weg von den Treppen), die gerade in Worpswede entdeckte Kunst von Frauke Migge und immer wieder die Kunst meiner lieben Freundin Katrin Roth.

Eine ganz frische Empfehlung sind "Die vier Jahreszeiten" in der von Max Richter bearbeiteten Version. Grüße der Verbundenheit gehen in diesem Zusammenhang an Wolfgang in Münster.

 

 

P. S.: Wann hat ein Blog-Artikel eigentlich das Zeug zum