09. August 2019
Was endet, wenn sich ein Blatt wendet? Was beginnt, wenn die Schlüsse erklungen sind? Weniger richtend, mehr schlichtend. Entschichtend belichtend. Anmut. An Mut darf es uns nicht fehlen.
01. August 2019
Von der Möwe Die Thermik geübt im Blick, luftiges Zischen zu erwischen. Unerreichtes mein Leichtes. Auf! Höhe passiert unregiert.

21. Juli 2019
Ein letzter Auftritt noch gestern Abend im besonderen Rahmen der Preisverleihung "Akzeptanzpreis - Brücke der Solidarität" hier in Duisburg. Aus meiner Akzeptanznotiz (s. Gedicht) wird nunmehr eine Abwesenheitsnotiz (s. u.), die Menschen erhalten, wenn sie mir in den nächsten Tagen eine Email schreiben. Eine Buch-Empfehlung für die freien Tag noch von mir, weil mir Gerald Hüther - einmal mehr - zu interessanten und inspirierten Gedankengängen und -flügen verholfen hat. Kleines Wort,...
21. Juli 2019
Ohne an den Sollbruchstellen des Menschseins ein Urteil zu fällen. Ohne überfordertes Wegducken. Ohne ausschließendes Hingucken. Die Akzeptanz kann's. In Würde anders sein. Widersprüche einander verzeih‘n. Vielfalt: mehr gelebt als besprochen. Das Verbindende ungebrochen. Akzeptanz. Jede und jeder kann‘s lernen, sich nicht aus Unsicherheiten an jenem abzuarbeiten, was fremd scheint, sondern tun, was vereint.

16. Juli 2019
Bücher sind ein Sternenhimmel. Überwundene Stunden, dunkel. Entdeckte Erkenntnisse, hell. Der Sehnsucht gefolgt, immer wieder. Angekommen im Gestirn des Seins.
02. Juli 2019
Fotos 1-9: TOP SERVICE Deutschland

20. Juni 2019
Auf der Reise Liegt es an dem Seufzen der Erinnerung in der Luft, dass der Gegenwart hier der Atem stockt? Fliegt es in Richtung eines neuen Seins, das durch Entsenden einer öffnenden Zuversicht dorthin lockt? Kriegt es seine Bedeutung, indem es andockt am Fels jenes Menschlichen, das es wert ist, zu überdauern?
11. Juni 2019
Vom süßen Begrüßen über das laute Vertraute und dem grellen Zerschellen bis zum leisen Loseisen. Ein Schaltkreis, der um die Gewalt weiß und die Beschwerden, unter denen wir größer werden. Der aber vor allem singt von der Zeit in Freiheit. Mittendrin immer hin zu jenem, das nicht fest hält, sondern frei lässt. Zu jenem, das uns weitet, uns stets auf‘s Neue vorbereitet. Hier Rattern, dort Flattern. Weichen den Freizeichen. Loslassen, um alles zu fassen, heißt, alles umfassen.

01. Juni 2019
Vor genau einer Woche haben » Wir Zugvögel « zum ersten Mal unter freiem Himmel die Flügel gespannt. Seitdem gab es zu unserem Konzertabend an der Alten Mühle in der Dong in Neukirchen-Vluyn Rückmeldungen wie diese hier und einen Presseartikel in der Rheinischen Post. Was sich immer wieder schwer in Wort fassen lässt, ist die persönliche Resonanz, die mir an einem solchen Abend und in den Tagen danach zuteil wird. Damit meine ich die offenen und präsenten Zuhörer*innen ebenso, wie all...
23. Mai 2019
Ein paar Perlen der letzten Wochen: Ein Europaaktionstag mit Duisburger Schüler*innen. Ein Workshop mit Führungskräften zum Thema "Kreativität als Haltung". Ein poetisch-musikalischer Auftritt beim "Salon D" zum Thema "Werte". Dieser Auszug hier entstammt dem Abend in Hürth und ist die poetische Aufarbeitung jener Ideen, die die Teilnehmer*innen zuvor zum Thema "Werte" formuliert hatten. Für mich liest er sich gar wie eine Einladung in Sachen Europawahl.

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