Artikel mit dem Tag "Gedichte"



01. April 2020
Im Tal der Freiheit Du hältst dich an dir selbst fest. Das ist keine Haltung. Du bist eine Festung von Ängsten. Du darfst anders sein. Von innen nach außen. Du bist, was du liebst. Was du von dir gibst. Und nur das. So viel.
02. Oktober 2019
Elefantenohren Wo sich Menschen aufmachen, um sich zu finden, wo sich Menschen aufmachen, um sich zu zeigen, jeden Wert, jede Würde schätzen mit Elefantenohren am Herzen.

09. August 2019
Was endet, wenn sich ein Blatt wendet? Was beginnt, wenn die Schlüsse erklungen sind? Weniger richtend, mehr schlichtend. Entschichtend belichtend. Anmut. An Mut darf es uns nicht fehlen.
01. August 2019
Von der Möwe Die Thermik geübt im Blick, luftiges Zischen zu erwischen. Unerreichtes mein Leichtes. Auf! Höhe passiert unregiert.

21. Juli 2019
Ohne an den Sollbruchstellen des Menschseins ein Urteil zu fällen. Ohne überfordertes Wegducken. Ohne ausschließendes Hingucken. Die Akzeptanz kann's. In Würde anders sein. Widersprüche einander verzeih‘n. Vielfalt: mehr gelebt als besprochen. Das Verbindende ungebrochen. Akzeptanz. Jede und jeder kann‘s lernen, sich nicht aus Unsicherheiten an jenem abzuarbeiten, was fremd scheint, sondern tun, was vereint.
16. Juli 2019
Bücher sind ein Sternenhimmel. Überwundene Stunden, dunkel. Entdeckte Erkenntnisse, hell. Der Sehnsucht gefolgt, immer wieder. Angekommen im Gestirn des Seins.

20. Juni 2019
Auf der Reise Liegt es an dem Seufzen der Erinnerung in der Luft, dass der Gegenwart hier der Atem stockt? Fliegt es in Richtung eines neuen Seins, das durch Entsenden einer öffnenden Zuversicht dorthin lockt? Kriegt es seine Bedeutung, indem es andockt am Fels jenes Menschlichen, das es wert ist, zu überdauern?
11. Juni 2019
Vom süßen Begrüßen über das laute Vertraute und dem grellen Zerschellen bis zum leisen Loseisen. Ein Schaltkreis, der um die Gewalt weiß und die Beschwerden, unter denen wir größer werden. Der aber vor allem singt von der Zeit in Freiheit. Mittendrin immer hin zu jenem, das nicht fest hält, sondern frei lässt. Zu jenem, das uns weitet, uns stets auf‘s Neue vorbereitet. Hier Rattern, dort Flattern. Weichen den Freizeichen. Loslassen, um alles zu fassen, heißt, alles umfassen.

03. Mai 2019
Anfänglich eine Suche ohne Namen. Ein Gang auf weiter Flur aufstrebender Fragen. Alle Himmelsrichtungen nach innen weisend zum Scheitelpunkt lauter leiser Kraft, die dem Knirschen des Wachstums zuzuhören und standzuhalten weiß. Dem Mut des Morgens erwachsen Antworten: immer weniger gängig, dabei im Vorwärtsgang. Eines Abends, wenn es groß ist, wird Vorankommen zum Ankommen.
23. April 2019
O-Stern Die Nase in Richtung Himmel gestreckt, hingebungsvoll an der Idee eines Sternes schnuppernd. Ein Ausatmen wie ein Entkräften alles Zynischen für den frischen Wind im Herzen. Gedanken wandern, mäandern an jenen Ort, dem das Verzeihen als Festland dient. An dem das Leben eine Feier ist mit Gästen und Gesten der Liebe.

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