Real Value

 

 

Ist schon wieder ein paar Monate her, dass ich ihn gesehen habe - aber auf meiner Liste der zu empfehlenden Dinge steht er immer noch. Die Rede ist von dem Dokumentarfilm "Real Value", der die inspirierenden Erfolgsgeschichten mehrerer Unternehmen erzählt, denen es gelingt, nicht nur profitabel zu sein, sondern eben auch einen Mehrwert zu schaffen, der über Geld weit hinausgeht. Das scheint mir in dieser Woche nicht nur zeitgemäß, sondern auch in größerem Stil erforderlich.

 

Alles Weitere gibt's unter diesem Link.

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Alternativen zu den Mächtigen im Netz

 

In der vergangenen Woche bin ich auf eine Meldung aufmerksam geworden, laut der "der WWW-Erfinder" Tim Berners-Lee sich auf den Weg macht, eine alternative Plattform zu Facebook, Google & Co. zu schaffen. Was ich nicht beurteilen kann, ist, wie erfolgreich ein solcher Vorstoß schlussendlich sein wird. Inspirierend finde ich allemal, dass sich einer wie Lee ein Jahr Zeit dafür (und wohl auch Geld in die Hand) nimmt, um es auf einen Versuch ankommen zu lassen.

 

Details nachzulesen über das Projekt "Solid" gibt es u. a. hier.

Weiteres über Tim Berners-Lee findet sich u. a. hier.

 

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Jedes Training ein Wagnis

 

 

Kampfsport für Frauen in Kabul, Afghanistan. Das ist in gleich mehrerer Hinsicht bemerkenswert. Allen gesellschaftlichen und religiösen Widerständen zum Trotz erlernt eine Gruppe junger Frauen dort die asiatische Kampfkunst "Shaolin". Das Training macht sie mutiger, freier und stärkt sie, sich im Alltag in bedrohlichen Situationen zur Wehr zu setzen.

 

Frauen, die in schimmernden, rosafarbenen Anzügen nicht nur für sich, sondern auch für ein moderneres Afghanistan kämpfen - sehenswert.

 

 

 

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Farbspiel

 

 

Wie Google, aber mit Farbe - so beschreibt Picular seinen Online-Dienst gleich auf der Startseite. Was damit gemeint ist, ist ebenso simpel wie faszinierend, finde ich; und macht vor allem großen Spaß!

 

Ich weiß nun, dass "Dankbarkeit" bunt ist. "Wut" ist es interessanterweise auch. Ich hatte da eher ein eindeutiges Rot erwartet. Städte, der eigene Name, Hobbies,...der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

 

Einfach mal selbst ausprobieren und Spaß damit haben.

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Von Tradition und Innovation

 

Mit dem Steinway-Haus in Düsseldorf verbindet mich seit meinem damaligen Konzert dort eine Art Freundschaft. Ich dürfe jederzeit zum Spielen vorbeikommen, bot man mir seinerzeit an. Als ich in dieser Woche mal wieder zu Besuch war, habe ich Flügel "Spirio" kennengelernt. Wenn ich jetzt schreibe, dass es sich dabei um einen selbstspielenden Flügel handelt, wird das der Sache wahrlich nicht gerecht. Ein Instrument, mit dem "der Geist eines Pianisten übertragen bzw. eingefangen wird" und das damit die Grenzen von Zeit und Raum überwindet, trifft es da schon eher. War tatsächlich begeistert wie ein kleines Kind über das, was Steinway da geschaffen hat. Von Tradition mittels Digitalisierung zu Innovation, wenn nicht sogar Revolution. Hammer (x 88)!

 

Angucken. Oder besser noch: Im Steinway-Haus vorbeigehen und das Ganze live erleben.

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Glück wiederfinden

 

Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Dokumentarfilm "Wie ich mein Glück wiederfand - Das zweite Leben der Barbara Pachl-Eberhart" wirklich vorrangig als "inspirierend" bezeichnen möchte. Im Grunde genommen greift das zu kurz bzw. nicht tief genug. Vielmehr lautet das erste Attribut, das mir dazu in den Sinn kommt: "Demut". Genau die habe ich nämlich empfunden, als ich in Berührung kam mit dieser Lebensgeschichte, in der bei einem tragischen Unfall ein Ehemann und zugleich zwei Kinder tödlich verunglückten.

Ich gebe zu: Nichts für schwache Nerven und dennoch: sehenswert, da Mut machend.

 

Aktuell zu sehen hier.

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David Hume

Über einen Newsletter des Autoren Charles Chu bin ich in dieser Woche auf einen (englischen) Artikel aufmerksam geworden, der sich dem schottischen Philosophen David Hume widmet. Nicht nur der Artikel selbst ist lesenswert, sondern selbsterkärend auch so manches, was Hume selbst geschrieben hat. Kostprobe gefällig?

 

Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele desjenigen, der sie betrachtet.

Nicht die Vernunft ist Richtschnur des Lebens, sondern die Gewohnheit.

Arbeiten ist bei sich selbst sein.

Die Zweifelsucht zerstört alles Nachdenken und selbst alles Handeln.

 

Die Gewohnheit, alle Dinge von der Lichtseite zu betrachten, ist mehr wert, als ein Einkommen von Tausenden.

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Helferin der Ja-Sager

Ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert hat mir in dieser Woche ein Artikel der Süddeutsche Zeitung oder besser gesagt: Sara Cunningham.

Darin wird sie folgendermaßen vorgestellt:

Wenn sich erzkonservative Eltern weigern, zur Hochzeit ihres homosexuellen Kindes zu kommen, gibt Sara Cunningham die Ersatz-Brautmutter. In ihrer eigenen Kirchengemeinde darf sie nicht mal mehr Fürbitten sprechen.

Die Frau ist mutig und beweist Haltung. Lebt Nächstenliebe, während andere nur darüber sprechen.

Zum besagten Grinsen gebracht mich hat mich dieser abschließende Satz:

Sie ist mit Liebe beschäftigt. Für Hass hat sie keine Zeit.

 

Inspirierend.

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Nach dem Lauf ist vor dem Lauf

 

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr habe ich hier über die Größe und Charakterstärke von Gesa Krause geschrieben, die sie nach ihrer unglücklichen Niederlage beim Finale über die 200 Meter im Rahmen der Leichtathletik-WM in London zeigte. 

 

Wem, ja wem würde man die Goldmedaille mehr wünschen, die sie vor wenigen Tagen bei der EM in Berlin holte? 

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Omas gegen Rechts

 

Im Europa-Magazin in der ARD kennengelernt: „Omas gegen Rechts“. Engagement im Rentenalter - das scheint mir immer wieder eine sinnvolle Alternative zu Kreuzfahrtschiffen und dergleichen. Dieser Zusammenschluss, ja diese Bewegung hat es mir besonders angetan. Da wird getanzt und mit Leichtigkeit, wenn auch mit Entschlossenheit, auf die Straße gegangen für das, was Herzensanliegen ist. 

 

Den Beitrag gibt es aktuell hier anzusehen.  

 

Zur Website der „Omas gegen Rechts" geht es hier entlang.

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Catapult Air

 

"Die Sylter haben sich zusammengetan und eine Alternative zum Hindenburgdamm geschaffen. Die weltweit erste „Catapult Air“ schießt Gäste, Pendler und Insulaner in nur 2 Minuten nach Sylt!"

 

Wer eine Petition so ankündigt und derart humorvoll bewirbt, hat verstanden, dass sich Probleme besser tänzerisch (also mit Leichtigkeit) als kämpferisch (also mit Verbissenheit) lösen lassen.

 

Großes Kino.

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Von wegen brotlose Kunst

 

 

Butterbrote als Kunstwerke. Das ist genau so verrückt und wunderbar, wie es klingt.

 

ze.tt hat sie zusammengetragen, und zwar hier.

 

Schmunzeln, Spaß haben und vielleicht sogar selbst seine Kreativität an einer Stulle austesten?

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Auf den Flügeln der Träume

In einem Buchladen in Berlin entdeckt: "Auf den Flügeln der Träume" von Richard Bach. Ist das nicht auch der Autor von "Die Möwe Jonathan"? Ganz genau. "Auf den Flügeln der Träume" erzählt die Geschichte eines passionierten Piloten, der über seine Liebe für das Fliegen Zugang in eine andere Welt findet, die sich als Quelle der Kreativität, als ein Paralleluniversum jenseits der Zeit erweist.

Eine Geschichte für Erwachsene mit kurzer Lesezeit und langer Wirkung, würde ich sagen.

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Wenn Reden wie Taten wirken

Taten gälten mehr als Worte, heißt es oft. Aber es kommt wohl auf die Worte an. In der ARTE-Mediathek bin ich in dieser Woche auf eine Reihe gestoßen, in der eine Auswahl großer Reden vorgestellt werden. Längst nicht alle davon waren mir bekannt. In den rund 10-minütigen Filmen werden sie in den jeweiligen historischen Kontext gestellt. Das macht die Reihe kurzweilig, lehrreich und vor allem ermutigend, wenn es um die Frage geht, was ein Einzelner bewirken kann. 

 

Also: Sehenswert.

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Kulturlinie 901

Seit 2011 führt  die Kulturlinie 901 von Klaus-Dieter Brüggenwerth quer durch Duisburg. Mit Startpunkt am Rathaus, Zwischenstation in Ruhrort und Endpunkt an der Moschee in Marxkloh erfährt der Teilnehmer einiges Wissenswerte über die Stadt. Vor allem aber erlebt er sie von unbekannten Seiten. Beim Einkehren im türkischen Imbiss, der Besichtigung der nunmehr  berühmt-berüchtigten Brautmoden-Meile und der Moschee in Marxloh werden gar Berührungsängste abgebaut. Genau das ist es, was ich als besonders wertvoll und inspirierend empfunden habe.

 

Mitfahren!

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Dienst nach Herz

 

 

Ein Bekannter aus meinem Netzwerk machte mich vor ein paar Tagen aufmerksam auf eine Pressemitteilung, die einfach Spaß macht. Da wurde bei der Polizei Flörsheim nicht Dienst nach Vorschrift, sondern Dienst nach Herz geleistet, um ein Einhorn-Kuscheltier und ein 11-jähriges Mädchen wieder zusammenzubringen. Was Nettes, Herzerfrischendes, Mutmachendes für zwischendurch.

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Zusammen

 

 

Was habe ich geschmunzelt und mich amüsiert, als mir das Musikvideo zu "Zusammen" im Netz begegnete. Die Fantastischen Vier gemeinsam mit Clueso, einer herrlichen Portion Selbstironie und, nicht zu vergessen, der sie über Jahrzehnte auszeichnenden Hochkarätigkeit und Originalität - das ist ist hoher und wie ich finde auch inspirierender Unterhaltungswert.

 

Angucken und Spaß haben.

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Kleine kreative Idee, große Wirkung

Kreativität ist nicht den Künstlern vorbehalten - ganz im Gegenteil, finde ich. Gerade im Alltag sind wir alle angehalten, Verbindungen herzustellen und uns Lösungen auszudenken, die das Leben ein bisschen einfacher bzw. schöner machen. Ein tolles Beispiel dafür gibt die kalifornische Restaurant-Chefin Erin Wade. Als sie feststellte, dass ihre Kellnerinnen sich im Umgang mit bestimmten Kunden unwohl fühlten, führte sie ein simples, aber umso wirksameres System ein, das für sorgt, das Probleme in der Mehrheit der Fällen erst gar nicht entstehen. Die Details gibt es hier.

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Im Rausch der Daten

Am 25. Mai trat die neue Datenschutz-Grundverordnung in Kraft - und war bis dahin über Wochen allgegenwärtiges Thema. So verunsichernd die neue Gesetzeslage vielerorts wirkte, so wert- und sinnvoll scheint ihr Ansinnen - zu diesem Schluss kam ich jedenfalls nach dem wirklich packenden Dokumentarfilm "Im Rausch der Daten". Er erzählt die Geschichte von Menschen, die gemeinsam Großes leisten. Von Mut. Von Durchhaltevermögen. Von Weitblick. Und nicht zu vergessen: von der Bedeutung von Demokratie. Noch bis zum 24. Juni hier in der Mediathek von Arte verfügbar.

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Berlin Rebel High School

In der ARD-Mediathek entdeckt: einen - wie ich finde - sehr inspirierenden Dokumentarfilm über eine Schule in Berlin, die jungen Menschen eine zweite Chance auf's Abitur bietet. Man lernt, dass es dieses Schulprojekt nicht schon erstaunlich lange gibt, sondern eben auch mit beachtlichem Erfolg. Da fasst man glatt Mut, dass Schule auch ganz anders interpretiert werden und auf's Leben vorbereiten kann.

 

Zu sehen gibt es "Berlin Rebel High School" aktuell hier.

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Vom Frack in den Dreck - Stardirigent mit Kuhherde

Der britische Dirigent Sir John Eliot Gardiner gilt als Ausnahmeerscheinung in der Klassikwelt. Dass er neben seiner anspruchsvollen Tätigkeit als Dirigent auch noch Biobauer im britischen Dorset ist, setzt hinter diesen Umstand ein Ausrufezeichen. Ein Bericht über seine kindliche Prägung, seine Kühe und seine Philosophie fällt nicht nur unterhaltsam, sondern vor allem inspirierend aus. Ohne weitere Wortspiele wie "Kuh-nst" zu bemuhen, pardon, bemühen, hier der aktuelle Link zum entsprechenden Ausschnitt von titel, thesen, temperamente.

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Ein stolzer Vater im Zug und Fotos aus aller Welt

Im Rahmen meiner » Zugvögel «- Reisen bin ich mit einem Vater ins Gespräch gekommen, der mir äußerst stolz von den Reisen und Fotografien seines Sohnes erzählte. Er räumte zwar ein, dass der eher unkonventionelle Werdegang seines Filius' nicht unbedingt seinen ursprünglichen Wunschvorstellungen entsprach. Vor allem aber betonte er, dass er mittlerweile verstanden habe, dass sein Sohn einfach durch die Welt reisen und Fotos machen müsse. Und dass er glücklich sei, wenn sein Sohn es ist. Ich für meinen Teil habe seitdem große Freude an den Fotos von Patrick Wendt. Noch mehr Bilder von ihm gibt's übrigens auf Instagram.

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Karrierechancen für alle

Wenn man sich dem Thema Gleichberechtigung widmet, dann bitte so. Die Reihe plan b des ZDF erzählt in einer ihrer letzten Ausgaben "Gleich, gleicher, Gleichberechtigung" von Beispielen, die Mut machen, wie gleiche Karrierechancen für alle geschaffen werden können. Dabei muss man nicht bis ins Vorreiter-Land Island reisen, um positive Beispiele kennenzulernen. Besonderen Spaß hatte ich an den Auszubildenden eines deutschen Unternehmens aus der Metallbranche. Die ganze Folge anzusehen gibt es aktuell hier.

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Avicii: True Stories

Ob ich den Dokumentarfilm "True Stories" von Levan Tsikurishvili wirklich als Inspiration bezeichnen möchte? In jedem Fall hat er mich gepackt und gleich mehrere Tage in mir nachgeklungen. Der Film begleitet den schwedischen Musiker Tim Bergling (Avicii) in der Zeit zwischen 2013 und 2017 und dokumentiert dessen innere und äußere Nöte in der (Musik-) Welt. Durch den plötzlichen Tod des erst 28-Jährigen vor wenigen Wochen bekommt der Film eine Relevanz und Wirkung, der ich mich nicht entziehen konnte.

 

Zum Trailer

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Lebensrettende LKWs

Während mich in dieser Woche das mediale Echo der diesjährigen Echo-Verleihung (die es so in Zukunft ja auch nicht mehr geben wird, wie wir mittlerweile wissen) eher nachdenklich bis traurig stimmte, hat mich die Meldung über die 13 lebensrettenden LKWs, die in Detroit die Polizei dabei unterstützten, den Suizid eines Mannes zu verhinderin, gerührt. Indem die Trucker Seite an Seite unter der Brücke parkten, von der der Mann zu springen beabsichtigte, verkürzten sie die Absturzhöhe und konnten so den Tod des Mannes verhindern. Hier gibt's die Meldung dazu. 

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Spieglein, Spieglein im Gewand

Wie das manchmal so ist, durch Zufall im Fernsehen entdeckt: Die "Mirror Family". Dabei handelt es sich um eine Formation von Spiegel-Gestalten - Menschen, die von Kopf bis Fuß mit hunderten von Spiegeln bedeckt sind. In der Kombination mit Licht und Ton haben sie mich schlechtweg umgehauen - und zwar nicht nur, weil sie wunderschön anzusehen sind, sondern auch, weil sie für mich eine Erkenntnis verkörpern, die umso wahrer erscheint, je länger ich sie im Herzen trage: Wir sehen und begegnen ineinander immer auch uns selbst und sind in der Lage, Licht zu vermehren.

 

Aber seht selbst.

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Länger leben durch Konzertbesuche?

Auf stern.de habe ich in dieser Woche eine Meldung über eine wissenschaftliche Studie aufgeschnappt, die Beweise dafür zu liefern meint, dass regelmäßige Besuche von Live-Konzerten die Lebenszeit verlängern: "Wer alle 14 Tage ein Konzert besucht, lebt zehn Jahre länger", heißt es in dem Artikel. Demnach wäre Live-Musik sogar gesünder als Yoga oder Hundespaziergänge. Das mit den Studien ist ja immer so eine Sache. Wie überprüfen? Ich für meinen Teil finde die Meldung in jedem Fall erwähnenswert. Interessieren würde mich noch, welche Auswirkung es auf die Lebenszeit hat, wenn man regelmäßig selbst Konzerte gibt?

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Atlas der Emotionen

Zu einem meiner Lieblingswörter ist über die Jahre das Wort "Bewusstsein" herangereift. Oft genug habe ich das Gefühl, dass schon viel damit gewonnen ist, wenn man sich gewisser Dinge und Umstände "einfach" bewusst wird. Vor diesem Hintergrund hatte ich Freude an der Entdeckung des "Atlas of Emotions", den es aktuell leider nur in englischer/spanischer Sprache gibt. Es handelt sich dabei um eine Website, die der Dalai Lama gemeinsam mit dem Psychologen Paul Ekman gestalten ließ, um in vereinfachter Art und Weise zu veranschaulichen, welche Emotionen wir warum erleben und wie wir mit ihnen umgehen können.

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Äthiopiens neue Superheldinnen

In den Nachrichten habe ich von einer Geschichte erfahren, die - mal wieder - ein schönes Beispiel dafür ist, was ein Einzelner oder in diesem Fall eben eine Einzelne tun kann. Es geht dabei um die Äthiopierin Bruktawi Tigabu. Angefangen als Grundschullehrerin, klärt sie heute durch Cartoon-Episoden über die "Tibeb Girls" zum Thema Gleichstellung und Gleichberechtigung auf.

 

Den ZDF-Bericht gibt es aktuell noch hier anzusehen.

 

Die erste Folge der "Tibeb Girls" steht hier zur Verfügung.

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Die Sache mit der Gleichberechtigung

Ich fühle mich in meinem (Berufs-) Leben eher selten benachteiligt aufgrund der Tatsache, dass ich eine Frau bin. Eher schon, weil ich Künstler(in) bin. Insofern liegt auch mir Gleichberechtigung (z. B. faire Rahmenbedingungen in der Wirtschaft) am Herzen. Dass es sich dabei um ein Thema handelt, an dem wir alle mitwirken sollten (weil es uns alle betrifft...und weiterbringen wird), hat auch Robert Franken mit seinem Vortrag an der up*satz f in dieser Woche unterstrichen und mich damit begeistert. Dieser Mann ist klug, lustig und weiß, wovon er spricht. So kommen wir weiter.

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Tausche Füße gegen Sterne

Der Tod von Stephen Hawking hat diese Woche geprägt. Vor allem aber haben sein Lebenswerk und Vermächtnis die Menschheit geprägt. Das liebevolle und verneigende Abschiedsvideo, das die Cambridge University ihm gewidmet hat, macht die Runde - aus gutem Grund, wie ich finde. Dessen Botschaften gehören zu jenen, die man nicht zu oft hören kann. Und wenn man sie einem glaubt, dann Stephen Hawking.

Die englische Original-Version gibt es hier, eine deutsche Übersetzung hier.

 

It matters that you don't just give up.

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Kulturwandel

 

Seit geraumer Zeit widme ich mich dem Thema "Kunst in Wirtschaft und Organisationen". Kulturwandel ist eines der Stichwörter, das mich in diesem Zusammenhang besonders interessiert und fasziniert. Ziemlich angetan war ich in dieser Woche von zwei Interviews, die ich dazu auf der Website kulturwandel.org, ihres Zeichens gestaltet von Sebastian Purps-Pardigol und Gerald Hüther, entdeckt habe. Das eine ist mit Tobias Krüger von der Otto Group und das andere mit Markus Pfuhl von VIESSMANN. Lesenswert und inspirierend.

 

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Anleitung zum Unkreativsein

 

Letzten August habe ich an dieser Stelle die Aktion #gegendiepanik von Dirk von Gehlen empfohlen. Der Mann kann einfach schreiben und hat großartige Gedankengänge, finde ich. Sehr amüsiert hat er mich unlängst mit seiner Anleitung zum Unkreativsein.

Leseprobe gefällig?

Lass dich keinesfalls auf Experimente ein, bei denen nicht von Anfang an klar ist, was dabei herauskommt.

Die komplette Anleitung gibt es hier. Unbedingt genau so anwenden ;-) !

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Wenn die Welt unseren Bundestag gewählt hätte...

Bei einer Konferenz habe ich den Betreiber der Website The Good Country erlebt. Auf dieser besteht u. a. die Möglichkeit zu einer weltweiten Abstimmung über Wahlen, die in einzelnen Ländern stattfinden - eine in meinen Augen ebenso einfache wie geniale Idee. Wirft man beispielsweise einen Blick auf die globale Abstimmung über unseren Bundestag, wird man feststellen, dass die Weltgemeinschaft in zwei Punkten deutlich abweicht von dem, was die Deutschen gewählt haben: Demnach kommt die AFD auf gerade einmal 2 %,  während die Grünen 17 % erhalten. Spannende globale Perspektive.

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Wer bin ich eigentlich – ohne Alkohol?

Seit Anfang 20 trinke ich keinen Alkohol mehr. Das hat verschiedene Gründe und ist eine Handhabe, mit der ich ganz gut fahre. Darauf angesprochen betone ich allerdings immer, wie wichtig ich es finde, dass jeder für sich selbst entscheidet, was ihm bekommt. Ich für meinen Teil bin einfach dankbar, dass das Nicht-Trinken über die Jahre salonfähig geworden ist und ich mich nicht mehr allzu exotisch fühlen muss, wenn ich in Gesellschaft einen Wein ausschlage. Sehr interessant, da selbstkritisch, fand ich diesen Artikel von Susanne Kaloff über einen Selbstversuch: Wer bin ich eigentlich - ohne Alkohol. In meinen Augen lesenswert.

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Das Wohl der Kinder

In dieser Woche habe ich auf Arte eine Reportage über das Thema Ernährung von Kindern angesehen. Darin wird u. a. eine finnische Schule mit innovativen Ansätzen rund um das Wohl der Kinder vorgestellt. Die Beispiele in der Reportage widmen sich aber auch deutschen Erfolgsgeschichten. So wird eine Gemeinde vorgestellt, die kindgerechte Rahmenbedingungen in den Fokus genommen hat. Offenbar hat sie für sich erkannt, dass die Kinder der Schlüssel zu Zukunftsfähigkeit sind - und hat damit großen Erfolg. Mehr davon!

 

Die Reportage zu sehen gibt es derzeit hier.

 

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Was wichtig ist

J. K. Rowlings beispiellose Wandlung von einer Mutter in existenziellen Nöten zu einer Buchautorin mit atemberaubenden Erfolg ist bekannt. Bewundernswert ist auch ihr gesellschaftliches Profil, das sie u. a. zeigt, indem sie einen Großteil ihres Vermögens in wohltätige Zwecke fließen lässt. Ich hatte seinerzeit davon gehört, aber gelesen bzw. gesehen hatte ich sie noch nicht: ihre Rede, die sie bereits 2008 vor den Absolventen der Harvard-Universität hielt. Diese Rede gibt es nun in illustrierter Buchform auch auf Deutsch. Als eben solche habe ich sie in dieser Woche im Buchladen entdeckt und war davon sehr berührt und inspiriert. Hier gibt es das englische Original, und hier einen deutschen Radio-Beitrag über besagtes Buch.

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Von künstlicher und "künstlerischer" Intelligenz

Bei einem Neujahrsempfang durfte ich unlängst Professor Jürgen Schmidhuber erleben, der in seinem Vortrag über die Zukunft von künstlicher Intelligenz sprach. "Künstliche Intelligenz wird alles ändern." war seine Kernaussage, die er so glaubwürdig vermittelte, dass er sein Publikum damit ein wenig ratlos zurückließ. Umso dankbarer war ich für die Gelegenheit des persönlichen Austausches, die sich für mich im Verlaufe des Abends ergab. Dass künstliche Intelligenz und "künstlerische Intelligenz", wie sie mich bekanntlich umtreibt, gar nicht so weit auseinander liegen, war eine der Erkenntnisse, die ich daraus mitnahm. Einen vergleichbaren Vortrag gibt es hier anzusehen, den ich an dieser Stelle in Verbindung mit dieser Einsicht empfehle: Angst sollten wir vor dieser Zukunft der künstlichen Intelligenz keine haben. Anstatt dessen sollten wir uns gestalterisch einbringen und uns auf unsere Stärken als Menschen besinnen.

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Menschen, die Lücken füllen

Noch bevor die Neuigkeit auch hier in Deutschland die Runde machte, habe ich auf einem der Radiosender der BBC von Carrie Gracie gehört. Bis vor Kurzem noch als China-Korrespondentin bei der BBC tätig, hat sie persönliche Konsequenzen gezogen aus der Lücke zwischen weiblichen und männlichen Gehältern, die die BBC unlängst offenlegen musste. Auf ihrer Website erklärt sie in Form eines Briefes ihren Schritt, ihre Stelle zu verlassen. Darin heißt es am Ende:

 

To women of any age in any workplace who are confronting pay discrimination, I wish you the solidarity of a strong sisterhood and the support of male colleagues.
It is a century since women first won the right to vote in Britain. Let us honour that brave generation by making this the year we win equal pay.

 

Der gesamte Brief lässt sich hier nachlesen.

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Eine(r) muss den Anfang machen.

Oprah Winfreys Rede nach Entgegennahme des Cecil B. DeMille Award beim Golden Globe hat in dieser Woche viel Beachtung bekommen. Dass sie als erste schwarze Frau überhaupt diese Auszeichnung erhält, scheint mehr als zeitgemäß. Dabei vereint sie zwei Themen in sich: Die Stellung der Schwarzen und die der Frauen in den USA. Um mir einen eigenen Eindruck von ihrem Auftritt zu verschaffen, habe ich mir ihre Rede in voller Länge angesehen. Und ich gebe zu: Auch ich war beeindruckt. Und nicht überrascht, dass Winfrey nun als Präsidentschafts-Kandidatin gehandelt wird. Ich bin gespannt, was daraus wird.

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Darth Waiter lässt grüßen.

 

 

Auf der Website des Magazins "Business Punk" habe ich vor ein paar Tagen einen Artikel entdeckt, der mich sehr zum Lachen gebracht hat. Die BGV (Berliner Verkehrsbetriebe) genießen in puncto Verlässlichkeit nicht den besten Ruf. Dafür sind ihre Postings in den sozialen Netzwerken auf dem besten Wege zum Kult. Seht selbst.

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Ruhig mal ansehen bzw. ansehen, um ruhig zu werden.

 

 

Zwischen den Jahren komme ich auf eine ganz bestimmte Art und Weise zur Ruhe. Dazu passt in diesem Jahr eine Entdeckung, die ich in der ZDF-Mediathek gemacht habe: "Nur die Ruhe! - Die Neuentdeckung der Langsamkeit" ist ein Dokumentarfilm, der aufgezeigt, wie Entschleunigung beispielsweise in der Schule funktionieren kann. Mutmachend und inspirierend. Aktuell hier in der ZDF-Mediathek.

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Hotline für besorgte Bürger

 

In dieser Woche durfte ich Ali Can lernen, bei dessen Nachnamen mir das englische "Can-Do-Spirit" in den Sinn kommt. Aus genau diesem Stoff ist dieser liebenswürdige und tatkräftige Friedensbotschafter tatsächlich gemacht. Seine Hotline für besorgte Bürger hat europweite Beachtung erfahren. Dazu äußert er sich ausführlich in diesem Interview in der ARD. Sehr beeindruckend, aber das gilt eben auch für die vielen anderen Dinge, die Ali macht. Ali macht Mut. Verbindet. Und inspiriert!

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Vogelperspektive

 

 

Sensibilisiert durch mein aktuelles Albumvorhaben » Zugvögel « habe ich in der ZDF-Mediathek einen Dokumentarfilm entdeckt, dessen Bilder mich sofort begeistert und in ihren Bann gezogen haben: "Zugvögel: Kundschafter in fernen Welten" begleitet eben diese in alle Welt. Entschleunigend. Inspirierend. Getragen von einer wundervollen Auswahl an Musik. Hier.

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Bassem Youssef

In dieser Woche habe ich einen Dokumentarfilm entdeckt, der mich von der ersten Minute an in seinen Bann gezogen hat. "Tickling Giants" erzählt die Geschichte von Bassem Youssef, einem ägyptischen Herzchirurgen und Politsatiriker. Im Gegensatz zum arabischen Frühling, der eine Zeit lang in aller Munde war, hatte ich von ihm noch nichts gehört. Als Künstlerin frage ich mich regelmäßig, wie ich als Künstlerin auf Veränderungen in der Welt reagieren kann/soll. Dieser Film bietet eine besonders mutige, wenn in mancherlei Hinsicht auch sehr nachdenklich stimmende Antwort auf diese Frage.

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Stiller Held des Kalten Krieges

Anfang der Woche war ich im "Phänomenia" in Essen und habe mich dort meinen Sinnen und meiner Wahrnehmung (oder soll ich sagen: ihrer Grenzen?) gewidmet. Das allein wäre an dieser Stelle schon eine Empfehlung wert gewesen. Allerdings bin ich dort auf eine Geschichte aufmerksam gemacht worden, die ich noch bemerkenswerter finde als meine Erfahrungen vor Ort. Es geht dabei um Stanislaw Petrow, der Medienberichten zufolge durch waches, kluges und letztlich wohl auch intuitives Handeln den 3. Weltkrieg verhindert hat.

Lesen!

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The Positive Lexicography Project

Es gibt im Arabischen das Wort "Tarab". Für die Ekstase oder Verzauberung durch die Musik steht es. Das dänische/norwegische "Hygge" umschreibt ein tiefes Empfinden von Wärme, Freundschaft und Zufriedenheit an einem bestimmten Ort. In Japan spricht man von "Utura-utura", wenn man zwischen Schlaf und Wachzustand gleitet. "Xīn" verbindet im Chinesischen das Herz und den Verstand, ja sogar den Geist in nur einem Wort miteinander.
"Whakakoakoa" steht für das Aufmuntern, und zwar bei den Maori. Es wirkt schon beim Lesen, finde ich.
Was alle diese Wörter eint, ist, dass sie laut "Lexicography" als unübersetzbar gelten. Auf der entsprechenden Website kann man spielerisch andere Sprachen entdecken. Wunderbar geeignet, um den Horizont zu erweitern.

 

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Simpel

Vor ein paar Tagen habe ich mir Simpel angesehen. Der Film hat mich bewegt, und das ist längst nicht immer der Fall ist, wenn ich ins Kino gehe.

Die Handlung fasst diese Vorschau zusammen.

Als inspirierend empfand ich in den knapp zwei Stunden, wie respektvoll und ehrlich die Themen Akzeptanz und Loslassen aus verschiedenen Blickwinkeln veranschaulicht werden. Wie geht eine Familie, wie geht unsere Gesellschaft mit geistiger Behinderung um? Der Film verurteilt nicht. Vielmehr vermittelt eher, indem er dem Zuschauer Gelegenheit bietet, Mitgefühl für alle Beteiligten zu entwickeln.

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Studio Roosegaarde

 

 

Letzte Woche hatte ich meine Mitgestaltung zum Thema "Smart City" am morgigen Samstag, den 11. November in Wuppertal erwähnt. In der Vorbereitung wurde mir die Website des niederländischen Künstlers Daan Roosegaarde empfohlen wurden. Dessen wunderschöne und tiefsinnige Projekte sprechen für sich und bedürfen keiner weiteren Worte. Wirklich. Vorbeiklicken.

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Smart City

Im Zuge meiner Vorbereitung für eine Veranstaltung zum Thema "Smart City" am Samstag, den 11. November in Wuppertal habe ich mir ein Interview durchgelesen, in dem es um die Demokratisierzung von Prozessen durch Technologie ging. Während dieses Interview von Barcelona handelt und auf Englisch gehalten ist, gibt es auch eine deutschsprachige Broschüre  aus Wien, die sich demselben Thema widmet und ebenfalls interessant zu lesen ist. Ich persönlich habe das Gefühl, jede echte "Smart City" ist am Ende eine "Heart City" - also eine, bei der die Lebensqualität der Menschen im Mittelpunkt steht.

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Von Geistern

 

Bei der Lektüre eines Blog-Artikels bin ich auf ein Zitat von Eleanor Roosevelt aufmerksam geworden. Ich liebe es, wenn Menschen einen komplexen Sachverhalt derart auf den Punkt bringen. Ich schätze, dazu bedarf es achtsamer Beobachtung, Reflexion und eben "großen Geistes". Sehr inspirierend, finde ich:

 

„Große Geister diskutieren über Ideen. Durchschnittliche Geister diskutieren über Geschehnisse. Kleine Geister diskutieren über Menschen.“

 

 

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Fliegen auf dem Praterturm

Ein beruflicher Termin führte mich in dieser Woche nach Wien. In den Stunden vor meiner Heimreise besuchte ich den Wiener Prater. Das 117 Meter hohe Kettenkarussell dieses Vergnügungsparks bestaunte ich schon aus der Ferne. Angepeilt hatte ich allerdings das Riesenrad. Während ich vom Riesenrad aus den Sonnenuntergang genoss, fiel die Entscheidung: Zeit zu fliegen. Hatte ich Respekt vor der Höhe des Praterturms? Gewiss. Hatte ich Freude am Fliegen? Oh ja. Und die Inspiration zu dieser Erkenntnis: Höhen hält man aus, wenn man nicht nach oben, unten oder hinten guckt, sondern den wunderschönen Weitblick genießt.

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Age of Artists

 

Im letzten Jahr habe ich Dirk Dobiéy auf der Bühne einer Konferenz erlebt und war beeindruckt von seiner Präsenz und seinen Inhalten. "Haltung entsteht durch Handlung.", habe ich mir seinerzeit während seiner Präsentation notiert, die in eine ähnliche Richtung blickte wie das Thema "Kunst in die Wirtschaft", das mich seit geraumer Zeit umtreibt. In dieser Woche hatte ich nun mit ihm und seiner Organisation "Age of Artists" zu tun. Sehr wegweisend und inspirierend, finde ich. Unbedingt mal vorbei - und umherklicken.

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10-Minuten-Routine für mehr Klarheit und Kreativität

 

 

Der Liste aus der vergangenen Woche folgt eine weitere Empfehlung von Benjamin P. Hardy, die ich in dieser oder ähnlicher Form interessant finde. Dabei geht es um eine 10-Minuten-Routine unmittelbar vor dem Schlafengehen und nach dem Aufwachen. Das wird Disziplin erfordern. Aber es ausprobieren und damit experimentieren möchte ich in jedem Fall. Wer macht mit?

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35 Dinge, die man aufgeben muss, um erfolgreich zu sein

 

Ich bin kein großer Fan von Listen,  Ausführungen oder gar Büchern, die versprechen, einen glücklicher, gesünder, erfolgreicher oder was auch immer zu machen. Das liegt vor allem daran, dass ich finde, dass jeder für sich selbst herausfinden muss, was ihn wirklich weiterbringt. Dieser Liste hier von Benjamin P. Hardy von 35 Dingen, die zu mehr Erfolg verhelfen, habe ich dennoch eine Chance gegeben und für erstaunlich zutreffend befunden.

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Von Trauben-Kostümen und anderen wunderbaren Kindereien

 

 

Das Magazin Business Punk weist regemäßig auf unterhaltsame und originelle Fundstücke aus dem Internet hin bzw. stellt diese zusammen. Zum Schmunzeln brachte mich dieser Tage eine Zusammenstellung von Posts, die Eltern über die Taten ihrer Kinder veröffentlicht haben. Besonders viel Spaß hatte ich mit dem Anblick der Trauben-Kostüme. Aber seht selbst.

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Sängerin als Botschafterin

Die Sängerin Pink ist mir in den letzten Jahren immer wieder positiv aufgefallen als eine, die Haltung zeigt. Genau das tat sie auch, indem sie sich Ende August bei den MTV Video Music Awards über Selbstliebe äußerte. Damit richtete sie sich an ihre sechsjährige Tochter. Was dem vorausgegangen war und was der genaue Inhalt ihrer Botschaft war, lässt sich u. a. hier nachlesen. Als ich vor ein paar Monaten den Dokumentarfilm "Embrace - Du bist schön" im Kino sah, habe ich bedauert, dass meine Bekannte und ich die Einzigen in der Vorstellung waren. Schön, festzustellen, dass das Thema sich seinen Weg bahnt.

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Der Bilderjäger

 

 

In der Sendung titel, thesen, temperamente wurde vor ein paar Tagen der Künstler Stefan Draschan vorgestellt. Ihn als "Bilderjäger" zu bezeichnen geht völlig in Ordnung, wenn man ihn in Aktion erlebt wie beispielsweise aktuell unter diesem Link der Sendung. Besonders seine Reihe "People Matching Artworks" hat es mir angetan. Mehr über ihn und seine Kunst erfährt man hier auf seiner Homepage. Wirklich inspirierend!

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Einen Versuch ist es wert.

Durch den Blogger Charles Chu bin ich aufmerksam geworden auf das Buch "Trying Not to Try: The Ancient Art of Effortlessness and the Surprising Power of Spontaneity" von Edward Slingerland. Das Buch gibt es derzeit leider nur in englischer Sprache, ist meines Erachtens aber absolut lesenswert, weil es sich einem Thema bzw. einer Kunst widmet, für das bzw. die wir in der westlichen Kultur nicht einmal ein eigenes Wort zur Verfügung haben. Slingerland umschreibt es mit einer Art Mühelosigkeit und Spontaneität, mit der wir deutlich einfacher durch's Leben kommen als wenn wir uns zu sehr anstrengen. Nicht nur das Thema ist spannend. Auch der Schreibstil ist wunderbar.

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#gegendiepanik

 

Den Autor und Journalisten Dirk von Gehlen habe ich vor geraumer Zeit bei einer Konferenz erlebt - und zwar als sehr fähig und inspirierend. Durch seinen Newsletter bin ich nun auf seine Aktion #gegendiepanik aufmerksam geworden. Ich schätze es, wenn Menschen problematische Umstände nicht als gesetzt hinnehmen, sondern in Richtung konstrukiver Lösungen denken und handeln wie im Falle dieser "Sieben Regeln für mehr Social-Media-Gelassenheit". Lesens- und teilenswert!

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Gescheitert oder gescheiter?

 

Es gibt Jahre, da ziehen große Sportereignisse schier unbemerkt an mir vorbei. In diesem Jahr hat mich die Leichtathletik-WM in London ein paar Mal in ihren Bann gezogen und begeistert. Das lag wohl auch und vor allem an Geschichten wie der von Gesa Krause, die ohne eigenes Verschulden beim Finale über die 200 Meter stürzte. Anstelle von Schuldzuweisungen stellte sie danach tapfer und körperlich ziemlich lädiert fest, dass soetwas einfach passieren könne. Das ist ebenso außergewöhnlich wie die Tatsache, dass sie das Rennen zu Ende brachte.

 

Hier das Interview mit ihr und hier ein Artikel darüber.

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Pick and Run

 

 

Sport mit Umweltbewusstsein kombinieren - das machen die Mülljogger von Haifa, Israel. In ihren blauen T-Shirts joggen sie lässig den Strand entlang und sammeln dabei den Müll anderer Menschen auf, der ansonsten wieder im Meer landen würde. Einfach loslaufen und machen. Wunderbar.

 

zum Beitrag in der ARD-Mediathek

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Nice People

 

Ähnlich wie Musik baut auch Sport oft Brücken und trägt nicht unerheblich zur...ja, nennen wir es einfach mal Völkerverständigung bei. Das zeigt auch der Dokumentarfilm "Nice People", der an den Kult-Film "Cool Runnings" erinnert, der mich seinerzeit in meiner Jugend gleich über mehrere Wochen geflasht hat. Aktuell lässt sich "Nice People" hier ansehen. Schöne Bilder. Gut ausgewählte Musik. Und vor allem gleich mehrere beeindruckende Geschichten. Könnte sich lohnen.

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Schienspiration

Zugegeben, für das Wortspiel im Titel habe ich mich erst nach kurzem Zögern entschieden. Ich habe schon bessere 'rausgehauen, schätze ich. Umumstritten ist jedoch, dass ich das Zugfahren in dieser Woche einmal mehr als inspirierend erlebt habe. Ob ICE oder Nahverkehr, wenn ich auf den Schienen unterwegs bin, kann ich ebenso konzentriert arbeiten wie entspannt lesen oder einfach genussvoll Musikhören und aus dem Fenster gucken. Und Gespräche haben dort bisweilen auch eine ganz besondere Qualität, habe ich beobachtet. So zuletzt beim ersten Interview für mein Album » Zugvögel «. Mein Gesprächspartner saß zuletzt vor vielen Jahren im Zug und war ganz angetan von unserer gemeinsamen Fahrt durch's Grüne. Wer also mal auf der Suche nach Inspiration ist...

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Lieben über Trieben

Zu Beginn der Woche bin ich über eine Meldung gestolpert, die mich an einige andere herzerfrischende Berichte aus dem Tierreich erinnert, die von Zeit zu Zeit die Runde machen und uns Menschen vor Augen führen, wie liebevoll und einfach cool Tiere sein können.

In diesem Fall geht es um eine Löwin, die sich einem zurückgelassenen Leoparden-Baby annimmt.

Wie einmalig und besonders dieser erstmalig beobachtete Vorfall ist, lässt sich hier auf Deutsch und hier auf Englisch nachlesen. Ein Foto gibt's dort auch.

Fazit: Grenzen sind nicht da, wenn man sie nicht im Kopf hat. Und: Liebe scheint bisweilen sogar stärker zu sein als der Trieb eines Raubtiers.

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Transferpotential kreativer Denk- und Handlungsweisen

Ende letzten Jahres bin ich durch ein Interview auf das Buch "Kreativität - der Schlüssel für eine neue Wirtschaft und Gesellschaft" von Doris Rothauer aufmerksam geworden. Eben dieses lese ich aktuell mit großem Interesse und ebenso großer Begeisterung. Das Transferpotential kreativer Denk- und Handlungsweisen, das auch mich seit geraumer Zeit in Form künstlerischer Intervention beschäftigt, wird darin teils wissenschaftlich aufbereitet, teils in Form inspirierender Praxisbeispiele veranschaulicht. Lesenswert, da wegweisend!

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Okja

Angeregt durch Freunde habe ich in dieser Woche den Film "Okja" gesehen, der erst im Mai in Cannes seine Premiere feierte. Zu sehen ist er hier in Deutschland aktuell lediglich auf Netflix. Davon mag man halten, was man will. Ohne jede Vorkenntnis oder Erwartung an den Film war ich in den ersten Minuten zunächst ein wenig gelangweilt bis verwundert, gegen Mitte des Films dann amüsiert bis perplex und zum Ende hin schließlich nachdenklich bis betroffen. Wie kann Kunst Stellung beziehen und auf gesellschaftliche bzw. globale Themen einwirken? Der Film gibt eine in meinen Augen eindrucksvolle Antwort auf diese Frage.

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Schwerelos!

Angeregt und inspiriert von meinem Bruder Knud habe ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Gleitschirmsprung gemacht. Schon als Kind habe ich Gleitschirmspringer bewundert, wenn wir nahe unseres damaligen Wohnortes an einem offenbar beliebten Absprungort vorbeifuhren. Der Libanon schien in dieser Woche wie geschaffen dafür, es "einfach zu machen". Mit Blick auf Beirut und das Mittelmeer habe ich in den Lüften gejubelt vor Freude, um kurz vor der Landung festzustellen, dass dies einer der glücklichsten Tage meines bisherigen Lebens war. Schwerelos. Fliegend. Ganz im Jetzt. Was bin ich meinem Bruder dankbar für diese Erfahrung!

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Tempel von Baalbek

 

 

Im Rahmen meiner Konzertreise in den Libanon habe ich erneut den Tempel von Baalbek besucht. Selten war ich von einem Bauwerk so inspiriert wie von diesen Tempelanlagen. Verstehen kann ich nicht, was dort geleistet wurde und wie dort gearbeitet wurde. Spüren kann ich indes die Hingabe, die für mich etwas Überwältigendes hat. Weitere Fotos von meinem Besuch gibt es hier. Zum entsprechenden Wikipedia-Artikel geht es hier.

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Einsatz von und mit Instrumenten

Im Zug (genau, ich Zugvogel) habe ich in dieser Woche eine herumliegende The New York Times aufgeschlagen. Dabei sprang mir ein Bild ins Auge, das mich ergriff und mir, wenn ich mich nicht täusche, auch kurz Tränen in die Augen trieb. Den Original-Artikel - wenn auch ohne das entsprechende Bild, gibt es hier nachzulesen. Als Alternative zu diesem englischen Artikel gibt es hier einen deutschen Artikel vom Mai, der über dieselbe Thematik berichtet.

Was mich an dem Aufstand der Musiker in Venezuela inspiriert? Dass sie Haltung zeigen. Ohne Waffen. Mit Instrumenten.

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Bei den Helden von Marxloh

 

 

Bei einer Preis-Verleihung in Essen, zu der ich kurzfristig in dieser Woche eingeladen wurde, wurde  u. a. der Verein "Tausche Bildung gegen Wohnung" aus Duisburg-Marxloh ausgezeichnet. Idee und Umsetzung bewundere ich schon seit geraumer Zeit. Neu war mir ein Artikel in der ZEIT, der mir im Rahmen der Veranstaltung empfohlen wurde. Sehr lesenswert und Mut machend: "Bei den Helden von Marxloh"

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Ana La Habibi

Wer sich im Libanon aufhält, kommt an Sängerin Fairuz nicht vorbei. Zurecht, möchte ich noch hinzufügen. Als "Mutter der libanesischen Nation" verleiht sie dem Land mit ihrem Gesang eine unvergleichlich sehnsüchtige und zeitlose Stimme. In nicht einmal mehr drei Wochen begebe ich mich auf meine mittlerweile fünfte Konzertreise in den Libanon. Während meiner letzten Reise habe ich meinem Publikum das Versprechen gegeben, für meine nächste Reise ein arabisches Lied einzustudieren. Und Versprechen soll man bekanntermaßen halten. Mit Hilfe meines syrischen Lieblingsrestaurants hier in Duisburg ist die Wahl auf "Ana La Habibi" gefallen. Was meine arabische Aussprache betrifft, so bin ich ernüchtert. Es wird wohl mehr ein Versuch als ein authentischer Gesang sein, den ich präsentieren können werde. Die musikalische Begleitung am Klavier indes nimmt Formen an, die Mut machen. Inspirierend ist es allemal, in einen Song einzutauchen, dessen Sprache und Musikalität so anders sind als das, was mir vertraut ist.

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You'll Never Walk Alone

Der Song "You'll Never Walk Alone" ist nicht nur, aber vor allem unter Fußballfans bekannt. In Tagen, in denen der MSV hier in Duisburg den Aufstieg in die 2. Liga perfekt gemacht hat, bin ich umso empfänglicher für den gleichnamigen Film, den Joachim Król vor ein paar Tagen bei Markus Lanz vorgestellt hat. Darin begibt er sich auf die Spuren eines Liedes, das eine imposante und berührende Geschichte zu erzählen weiß. Nach seinen Erzählungen und dem Kino-Trailer ahne ich, dass sich Regisseur André Schäfer auf diese Weise vor der magischen Kraft von Musik verneigt und sie eben auch für Nicht-Fußball-Fans erlebbar macht.

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Amazing Grace

Nach kurzer Internet-Recherche bekomme ich den Eindruck, dass das folgende Zitat so oder in ähnlicher Form verschiedenen namhaften Persönlichkeiten zugeordnet werden kann.


„Ein Schiff ist im Hafen [zwar] sicher – aber dafür ist es nicht gebaut.“

In dieser Version begegnete es mir von Grace Hopper, ihres Zeichens Computerpionierin, die der US-Marine als "Amazing Grace" bei deren Computerproblemen half. Diese Frau wusste also wirklich, wovon sie sprach.

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Geschichte mal anders

 

Der Geschichts-Unterricht zu Schulzeiten hat mich in den meisten Fällen nicht erreicht. Leider. Dabei kann Geschichte Spaß machen, ja sogar zum Lachen bringen - inklusive Lerneffekt im Vorbeigehen. "Learning by Laughing" würde wohl der befreundete Buchautor Robert Tonks nennen, was dem ZDF mit seiner Reihe "Sketch History" gelingt. Ich habe laut losgelacht, als beispielsweise der Trennungsgrund der Beatles darin enthüllt wurde! Absolut sehenswert und zu finden u. a. hier in der Mediathek.

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Einer für drei

Letztes Jahr stand ich meinem Bruder Knud bei seinem ersten Album zur Seite und lernte dabei die Little Big Beat Studios in Liechtenstein kennen. Mittlerweile halten wir dort auch unsere "Leadership Session" ab. Zu den Aktivitäten des Studios gehört auch eine regelmäßige "Live Session", bei der Studio-Aufnahmen in konzertanter Situation vor ausgewähltem Publikum stattfinden. Ein eindrucksvolles, da intensives und wahrhaftiges Erlebnis. Im Falle von Josh Dion trifft das in besonderem Maße zu. Da spielt, singt und groovt einer für drei. Schließt man beim Zuhören die Augen ist das kaum zu glauben und... eben inspirierend.

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Hier ist ein Haus

 

 

Vom Unperfekthaus in Essen gehen immer wieder Impulse aus, die aufhorchen lassen. Ein solcher ist auch die Idee des SENSS-Award für Streitkultur. Bekennend naiv ist das Video und erhebt dabei eine friedvolle bis friedenstiftende Stimme, wie ich sie mir in diesen Zeiten noch viel öfter wünsche. Deswegen für mich die Inspiration der Woche.

 

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Extrameilen für die Liebe

 

Im Grunde genommen reicht es aus, sich dieses Bild anzusehen, um inspiriert zu sein von der Liebesgeschichte zweier Menschen, die seit nunmehr über 40 Jahren verheiratet sind. Wer sich auf das in Englisch gehaltene Interview des National Geographic einlässt, wird aber ebenso berührt sein von dem Kennenlernen und Wiederfinden eines Paares, das nichts davon abhalten konnte, zusammenzusein. Mit dem Fahrrad von Indien nach Schwerden. Noch Fragen?

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The Haus

Ich liebe es, wenn Menschen "einfach machen" und damit Türen aufstoßen - und sei es von dem Abriss geweihten Häusern. Im Falle von "The Haus" in der Nähe des Berliner Ku´Damm hat mir das eine Gänsehaut beschert, als ich abends diesen Bericht im ZDF heute journal sah. Über 100 Künstler gestalten mit Street-Art jeweils einen Raum in einem ehemaligen Bank-Gebäude, das irgendwann abgerissen werden wird. Wenn es also nicht darum geht, ein Denkmal für die Ewigkeit zu errichten, worum geht es dann? Um die Vergänglichkeit? Um Kunst und Schönheit im Jetzt? Um die Begegnung? 

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Bluntastisch

Offenbar ging es mir wie einigen anderen auch: So wirklich mein Ding war die Musik von James Blunt bis dato nicht. Sein neues Album "Afterlove" überzeugt mich allerdings. Das liegt nicht nur an den klugen bis witzigen Texten und eingängigen Kompositionen (die auch noch gut produziert sind), sondern auch an James Blunt selbst. Sein Besuch bei Markus Lanz beispielsweise hat mich aufhorchen lassen und mir einen Künstler nähergebracht, den ich bislang ver- bzw. unterschätzt habe...und der sich selbst in erfrischender Weise nicht so ernst nimmt, um an anderer Stelle mit Tiefgang zu beeindrucken. Es lohnt sich, "Afterlove" eine Chance zu geben.

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Und da soll noch wer sagen, ein Einzelner kann keinen Unterschied machen.

 

Ich freue mich immer darüber, wenn die gängigen Nachrichtenformate positive Ereignisse ins Programm nehmen. So geschehen neulich, als anlässlich des Welttages der Poesie über Alberto Gutierrez, den "Herr der Bücher" in Bogota, berichtet wurde. Seit 20 Jahren sammelt der kolumbianische Müllmann Bücher, um sie in seinem Wohnraum seiner Nachbarschaft zugänglich zu machen oder zu spenden. Berührend, aus welcher Motivation heraus er all das tut. Also ansehen!

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Ins Risiko gehen

"Wenn es ein bisschen besser werden soll, muss man ins Risiko gehen. Du musst die viel begangenen Pfade verlassen, du musst bereit sein, dich zu entblößen und dich lächerlich zu machen. Du darfst nur nach deinen eigenen Regeln spielen. (...) Man muss die inneren Zensurinstanzen ausschalten. Man muss ganz nah bei sich sein."

 

Inspirierender Input von Harald Martenstein zum Thema "Kreativität", den ich schon vor geraumer Zeit in der ZEIT gelesen und unlängst wiederentdeckt habe:

 

"Geh ins Risiko! Ein guter Rat für Feiglinge."

 

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Die Einheit der einzelnen Teile

"Mach dir keine Gedanken über die Einheit der einzelnen Teile - was alles eint, ist die Tatsache, dass du es geschaffen hast."

 

Es sind Aussagen wie diese, die mir in dem Buch "Alles nur geklaut" (Originaltitel: "Steal like an Artist") von Austin Kleon aus dem Herzen sprechen. Entdeckt in einer Buchhandlung in Hamburg. Musste schmunzeln, als ich trotz dieses Titels an der Kasse dafür bezahlen musste, aber dies nur am Rande. Kompakt auf den Punkt gebracht und leicht verdaulich durch einfallsreiche Grafiken, ist hier eine Menge über den sinnvollen und angstfreien Umgang mit der eigenen Kreativität zu erfahren. Und so vermittelt sich en passant auch noch ein wenig Lebenshilfe. Die 8 Euro sind gut angelegtes Geld. Als Geschenk eignet sich das Buch meines Erachtens auch bestens. Geheimtipp ist "Alles nur geklaut" wohl keiner mehr (> New York Times Bestseller), aber trotzdem eine warme Empfehlung an dieser Stelle wert.

 

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Träumen

Schon vor Jahren ist mir dieses Video begegnet. Seitdem gucke ich es mir immer wieder gerne an. Dass sich Spekulationen darüber halten, dass Elvis noch leben könnte, ist das eine. Dass man ihn für die Länge dieses Videos an der Seite von Celine Dion wieder zum Leben erweckt hat, das andere. Neben der immens gut gelungenen "Täuschung" ergreift mich vor allem die Intensität, mit der Elvis über das Träumen singt. So ist am Ende auch dieses Video ein Traum und für mich sowohl in Sachen Musikalität, als auch Umsetzung wirklich inspirierend.

 

(Hier kann man sich übrigens angucken, wie das Video erstellt wurde.)

 

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Sprachrohre

 

 

Über die Website Sofdy (Song of the Day) bin ich auf ein Video gestoßen, das Musik erlebbar macht für jene, die Musik nicht hören können. Ich liebe es, wenn Menschen sich wie in diesem Fall zum Sprachrohr für eine größere Sache machen. Und ich liebe Künstler, die auf diese Weise Brücken bauen. Für mich Gänsehaut-Stoff!

 

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Every Second Counts

Irgendwann hat mal jemand zu mir gesagt: "Man kann nicht nicht politisch sein." Auch mich beschäftigt, was in der Welt los ist. Und das nicht erst, seitdem die USA einen Präsidenten haben, den ich - wie wohl viele andere auch - vor geraumer Zeit nicht für möglich gehalten hätte. Welche Rolle Kunst und Kreativität in bewegten Zeiten spielen können, demonstriert die Website "Every Second Counts". Innerhalb kürzester Zeit haben sich TV-Sendungen aus ganz Europa zusammengetan und humorvolle Antworten auf vermeintlich ernste Fragen gefunden. Komödie anstatt Drama, also den "Ernst der Lage" zwar ernst nehmen, aber ihm mit Gelassenheit und Haltung entgegentreten. Das gefällt mir.

 

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Die transformierende Kraft klassischer Musik

 

 

 

Ich vermute: Trotz möglicher Sprachbarriere fängt man Feuer, wenn man sich diesen Vortrag anguckt. Selten jemanden erlebt, der derart für seine Sache brennt und dabei so viel Liebe für die Musik vermittelt.

 

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Was uns verbindet

"Was uns verbindet" ist ein Thema, das mich immer wieder fasziniert und inspiriert. Entsprechend gelungen finde ich den Spot "All That We Share" des dänischen TV-Senders TV2Danmark, der seinen dreiminütigen Clip mit den Worten vorstellt:

 

We live in a time where we quickly put people in boxes. Maybe we have more in common than what we think?

Übersetzt: Wir leben in einer Zeit, in der wir Menschen schnell in Schubladen stecken. Vielleicht haben wir mehr gemeinsam als wir denken?

 

Ich habe den Eindruck, der Mensch neigt seit jeher dazu, in Schubladen zu denken. Ganz bestimmt haben wir mehr gemeinsam als wir oft an- oder wahrnehmen. Eindrucksvolle Demonstration.

 

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Neue Nähe

 

 

"Neue Nähe" - zu diesem Titel hat die Aktion Mensch einen Video-Clip erstellt, den mir unlängst mein Bruder empfahl, nachdem er ihn im Kino gesehen hatte. Was darin zu sehen ist in der Tat großes Kino. Die fünf Minuten gehen nicht nur wie im Flug vorbei. Sie lassen auch das Herz aufspringen. Und schaffen tatsächlich Nähe.

 

Seht selbst.

 

 

 

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Verborgene Schönheit

Liebe, Zeit, Tod - der Film "Verborgene Schönheit" widmet sich ihnen mit einem klugen und tiefgründigen Drehbuch, das zu neuen Perspektiven einlädt und die Frage stellt, was Wahrnehmung und was Wahrheit ist. Überzeugende und ergreifende Schauspieler unterstreichen, wie individuell Menschen trauern und wecken damit eine tiefe Empathie für Menschen, die durch eine dunkle (und bisweilen lange) Phase der Trauer gehen. Dass ausgerechnet der schlimmste aller Verluste empfänglich machen kann für die "Verborgene Schönheit", das ist Aussage des Films, die das Herz erreicht oder gar verändert...wenn man den Film an sich heran- und seine Botschaft reinlässt.

 

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Was man von Orchestern lernen kann

 

 

Dirigent und Unternehmensberater Itay Talgam demonstriert eindrucksvoll den Unterschied zwischen weltbekannten Dirigenten in ihrem Umgang mit Orchestern und was man von ihnen lernen kann. Erfrischend und lehrreich zugleich. Hat mich an ein Buch erinnert, das ich vor geraumer Zeit gelesen habe und an dieser Stelle ebenfalls empfehle: "Vom Solo zur Sinfonie" von Christian Gansch.

 

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Denkanstöße zur Rolle von Kreativität in unserer Gesellschaft

Die ersten Momente dieses Vortrags lassen zunächst vermuten, dass es sich hier um einen eher gewöhnlichen Vortrag handelt. Je länger ich Ken Robinson zuhöre, umso mehr fesseln (und amüsieren!) allerdings seine Beobachtungen und Einschätzung zum Thema Kreativität. Besonders seine Beispiele sind sehr authentisch und berührend. Und bei so manch Pointe lache ich immer noch laut los. Dies ist einer jener Vorträge, die man sich regelmäßig zu Gemüte führen sollte, finde ich, denn er hat das Zeug dazu hat, in den Köpfen der Leute nachhaltig etwas zu verändern.

 

Siehe dazu auch die Rubrik "Kunst in die Wirtschaft" hier auf meiner Website.

 

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20 Feet from Stardom

Vor ein paar Tagen bin ich eher zufällig und zu später Stunde über den Dokumentar-Film "20 Feet from Stardom" ("20 Fuß zur Berühmtheit") in der ARD gestolpert. Würden sich diese 90 Minuten nicht mehrheitlich weiblichen Stimmgewalten widmen, würde ich von stillen Heldinnen sprechen. Unsichtbar trifft es wohl eher, denn der Film widmet sich jenen Sängerinnen und Sängern, die sonst im Hintergrund bleiben. Dabei hätten die meisten, wenn nicht sogar alle von ihnen, große Karrieren verdient. Warum ihnen eben diese (bis dato) vergönnt geblieben sind, kann der "20 Feet from Stardom" zwar nicht beantworten. Doch die Einblicke, die er gewährt, sind aufschlussreich. Und auf gewisse Weise auch ernüchternd.

 

Ein wahrlich sehens- und eben vor allem hörenswerter Film, der jeden begeistern wird, der gute, vom Herzen kommende (Live-) Musik schätzt.

 

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