Kreativtum-Abo-Highlights 

der letzten Monate

 




 

 

Kein Fan von Abos?

Ich auch nicht.

 


Nur geht die Entwicklung eben hin zu immer mehr Abo-Modellen, z. B. auch bei Apps, weil es offenbar immer weniger darum geht, etwas zu besitzen, und immer mehr darum, Zugang zu etwas zu haben. 


Ob ich das nun gut finde oder nicht – dass immer weniger Menschen CDs/Musik kaufen und immer mehr Menschen Musik streamen (was ja auch mit einem Abo verbunden ist), kann ich nicht ändern. Was ich tun kann, ist, diesen Trend zu Bedingungen zu gestalten, die ich für fair halte.

 

Bei Spotify beispielsweise bezahlst Du 9,99 €/Monat für alles, was dort geboten wird. Wenn Du diesen Betrag runterbrichst auf alle Musikstücke und Künstlerinnen und Künstler, die Du dort vorfindet, weißt Du, dass dieses Geschäftsmodell außer für Spotify für niemanden der dort Anbietenden ein sinnvolles sein kann.

 

Bei mir geht es mit 2,50 €/Monat los, wenn Du Dich für das ganze Jahr entscheidet bzw 3 €, wenn Du von Monat zu Monat entscheidest. Bis auf ein paar Prozent, die der Abo-Anbieter Steady für die Abwicklung der Bezahlung bekommt, landet das Geld bei mir.

 

Die Kreativtum-E-Mails gehen immer am Sonntagmorgen raus. Der Rhythmus ist mittlerweile so: Im Wechsel eine Woche etwas umfangreicher, dann eine Woche etwas kürzer und kompakter. Damit es nicht zu viel wird. Und wenn Du diese E-Mails gar nicht bekommen möchtet und Dir der im Abo enthaltene Zugang auf kreativtum.de mit meinen künstlerischen (Zwischen-) Ergebnissen ausreicht, geht auch das.

 

 

 

Wie kannst Du Kunst unterstützen?

Also mich zum Beispiel.

 


Ich erlebe Wertschätzung und dass Menschen wie Du meine Inhalte bzw. mich als Künstlerin gerne unterstützen möchten. 

 

Die große Frage war und ist: Wie?

 

Eine meiner Antworten darauf ist mein Kreativtum-Abo, das ich im Frühjahr 2022 an den Start gebracht habe. Gut Ding will bekanntlich Weile haben. Die Zwischenbilanz nach gut einem halben Jahr fällt so aus:

 

☛ Ich habe durch das Abo-Modell in den vergangenen sechs Monaten ein X-faches von dem erwirtschaften können (im Schnitt 100 €/Monat), was mir Musik-Streaming jemals eingebracht hat.

 

☛ Ich bin dadurch unabhängig von Spotify & Co., deren gesamtgesellschaftlicher Einfluss auf Kunst und Kultur mir tatsächlich immer mehr Bauchweh bereiten.

 

☛ Die Verbindlichkeit, die ich meinen Abonnentinnen und Abonnenten gegenüber eingehe und sie mir erwidern, ermöglicht mir Planbarkeit.

 

☛ Zwar kann ich von diesem Geld bisher noch nicht leben. In Kombination mit meinen anderweitigen Aktivitäten wie Moderationen, Auftritten und Aufträgen könnte über die Jahren ein solider Schuh daraus werden. Das ist eine Perspektive.

 

 

Ein paar grundsätzliche Gedanken

zum Abschluss

 


Die Zeiten sind, was sie sind. Einerseits finde ich es verschleißend, immer wieder darauf Bezug zu nehmen. Andererseits kommt es mir seltsam vor, es nicht zu tun. Echt eine schmale Gratwanderung, gerade im beruflichen bzw. künstlerischen Kontext. Ich entscheide je nach Situation mal so und mal so – auch bei den Inhalten, die ich im Rahmen meines Kreativtum-Abos Woche für Woche bereitstelle (s. unten).

 

Meine Überzeugung: Kreativität wird bei den Fragen unserer Zeit eine entscheidende Rolle spielen, will heißen: Hilfe bei Orientierung, Sinnstiftung und Lösungsfindungen leisten. Sich Heizkörper für den Winter besorgen – schön und gut. Aber wird nicht vor allem unsere Haltung – unsere Art, auf die Dinge zu blicken und ihnen zu begegnen – darüber bestimmen, wie wir die Unsicherheiten unserer Zeit erleben…und meistern?



Danke, dass Du bis hierhin gelesen hast ♥︎.

Bilder erstellt mit StableDiffusion. - CC

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