Artikel mit dem Tag "Gedichte"



28. Januar 2021
Das Jahr kommt zur Ruh', weilt zwischen den Zeiten, doch strebt immerzu nach größeren Weiten. Geschützt, geliebt und angeleitet. In jedem Schicksal sanft begleitet. Das Leben gelegt in unsere Hände. Mit Güte gehegt von Anfang bis Ende. Weil hoffender Mut den Wandelnden segnet, der Ebbe und Flut vertrauend begegnet. In jedem Jahr, das weiterschreitet, der Weg uns heute vorbereitet. Begonnen im Nichts die Kräfte gefunden. Im Antlitz des Lichts die Nacht überwunden. So komm ich zur Ruh',...
11. Dezember 2020
Ungefügig Schöpfung in der Erschöpfung Was ist schon Müdigkeit zu einer Zeit da wir uns geschafft aufmachen und als schaffend aufwachen standhaft voller Kraft mit steter Bewegung in der Aufregung durch und durch lässig im Geiste, im Herzen durchlässig ungefügig großzügig

26. November 2020
Der Abschied sieht das Leihen, das liebende Verzeihen Der Abschied sieht bewusst Freude und Verlust Der Abschied sieht das geschenkte, himmlisch Gelenkte
20. Juli 2020
Ganz oben angekommen, gleicht das Panorama der Berge dem Blick auf das Meer. Dann ist die innere Weite keine Sehnsucht mehr, sondern das eingelöste Versprechen von Freiheit.

01. April 2020
Im Tal der Freiheit Du hältst dich an dir selbst fest. Das ist keine Haltung. Du bist eine Festung von Ängsten. Du darfst anders sein. Von innen nach außen. Du bist, was du liebst. Was du von dir gibst. Und nur das. So viel.
02. Oktober 2019
Elefantenohren Wo sich Menschen aufmachen, um sich zu finden, wo sich Menschen aufmachen, um sich zu zeigen, jeden Wert, jede Würde schätzen mit Elefantenohren am Herzen.

09. August 2019
Was endet, wenn sich ein Blatt wendet? Was beginnt, wenn die Schlüsse erklungen sind? Weniger richtend, mehr schlichtend. Entschichtend belichtend. Anmut. An Mut darf es uns nicht fehlen.
01. August 2019
Von der Möwe Die Thermik geübt im Blick, luftiges Zischen zu erwischen. Unerreichtes mein Leichtes. Auf! Höhe passiert unregiert.

21. Juli 2019
Ohne an den Sollbruchstellen des Menschseins ein Urteil zu fällen. Ohne überfordertes Wegducken. Ohne ausschließendes Hingucken. Die Akzeptanz kann's. In Würde anders sein. Widersprüche einander verzeih‘n. Vielfalt: mehr gelebt als besprochen. Das Verbindende ungebrochen. Akzeptanz. Jede und jeder kann‘s lernen, sich nicht aus Unsicherheiten an jenem abzuarbeiten, was fremd scheint, sondern tun, was vereint.
16. Juli 2019
Bücher sind ein Sternenhimmel. Überwundene Stunden, dunkel. Entdeckte Erkenntnisse, hell. Der Sehnsucht gefolgt, immer wieder. Angekommen im Gestirn des Seins.

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