» Zugvögel « - Halbzeit

Es gibt Neuigkeiten rund um die » Zugvögel «, und zwar in diesem Video und in ihrem "Nest" hier auf meiner Website.


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» Zugvögel « - Studio-Session 2 (Gesangsaufnahmen)

Ich habe hier für euch ein paar Eindrücke der zweiten Studio-Session zusammengeschnitten. Nachdem wir zwei Wochen zuvor die Flügelspur gelegt hatten, war in der vergangen Woche bei meinem zweiten Besuch im Studio K von Thomas Kern buchstäblich der Gesang beflügelt.

 

Das Crowdfunding der » Zugvögel « läuft noch bis Ende des Jahres. Dann entscheidet sich, in welchem Umfang die Produktion ausfallen wird. Eine letzte Auslosung steht bevor (Anfang November). Wer mehr als nur ein Album vorbestellen möchte, fasst sich JETZT ein Herz.


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Wien = Wie'n Ausflug in Wunderwelten

Die Gestaltung eines Workshop zum Thema "Kreativität in und durch Musik" auf Einladung von Doris Rothauer führte mich in dieser Woche nach Wien. Einst der Ort, an dem ich mit zarten 18 Jahren meine ersten öffentlichen Live-Auftritte absolvierte, war die Freude groß, dieser wunderschönen Stadt nach all den Jahren einen weiteren Besuch abstatten zu dürfen.

Wunderschöne Kulissen und besondere Begegnungen mit ebenso besonderen Menschen ließen meine dreitägige Reise anmuten wie einen Ausflug in Wunderwelten. Inmitten von derart viel Tiefgang, Weitsicht, Schönheit und Kultur kam ich mir zwischenzeitlich vor wie in einem Traum. Mit meinen vielen fotografischen Momentaufnahmen habe ich ihn zumindest ein wenig in die Wirklichkeit geholt.

Nicht einzufangen war indes meine Fahrt mit dem sog. "Praterturm" - einem 117 Meter hohen Kettenkarussell. Angepeilt hatte ich auf Wiens Vergnügungspark eigentlich das Riesenrad. Während ich vom Riesenrad aus den Sonnenuntergang genoss, fiel dann allerdings die Entscheidung: Zeit zu fliegen und damit meiner Reise einen würdigen Schlusspunkt zu verleihen. Hatte ich Respekt vor der Höhe? Gewiss. Hatte ich Freude am Fliegen? Oh ja. Und diese Erkenntnis im freien Flug: Höhen hält man aus, wenn man nicht nach oben, unten oder hinten guckt, sondern wie in diesem Falle den wunderschönen Sonnenuntergang genießt. Und: Der Horizont kann als beruhigender Fixpunkt dienen. Weitblick beruhigt und gibt Halt. Interessante Einsichten für das "echte Leben". Und ein großartiges Gefühl.

 

Wer eine etwas ausführlichere Erzählung über meine Fahrt auf dem "Praterturm" lesen möchte, wird hier fündig.

 

Und wer Lust und Zeit hat, begibt sich mit diesen Momentaufnahmen auf Reise nach Wien.


Kunst Haus Wien. Museum Hundertwasser


Innenstadt


Schloss Schönbrunn


Prater

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Ein neues Video, zwei Blog-Artikel, Update » Zugvögel «, Inspiration der Woche


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Was nehmen, was geben wir mit?

Was macht man mit einem Sommer, der nicht so sonnig und unbeschwert aus-, sondern über weite Strecken ins buchstäbliche Wasser fällt? Gegenfrage: Was spricht dagegen, der Nässe ihre Schönheit einzugestehen? Und was spricht beispielsweise gegen ein Picknick am Duisburger Hauptbahnhof? Der Anblick der ankommenden und weiterziehenden Züge am Ende von Gleis 13 kann mit selbstgemachtem Pflaumenkuchen in der Hand jedenfalls ähnlich erholsam anmuten wie Ebbe und Flut mit Sand unter den Füßen. Schön, wenn es Freundinnen gibt, die sich auf einen solchen Spaß einlassen. Und sind es letztlich nicht genau solche Erinnerungen, die wir noch lange in uns tragen? Und damit sind wir bei der Überschrift, die ich meinen letzten Wochen mit diesem Blog-Artikel gebe.

 

Eben noch habe ich mit einem sterbenskranken Menschen im Bekanntenkreis telefoniert und ihn für seine Tapferkeit bewundert. Schon erreicht mich der Anruf eines befreundeten Paares, das mir erleichtert und glücklich von der Geburt seines Kindes berichtet. Da komme ich nicht umhin, die Zyklen des Lebens zu bestaunen. Die letzten Wochen bespielten die ganze Klaviatur derartiger Ereignisse, die mich mal mittelbar, mal unmittelbar betrafen. Mehr denn je gilt da die Aussage: Man sollte die Feste feiern, wie sie fallen. Oder auch: Man sollte feste feiern, wenn man fällt.

Als ich mich neulich auf den Weg zu einem Umzug in der Familie begebe, frage ich mich, was wir am Ende eigentlich mitnehmen. Und dabei geht es mir um mehr als Umzugskartons und Möbel beim Ortswechsel. In Gesprächen wird man mich bisweilen sagen hören: "Wir nehmen uns immer mit." Damit meine ich, dass wir vor nichts wegrennen können; dass wir in den Herausforderungen des Lebens ebenso wie in seinen Geschenken uns selbst begegnen. Was machen wir daraus letztlich? Und was geben wir davon jenen, die uns folgen und die auf uns bauen, mit?

 

In einem Workshop, den ich unlängst an einer Duisburger Grundschule für deren Lehrer gestalten durfte, widmete ich mich ähnlich wie schon im Frühjahr bei der Führungswerkstatt in Wuppertal der Frage: "(Wie) Kann Sinn führen?" Nein, allgemeingültige Antworten hatte ich auch diesmal nicht im Angebot. Aber Fragen und Erfahrungen, die mich in den letzten Jahren weitergebracht haben. Unter'm Strich bin ich der festen Überzeugung, dass jeder von uns in sich trägt, was er für ein erfüllendes und erfülltes Leben benötigt.

Als einer der jüngeren Lehrer am Ende unserer Session den Entschluss äußerte, sich im neuen Schuljahr an das Innehalten zu erinnern, um den Werten, die er seinen Schülern mitgeben (und ja, auch vorleben) möchte, treu zu bleiben, war damit für mich alles gesagt...

...wenn auch noch nicht gesungen. Denn man bat mich, an der Einschulung der Erstklässler in der folgenden Woche einen Song aufzuführen, den ich im Rahmen des Workshops vorgetragen hatte: "Alles, was du brauchst, ist da!", lautet dessen Botschaft im Refrain. Eine prall gefüllte Turnhalle lauscht mir eine Woche später aufmerksam, und ich darf den Kleinen wie den Großen bei einem solch einschneidenden Ereignis für die Dauer eines Liedes meine Musik mitgeben. Was für eine Freude und ja, auch Ehre.

Und damit schließt sich der Kreis. Vor geraumer Zeit habe ich mich mal (wieder) gefragt, was von mir bleibt, wenn ich nicht mehr bin. Möglichst viel Musik, war die offensichtliche Antwort. Aller Widrigkeiten zum Trotz, die man als Musiker dieser Tage antrifft, habe ich mich entschieden, ein weiteres Album zu machen. Wie läuft es für die » Zugvögel «?

 

Ein großer Bericht in der Rheinischen Post darf als ordentlicher Rückenwind verstanden werden. Wobei das Wort "groß" genau so gemeint ist. Ich habe jedenfalls nicht schlecht gestaunt, als ich die Zeitung aufschlug. Das vollständige Porträt nachzulesen gibt es hier.

Fast ein Viertel der angestrebten Summe ist mittlerweile beieinander. Und ich nehme auch in den nächsten Monaten noch mit, wer mitkommen möchte.

 

Alles Weitere nachzulesen und die Möglichkeit, Albumpaten zu werden, gibt es hier.

Zum bisherigen Entstehungsprozess gibt es zu sagen: Insgesamt sechs der 10 » Zugvögel « sind mittlerweile ausgelost und kontaktiert. Nach Berlin führte mich mein zweites Interview. Da es sich bei den Gewinnern um eine Familie mit Kleinkind und Baby handelte, passten wir unser Interview den Gegebenheiten an. Mitten im und aus dem Leben. Wunderbar. Weitere Berlin-Eindrücke waren auch noch drin.

Kommen wir abschließend zum Thema "Werte", das mich seit geraumer Zeit umtreibt (nachzulesen auch hier) und u. a. auch dazu bewogen hat, die Kosten und den Entstehungsprozess der » Zugvögel « transparent zu gestalten.

Bei einer Begegnung mit Freddy Fischer von der gleichnamigen Stiftung aus Essen kam es Ende Juli zu der Idee einer entsprechenden Gesprächsrunde beim Essener Rü... Genuss pur!. Es entstand dort die Aktion "Robin Gut", der ich mein Männchen geborgt und meine Ideen zur Verfügung gestellt habe. Auch hier geht es um die Frage, was wir unseren Mitmenschen (mit)geben. Mehr über die Aktion zu erfahren gibt es hier.

 

Dieser Blog-Artikel handelte von Zügen, Umzügen und von der Frage, was wir tun können, damit "das echte Leben" Ein-Zug hält. Fest steht: Welche Züge auch immer unser Leben jetzt gerade trägt - wir sind am Zug.


Deine verspielten Zugrunden:
Feine, gezielte Flugstunden.

 

Mit diesem Aus-Zug aus einem neuen Gedicht wünsche ich euch einen wundervollen Herbst. Wenn man den Sommer erst einmal losgelassen hat, ist er eine großartige Jahreszeit, finde ich.

 

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Was uns erfüllt.

Schnappschuss meines Gleitschirmflugs im Libanon mit fünf Elementen aus einem Vortrag, den ich gemeinsam mit Knud Mitte Juli bei einer geschlossenen Veranstaltung in Essen abhielt. Dabei bekam jeder Teilnehmer einen Ausdruck dieser Illustration.
Schnappschuss meines Gleitschirmflugs im Libanon mit fünf Elementen aus einem Vortrag, den ich gemeinsam mit Knud Mitte Juli bei einer geschlossenen Veranstaltung in Essen abhielt. Dabei bekam jeder Teilnehmer einen Ausdruck dieser Illustration.

Ich bin viel gereist in der letzten Zeit. Habe viele Menschen erlebt und kennengelernt. "Was erfüllt uns?", frage ich mich, während sich die Fülle der Eindrücke noch in mir sortiert. Eine andere Version dieser Frage könnte lauten: "Was bringt unsere Augen zum Leuchten?" oder "Was weckt das unbändig erfreute Kind in uns?"

Jeder wird zu gegebener Zeit seine ganz eigenen Antworten auf diese Fragen finden. Eines scheint dabei sicher: Am Innehalten kommt niemand vorbei. Wer die Fülle schließlich in sich findet, der hat eine Menge zu geben. In einem Song, der in den Tagen nach meiner Rückkehr aus dem Libanon entstanden ist, heißt es:

Frieden beginnt immer in Herzensregionen,

fernab von Landesgrenzen und Weltreligionen.

Beten, meditieren, nennen wir's doch einfach Innehalten.
Auf jeden Fall müssen wir

aus- und runterschalten.
Was jeder von uns tun kann, findet er im Innen.
Einzig eines muss er tun: sich besinnen.

Wissen noch nicht wohin,
aber fangen wir bloß nicht mit dem Ausruh'n an,
ehe wir uns nicht im Klaren sind,
was jeder von uns tun kann.

Denn die Welt ist komplex

und wir sind mittendrin.
Sind doch längst unterwegs
auf der Suche nach Sinn.
Was machen wir mit dem Mantel,

den wir tragen?
Wie antworten wir auf diese Tage der Fragen?

Denn die Welt ist komplex
und wir sind mittendrin.
Sind schon lang unterwegs
auf der Suche nach Sinn.
Was werden wir unseren Leuten später sagen?
Wie antworten wir auf diese Tage der Fragen?


Uraufgeführt habe ich den Song "Tage der Fragen" kaum einen Monat nach seiner Fertigstellung bei der Verleihung des Akzeptanzpreises hier in Duisburg. Ein wahrlich denkwürdiger und anregender Abend.

Wenige Stunden später ging's für mich am frühen Morgen mit dem Zug in Richtung Süden. "Und jährlich ruft die alte Heimat.", könnte man dazu mittlerweile schon bei mir sagen. Auftritte im Purpur in Horheim und in der Hans Carossa Klinik in Stühlingen erwarteten mich an der Seite meines Bruders Knud. An beiden Spielorten sollten wir ein andächtiges und wertschätzendes Publikum antreffen, das sich trotz großer Veranstaltungs-Konkurrenz im Umkreis in erfreulich großer Anzahl einfand, um unseren "Familien-Experimenten" zu lauschen.

Ein bisschen Zeit für Privates blieb auch. Der Nachwuchs einer sehr geschätzten Schulfreundin  inspirierte mich dazu, ein bei Onkel Stereo in Duisburg erworbenes Lätzchen um eine Illustration auf der Rückseite zu ergänzen. Die goldene Leiter in "Schon allein für den Mond..." zu besingen hatte einst zur Folge, dass eben diese Freundin mir einen Jutebeutel mit einer goldenen Leiter bestickte. Eine "Revanche" anlässlich der Geburt als Mitbringsels aus der neuen Heimat war da eine Frage der Ehre und vor allem ein großer Spaß.

Ein Abschiedsgeschenk der besonderen Art gab's auch: Einen wunderschönen Regenbogen beim Warten auf dem Bahnsteig.

Gestern dann stieg ich wieder in den Zug. Diesmal für einen Tagestrip mit einem meiner 10 » Zugvögel «, den ich Ende Juni als Gewinner aus dem Lostopf der Albumpaten gezogen habe. Während sich die Finanzierung auf den Weg zu stolzen 4000 Euros begeben hat, bin ich erfüllt, ja beseelt von der kreativen Arbeit, die ich nun nach Durchführung des ersten Zug-Interviews aufnehmen kann. Alles Weitere nachzulesen und die Möglichkeit, Albumpaten zu werden, gibt es hier.

 

Schließen möchte ich heute mit einem frischen Gedicht und diesem Wunsch:

 

Wie auch immer, wo auch immer, mit wem auch immer ihr diesen Sommer verbringt - habt möglichst viele erfüllende und erfüllte Momente.

Lebenszeit ist so kostbar.


Wie das Schnuppern an den Sternen

Wer Vergangenheits-Touren bucht,
weil er nach Zukunfts-Spuren sucht.
Wer seine Ahnen überrundet,
indem er Fortschritt erkundet.

Wer nicht fest-, sondern aus- und innehält,
weil er das Schaffen in sein Zentrum stellt.
Wer das Ernten schätzt, aber noch mehr das Pflanzen.
und sich dem Sinn widmet, ganz im Sinne des Ganzen.

Für den ist jede, sei es kleine oder große Begegnung
wie das Schnuppern an den Sternen, gleich einer Segnung.

 

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Im Himmel, zwischen Welten und über Bühnen gleiten

Gestern in Düsseldorf gelandet, sind die Eindrücke der Libanon-Konzertreise heute fast noch so frisch wie der Fisch, den Knud und ich vor wenigen Tagen mit unserem Kumpel Issam in Batroun gegessen haben. Mit eben diesen noch ganz frischen Eindrücken scheint es für mich in diesem Moment kein Zufall, dass sich "Begegnung" und "Segnung" aufeinander reimen. Ich empfinde eine Menge Dankbarkeit. Und was diese Reise so besonders gemacht hat, waren letztlich (und mal wieder) die vielen wunderbaren Menschen, die uns mit ihrer Gastfreundschaft umarmt, an atemberaubende Orte ge- und mit libanesischen Köstlichkeiten verführt haben. Abgelichtet und gedichtet. Über 800 Fotos habe ich im Laufe der 10 Tage gemacht und dazu gereimt. All das findet sich in meinem Libanon-Blog.

 

Wem 800 Fotos zu viel sind, für den habe ich eine spontane Auswahl von 50 Momentaufnahmen getroffen:

Richtig gesehen. Ein Gleitschirmflug war auch dabei. Zu verdanken habe ich sowohl dessen Idee, als auch Organisation meinem Bruderherz. Knud war durch einen Dokumentarfilm über den Libanon darauf gekommen.

Apropos Knud: Was für ein Geschenk, den eigenen Bruder bei einer solchen Reise neben sich auf der Bühne zu wissen. Worte reichen da nicht, und es will schon was heißen, wenn ich das schreibe. Es gibt hier also kurzerhand einen Video-Eindruck mit unserer Interpretation von "Ana La Habibi" von Fairuz, das Knud und ich eigens für diese Reise einstudiert haben:

Eben diese teilweise etwas ungewöhnlichen Auftrittsorte unter freiem libanesischen Himmel (und wie in diesem Falle umgeben von Fröschen) waren übrigens neu für mich, konzertiere ich im Libanon doch sonst in Konzertsälen und an Flügeln. Aber je nach Jahreszeit feiert man die Feste eben, wie sie fallen. Die Hauptsache, die Musik bringt uns zusammen.

 

Es wird wohl noch ein paar Tage dauern, bis die vielen Eindrücke und Erkenntnisse verarbeitet sind und sich Deutschland wieder nach Zuhause anfühlt. Über mein Ankommen habe ich in meinem Blog gedichtet:

 

Zuhause gelandet.
Vom Gefühl her noch ein wenig gestrandet.
Fazit: Lebenszeit ist kostbar, ja versandet.
Auf dass die Liebe sie umrandet!

 

Fest steht schon heute, dass sich der Li(e)banon einmal mehr als ein wunderbares, unerwartet sicheres/stabiles, köstliches, an Kultur unfassbar reiches, landschaftlich atemberaubend schönes, blühendes, inspirierendes, großherziges/-zügiges, gastfreundschaftliches, buntes, vielseitiges, kontrastreiches,...Land erwiesen hat, das mir bei meinem nunmehr fünften Besuch noch mehr zu einer arabischen Heimat geworden ist.

 

Nach all dem Gleiten im Himmel, zwischen den Welten und über die Bühnen genieße ich nun eine kleine Verschnaufpause. Im Juli steht dann u. a. auf der Agenda ein Auftritt bei der Verleihung des Akzeptanzpreises in Duisburg an Klaus Wowereit. In einer denkwürdigen Zeit der "Ehe für alle" freue ich mich umso mehr auf diesen Abend. Nichtzuletzt hat mir auch der Libanon vor Augen geführt, wie wichtig ein ausgewogenes Maß an Toleranz für den Zusammenhalt in einer Gesellschaft ist. Es folgen zwei Auftritte in Süddeutschland an vertrauten Orten und diesmal in Begleitung von Knud:

 

Samstag, 22. Juli 2017 im Purpur, Horheim

Sonntag, 23. Juli 2017 in der Hans Carossa Klinik, Stühlingen

 

Als letzte Amtshandlung für heute steht nach Abschluss dieses Blog-Artikels die erste Auslosung für die » Zugvögel « an, deren Finanzierung mittlerweile bei über 3000 Euro angelangt ist. Alles Weitere nachzulesen und die Möglichkeit, Albumpaten zu werden, gibt es hier.

 

In diesem Sinne: Los geht's und immer weiter!

 

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Libanon 2017: Momente in Wort und Bild

Bei meiner diesjährigen Libanon-Reise werde ich es ähnlich handhaben wie im letzten Jahr: Ich werde in diesem Blog-Artikel besondere Momente sammeln. Momente, die was mit mir gemacht haben. Und das nicht nur in Form von Bildern. Denn eine Art "Reim des Tages" wird es in diesem Jahr auch geben, habe ich mir überlegt, so dass im Verlaufe meiner Reise ein Gedicht heranwächst.

 

Libanon-Momente in Wort und Bild.

Jeden Tag. Von mir für euch.

Die herzliche Einladung steht.



Tag 1

Noch ein wenig benommen,

aber angekommen.

Die erste Runde geschwommen.

Die erste Höhe erklommen.

 

Tag 2

Innere Quellen,
rauschende Wellen,
die mich auf diesen universellen,

vertrauten, steten Ton einstellen.

 

Tag 3

Hochranken.
Mit den Kleinen und den Kranken
in dieser Musik. Ganz ohne Schranken.
Große Freude. Tiefes Bedanken.

 

Tag 4
Leise, Laut, frisch, schweißend heiß.
Greis, Kind, schwarz, bunt, gleißend weiß.
Eine Reise wie diese der wegweisende Beweis:
Es schließt sich jeder Kreis.

 

Tag 5

Vielfalt der Kulturen.

Mit den Offenen und mit den Sturen

gemeinsam, verbindend auf Hochtouren.

So oder ähnlich hinterlässt man Spuren.

 

Tag 6

Menschheitsgeschichten
staunend, ehrfurchtsvoll ablichten.
Lernend von den Schwergewichten
die Chancen unserer Zukunft sichten.

 

Tag 7
Für manches braucht es kein Warum.
Also einfach bewegt, erfüllt und stumm.
Mit wenig Schlaf, aber umso mehr Mumm.
Die Mehrzahl der Tage tatsächlich um.

 

Tag 8
Einst ein leiser Neuanfang.
Dem hohen Flug und tiefen Gang
folgt nunmehr bald und laut: Nachklang.
Alles im Herzen. Vor allem Gesang.

 

Tag 9

Sich gerade in Schwellenzeiten
unbeschwerte Momente wie diesen bereiten.
Ohne Lasten seine Flügel ausbreiten,
um den hehren Meeren entgegenzugleiten.

 

Tag 10
Hoffnungsvoller Abschied
mit einem letzten dankbaren Lied.
Ob wohl eine Reise wie diese geschieht,
damit man immer klarer sieht?



Heimkehr
Zuhause gelandet.
Vom Gefühl her noch ein wenig gestrandet.
Fazit: Lebenszeit ist kostbar, ja versandet.
Auf dass die Liebe sie umrandet!


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Weimar, Duisburg, Beirut

Kurz vor meiner fünften Konzertreise in den Libanon habe ich mir einen Herzenswunsch erfüllt - einen Besuch in Weimar. Die Momentaufnahmen zeigen u. a. die Herzogin Anna Amalia Bibliothek und Goethes Gartenhaus. Reich beschenkt und inspiriert von den vielen Eindrücken (ja, ich habe auch gedichtet), ist bei mir mal wieder nach der Reise vor der Reise. Der kleine Koffer ausgepackt. Der große gefüllt mit Bühnen-Outfits, Gastgeschenken und Kleidung, die dem heißen Sommer im Libanon hoffentlich gerecht werden. Mückenspray nicht vergessen. Und ja, der Bikini kommt auch mit.

Die ersten fünf Tage unseres Aufenthaltes sind Knud und ich "im Einsatz". Danach folgen ein paar Tage Freizeit-Programm. Was freue ich mich darauf, dieses Land, das ich über die Jahre so sehr ins Herz geschlossen habe, noch mehr zu erkunden! Und den Menschen zu begegnen! Besonders und eben auch mit Vorfreude verbunden ist für mich der Umstand, dass der Auftakt unserer gemeinsamen Konzerte im Krankenhaus von Bhannes stattfinden wird. Mein Auftritt dort im letzten Jahr gehört zu den berührendsten Momenten meiner musikalischen Laufbahn. Warum, lässt sich mit diesen Bildern aus dem letzten Jahr sicher besser vermitteln als mit Worten.

Vermutlich werde ich auch in diesem Jahr wieder bloggen. In welcher Form und im welchem Umfang, das entscheide ich spontan vor Ort. Schaut einfach in den nächsten Tagen wieder vorbei.

Übrigens: Die » Zugvögel « sind auf dem Weg zu sage und schreibe 3000 Euros. Wow! Da ist tatsächlich Zug drin. Alles Weitere nachzulesen und die Möglichkeit, Albumpaten zu werden, gibt es immer noch hier.

 

Und damit fliege ich los in Richtung Libanon.

Wir hören und sehen uns, wenn ihr mögt.

 

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Für, von und mit euch: » Zugvögel «



Nach dem gestrigen Versand meines Newsletters fällt heute auch hier in meinem Blog der Startschuss für die

» Zugvögel «

An den Ideen zur Umsetzung dieses Albums bastle ich nun schon seit geraumer Zeit. Es kommt der Punkt, da muss man einfach losziehen, um im Bild des Albumtitels zu bleiben. Und das tue ich hiermit. Mit dem Video ist im Grunde genommen alles gesagt. Alles Weitere nachzulesen und die Möglichkeit, Albumpaten zu werden, gibt es hier. Bleibt mir für den Moment nur noch, ein herzliches Dankeschön auszusprechen in Richtung all jener, die in den letzten Tagen sofort und voller Begeisterung mitgemacht haben. Ich freue mich sehr auf die nächsten Stationen dieser Reise!

 

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Ein paar Gedanken zum Thema Werte in unserer Gesellschaft

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Eine Woche geht zur Neige, die mir - mal wieder - vor Augen geführt hat, wie wichtig Kreativität und Kultur für eine Gemeinschaft, eine Gesellschaft sind.

 

Die "Musikalische Märchenstunde", die mein Bruder Knud und ich gemeinsam mit Dr. Ursula Assaf-Nowak im Seniorenstift meines Stadtteils vor ein paar Tagen gestalteten, gehörte zu diesen Momentaufnahmen. Die Wertschätzung, die uns dort zuteil wurde, ist der Grund, warum ich trotz aller Widrigkeiten und Unsicherheiten Kulturschaffende bin (zum Artikel in der WAZ).

Mareike Engelke begeistert das Publikum mit ihren Illustrationen und Erkenntnissen.
Mareike Engelke begeistert das Publikum mit ihren Illustrationen und Erkenntnissen.

Die "Creative Stage", die in dieser Woche im wunderbaren Lehmbruck-Museum hier in Duisburg stattfand, war eine weitere solche Momentaufnahme. Im Publikum sitzend bestaunte ich die Kreativität, den Pioniergeist und den Vorwärtstrieb der Akteure auf der Bühne.

 

Beim Frühstück mit einer befreundeten Künstlerin kamen wir heute Vormittag - mal wieder - auf das Thema Werte bzw. Wertschätzung von Kunst und Kultur in unserer Gesellschaft zu sprechen. Meine Gedanken dazu habe ich vor ein paar Wochen formuliert, um "einfach mal Dampf abzulassen", nachdem sich die Momente mangelnder Wertschätzung gehäuft hatten. Ermutigt durch eben diese Freundin stelle ich sie heute online. Vielleicht eignen sich die bevorstehenden freien Tage für die Lektüre?

 

Für einen Dialog in dieser Sache stehe ich jedenfalls jederzeit und herzliche gerne zur Verfügung.

 

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Nach Oldenburg ist vor dem Libanon.

Vergangenen Sonntag waren Knud und ich zu Gast im Wilhelm 13. Für mich war es sage und schreibe das sechste Mal. Zugegeben, unser Konzert "Experimente" hätte ein wenig besser besucht sein können. Ob das herrliche Wetter oder die inkorrekte Terminangabe in der lokalen Presse - die Ursachenforschung scheint undankbar und unnötig vor dem Hintergrund, dass wir es mit einem aufmerksamen, experimentierfreudigen und wertschätzenden Publikum zu tun hatten, ich einen wunderschönen Blumenstrauß geschenkt bekam und wir den Abend im Kreise wunderbarer Menschen bei leckerem Essen und in gemütlicher Biergarten-Kulisee ausklingen ließen.

Schlussendlich war's ein runder und familiärer Konzert-Tag, der anmutete wie die Einstimmung auf unsere Konzertreise in den Libanon. Details dazu liegen uns mittlerweile vor, und damit steigt zweifelsohne auch die Vorfreude. Ob es mir diesmal gelingt, ein arabisches Lied zu singen? Der Restaurant-Leiter des äußerst empfehlenswerten syrischen Restaurants "Lamée's" in der Duisburger Altstadt ist zuversichtlich.

"Der Klügste im Raum ist vielmehr der Raum selbst, das Netzwerk, das die Menschen und Ideen im Raum miteinander verknüpft und sie mit dem Rest der Welt verbindet."  Dieses Zitat von David Weinberger schnappte ich wenige Tage später auf der META-Konferenz in Düsseldorf auf. Deren Inhalte klingen noch in mir nach. Einerseits faszinieren auch mich die digitalen Möglichkeiten, die sich rund um die Kreativität und Kunst auftun. Andererseits frage ich mich nach dem Sinn und Nutzen eben dieser Möglichkeiten. Mit Blick auf obiges Zitat könnte man auch fragen: Was macht denn die Verbindung zwischen uns Menschen und der Welt im Kern aus? Und so lasse ich die Eindrücke der letzten Tage auf mich wirken, während ich mich aufmache in ein Erholung und Sonne versprechendes Wochenende.

 

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Geglückte Punktlandung

In dieser Woche durfte ich einen Workshop bei der Niederrheinischen IHK in Duisburg künstlerisch begleiten, der sich mit den Themenwolken Ehrenamt, Werte und Kultur befasste. Gefragt waren Bilder. Daraus wurde schlussendlich Bildsprache (ich mache mir eben gerne einen Reim auf die Dinge) und ein Workshop, der mit Blick auf Zeit, Dynamik und Themendichte einer Punktlandung glich - und zwar nicht nur im buchstäblichen (siehe Aufkleber), sondern eben auch übertragenen Sinne.

Wenn ich nach den Rückmeldungen der Teilnehmer und des Organisations-Teams gehe, waren Weg und Ergebnis eine runde und belebende Angelegenheit, die zur Zufriedenheit aller den Themen diente.

Mein ganz persönliches Fazit: Wenn man sich ThemenWolken mit BeSonnenheit widmet, ergeben sich Öffnungen, und das Licht kann durchblitzen. Auch in einer Kammer :-).

 

Ein dickes Dankeschön an dieser Stelle an ein Team, mit dem sich professionell, da eben Team- und Ergebnis-orieniert, arbeiten ließ. Punkt für die IHK hier in Duisburg.

 

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Aufgemacht

Die erste Leadership Session am vergangenen Freitag in Liechtenstein lässt sich vielleicht am treffendsten zusammenfassen mit den Worten: Wir haben uns aufgemacht.

"Aufgemacht" im Sinne von Offenheit. Denn dank der Offenheit aller Teilnehmer war ein intensiver und ehrlicher Austausch möglich, wie er wohl nur in einem geschützten Raum wie den "Little Big Beat Studios" und umringt von wunderschönen Bergen möglich ist - und zwar dann, wenn alle Beteiligten ein aufrichtiges Interesse daran haben, über sich hinauszuwachsen. Bei allen beteiligten Führungskräften war das der Fall. Und das war beeindruckend zu erleben. Spätestens beim gemeinsamen Jammen zum krönenden Abschluss unseres gemeinsamen Tages wurde erlebbar, wie fließend die Übergänge zwischen Management und Musik sind, ja wie sehr sich diese beiden Bereiche gegenseitig beflügeln können.

 

"Aufgemacht" aber auch im Sinne von Ein Anfang ist gemacht. Das gesamte Team freut sich schon sehr auf eine Fortsetzung dieses Formats am 13. Oktober.

 

zur Anmeldung

 

Als nächstes machen Knud und ich uns auf in Richtung Oldenburg. Dort spielen wir am  Sonntag, den 21. Mai im Wilhelm 13, ehe es dann vom 19. - bis 29. Juni zum fünften Mal auf Konzertreise in den Libanon geht.

 

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"(Wie) Kann Sinn führen?"

Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft veranstaltete in dieser Woche ihre "Führungswerkstatt" in den Räumen des CSCP (The Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production) in Wuppertal. Knud und ich waren eingeladen, dort eine einstündige künstlerische Erfahrung zu gestalten, die sich - wie auch der Rest der ganztägigen Veranstaltung - dem Thema "(Wie) Kann Sinn führen?" widmete.

Die kreativen Notizen, die Knud und ich während der Vorträge am Vormittag in gereimter und gezeichneter Form erstellten, präsentierten wir dabei ebenso wie Live-Musik und eine (Schreib-) Übung, die wir mit allen Teilnehmern durchführten. Darin ging es um die Frage, ob unsere fünf Sinne und unsere Wahrnehmung uns Aufschluss über unseren Sinn im Leben geben können, also uns führen können.

Ähnlich erfreulich wie die Tatsache, dass sich alle Anwesenden darauf einließen, waren die Rückmeldungen, die wir im Anschluss an die Veranstaltung erhielten. Spannende Gespräche mit engagierten, teils noch recht jungen Menschen. Das war ein sehr inspirierender und ermutigender Tag. Und das sage ich auch mit Blick auf unsere bevorstehende "Leadership Session" am 5. Mai in Liechtenstein.


Das Experiment

Wenn's dir zu weit geht, gehst du weiter.


Sei dir gewiss der Wegbegleiter.


Sie verstehen, wie du, dass sich Ehre häuft,


wenn deine, unsere Zeit nicht mehr ins Leere läuft.



 

Auf dem neuen Weg also ins Volle laufen,


dabei nur noch das bereichernd Tolle kaufen.


Die Leere so gegen die Fülle tauschen,


sich an der neuen, erfüllten Hülle berauschen.

 

Du musst nicht immer wissen, wer du bist.


Es reicht, wenn du spürst, was in dir ist.


Musst nicht länger suchen, nicht mehr leer laufen.


Lass dich fallen, feiern, vom freien Meer taufen.



 

Das Wesen verrückt

und neu bestückt.


Das Experiment:


geglückt.


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Seitenende, Zeitenwende

In einer Mischung aus beruflich Relevantem und subjektiv Erlebtem nimmt mein Blog hier von Zeit zu Zeit Gestalt an. Es war viel los in den letzten Wochen. In Anbetracht dieser Ereignis-Fülle heißt es da, auf den Punkt zu kommen. Aber auf welchen eigentlich?

Einer der Punkte, der mich aktuell (und mal wieder) begleitet, ist die Veränderung. Veränderung gehört zur Natur des Lebens. Nur wollen wir das oft nicht so sehen. Das Lebenskonzept des Menschen, so scheint es, bevorzugt zumeist die Sicherheit dem Risiko. Als ließe sich das Leben wirklich kontrollieren.

Beim Spülen neulich in Gedanken mit dem Thema Abschied befasst, hatte ich plötzlich den Reim "Seitenende, Zeitenwende" im Ohr (Ich liebe es, wenn mich die Kreativität derart im Alltag besuchen kommt!).

Das Ende einer Seite oder gar eines ganzen Kapitels, stellvertretend für den Abschied im Leben, kann Unbehagen auslösen. Doch dem Abschied - das wissen wir, lebenserfahren, wie wir mittlerweile sind - folgt sogleich der nächste Anfang. Das Seitenende wird zur Zeitenwende. Es liegt einzig an uns, ob wir diese Veränderung meistern und wie (also beispielsweise mit wie viel Mut) wir sie gestalten. Ein wichtiger, ja der springende Punkt:

 

Es liegt einzig an uns, unser Leben zu führen.

Mit Blick auf meine beruflichen Aktivitäten der letzten und bevorstehenden Zeit könnte man an dieser Stelle durchaus von "Führling" anstelle von "Frühling" sprechen. Die Leadership Session, die ich gemeinsam mit meinem Bruder Knud erstmalig am 5. Mai in den "Little Big Beat Studios" in Liechtenstein anbiete, nimmt konkrete und lebendige Form an.

In wunderschöner Kulisse wie dieser lässt sich wahrlich inspiriert arbeiten. Im gesamten Organisations-Team wächst somit die Vorfreude.

 

Ebenfalls im Zeichen des Führens steht Knuds und mein Beitrag an der Führungswerkstatt am CSCP in Wuppertal am 19. April: "(Wie) Kann Sinn führen?".

 

Während mein Vortrag zum Thema "Crowdfunding" in Mönchengladbach und meine Moderation der Gründerinnen-Veranstaltung in Wesel hinter mir liegen,...

...steht ein weiterer Beitrag zum Thema "Crowdfunding" im Rahmen des Unternehmerinnen Forums Niederrhein noch bevor, und zwar am 28. April in Duisburg.

 

Und da wir gerade bei Terminen sind: Mit einem Augenzwinkern als "Familien-Experiment" bezeichnet, stehen für die nächsten Monate die folgenden Konzert-Termine mit Knud am Saxophon ins Haus Johannsen:

 

Sonntag, 21. Mai 2017

Wilhelm 13, Oldenburg

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19. - 29. Juni 2017

5. Konzertreisen in den Libanon

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Samstag, 22. Juli 2017

Purpur, Horheim

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Sonntag, 23. Juli 2017

Hans Carossa Klinik, Stühlingen

Nach dem Projekt "Stille Helden" vor zwei Jahren arbeite ich derzeit an einem neuen Musik-/Video-Projekt für die Euregio Rhein-Waal und die Stadt Duisburg. In Anlehnung an eines meiner Lieder und unter dem Arbeitstitel "Dies ist nicht der Augenblick, um Angst zu haben" habe ich es dabei mit Menschen aus aller Herren Länder zu tun. Als "Flüchtlinge" könnte man wohl die Mehrheit von ihnen bezeichnen. Ich tue mich schwer mit diesem Wort. Irgendwie sind wir bisweilen doch alle Flüchtlinge...und am Ende vor allem Menschen. Und so empfinde ich es vornehmlich als Freude und Ehre, mit dieser bunten Mischung aus Menschen zu tun zu haben. Ich lerne viel und bin offen, ja gespannt, was die nächsten Wochen und Monate für uns bereithalten.

Manch einem mag es aufgefallen sein: Ich habe meiner Website im Zuge des Frühjahrsputzes einen neuen Anstrich verpasst. Bereits Anfang des Jahres habe ich die Rubrik "Inspiration der Woche" eingeführt. Hinzugekommen ist nun noch die "Spielecke". Einfach, weil's geht.

Vieles ist aber auch beim Alten geblieben. Über 400 Handschuhe habe ich mittlerweile gefunden (> "Handschuhbidoo")! Und ich finde noch mehr...nämlich Duisburg immer wieder wunderschön. Nach meinen Reisen genieße ich es umso mehr, wenn mich meine Wahl-Heimat Duisburg - beispielsweise bei einer Joggingrunde - mit ihren Lichbtlicken verzückt (> "DU-Lichtblick").

Meine Treue gilt auch weiterhin dem Dichten. Eine Kostprobe davon gibt es weiter unten und den Rest meiner Gedichte hier nachzulesen.

 

"Was ist denn nun mit einem neuen Album?", werde ich immer wieder und häufiger gefragt. Immerhin befasse ich mich seit rund zwei Jahren mit dessen Planung und Umsetzung. Zugegeben, es ist eine Jonglage, meiner "dienstleistenden Kunst" und jener, die um ihrer selbst Willen Form annimmt (also der Musik, die aus meinem tiefsten Inneren kommt), gleichermaßen gerecht zu werden. Aber ich komme, wenn auch in kleinen Schritten, voran. Und so kann ich an dieser Stelle verkünden, dass das neue Album...Trommelwirbel...

» Zugvögel «

heißen wird. Ich packe meine Sachen für eine weitere spannende Album-Reise...mit euch.

 

Für heute bleiben zwei meiner Schnappschüsse: Das Eier-Bemalen mit den Kleinkindern aus der Familie gehörte fernab meiner beruflichen Abenteuer zu meinen ganz persönlichen Höhepunkten der letzten Wochen. Und das Ende eines Radwegs irgendwo in Vorarlberg wird hiermit zum Ende dieses Blog-Posts. Einfach, weil's geht.

 

In diesem Sinne einen tollen Führling/Frühling und wunderbare Osterfeiertage allerseits!


Eine Geschichte über das Schleifenlassen und warum diese Formulierung auch etwas Gutes bedeuten kann.

"Lässt sich das Leiden vermeiden?", fragte der Diamant,
als das Leben ihn roh am Rand des Weges fand.
"Nein, ich fürchte nicht.", sprach da ganz frei das Leben.
"Aber es macht dich schön und deine Kanten eben.

Er wird wehtun und schmerzen - der polierende Eingriff.
Aber edel wirst du sein nach einem solchen Feinschliff."
"Gut, dann leg' halt los. Ich bin bereit zu scheinen.
Lieber froh als roh unter den vielen Steinen."

Es ging zu Werke das Leben mit ganz sicherer Hand.
Mal mit Sanftheit, mal mit Stärke, wie's es grad befand.
Es schliff hin und her. Hoch und, ja, auch runter.
"Aaah!", rief unser Freund , "Werd' ich je wieder munter?"

 

"Hab' Geduld, mein Lieber. Hab' Vertrauen in mich.
Lass' dich fallen im Schlaf. Gewiss, ich wecke dich."
Und so träumte der Stein von seiner neuen Brillanz,
seinem hübschen Leben im neuen Glanz.

Erst ein Flüstern, dann ein Rufen: "So, jetzt komm' zurück!"
Da! Dem Leben war's gelungen: sein Meisterstück.
"Fremd und wunderschön, und doch mit dir verwandt:
Ecken, Kanten und Form von dir als Diamant!"

Und das Leben war zufrieden. Oh, es liebte die Wandlung!
So zu transformieren: seine Lieblingshandlung.
Die Steine sagen nein zumeist zur Frage des Lebens.
Doch das Angebot, das lernen wir, ist niemals vergebens.


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Viele Antworten und noch mehr Fragen

Wenn ein System durch ein ungewohntes Element irritiert wird, kann dies ein belebender Aufbruch sein - eine Chance, neue Wege zu entdecken und beschreiten. Darin besteht in wenigen Worten der Ansatz der künstlerischen Intervention in der Wirtschaft (s. auch hier).

 

Die BTC AG mit Hauptsitz in Oldenburg lud mich im vergangenen Herbst ein, mit meinen künstlerischen Methoden einen Prozess rund um das Thema interne Kommunikation zu begleiten. Daraus wurde ein mehrmonatiges Projekt, das neben einem illustrierten/musikalischen Jahresrückblick an der firmeninternen Adventsfeier eine Reise zu allen deutschen Geschäftsstellen (Münster, Bremen, Hamburg, Berlin, Leipzig, Neckarsulm, Mainz, Oldenburg) beinhaltete.

 

Im Gepäck hatten meine Projekt-Partnerinnen Lena Mäusezahl, Silke Förtsch und ich neben meinem Klavier, einer Papierrolle und einer Vielzahl von Workshop-Utensilien eine Auswahl wohlüberlegter Fragen. Das Zuhören sollte bei all unseren Stationen im Mittelpunkt stehen. Wir verstanden uns als "Askforce".

 

Meine Rolle als begleitende Künstlerin bestand im Wesentlichen darin, ein Spiegel zu sein. Ein unvoreingenommer Spiegel, möchte ich ergänzen. Mal spielte ich Klavier, mal sang ich, mal stellte ich Fragen. Mein Zuhören manifestierte ich in Form von Schlagwörtern und Zeichnungen auf einer Papierrolle, die zum Ende unserer Reise eine imposante Länge erreichte.

 

Zu den künstlerischen Ergebnissen, die im Rahmen dieses Projektes entstanden, zählen eine Komposition, Illustrationen, Fotos, und Videos. Diese künstlerische Wertschöpfung flankiert, unterstreicht oder beschleunigt gar einen Prozess, der sich aus den inhaltlichen (Zwischen-) Ergebnissen unserer "Dialogreise" ergibt. Viele Antworten und noch mehr Fragen. Der Dialog ist in vollem Gange. Nach der Reise ist also vor der Reise, während mein Part als begleitende Künstlerin dieser Tage zum Abschluss kommt. Es wird spannend sein, von nun an aus der Ferne zu verfolgen, welchen Nutzen, welche Chancen die BTC für sich kurz- und längerfristig aus diesem Projekt ableiten wird.

 

Allgemeingültig erscheint mir indes: Zukunftsfähigkeit erfordert Weitblick. Weitblick erfordert eine Auseinandersetzung mit Werten. Für welche (menschlichen) Werte steht ein Unternehmen? Wie viel Sinn stiftet es für seine Kunden, für seine Mitarbeiter? Welche Antworten formuliert es auf die Fragen der Zukunft in Worten und Taten?

 

Meine Kunst kann und will auf diese Fragen keine konkreten Antworten geben. Auch im Fall der BTC nicht. Was aber kann, was will Kunst? Ein Gedicht kommt mir in den Sinn, das ich im vergangenen Jahr während einer Konferenz schrieb, die sich dem Rohstoff Kreativität widmete (s. u.).

 

Wäre da noch die Frage: "Dialogreise" oder "Dialogriese"? Ein Buchstabendreher brachte die Mädels und mich in den Wochen unserer Reisevorbereitung zum Lachen. Passend dazu: meine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema "Entfaltung" im Jahr 2015: "Von Reisen und Riesen und wie wir es drehen".

 

Das letzte Wort meines heutigen Blog-Artikels sei einer tiefen Dankbarkeit gewidmet. Zutiefst dankbar bin ich, und zwar für die Begegnungen mit all den Menschen, die sich im Rahmen dieses Projektes auf die Kunst (und somit auch auf mich) eingelassen haben. Ihr habt mich bisweilen herausgefordert. Vor allem aber habt ihr mich berührt und inspiriert. Ihr seid Dialogriesen. Und ihr wisst, wer ihr seid.

 

Fotos: Anke Johannsen, Lena Mäusezahl


 

Was will Kunst?

 

Will Kunst sich einmischen
oder uns am Ende einfach nur das echte Leben auftischen?
Uns erfrischen
und dabei knallen, krachen und zischen?

Will Kunst einschreiten
oder uns behutsam anleiten?
Uns verzaubern mit ungeahnten Neuheiten.
Uns dabei mal tragen und mal reiten.

Will Kunst was bewegen
oder uns mal rufend, mal flüsternd ans Herz legen
nicht immer abzuwägen,
sondern uns wahrhaftig zu regen?

 

Will Kunst stören,
sich an sich selbst betören
oder doch mit offenen Ohren zuhören?
Einzelnen Stimmen. Ganzen Chören.

In kreativ
steckt immerhin tief.
Und ja genau, kreativ
reimt sich auch auf Korrektiv.

Ich fasse zusammen: Kunst ist nicht der neue Hype.
Kunst war schon immer der echte Vibe.
Wir reden von unser aller Rohstoffen.
Wollen wir sie nutzen? Sind wir wirklich offen?

Es bleibt zu hoffen.

 


Ehrengast dieses Momentes

Feste feiern, was grade ist,
weil du Ehrengast dieses Momentes bist.
Jetzt ist deins, und deins ist jetzt,
wenn du nicht mehr durch die Gezeiten hetzt.

Standhaftigkeit in allen Winden.
Bei Angst hilft nur noch Überwinden.
Planlos und doch Zukunftsvisionen
mit Mut in neue Dimensionen.

Wir können nichts festhalten, aber Haltung bewahren.
Und uns treu bleiben in all den Jahren.
Dies ist die Veränderung, von der wir später sprechen,
dies ist jener Zauber,...


 

"...wenn die neuen Zeiten anbrechen" - mein bislang unveröffentlichter Song, aus dem ich hier zitiere, erlebte seine Uraufführung im Rahmen des Festaktes, den die R+V BKK in Wiesbaden (ja genau, die Krankenkasse mit "meiner Warteschleife") anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens im Januar feierte. Wenn innegehalten, zurück- und nach vorne geblickt wird und man dem Ganzen dabei eine musikalische Note verleihen darf, kann man sich schon mal wie ein Ehrengast des Momentes vorkommen. Aber sind wir das nicht in Wahrheit alle und in jedem Augenblick? Dessen bin ich mir ziemlich sicher, als ich die Schnappschüsse der letzten Wochenende für diesen Blog-Artikel zusammenstelle.

Mittlerweile über 350 gefundene Handschuhe, die mir bei meiner alltäglichen Schatzsuche ein auf's andere Mal ein Lächeln ins Gesicht zaubern, eine lesenswerte bis amüsante Wand beim Frühstück im Hotel-Restaurant, ein Blick aus dem Zugfenster bei friedlicher Abenddämmerung, ein nächtlicher Spaziergang im zarten Neuschnee Duisburgs (der allzu bald zum Schnee von gestern wurde), ein Wunderkerzen-Empfang auf dem Bahnsteig für einen geliebten Menschen,...es gilt eben, von Zeit zu Zeit Feste/feste zu feiern.

 

Das gilt auch für "Stille Helden". Zum gleichnamigen Projekt (s. auch stilleheldenheute.de) wurde unlängst ein Interview im Magazin "Duisburg intern" veröffentlicht.

 

Die ersten Abenteuer in 2017 sind erlebt, die nächsten folgen alsbald.

 

Dazu gehört u. a. die sog "Leadership Session", die ich gemeinsam mit meinem Bruder Knud und unserem gemeinsamen Freund und Produzenten Little Konzett am 5. Mai in Liechtenstein abhalten werde. Es handelt sich dabei um eine Fortführung jenes Formates, das wir im vergangenen Jahr zu dem Titel "Sei eine Spielführungskraft" entwickelt und umgesetzt haben.

 

Mehr dazu gibt es hier nachzulesen.

 

Über alle anderen aktuellen Projekte (inkl. des geplanten Albums) gibt's beim nächsten Mal mehr zu lesen.

 

Feiern wir bis dahin Feste/feste!


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Strophe oder Kata-strophe?

Wäre das Leben ein Lied, wir sollten uns von Zeit zu Zeit die Frage nach unserer ganz persönlichen "Hookline" stellen. Ein besonders schönes Beispiel einer gelungenen Hookline ist für mich das Gitarrenriff von Coldplays "Adventure of a Lifetime". Wahrlich, das Leben ist ein Abenteuer. Welche Hookline, welchen Refrain, welche Note geben wir diesem unseren Leben? Wie fällt er aus, unser ureigener roter Faden, der sich treu und beständig durch den stetigen Wandel zieht? Und überhaupt, wie entscheiden wir uns in den Unwägbarkeiten des Lebens: gehaltvolle Strophen oder bange Kata-strophen?

 

Der November - offenbar nicht nur ein Monat des Abschiednehmens vom scheidenden Herbst und Jahr, sondern auch von Menschen. Wenn geliebte Menschen sterben ("für immer einschlafen"), lassen sie uns im besten Fall zwar traurig, aber auch ein bisschen wacher zurück. So habe ich es nach einem Trauerfall in der Familie empfunden. Lebenszeit ist so kostbar. Umso stimmiger scheint da, dass das Album "Lifetime Sessions" meines Bruders Knud und mir in den letzten Wochen erschien.

 

Als Jury-Mitglied bei "Rock gegen Hunger" in Düsseldorf durfte ich unlängst zwei tolle Abende erleben, die mit ihrer wohltätigen Ausrichtung erfrischend sinnstiftend ausfielen.

 

Entsprechendes lässt sich auch der TEDx-Veranstaltung in Frankfurt unter dem Motto "Trust. Old Values, New Realities" attestieren, an der ich vor wenigen Tagen teilnahm. Vertrauen - ein spannendes und wichtiges Thema.

 

Berlin - immer eine Reise wert, sei sie beruflich oder privat (siehe Foto von der Spree). Und so endete ein Besuch in der Hauptstadt mit der erfreulichen Nachricht, dass ich für den Berlin-Marathon im September 2017 ausgelost wurde. Ein persönliches Highlight, das seit dem Freilassen der 1000 Pferde an dieser Stelle Erwähnung finden muss, auch wenn ich einst sicher war, es bei dem einen Marathon hier in Duisburg zu belassen.

 

Zuletzt mündete eine Reise nach Vorarlberg (im Zusammenhang damit entstand auch der Schnappschuss am Bodensee in Lindau) in der Idee, im kommenden Jahr ein musikalisches Management-Seminar in Liechtenstein anzubieten. Termin ist der 5. Mai 2017. Weitere Informationen folgen zu gegebener Zeit. Auch weitere Termine für 2017 bahnen sich aktuell an.

 

Vorerst gilt es allerdings, 2016 zu vollenden. Bis Weihnachten beschäftigen mich u. a. eine kleine Weihnachstproduktion an der Förderschule, ein künstlerisches Projekt in einer deutschlandweiten Unternehmensberatung, die musikalische Vorbereitung für die Jubiläumsfeier der R+V BKK im Januar (25 Jahre!),...und weitere Handschuh-Funde. Die Hochsaison ist wohlgemerkt eröffnet und der offiziell 300. Handschuh nur noch eine Frage von Stunden.

 

Es sei abschließend auf mehrere neue Gedichte hingewiesen. In einem davon heißt es:

 

Modern oder modern - eine Frage der Betonung.
Bare Talente ein Teil deiner Belohnung.
Du bist die Landebahn. Und auch der Flieger.
Mit Vorsatz zu Verlieren macht den wahren Sieger.
Von der ängstlichen Verwaltung
und der schleichenden Veraltung
zur Funkenfluggestaltung
mit Weitblick. Und mit Haltung.

 

Von Herzen eine nicht allzu hektische und umso besinnlichere Adventszeit mit Momenten des Innehaltens und der Zu-Frieden-heit!

 

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Musik gegen Hunger und für's Herz

Kurz und knapp gibt's heute zwei Hinweise:

 

Ich freue mich, am Mittwoch, den 9.11. und Donnerstag, den 10.11.2016 als Jury-Mitglied bei "Rock gegen Hunger" der Welthungerhilfe im Henkelsaal in Düsseldorf am Start zu sein. Dies verspricht eine spaßige Veranstaltung für eine gute Sache zu werden.

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Weitere Infos zum unterstützten Projekt
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Die letzten Vorbereitungen für die VÖ des Albums "Lifetime Sessions", das ich gemeinsam mit meinem Bruder Knud zu Beginn dieses Jahres in Liechtenstein aufgenommen habe, laufen. Als wäre die Vorfreude darauf nicht schon groß genug, gibt's heute ein neues Video mit Eindrücken zur Entstehung.

 

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Das Leben ist ja wirklich kein Ponyhof.

Erkenntnis der Woche: Das Leben ist wirklich kein Ponyhof. Es ist ein


Soweit jedenfalls meine Erkenntnis nach dieser Entdeckung im Rhein-Sieg-Kreis in der vergangenen Woche. Das mit den Pferden scheint momentan dazuzugehören. Jedenfalls freue ich mich über die positive Resonanz zu "I RUN WITH THE POWER OF 1000 HORSES".

 

Auch ziemlich gefreut habe ich mich über den Umstand, dass meine Teilnahme an der Fachkonferenz Kultur- und Kreativwirtschaft im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin auf dasselbe Wochenende fiel wie der Berlin-Marathon, dessen aufregende Atmosphäre ich sonntags als Dauerklatscher vom Straßenrand aus genoss. Da kitzelt es doch glatt in den Füßen...

 

Schritt für Schritt entwickelt sich auch das Thema "Kunst in die Wirtschaft" weiter. Ein Video und weitere Informationen dazu gibt es hier.

 

Und überhaupt. Es gibt viel Neuland zu erkunden. Vieles bleibt aber auch beim Alten. Gefundene Handschuhe, Duisburger Lichtblicke und Gedichte gehören jedenfalls seit geraumer Zeit zu den Konstanten meines künstlerischen Schaffens.

 

Die Mischung aus routiniertem Steuern (mit Herz und Blume!) und überraschtem Auf-dem-Kopf-stehen (mit Rettungsweste!) macht's offenbar, wenn ich mir so die Schnappschüsse der letzten Wochen angucke. Das Bild mit mir stammt übrigens von meiner sehr geschätzten Künstler-Freundin Katrin Roth, die derzeit hier in Duisburg ausstellt. Unbedingt vorbeigehen!

 

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In einer großen Stadt! - Ausstellung im "Kein Waschsalon"

Duistopia gehört zu jenen Lichtblicken hier in Duisburg, die ich besonders schätze. Die Macher dieses äußers lesenswerten Faltblattes stellen allerlei wunderbare Dinge rund um den Ludgeriplatz in Neudorf an. Dazu gehört in wenigen Tagen die Ausstellung "IN EINER GROSSEN STADT!", an der auch ich mich beteilige:

 

Ein kleiner Vorgeschmack...
Ein kleiner Vorgeschmack...
...auf meinen Beitrag. Mehr wird nicht verraten!
...auf meinen Beitrag. Mehr wird nicht verraten!

Eröffnung:

Freitag, 23.9.2016, 17 Uhr
Täglich geöffnet von 17 bis 21 Uhr
Abschluss: Sonntag, 2.10.2016, 17 Uhr

 

Ausstellungsort:
Kein Waschsalon

Ludgeriplatz 25

47057 Duisburg

 

Fühlt euch alle ganz herzlich eingeladen und meldet euch gerne vorher bei mir, wenn ihr mich dort antreffen möchtet.

 

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Zwei Presseartikel

Heute gibt's zwei Presseartikel.

Besonders beeindruckt hat mich in den letzten Wochen mein spontaner Besuch in Otzberg anlässlich des Festes "Otzberg International" (s. Artikel rechts). "Dies ist nicht der Augenblick, um Angst zu haben" heißt ein Song, den ich im letzten Jahr spontan unter den Eindrücken der Paris-Anschläge schrieb. Neben der Aufführung dieses Songs von engagierten Otzbergern durfte ich an jenem Nachmittag miterleben, wie in dieser Gemeinde mit den "neuen Otzbergern" (so werden die aufgenommenen Flüchtlinge liebevoll genannt) umgegangen wird. Ich war (und bin es immer noch) zutiefst beeindruckt. Solche Eindrücke machen Mut. Dazu passt dann auch eines der neuen Gedichte ("Hauptsache, wir raffen was").


Neue Videos als Ankündigung für das Album "Lifetime Sessions", das ich mit meinem Bruder Knud aufgenommen habe, gibt es auch, und zwar hier.

 

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"I Run with the Power of 1000 Horses"

heute erzähle ich euch was vom Pferd. Um genauer zu sein von 1000. Will heißen: Das Musikvideo zu "I Run with the Power of 1000 Horses" ist online:

Wer mehr über die Entstehungsgeschichte und die beiden Herren erfahren möchte, mit denen ich diesen gemeinsamen "Marathon" hingelegt habe, für den haben wir ein paar Interview-Sequenzen zusammengestellt:

Was ein Projekt. Was ein Ritt. Was eine Freude!

 

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Themenwolken Roadshow, Vorfahren und Mittelstreifen

Die Parallele zwischen dem wechselhaften Sommerwetter und meinen kreativen Aktivitäten: viele unterschiedliche (Themen-) Wolken. Man könnte auch sagen:

 

Mal bleibt man trocken, mal wird man nass.

So oder so eine Menge Spaß!

 

Auf das Dichten komme ich gleich zurück.

 

Rund um das Thema Fortbewegung gibt's zunächst die Themenwolke "Roadshow" mit meinem Bruder Knud. Das Album "Lifetime Sessions", auf dem ich ihn bei seinen Kompositionen begleite, folgt im Oktober.

 

Außerdem im Angebot heute zwei dichte, nein dichterische Wolken, die stellvertretend stehen für so manch anderes, das in der erholsam entschleunigten Sommerstimmung der letzten Zeit entstanden ist.

Kein laufendes Verfahren mehr

 

Mögen unsere Vorfahren
in Scharen
und mit Fanfaren
vorfahren,
um uns vor manchem Verfahren
zu bewahren.

Unser Stammbaum:
Helfer am Traum.
Jeder Ast:
Träger der Last.
Jedes Blatt, jede Blüte:
der Brüderlichkeit Güte.

 

 Wechselreifen

 

Am Ende lieber auf Sicht gefahren.


Stets zu Diensten: Lichtgebaren.


Nicht immer alles selbst steuern,


managen und anheuern.



 

Das Leben selbst am Lenkrad,


bestimmend über den Schwenkgrat.


Auf allen Vieren Reifen. Oder reifen.


Rock 'n rollend auf dem Mittelstreifen.

 

weitere Gedichte

 

Der Sommer: eine wunderbare Zeit, sich neu zu verlieben. In das Leben zum Beispiel. Herzliche Grüße von Wolke Sieben!

 

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Porträt in der Rheinischen Post

In der letzten Woche gab es ein Porträt in der Rheinischen Post.

 

Weitere Einblicke in meine derzeitigen Aktivitäten folgen zum Wochenende hin in meinem Newsletter, den ich hier im kostenlosen Abo (ca. 1 x im Quartal) anbiete.

 

Ob ich Facebook vermisse, werde ich in den letzten Monaten regelmäßig gefragt, seitdem ich um die Jahreswende herum mein dortiges Profil gelöscht habe. Sagen wir es, wie es ist: Es fehlt nichts. Im Gegenteil: Ich freue mich über das wachsende Interesse an meinem Blog und Newsletter hier auf meiner Website. Und Zeit für noch mehr echte Begegnungen nehme ich auch wahr. Ein Facebook-Gegner bin ich deswegen nicht. Ich sage mir einfach: Alles zu seiner Zeit.

 

Übrigens: Die im Porträt angesprochene Handschuh-Aktion ist mittlerweile bei über 200 Fundstücken angelangt. Das verblüfft selbst mich. Nachdem man mir an meinem Geburtstag sogar einen Handschuh-Schnappschuss aus den USA zukommen ließ, spricht deutlich mehr dafür als dagegen, nun bis zur 1000 weiterzumachen.

 

Auch ein paar neue Gedichte dürfen an dieser Stelle erwähnt werden.

 

Und eine Erkenntnis der letzten Wochen:

 

Wie wichtig es ist, zwischendurch zu staunen wie ein kleines Kind.

 

So geschehen in meinem Leben unlängst beim Besuch einer Monster-Truck-Show hier in Duisburg. Was als Geschenk an einen Freund begann, endete auch für mich in einem Vormittag voller Spaß und Faszination. Stimmt, eine Monster-Truck-Show hatte auf meiner Liste der Dinge, die ich unbedingt mal tun wollte,