Das ganze (Berufs-) Leben als Komposition und Improvisation

 

Wer neue Räume ausmisst,
sagt auch: ‚Es ist, wie es ist.‘

Der kann im Chaos sein.
Ist Mutig. Nicht allein.


3 Tage zu den Themen „Komposition und Improvisation“ auf dem Campus 1 der Alanus Hochschule in Alfter liegen hinter mir. Die Studierenden aus dem Fachbereich Wirtschaft haben sich - alle auf ihre ganz eigene Weise - auf die Möglichkeiten dieses Wochenendes eingelassen. Nicht irgendwie. Sondern ehrlich bis beherzt. Und so haben wir ein ganzes Wochenende lang gemeinsam „geschaffen, ohne dabei zu erschlaffen.“ Tafelreime aus den Gedanken der Teilnehmenden sind dabei herumgekommen. Musik, Songtexte. Geräusche, Klangexperimente. Freude, Spaß. Erfahrungen, Erkenntnisse. Gemeinschaft, Einklang. Und ein Nachklang, der noch anhält.


Das ganze Leben ist eine Komposition, eine Improvisation - eine wellenartige Bewegung aus Chaos und Struktur.

Begegnen wir ihr schöpferisch?

Reiten wir eben diese Wellen und machen sie zu den unsrigen?

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Zum Wochenende: Von leisen Kreisen

Das Leben nach dem Beben


Wir hatten
Schatten,
aber noch mehr Licht
verinnerlicht.

Unser Design
Entwurf im Dasein.
Gefragte.
Beauftragte.

Durch Schatten-Licht-Reisen.
zu satten Sichtweisen
Stimmig. Immer leiser,
einen Schimmer weiser.

 

 



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Sonnenuntergänge wie Gesänge

Dieser Blog-Artikel könnte ebenso gut heißen: Verliebt in Duisburg.

 

Die Duisburger Sonnenuntergänge dieses Herbstes haben es wirklich in sich und mir angetan. Gleich mehrmals verschlug es mir in den letzten Tagen an Rheinpark und Innenhafen die Sprache. Eine schöne Gelegenheit, den Liebesbrief herauszukramen, mit dem ich vor zwei Jahren für eine Ausstellung hier in Duisburg einen Rahmen bespielt habe:

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Newsletter. Newsblätter.

Für meinen Oktober-Newsletter habe ich am vergangenen Wochenende eine Foto-Aktion im Duisburger Stadtwald eingelegt...und dabei genau so viel Waldspaß gehabt, wie es diese Fotos wohl vermuten lassen.

 

Den Newsletter inkl. der Möglichkeit, ihn zu abonnieren, gibt's hier.

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Zwischendurch: zwei Gedichte

Regenbogen

Der so plötzlich da ist, aber oft eben nicht,
der so ganz in seiner Zeit das Graue bricht,
der den Gegensatz vereint, versöhnt mit seiner Pracht
und das vermeintlich Widersprüchliche zu Schönheit macht.
Farbgewaltig, verbindend und flüchtig zugleich.
Ein Ausblick, ein stilles Angebot in ein so anderes Reich.
Als wir hinsahen, geschah es, dass wir auf seinen Wegen zogen:
Verschwindend. Überwindend. Wir als Regenbogen.


Regenbogen-Entdeckung nahe des Duisburger Innenhafens
Regenbogen-Entdeckung nahe des Duisburger Innenhafens


Einheit

(aus gegebenem Anlass bzw. gelassenem Angeben)


Wenn mal niemand ’reinschreit.
Mal Frieden und kein Streit.
Für‘s Verbundensein Zeit.
Ich kümmere mich um dein Leid.
Du kümmerst dich um mein Leid.
Aus Gemeinheit
wird Gesellschaft. Eben Einheit.

Atemberaubender Sonnenuntergang an der Regattabahn
Atemberaubender Sonnenuntergang an der Regattabahn


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Eine kraftvolle Frage, auf die man (noch) keine Antwort hat.

Echter Austausch kann bisweilen bedeuten, mit mehr Fragen als Antworten auseinanderzugehen.

 

Umso wichtiger, dass wir im Gespräch bleiben - beispielsweise über den Wert von Kultur, deren Finanzierung/Wertschöpfung...und deren FREIHEIT. Dass der türkische Staatsbesuch am vergangenen Freitagnachmittag an mir vorbeifuhr, als ich gerade auf dem Weg zu einem Fachgespräch auf dem Gelände des Bundestags war, mutete dabei an wie eine Momentaufnahme, die das auf denkwürdige Art und Weise zu unterstreichen schien.  "Kunst für alle, alle für die Kunst - Crowdfunding in der Kulturfinanzierung" lautete die Veranstaltung initiiert durch die Grünen, deren Einladung ich in diesem Fall gerne gefolgt bin. Ich bin nicht parteipolitisch, aber der Nachmittag hat mir gefallen. Interessante Redner, interessierte Zuhörer (allen voran die beiden MdBs). Die Gedanken, die ich mir in Vorbereitung auf das Fachgespräch notiert hatte, gibt's kurzerhand hier rechts nachzulesen.

 

Ich bin gespannt, wohin uns die Reise führt.



Meine Berlin-Reise konnte ich indes mit einem Besuch beim Retune-Festival verbinden. Der sehr kluge Vortragende Samim. A. Winiger, dessen Prognose immer noch in mir nachwirkt, dass in 10 Jahren 90 Prozent der Inhalte, die wir konsumieren - seien sie musikalisch, visuell oder textlich - von künstlicher Intelligenz erstellt werden wird, eröffnete seine Keynote mit einer Folie, auf der es hieß: "Have a powerful question to which you don't know the answer."

 

In zunehmend digitalen Zeiten von Streaming, Schnelllebigkeit und Unverbindlichkeit gehört es beispielsweise zu meinen Fragen, ob und wie lange es sich noch "lohnt", (menschliche) Künstlerin zu sein.

Um große Fragen und Ideen zum Potenzial von künstlicher >< künstlerischer Intelligenz ging es auch am vergangenen Mittwoch im Kreise von in.DU - einem Netzwerk bzw. Nestwerk, mit dem ich seit meinen Anfängen in Duisburg von Zeit zu Zeit frühstücke. Es war mir eine große Freude, in diesem vertrauten und liebgewonnenen Rahmen über meine Erfahrungswerte referieren zu dürfen.

 

Termine wie diese dürfen (und müssen wohl auch) nachklingen. Das gelingt mir am besten in der Natur, im Zug, oder im Alltag - sofern man davon bei mir überhaupt sprechen kann -, indem ich mir Zeit für's Innehalten und Registrieren der vermeintlich kleinen, einfachen und umso schöneren Dinge nehme.

 

Ein kürzlicher Versprecher machte aus "Alltags-Routine" eine "Alltags-Ruine". Soweit sollte man es wahrlich nicht kommen lassen...und sich stattdessen Zeit nehmen und geben für kraftvolle Fragen, deren Antworten man (noch) nicht kennt.

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Immer schön von innen nach außen.

Zu Beginn der Woche war ich an der Alanus-Hochschule in Alfter, um dort den Semester-Auftakt künstlerisch bzw. musikalisch zu gestalten. Die Arbeit mit den rund 40 frisch angekommenen Studierenden fühlte sich nicht nach Arbeit an, sondern nach einem gemeinsamen Konzert in einer Mischung aus Reflexionen und Experimenten.

 

Jedes Studium ist letztlich ein Studium des Lebens; ein Studium, das uns im besten Fall uns selbst näherbringt.

♩Welches ist unsere Melodie? ♪

 

Ob wir das nun regelmäßig machen könnten, fragte eine Studierende mich am Schluss. Das hat mich sehr gefreut. Bin auf alle Fälle im November zurück mit einem dreitägigen Modul und bereit für noch mehr Tiefgang an der Hochschule.

Jogging-Schnappschuss an der Regattabahn in Duisburg: Immer schön von innen nach außen.
Jogging-Schnappschuss an der Regattabahn in Duisburg: Immer schön von innen nach außen.
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Arbeitstitel: "Vermächtnis"

Je älter ich werde, desto lebendiger fühle ich mich. Und je lebendiger ich mich fühle, scheint mir, desto sterblicher fühle ich mich wiederum.

Ich bin weder krank, noch liegt irgendeine Erkenntnis vor, die mir Anlass zu der Annahme gibt, dass ich mich in absehbarer Zeit aus diesem Leben verabschieden werde. Ganz im Gegenteil: Ich habe noch eine ganze Menge vor.

Vielleicht ist es ja eben dieser Umstand, der es mir überhaupt erst möglich gemacht hat, mich in den letzten Wochen aus einer gewissen Losgelöstheit und Leichtigkeit heraus mit der Frage zu befassen, wie es wohl eines Tages um mein Vermächtnis bestellt sein wird. Angefangen mit dem Reim „Vermächtnis, Gedächtnis" beim Joggen, hat sich eine erste kreative Antwort formuliert, die ab heute ihre Bahnen ziehen darf. Es ist gewiss „nur" ein Entwurf. Aber es ist einer, dessen Entstehungsprozess in den vergangenen Tagen schon so manch berührendes Gespräch angestoßen und mich in seltener Art und Weise inspiriert hat.

Wer weiß, wofür es gut ist - dieses Musikstück im Arbeitstitel: „Vermächtnis".

 

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Zeit, auch unsere Herzen zu vernetzen (aus gegebenem Anlass)

 

Keine Ahnung, ob die Welt ein besserer Ort sein kann und will,
aber lieber tue ich was, als dass ich abwarte und chill.
Nicht alles zu verstehen ist kein Grund mehr zu schweigen,
denn Ahnung braucht man keine, um sein Herz zu zeigen.

Wissen noch nicht wohin,
aber fangen wir bloß nicht mit dem Ausruh'n an,
ehe wir uns nicht im Klaren sind,
was jeder von uns tun kann.

Denn die Welt ist komplex
und wir sind mittendrin.
Sind doch längst unterwegs
auf der Suche nach Sinn.
Was machen wir mit dem Mantel, den wir tragen?
Wie antworten wir auf diese Tage der Fragen?
Denn die Welt ist komplex
und wir sind mittendrin.
Sind schon lang unterwegs
auf der Suche nach Sinn.
Was werden wir unseren Leuten später sagen?
Wie antworten wir auf diese Tage der Fragen?

(Auszüge aus dem Lied "Tage der Fragen";

Zeichnungen: völlig spontan und wohl auch naiv...

...aber von Herzen.)

 


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Von neuen (Innen-) Räumen

Glücklich nach bedeutungsvollen Momenten.
Glücklich nach bedeutungsvollen Momenten.

Gleich zwei Ereignisse durfte ich in dieser Woche mitgestalten, die beide davon handelten, wie kleine und große Menschen neue Räume betreten.

 

Bei den i-Dötzchen waren es die Klassenräume, die sie am Mittwoch zum ersten Mal betraten, während ihre (Groß-) Eltern sich in neue Innenräume des Loslassens begaben. Dass die Schulleiterin einer Grundschule hier in Duisburg mich nun schon zum zweiten Mal einlud, musikalisch/inhaltlich an der Einschulung mitzuwirken, war mir eine wahrhaft große Freude. Die Wahl fiel auf "Geflogen wird nach vorn" der » Zugvögel «, das mit seinen Strophen und Botschaften auch zum roten Faden der Begrüßungsrede der Schulleiterin wurde. Die Aufführung des Liedes folgte zum Schluss der Veranstaltung. Man bat mich, Teile des Liedes mit den Eltern für die i-Dötzchen zu singen: „Ihr seid am Zug mit eurem eigenen Flug.“

Wenn die eigenen Songs ihre Flügel spannen... Nicht nur als Komponistin, sondern auch als ewige Schülerin, die sich allzu gut an ihren ersten Schultag erinnert (wer nicht!), war das ein wunderschönes Erlebnis für mich. Den Song gibt's übrigens in einer Demo-Version anzuhören und vorzubestellen, und zwar hier.

 

Ähnlich erfüllend ging es einen Tag später bei einem Workshop zum Thema "Spaces for New Work" im Rahmen der c/o pop in Köln zu. Peter Schreck, Thomas Klug, Judith Behmer, Doris Hallerbach und ich luden zum Austausch und Träumen über neue Räume ein. Es ging nicht nur um Arbeits-, sondern auch Innenräume. Meine Rolle bestand im Wesentlichen darin, Klavier zu spielen, zu singen, zuzuhören und zu "verdichten" - Letzteres im Bezug auf die Wortbeiträge der Teilnehmer. Dabei herausgekommen ist ein Gedicht mit dem Titel "Neue Träume brauchen neue Räume brauchen neue Träume."

 

Weniger Analyse und ruhig mal Weichheit.
Authentizität und eben mal nicht Gleichheit.
Orden vergeben für das, was wir leisten.
Vielleicht schaffen wir gar so am Allermeisten.

Raum für Kultur des Menschen, um den es geht,
der im besten Fall im Zentrum von allem steht.
Freiheit heißt Räume nutzen, ihnen Bedeutung geben.
Gerne auch mal ohne Zweck und Zeitdruck, aber mit ganz viel Leben.

 

Soweit ein Auszug. Das gesamte Gedicht gibt es hier:

Download
Neue Träume brauchen neue Räume brauchen neue Träume.
Verdichtung.pdf
Adobe Acrobat Dokument 791.1 KB

Immer wieder neue Gedichte stelle ich übrigens hier zur Verfügung.

 

Eines davon habe ich - und auch das passt zum Thema "neue Räume" - als Pilot in Audio-Form gebracht. Angedacht ist ein "Poetcast" mit dem Titel "Worte wie Helden". Gibt's spontane Stimmen bzw. Meinungen von euch dazu?

Kommen wir damit zum letzten neuen Raum für heute: Die » Zugvögel « sind als musikalisches Großprojekt einer der größten Räume, die ich derzeit erforsche und - mit euch! - bespiele. Oder sind sie gleich ein ganzes Haus, ein Dorf, eine Stadt? Zum Abschluss dieses Blog-Artikel gibt es heute Lied #2 der » Zugvögel « auf abermals kurzen Dienstwegen: "Verletzlichkeit".

 

Das erinnert mich daran: Neue Räume kündigen sich wohl auch in Sachen Jahreszeit an. Ich meine den Herbst, der seine Fühler und sein goldenes Licht in unser aller Richtung ausstreckt. Seien wir freundlich zu ihm und heißen ihn willkommen. Ich bin sicher, er hat die besten Absichten!

 

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Zusammen ange-Pa(c)kt.

Fotos oben: City-Management Duisburg e. V.

 

Mehr über die Veranstaltung nachzulesen gibt es hier.

„Mit all seinen Tiefen, seinen Höhen roll ich das Leben ab vor deinem Blick.

Wenn du das große Spiel der Welt gesehen, so kehrst du reicher in dich selbst zurück.“

 

In der vergangenen Woche wurde mir die ehrenvolle Aufgabe zuteil, eine Veranstaltung zu moderieren, die sich der Zukunft der Duisburger Innenstadt widmete. Als ich gleich zu Beginn des Programms den Frontgiebel unseres Stadttheaters und damit Schiller zitierte, ließ ich den letzten Satz unvollendet. Die Idee war es, die Teilnehmer einzuladen, den Rest selbst nachlesen zu gehen. Aber so weit kam es nicht. Aus gleich mehreren Richtungen hörte ich Stimmen aus dem Publikum: „...so kehrst du reicher in dich selbst zurück." Das hatte schon fast was von Mitsingen beim Konzert.

 

Wäre uns zum Ende hin nicht die Zeit davon gelaufen, ich hätte noch ein paar abschließende Reime zum Besten gegeben (s. u.). Aber nichts geht ja bekanntermaßen je wirklich verloren. Und überhaupt - wir haben eine Menge zu gewinnen.

 

Nennt mich Träumerin oder naiv -

ich blicke mit Zuversicht auf die Entwicklung meiner Wahl-Heimatstadt Duisburg.

 

Handel ist Wandel - ein schlichter Reim, auf den schon Andere vor mir kamen.
Aber ein Treffen, das Gemeinsamkeiten unterstreicht - das ist ein einzigartiger Samen.
Verwalten oder Gestalten? Wer träumt, gelangt höher, immer weiter,
ragt hoch und steht fest bei jedem Wind wie unsere geschätzte, goldene Leiter.

Wer nicht nur tagt, sondern was wagt, der hat ein echtes Zukunft-Verständnis.
Ein Pakt wie dieser ist kein Versprechen. Es ist ein Liebesgeständnis.
Eine Stadt findet statt und, ja, pulsiert durch beherztes Beginnen im Innen.
Wer gemeinsam handelt und wandelt, wird auch gemeinsam aufblühen. Gewinnen.

 

Unterschätzt zu werden, ist temporär, wenn man sich auf Gemeinsamkeiten besinnt
und Chancen ergreift, wenn sie sich auftun, und sie als Einheit weiterspinnt.
Auf dem Weg zur Smart City, sind wir längst Heart City - die Herzen der Menschen hier sind groß.
Und wenn wir Ernst machen mit dem Pakt, dann packt das jeden, und wir treten hier richtig was los.

 


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Sprecherin, Lehrbeauftragte und Weiter-Fliegerin

 

Heute lasse ich Bilder (und die Links, die bei den obigen Bildern hinterlegt sind) für sich sprechen. Ihr dürft euch gewissermaßen selbst einen Reim auf meine letzten Wochen und aktuellen Vorhaben machen.

 

Ich genieße derweil den Sommer - mal in vollen, mal in leeren Zügen. Und ihr so?

 

 

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Zug um Zug. Flug um Flug.

Ich hatte es angekündigt. Die » Zugvögel « grüßen wieder. Diesmal in Form eines WDR-Beitrags, der am Montagabend lief.

 

Noch bis zum 23. Juli kann er hier angesehen werden.

 

Auf Facebook ist er hier (auch ohne eigenes Facebook-Konto) abrufbar.

 

Die Möglichkeit zum Mitmachen gibt's wie gehabt hier.

 

Ach ja. Einen neuen Newsletter zu all meinen künstlerischen Aktivitäten gibt es auch.

 

Zum Anmelden und Nachlesen.

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Zu schade für die Schublade

In meiner Schublade schlummernd: manch Produktion, Ballade.

Ist schöpferischer Rückstau aber nicht auch schade?

Eitelkeit. Perfektionismus. Zeit, sie - mal wieder - abzulegen.

Alte, neue Songs für euch auf kurzen Wegen.

 

Alte Heimat. Ein Aufritt. Ganz unten. In Tiengen.

Schon bewegend, dort im Mai als "neue Anke" zu singen.

"Es ist alles nur geliehen" - ein neues » Zugvögel «-Lied,

das die Reisen (nach innen) als Wachstumschancen sieht.

 

Ein Videoprojekt. Derzeit noch in vollem Gange.

Porträts, bei denen ich ziemlich tolle Frauen einfange.

Keine Mühe, viele Kühe bei einem Dreh in Xanten.

Ich liebe diese Begegnungen mit dem Unbekannten.

 

Die » Zugvögel «. Unterwegs. Stets höher und weiter.

Ich immer noch und immer mehr: ihr Zugbegleiter.

Selbsterklärend ab hier nun meine Fotos und Lieder.

Ich träume und schöpfe. Und das wieder und wieder.

 

P. S.: Am kommenden Samstag gibt's Jens und mich hier in Duisburg im Rahmen der Extraschicht zu erleben - u. a. mit neuen Songs der » Zugvögel «.



Singen in Tiengen.


Ich dreh Porträt.


Blütenwüten.


Abschalten. Innehalten.

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April: Ereignisse, Erfahrungen und Erkenntnisse

Der April war reich an Ereignissen, Erfahrungen und Erkenntnissen.

 

Schon mal bemerkt, dass eine Reihe von "E"s an eine Polonaise von oben erinnert? Ein bisschen Phantasie braucht es dazu - aber die habt ihr.

EEEEEEEE

Eine April-Polonaise von Tagen, die mich bisweilen zum Tanzen gebracht, in jedem Fall aber in Bewegung gehalten haben. Das kommt hin.

  • Ehrlich gefreut habe ich mich über den WAZ-Artikel, der von meinen Reisen und Kompositionen für die » Zugvögel « erzählt und den Werte-Kontext aufgreift, in den ich mein Albumprojekt eingebettet habe. Da hat jemand aufmerksam zugehört und mit Achtung geschrieben. Weiß ich sehr zu schätzen. Und den Rückenwind auf dem Foto nehme ich als dankenswertes Sinnbild.
  • Eindrucksvoll war die Preisverleihung des S.E.N.S.S. Award in Essen, im Rahmen derer ich mit meiner » Zugvögel «-Komposition "Wir können nicht sicher sein" auftreten und einen Sonderpreis entgegennehmen durfte.
  • Erfrischend, um nicht zu sagen aufregend, war auch mein Pitch beim Creative Startup Slam in Düsseldorf. Inmitten digitaler Erfindungen habe ich mit der Geschichte der » Zugvögel « und meinem vermeintlich analogen Ansinnen, den Wert von Musik neu zu denken und zu definieren, den zweiten Platz geholt!
  • Entwicklungen rund um die "Kunst in Wirtschaft in Organisationen" gibt es auch. Zu den spruchreifen gehört heute eine Veröffentlichung über das Thema im Kundenmagazin der NRW.Bank.
  • Entdeckerisch ging es in einer Grundschule in Duisburg zu, in der ich mich mit neugierigen Schülern unter dem zwanglosen Motto: "Jeder darf mal mit mir spielen." am Klavier zusammenfand. Die vierhändigen Experimente brachten zum Vorschein, dass so manch Kind in diesem Moment zum ersten Mal überhaupt an einem Klavier saß. Alles beginnt mit einem zarten Anfang - und im Falle von musikalischem Talent mit der Möglichkeit, ein Instrument zu erfahren. Ich weiß, wovon ich spreche und blicke mit tiefer Dankbarkeit auf jene Zeit, in der bei mir vor rund 30 Jahren alles begann.
  • Einzelheiten, die - so flüchtig und unsichtbar sie auch anmuten mögen - bei genauerer Betrachtung das Zeug dazu haben, zu verzaubern...gleich mehrere davon sind mir begegnet. Ein Teerhaufen am Wegrand, der funkelt wie ein prächtiger Sternenhimmel. Wundervoll schimmernde bzw. reflektierende Häuserfassaden. Und natürlich das Festival, das die Natur derzeit allgegenwärtig zu bieten hat. Schönheit wie diese kennt keine Zäune, wie eine meiner Momentaufnahmen eindrucksvoll belegt. Ob das wohl auch für die Zäune in unseren Köpfen gilt?
    Noch ein Tipp: Auf Instagram finden sich Momentaufnahmen wie diese in Echtzeit.

"Es ist alles nur geliehen." - diese Erkenntnis begleitete mich bei all meinen April-Aktivitäten. Sie kommt nicht traurig daher, sondern anerkennend, dass alles seine Zeit hat. Und dass es das Jetzt ebenso zu feiern gilt wie das Gestern loszulassen.

 

Und was leihen bzw. verleihen wir der Welt? Ich schließe mit einem Auszug aus meinem Gedicht "Den Träumern und den Spinnern" und lande damit irgendwie auch wieder bei der Polonaise:

 

Sie tanzen. Aus Freude und auch aus der Reihe.
Ignorieren die zynischen Rufe und Schreie.
Vor allem können sie eines: verzeihen.
Atemberaubend, welchen Zauber sie der Welt verleihen.

 

Ende des Blog-Artikels. In den Mai tanzen kann jeder. Wie sieht's bei euch aus mit durch den Mai tanzen?


Nachtrag:

Ein unmittelbar bevorstehendes Ereignis wirft seine Schatten voraus, und eine ehemalige Schulkameradin schickt mir dazu dieses Foto. Am kommenden Dienstag spiele ich in der alten Heimat. Alles Weitere hier.

Und einen  musikalischen Vorgeschmack in Form eines iPhone-Mitschnitts beim Üben hier.

Vorfreude!

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Vom Opfer zur Schöpferin bei der up*satz f

Foto 7 - 14: Sarah Köster/BECKDESIGN GmbH

Meine erste Konzertreise in den Libanon hat mir seinerzeit die Augen geöffnet dafür, dass man nicht "nicht politisch" sein kann. Man kann sich die Freiheit nehmen, zu bestimmten Themen keine Meinung bzw. Haltung zu haben. Sich raushalten. Letztlich trifft man aber auch damit eine Entscheidung; wird damit unter Umständen sogar zur ungewollten Unterstützung - für Entwicklungen beispielsweise, die man später bedauert. Nichts-sagen und Nichts-tun fungieren seit jeher als Zustimmung, auch wenn das eine unbequeme Wahrheit ist, die uns zu der noch unbequemeren (wenn auch aufregenden!) Frage führt:

 

Was können, ja müssen wir heute sagen und tun, um uns später nicht den Vorwurf zu machen, uns weggeduckt zu haben?

 

Dieses und alle folgenden Bilder sind am Duisburger Innenhafen entstanden.
Dieses und alle folgenden Bilder sind am Duisburger Innenhafen entstanden.

Jedenfalls stelle ich mir diese Frage in den letzten Monaten immer wieder und ringe regelrecht mit mir selbst und meinen (künstlerischen) Antworten darauf. Das betrifft mein Verständnis von Demokratie, Frieden, gesellschaftlichen Werten und Klimaschutz ebenso wie Gleichberechtigung. Mit Letzterer habe ich mich in den vergangenen Wochen bedingt durch die #metoo-Debatte und diverse Anfragen zu "Frauenthemen" mehr als sonst auseinandergesetzt.

 

Davor war es vor allem der Libanon, der mich von Reise zu Reise für die Vorbildfunktion sensibilisiert hat, die mir offenbar zukommt, wenn ich dort, wie hierzulande, auf die Bühne gehe. Bin ich dort, verkörpere ich gewissermaßen, wie weit wir in Deutschland in Sachen Gleichstellung bereits gekommen sind. Bin ich hier, geht es mehrheitlich um die Notwendigkeit, nicht nachzulassen, bis wir faire, also gleiche, Rahmenbedingungen geschaffen haben.

 

Wie (bewusst) gehe ich mit dieser Vorbildrolle um, in die ich eher "hineingeraten" bin, als dass ich sie mir ausgesucht habe?

 

Als Unternehmerin, die ich bei all meinen künstlerischen Aktivitäten ja auch bin, nehme ich gelegentlich an reinen Frauenveranstaltungen teil. Ich tue dies oft mit gemischten Gefühlen. Einerseits ist es schön und inspirierend, mal "unter seinesgleichen" zu sein und sich entsprechend offen austauschen zu können. Andererseits bringt es uns in meiner Überzeugung nicht weiter, wenn wir mehr über ein gleichberechtigtes Miteinander zwischen Frauen und Männern sprechen, anstatt es miteinander zu besprechen und schlussendlich zu leben.

 

Interessanterweise habe ich mich in meiner Rolle als Frau in den letzten Jahren selten bis gar nicht benachteiligt gefühlt, auch wenn ich es in meiner Arbeit häufiger mit Männern als mit Frauen zu tun habe. Eher schon nehme ich eine Benachteiligung wahr, wenn es um die Art und Weise geht, wie unsere Gesellschaft mit Künstlern bzw. dem Wert von Kunst und Kultur umgeht. Mittlerweile gehe ich davon aus, dass sich jeder von uns je nach Situation und Betrachtung einer benachteiligten Minderheit zugehörig fühlt. So oder so stellt sich da für mich die Frage:

 

Wie werden wir vom Opfer zum Schöpfer bzw. zur Schöpferin?

 

Mit Fragen wie diesen im Sinn kam Ende letzten Jahres auch die wunderbare Nadine Jentz auf mich zu, die mit ihrer Veranstaltung up*satz f am 22. März im exzenterhaus businessclub in Bochum zum zweiten Mal ein Forum gab für "Frauenthemen", die letztlich doch weit über eben diese hinausgehen.

 

Inspiriert von den Gegebenheiten vor Ort, ging ich bei meinem künstlerischen Grußwort gleich zu Beginn der Veranstaltung der Frage nach, wie man aus einer Wand, der man im Alltag ebenso wie im Kopf begegnen kann, den ersehnten Wandel machen kann. Dass die Damen im Publikum dieser offenen, persönlichen und pragmatischen Herangehensweise in Form von Erfahrungen und Erkenntnissen mit so viel Dankbarkeit und Zuspruch begegneten, hat mich nicht nur riesig gefreut, sondern auch ermutigt.

 

✶ Und Lust gemacht auf mehr ...

...leidenschaftliche Gespräche dieser Art über das, was uns wirklich weiterbringt.

 

...Spaß und Leichtigkeit im Umgang auch und v. a. mit den "schweren" Themen.

 

...Menschen, die sich an (gerne auch große!) Ideen wagen.

 

...Wandel  ⤷ ⤴︎.

Wandeln = Handeln. Bin ich neugierig, was das für mich und uns alle in der nächsten Zeit bedeuten kann!

 

Zitiere ich abschließend doch noch aus dem Song einer geschätzten Duisburger Musikerin, die es besser auf den Punkt bringt, als es mir gerade gelingen würde:

 

Wir können nichts festhalten, aber Haltung bewahren

und uns treu bleiben in all den Jahren.

Dies ist jener Augenblick, von dem wir später sprechen.

Dies ist jener Zauber, wenn die neuen Zeiten anbrechen.

 

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Die letzten Wochen in Bildern

Derzeit schreibe ich so viel wie noch nie: Songtexte und Förderanträge für die » Zugvögel «, Vorträge, Presseankündigungen, Gedichte und Buch-Kapitel. Da darf ein Blog-Artikel wie dieser gerne auch mal Bilder und Momentaufnahmen wie diese sprechen lassen:

für Erläuterungen zu den Aktivitäten und Eindrücken auf die Bilder klicken

Aktuelle Links, die euch interessieren könnten:

Um eine zeitnahe Email-Benachrichtigung über Blog-Artikel wie diesen zu erhalten, gerne und kostenfrei hier eintragen. Das Newsletter-Abo gibt's hier.

 

Leute! Wir haben's bald geschafft. Der Frühling kommt. Ganz bestimmt! 

 

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Durchstarten geht nur durch Starten.

In Einstimmung auf diesen Blog-Artikel kommt mir in den Sinn, einen Blick in meine Gedichte zu werfen. Was hat Frau Johannsen eigentlich schon so zum Thema Anfang/Start gereimt? Mir begegnet "Eine wunderschöne Reflexion". Darin heißt es:

 

Nicht auf irgendwas warten.
Durchstarten.
Nicht verbiegen.
Über dem Durchschnitt liegen, ach was, fliegen.

 

Na bitte. Zu den Zug- und Flugstunden meines Jahresauftakts gehörten zwei weitere und damit die letzten beiden Zugfahrten für die » Zugvögel «. Beachtliche 7203,85 € sind für mein - unser! - Album beieinander. Das entspricht 36,02 % der angestrebten Gesamtsumme von 20000 €. In diesen Tagen schwärme ich aus in Sachen Fördertöpfe und Sponsoren. Zu Letzterem habe ich eine Informationsseite eingerichtet, auf der u. a. auch eine Vorproduktion von "Geflogen wird nach vorn" zu hören ist. Albumpate kann man in Form von CD-Vorbestellungen wie gehabt hier werden.

Was für mich offengesagt aber noch viel wichtiger ist als das Thema Geld, ist die menschliche und kreative Dimension dieses Projekts. Achteinhalb von 10 Kompositionen sind mittlerweile fertig, und ich kann mit "Flug und Recht" schreiben, dass mich die Geschichten und das Vertrauen meiner 10 » Zugvögel « in der Tat beflügelt haben. Und sie tun dies noch immer. Das macht mich dankbar. Und demütig.

Es steht zu vermuten, dass es sich beim "Lifesaver" von Niki de Saint Phalle ebenfalls um einen Zugvogel handelt. Die gemalten Bilder zum Thema "Fantasievolle Lebensretter" (s. o.) stehen jedenfalls in unmittelbarem Zusammenhang mit gleichnamigem Brunnen in der Duisburger Innenstadt und begegneten mir in einer Grundschule hier in Duisburg. Dort durfte ich zum wiederholten Male einen Workshop für das Kollegium gestalten, wobei die Lehrer selbst letztlich den größten gestalterischen Part übernahmen - es ging (wieder) um Kreativität als Öffnung zu mehr Erkenntnis und Sinn.

 

Üblicherweise hält der Januar Vorbesprechungen bzw. Planungstreffen hinsichtlich neuer Themen, Projekte und Auftritte bereit. So auch in diesem Jahr. Und wie so oft bin ich neugierig und gespannt, welche der Samen aufgehen werden. Alles zu seiner Zeit.

 

Zeit ist in jedem Fall immer für Momentaufnahmen wie jene, die das Ende dieses Blog-Artikels übernehmen -- Entdeckungen und Fundstücke im Alltag inkl. einer stetig wachsenden Zahl von Handschuhen.

 

Das letzte Wort überlasse ich derweil einem weiteren Auszug aus besagtem Gedicht. Vorher wünsche ich aber noch ein wahlweise jeckes oder entspanntes (oder entspannt jeckes oder jeck entspanntes) Karnevals-Wochenende. Es gilt: Auch bunte Vögel wie jene am Rosenmontag auf den Straßen sind (Um-) » Zugvögel «.


Mit wehenden Fahnen
in ungeregelten Bahnen.
Wacker
auf jedem Acker.

 

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2018: Nicht ducken, sondern aufmucken.



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Ein frohes Fest und ein festes Froh.

Anke Johannsen, Foto: Jacqueline Wardeski
Foto: Jacqueline Wardeski

 

 Ich wünsche euch ein ✶ frohes Fest ✶.

 

Vielmehr noch als das wünsche ich euch aber

 

ein【 festes Froh 】.

 

Und zwar eines, das ihr euch weit über den Dezember hinaus bewahrt.

 

Ein 【 festes Froh 】das ganze Jahr.

Eine tiefe ⚘ Zufriedenheit ⚘.

Eine noch tiefer verankerte ❁ Dankbarkeit ❁.


Das Leben ist und bleibt ein Geschenk.


Auch in diesem Jahr habe ich Menschen kommen und gehen sehen. Je länger ich gleich einer Spirale um die Vergänglichkeit des Lebens kreise, desto klarer wird mir: Wir sind hier, um dieses Geschenk des Lebens Tag für Tag auszupacken. Formen und Wege zu finden, dieses Geschenk zu teilen. Und es zu vermachen, wenn es schließlich an der Zeit ist, zu gehen.

Ich für meinen Teil wünsche mir in diesem Jahr keine fröhlichen Weihnachten. Ich wünsche mir ehrliche Weihnachten. Verzeih-nachten. Frei-nachten. Eine Zeit, in der ich innehalte und mich besinne. In der ich zur Ruhe komme und das alte Jahr mit all seinen wunderschönen Momenten und Schönheitsfehlern loslasse, um das kommende mit frischer Neugier und naiver Offenherzigkeit willkommen zu heißen.

 

Weihnachten. Das Sein achten. Das Leben ist und bleibt ein Geschenk. Und ihr seid es auch. Danke für euer Interesse an meinem Schaffen in diesem Jahr. Auch das ist ein Geschenk, das ich in Form dieses Jahresrückblicks gerne an euch zurückgebe.

Viel Freude damit und alles Liebe ❤︎.


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Wenn das Leben Bogen spannt.

Erst Anfang November führte mich eines meiner » Zugvögel «-Interviews nach Hamburg. Inmitten des ländlich anmutenden Idylls von Willinghusen hat dort vor wenigen Monaten das Café "Die Unikate" eröffnet. Dessen Betreiberin Vio widmet sich mit so viel Liebe für's (kulinarische wie menschliche) Detail ihren Gästen, dass ich gar nicht anders konnte als mit ihr noch in diesem Jahr ein kurzfristiges Weihnachtskonzert einzutüten.

Vor dem Spannungsbogen am Abend erlebte ich in den Stunden vor dem Konzert diesen wunderschönen Regenbogen in der Nähe des Spielortes.
Vor dem Spannungsbogen am Abend erlebte ich in den Stunden vor dem Konzert diesen wunderschönen Regenbogen in der Nähe des Spielortes.

Auf spontane Entscheidungen wie diese ist Verlass, so zeigte sich einmal mehr. Der vergangene Samstagabend wurde zu einem der besinnlichsten Konzerte meiner bisherigen Bühnenjahre. Neben dem Spannungsbogen, der sich aus den Gedichten, und (ganz neuen, bewährten und instrumentalen) Songs ergab, war das einem äußerst herzlichen, sympathischen, zutraulichen, aufmerksamen und wertschätzenden Publikum zu verdanken.

 

Wenn das nicht Weihnachten ist, was ist es dann?

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Vor der Kamera und im Radio

In dieser Woche war ich im Studio der talentierten und aufstrebenden Jacqueline Wardeski zwecks neuer Porträt-/Künstler-/Pressefotos. Zu gegebener Zeit - und darauf freue ich mich schon sehr! - wird es hier die Ergebnisse zu sehen geben. Teaser: Wir haben dafür u. a. eine Spiegelplatte aus dem Baumarkt zertrümmert.

Nichts zu Bruch gehen wird indes im Rahmen meines Besuchs beim Bürgerfunk und der Radiosendung "Dunkelweiss". Klaus Brüggenwerth hat mich (ich habe extra nochmal nachgezählt) zum sechsten mal zum Gespräch gebeten. Dieses Mal geht's vornehmlich um die » Zugvögel «. Nach all den Jahren und Sendungen lasse ich es mir dieses Mal nicht nehmen, Klaus auch mal ein paar Fragen zu stellen. Das Ganze zu hören gibt's am kommenden Sonntag zwischen 19 und 20 Uhr auf Radio Duisburg. Wer bis dahin in die anderen Sendungen hören möchte, wird hier fündig.

 

Auf zum Bahnhof. Interview # 7 für die » Zugvögel « steht heute an.

 

Ein tolles Wochenende allerseits!

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Wenn die neuen Zeiten anbrechen



Beim Komponieren, Spielen und Singen kommen mir immer auch innere Bilder. Früher konnte ich deswegen oft nur mit geschlossenen Augen am Klavier sitzen. Viele Jahre Bühnenerfahrung später kann ich meine Lieder heute zwar auch mit geöffneten Augen vortragen. Die inneren Bilder sind jedoch geblieben...und sind für mich bis heute viel mehr noch Teil meiner Musikalität als beispielsweise Noten.

Von Zeit zu Zeit wage ich es, mein Kopfkino zumindest in Ansätzen in Form von Musikvideos "einzufangen". Es ist und bleibt jedes Mal wieder ein Versuch, denn nichts im Außen kann die Pracht der inneren Bilder wirklich abbilden. Und doch ist es immer wieder einen (bisweilen spontanen und so ziemlich immer intuitiven) Versuch wert.

Dieses Video ist - mal wieder - auf ziemlich kurzen Dienstwegen und in kompletter Eigenregie in den eigenen vier Wänden entstanden. Erwähnenswert ist an dieser Stelle, dass mein Klavier selten so sauber war wie nach der Putzaktion, die dem Schreiben auf der Tastatur folgte (s. Video). Was ein Akt.

 

Es gibt heute also pünktlich zum Nikolaus ein neues Musikvideo zu "Wenn die neuen Zeiten anbrechen" - einem Song, der mir über die Monate besonders ans Herz gewachsen ist. So kurz vor Jahresende scheint er mir besonders stimmig. Findet ihr nicht auch?

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