brand eins Zukunftskonferenz 2016 – Wendepunkte: Anke Johannsen

Kunst in Wirtschaft und Organisationen


Was wird Kunst?

Wird Kunst sich einmischen?


Uns das echte Leben auftischen?


Uns erfrischen


und dabei knallen, krachen und zischen?



 

Wird Kunst einschreiten?


Uns behutsam anleiten?


Uns verzaubern mit ungeahnten Neuheiten?


Uns dabei tragen oder sogar reiten?



 

Wird Kunst was bewegen?


Uns mal rufend, mal flüsternd ans Herz legen


nicht immer abzuwägen,


sondern uns wahrhaftig zu regen?

Wird Kunst stören?


Sich an sich selbst betören?


Oder wird sie zuhören?


Einzelnen Stimmen. Ganzen Chören.



 

In kreativ


steckt immerhin tief.


Kreativ ist nicht grade, sondern schief.
Und reimt sich auch auf Korrektiv.



 

Kunst ist nicht der neue Hype.


Kunst war schon immer der echte Vibe.


Ich rede von uns, von Rohstoffen.


Nutzen wir sie? Sind wir offen?

 

(gereimte Notizen inspiriert durch eine Konferenz, bei der es um Kreativität als Rohstoff ging)



(Hinter-) Gründe künstlerischer Intervention

oder:

Wie steht's um die "künstlerische Intelligenz"?


aus dem Magazin "prospect" der NRW Bank
aus dem Magazin "prospect" der NRW Bank

Seit geraumer Zeit schon verfolge ich im Rahmen meiner Projekte intuitiv und aus Überzeugung einen Ansatz, der hierzulande zunehmend als "künstlerische Intervention" von sich reden macht. Wer sich an dem Wort "Intervention" stört, möge sich mit der Bezeichnung "künstlerische Intelligenz" behelfen, die Unternehmen, Organisationen und eben auch Individuen entwickeln können (und in Anbetracht ausbleibender Innovation oder wachsender Unzufriedenheit über kurz oder lang wohl auch müssen).

 

Aus meiner Erfahrung gilt es, anstehende Veränderungs-Prozesse mittels Kreativität so anzutitschen bzw. mitzugestalten, dass am Ende ein (Teil-) Ergebnis steht, mit dem sich alle - Entscheider wie Mitarbeiter - identifizieren können. Das erfordert, auf die Ideen und Wünsche aller Beteiligten einzugehen, das gemeinsame Schöpfen in den Vordergrund und die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

 

Es geht mir bei künstlerischer Intervention also nicht darum, irgendwo "reinzumarschieren" und etwas von den Menschen einzufordern oder ihnen aufzuerlegen (niemand muss singen!), sondern wahrzunehmen, mit welchen (ungenutzten) Potenzialen ich es zu tun habe, um daraus mithilfe meiner kreativen Erfahrung einen schöpferischen Prozess abzuleiten, der sich belebend und inspirierend auf das jeweilige Umfeld auswirket. Das erreiche ich, indem ich mittendrin bin, offen und geduldig zuhöre und mit meiner Kreativität Raum gebe für das, was in anderen Menschen schlummert und oft genug darauf drängt, Gestalt anzunehmen.

 

Ich erlebe es immer wieder: Kreativität ist nicht nur ein Ventil, sondern auch ein Bedürfnis eines jeden Menschen. Kreativität, wie ich sie erlebe, erhebt nicht den Anspruch, "logisch", "sinnvoll" oder "effizient" zu sein, sondern nimmt um ihrer selbst willen und aus Spiel- und Lebensfreude Form an. Wenn es für die Auswirkungen eben dieser Freude auch keine Kennziffer gibt -  wir wissen es alle:

 

Wo Menschen sich selbst sein und von sich - ihren Talenten - geben dürfen, herrscht ein harmonisches, inspirierendes und somit auch produktives Klima.

Seit geraumer Zeit schon verfolge ich im Rahmen meiner Projekte intuitiv und aus Überzeugung einen Ansatz, der hierzulande zunehmend als "künstlerische Intervention" von sich reden macht. Wer sich an dem Wort "Intervention" stört, möge sich mit der Bezeichnung "künstlerische Intelligenz" behelfen, die Unternehmen, Organisationen und eben auch Individuen entwickeln können (und in Anbetracht ausbleibender Innovation oder wachsender Unzufriedenheit über kurz oder lang wohl auch müssen).

 

Aus meiner Erfahrung gilt es, anstehende Veränderungs-Prozesse mittels Kreativität so anzutitschen bzw. mitzugestalten, dass am Ende ein (Teil-) Ergebnis steht, mit dem sich alle - Entscheider wie Mitarbeiter - identifizieren können. Das erfordert, auf die Ideen und Wünsche aller Beteiligten einzugehen, das gemeinsame Schöpfen in den Vordergrund und die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

 

Es geht mir bei künstlerischer Intervention also nicht darum, irgendwo "reinzumarschieren" und etwas von den Menschen einzufordern oder ihnen aufzuerlegen (niemand muss singen!), sondern wahrzunehmen, mit welchen (ungenutzten) Potenzialen ich es zu tun habe, um daraus mithilfe meiner kreativen Erfahrung einen schöpferischen Prozess abzuleiten, der sich belebend und inspirierend auf das jeweilige Umfeld auswirket. Das erreiche ich, indem ich mittendrin bin, offen und geduldig zuhöre und mit meiner Kreativität Raum gebe für das, was in anderen Menschen schlummert und oft genug darauf drängt, Gestalt anzunehmen.

 

Ich erlebe es immer wieder: Kreativität ist nicht nur ein Ventil, sondern auch ein Bedürfnis eines jeden Menschen. Kreativität, wie ich sie erlebe, erhebt nicht den Anspruch, "logisch", "sinnvoll" oder "effizient" zu sein, sondern nimmt um ihrer selbst willen und aus Spiel- und Lebensfreude Form an. Wenn es für die Auswirkungen eben dieser Freude auch keine Kennziffer gibt -  wir wissen es alle:

 

Wo Menschen sich selbst sein und von sich - ihren Talenten - geben dürfen, herrscht ein harmonisches, inspirierendes und somit auch produktives Klima.

Der Mensch steht im Mittelpunkt. Immer.
Der Mensch steht im Mittelpunkt. Immer.

In einer Zeit, in der Beschleunigung, Technologie und Wandel den Arbeitsalltag prägen, wird häufig verkannt, dass sich eines nicht ändert: Wir sind Menschen.

 

Die "künstlerische Intervention" zollt diesem Umstand Tribut und ist dabei gleichermaßen verliebt in den (bisweilen unkalkulierbaren) Prozess wie das handfeste Ergebnis.

 

Entscheider mit Weitblick werden erkennen, welchen Wert ein derartiger Prozess in sich birgt, der dem Menschen und somit der "Seele des Unternehmens" gerecht wird; der befähigt, ja sogar beflügelt. Große Worte, stimmt. Aber es geht eben auch um große Themen.

 

Meine bisherigen Erfahrungen in diesem Bereich umfassen Workshops, Impuls-Vorträge und mehrmonatige Prozessbegleitung.

 


Für Rück- und Anfragen:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.


Workshops, Vorträge und Projekte


Von neuen (Innen-) Räumen

Glücklich nach bedeutungsvollen Momenten.
Glücklich nach bedeutungsvollen Momenten.

Gleich zwei Ereignisse durfte ich in dieser Woche mitgestalten, die beide davon handelten, wie kleine und große Menschen neue Räume betreten.

 

Bei den i-Dötzchen waren es die Klassenräume, die sie am Mittwoch zum ersten Mal betraten, während ihre (Groß-) Eltern sich in neue Innenräume des Loslassens begaben. Dass die Schulleiterin einer Grundschule hier in Duisburg mich nun schon zum zweiten Mal einlud, musikalisch/inhaltlich an der Einschulung mitzuwirken, war mir eine wahrhaft große Freude. Die Wahl fiel auf "Geflogen wird nach vorn" der » Zugvögel «, das mit seinen Strophen und Botschaften auch zum roten Faden der Begrüßungsrede der Schulleiterin wurde. Die Aufführung des Liedes folgte zum Schluss der Veranstaltung. Man bat mich, Teile des Liedes mit den Eltern für die i-Dötzchen zu singen: „Ihr seid am Zug mit eurem eigenen Flug.“

Wenn die eigenen Songs ihre Flügel spannen... Nicht nur als Komponistin, sondern auch als ewige Schülerin, die sich allzu gut an ihren ersten Schultag erinnert (wer nicht!), war das ein wunderschönes Erlebnis für mich. Den Song gibt's übrigens in einer Demo-Version anzuhören und vorzubestellen, und zwar hier.

 

Ähnlich erfüllend ging es einen Tag später bei einem Workshop zum Thema "Spaces for New Work" im Rahmen der c/o pop in Köln zu. Peter Schreck, Thomas Klug, Judith Behmer, Doris Hallerbach und ich luden zum Austausch und Träumen über neue Räume ein. Es ging nicht nur um Arbeits-, sondern auch Innenräume. Meine Rolle bestand im Wesentlichen darin, Klavier zu spielen, zu singen, zuzuhören und zu "verdichten" - Letzteres im Bezug auf die Wortbeiträge der Teilnehmer. Dabei herausgekommen ist ein Gedicht mit dem Titel "Neue Träume brauchen neue Räume brauchen neue Träume."

 

Weniger Analyse und ruhig mal Weichheit.
Authentizität und eben mal nicht Gleichheit.
Orden vergeben für das, was wir leisten.
Vielleicht schaffen wir gar so am Allermeisten.

Raum für Kultur des Menschen, um den es geht,
der im besten Fall im Zentrum von allem steht.
Freiheit heißt Räume nutzen, ihnen Bedeutung geben.
Gerne auch mal ohne Zweck und Zeitdruck, aber mit ganz viel Leben.

 

Soweit ein Auszug. Das gesamte Gedicht gibt es hier:

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Neue Träume brauchen neue Räume brauchen neue Träume.
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Zusammen ange-Pa(c)kt.

Fotos oben: City-Management Duisburg e. V.

 

Mehr über die Veranstaltung nachzulesen gibt es hier.

„Mit all seinen Tiefen, seinen Höhen roll ich das Leben ab vor deinem Blick.

Wenn du das große Spiel der Welt gesehen, so kehrst du reicher in dich selbst zurück.“

 

In der vergangenen Woche wurde mir die ehrenvolle Aufgabe zuteil, eine Veranstaltung zu moderieren, die sich der Zukunft der Duisburger Innenstadt widmete. Als ich gleich zu Beginn des Programms den Frontgiebel unseres Stadttheaters und damit Schiller zitierte, ließ ich den letzten Satz unvollendet. Die Idee war es, die Teilnehmer einzuladen, den Rest selbst nachlesen zu gehen. Aber so weit kam es nicht. Aus gleich mehreren Richtungen hörte ich Stimmen aus dem Publikum: „...so kehrst du reicher in dich selbst zurück." Das hatte schon fast was von Mitsingen beim Konzert.

 

Wäre uns zum Ende hin nicht die Zeit davon gelaufen, ich hätte noch ein paar abschließende Reime zum Besten gegeben (s. u.). Aber nichts geht ja bekanntermaßen je wirklich verloren. Und überhaupt - wir haben eine Menge zu gewinnen.

 

Nennt mich Träumerin oder naiv -

ich blicke mit Zuversicht auf die Entwicklung meiner Wahl-Heimatstadt Duisburg.

 

Handel ist Wandel - ein schlichter Reim, auf den schon Andere vor mir kamen.
Aber ein Treffen, das Gemeinsamkeiten unterstreicht - das ist ein einzigartiger Samen.
Verwalten oder Gestalten? Wer träumt, gelangt höher, immer weiter,
ragt hoch und steht fest bei jedem Wind wie unsere geschätzte, goldene Leiter.

Wer nicht nur tagt, sondern was wagt, der hat ein echtes Zukunft-Verständnis.
Ein Pakt wie dieser ist kein Versprechen. Es ist ein Liebesgeständnis.
Eine Stadt findet statt und, ja, pulsiert durch beherztes Beginnen im Innen.
Wer gemeinsam handelt und wandelt, wird auch gemeinsam aufblühen. Gewinnen.

 

Unterschätzt zu werden, ist temporär, wenn man sich auf Gemeinsamkeiten besinnt
und Chancen ergreift, wenn sie sich auftun, und sie als Einheit weiterspinnt.
Auf dem Weg zur Smart City, sind wir längst Heart City - die Herzen der Menschen hier sind groß.
Und wenn wir Ernst machen mit dem Pakt, dann packt das jeden, und wir treten hier richtig was los.

 


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Workshop in Wien: "Kreativität in und durch Musik"

Die Gestaltung eines Workshop zum Thema "Kreativität in und durch Musik" auf Einladung von Doris Rothauer führte mich in dieser Woche nach Wien. Einst der Ort, an dem ich mit zarten 18 Jahren meine ersten öffentlichen Live-Auftritte absolvierte, war die Freude groß, dieser wunderschönen Stadt nach all den Jahren einen weiteren Besuch abstatten zu dürfen.

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"(Wie) Kann Sinn führen?" in einer Grundschule

In einem Workshop, den ich unlängst an einer Duisburger Grundschule für deren Lehrer gestalten durfte, widmete ich mich ähnlich wie schon im Frühjahr bei der Führungswerkstatt in Wuppertal der Frage: "(Wie) Kann Sinn führen?" Nein, allgemeingültige Antworten hatte ich auch diesmal nicht im Angebot. Aber Fragen und Erfahrungen, die mich in den letzten Jahren weitergebracht haben. Unter'm Strich bin ich der festen Überzeugung, dass jeder von uns in sich trägt, was er für ein erfüllendes und erfülltes Leben benötigt.

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Geglückte Punktlandung bei der IHK

In dieser Woche durfte ich einen Workshop bei der Niederrheinischen IHK in Duisburg künstlerisch begleiten, der sich mit den Themenwolken Ehrenamt, Werte und Kultur befasste. Gefragt waren Bilder. Daraus wurde schlussendlich Bildsprache (ich mache mir eben gerne einen Reim auf die Dinge) und ein Workshop, der mit Blick auf Zeit, Dynamik und Themendichte einer Punktlandung glich - und zwar nicht nur im buchstäblichen (siehe Aufkleber), sondern eben auch übertragenen Sinne.

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Aufgemacht bei der Leadership Session

Die erste Leadership Session am vergangenen Freitag in Liechtenstein lässt sich vielleicht am treffendsten zusammenfassen mit den Worten: Wir haben uns aufgemacht.

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"(Wie) Kann Sinn führen?" in der Führungswerkstatt

Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft veranstaltete in dieser Woche ihre "Führungswerkstatt" in den Räumen des CSCP (The Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production) in Wuppertal. Knud und ich waren eingeladen, dort eine einstündige künstlerische Erfahrung zu gestalten, die sich - wie auch der Rest der ganztägigen Veranstaltung - dem Thema "(Wie) Kann Sinn führen?" widmete.

Die kreativen Notizen, die Knud und ich während der Vorträge am Vormittag in gereimter und gezeichneter Form erstellten, präsentierten wir dabei ebenso wie Live-Musik und eine (Schreib-) Übung, die wir mit allen Teilnehmern durchführten. Darin ging es um die Frage, ob unsere fünf Sinne und unsere Wahrnehmung uns Aufschluss über unseren Sinn im Leben geben können, also uns führen können.

Ähnlich erfreulich wie die Tatsache, dass sich alle Anwesenden darauf einließen, waren die Rückmeldungen, die wir im Anschluss an die Veranstaltung erhielten. Spannende Gespräche mit engagierten, teils noch recht jungen Menschen. Das war ein sehr inspirierender und ermutigender Tag. Und das sage ich auch mit Blick auf unsere bevorstehende "Leadership Session" am 5. Mai in Liechtenstein.

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Viele Antworten und noch mehr Fragen

Wenn ein System durch ein ungewohntes Element irritiert wird, kann dies ein belebender Aufbruch sein - eine Chance, neue Wege zu entdecken und beschreiten. Darin besteht in wenigen Worten der Ansatz der künstlerischen Intervention in der Wirtschaft (s. auch hier).

 

Die BTC AG mit Hauptsitz in Oldenburg lud mich im vergangenen Herbst ein, mit meinen künstlerischen Methoden einen Prozess rund um das Thema interne Kommunikation zu begleiten. Daraus wurde ein mehrmonatiges Projekt, das neben einem illustrierten/musikalischen Jahresrückblick an der firmeninternen Adventsfeier eine Reise zu allen deutschen Geschäftsstellen (Münster, Bremen, Hamburg, Berlin, Leipzig, Neckarsulm, Mainz, Oldenburg) beinhaltete.

 

Im Gepäck hatten meine Projekt-Partnerinnen Lena Mäusezahl, Silke Förtsch und ich neben meinem Klavier, einer Papierrolle und einer Vielzahl von Workshop-Utensilien eine Auswahl wohlüberlegter Fragen. Das Zuhören sollte bei all unseren Stationen im Mittelpunkt stehen. Wir verstanden uns als "Askforce".

 

Meine Rolle als begleitende Künstlerin bestand im Wesentlichen darin, ein Spiegel zu sein. Ein unvoreingenommer Spiegel, möchte ich ergänzen. Mal spielte ich Klavier, mal sang ich, mal stellte ich Fragen. Mein Zuhören manifestierte ich in Form von Schlagwörtern und Zeichnungen auf einer Papierrolle, die zum Ende unserer Reise eine imposante Länge erreichte.

 

Zu den künstlerischen Ergebnissen, die im Rahmen dieses Projektes entstanden, zählen eine Komposition, Illustrationen, Fotos, und Videos. Diese künstlerische Wertschöpfung flankiert, unterstreicht oder beschleunigt gar einen Prozess, der sich aus den inhaltlichen (Zwischen-) Ergebnissen unserer "Dialogreise" ergibt. Viele Antworten und noch mehr Fragen. Der Dialog ist in vollem Gange. Nach der Reise ist also vor der Reise, während mein Part als begleitende Künstlerin dieser Tage zum Abschluss kommt. Es wird spannend sein, von nun an aus der Ferne zu verfolgen, welchen Nutzen, welche Chancen die BTC für sich kurz- und längerfristig aus diesem Projekt ableiten wird.

 

Allgemeingültig erscheint mir indes: Zukunftsfähigkeit erfordert Weitblick. Weitblick erfordert eine Auseinandersetzung mit Werten. Für welche (menschlichen) Werte steht ein Unternehmen? Wie viel Sinn stiftet es für seine Kunden, für seine Mitarbeiter? Welche Antworten formuliert es auf die Fragen der Zukunft in Worten und Taten?

 

Meine Kunst kann und will auf diese Fragen keine konkreten Antworten geben. Auch im Fall der BTC nicht. Was aber kann, was will Kunst? Ein Gedicht kommt mir in den Sinn, das ich im vergangenen Jahr während einer Konferenz schrieb, die sich dem Rohstoff Kreativität widmete (s. u.).

 

Wäre da noch die Frage: "Dialogreise" oder "Dialogriese"? Ein Buchstabendreher brachte die Mädels und mich in den Wochen unserer Reisevorbereitung zum Lachen. Passend dazu: meine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema "Entfaltung" im Jahr 2015: "Von Reisen und Riesen und wie wir es drehen".

 

Das letzte Wort meines heutigen Blog-Artikels sei einer tiefen Dankbarkeit gewidmet. Zutiefst dankbar bin ich, und zwar für die Begegnungen mit all den Menschen, die sich im Rahmen dieses Projektes auf die Kunst (und somit auch auf mich) eingelassen haben. Ihr habt mich bisweilen herausgefordert. Vor allem aber habt ihr mich berührt und inspiriert. Ihr seid Dialogriesen. Und ihr wisst, wer ihr seid.

 

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