Geflogenheiten


Die Eindrücke der "Age of Artists #1" wirken nach. Und während sie das tun, gibt es an dieser Stelle ein paar Auszüge aus meinem "Poetic Recording" - dem poetischen Rückspiegel, den ich am Ende der Konferenz an die Teilnehmer*innen zurückspielen durfte.

 

Welten retten und erfinden
Menschen, die verbinden,
die nicht das ihre schützen,
sondern einander stützen.
Wärme geben.
Erheben.
Im Team
intim.
Wenn nicht wir
hier...?



Ein Themenbüchertisch in der Buchhandlung Scheuermann nach einem intensiven und anregenden Vortragsabend
Ein Themenbüchertisch in der Buchhandlung Scheuermann nach einem intensiven und anregenden Vortragsabend

 

Zunächst mit der Idee von "Kreativität als Haltung" zu Gast in der Buchhandlung Scheuermann, ging es ein paar Tage später in ein Software-Unternehmen im Taunus. Dessen Frauen-Netzwerk hatte mich zum Workshop geladen. Sie habe etwas für ihr Leben mitgenommen, gab eine Teilnehmerin danach von sich Preis. Von einer "wunderschönen" bzw. "wundervollen" Erfahrung war an anderer Stelle die Rede. Wenn es einen Grund gibt, diese Resonanz in meinem Blog zu zitieren, dann diesen der Ermutigung: Es lohnt sich, einzustehen für die Themen, die das Leben lebenswert machen. Kreativität als Ausdruck von Menschlichkeit, von Lebendigkeit - ich nehme diese Erfahrungen gerne als Anlauf für meine nächsten Sprünge:


Nächste Veranstaltungen:

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"Die Kunst der Veränderung"


Moderation, poetischer Rückspiegel der Workshop-Ergebnisse vom Nachmittag (s. links) und Songs, die eigens für den Abend komponiert wurden. Als Künstlerin gerne grenzgängig unterwegs, durfte ich Anfang Juni eine Preisverleihung mitgestalten, die TOP SERVICE Deutschland im Sinne der Kundenorientierung ausrichtete.

Meine bisherigen Berührungspunkte zu Unternehmen und Organisationen in den Blick genommen, ergibt sich da ein durchaus stimmiges, anschlussfähiges Bild, finde ich. "Kreativität als Haltung" könnte dessen Titel einmal mehr lauten oder eben auch wie der Abend selbst: "Die Kunst der Veränderung".

Keine Frage - ein Abend wie dieser ist mit Vorbereitung und Konzentration verbunden. Die Resonanz indes zeugte von Lebendigkeit, Leichtigkeit und ja, ich wage es sogar, von Sinnhaftigkeit zu sprechen.

Mir fällt es immer ein bisschen schwer, aus meiner offensichtlich subjektiven Perspektive über Veranstaltungen wie diese zu berichten. Ich darf an dieser Stelle also O-Töne aus dem Publikum zur Hilfe nehmen: "Erfrischend." "Lebendig." "Unterhaltsam." "Eindrucksvoll." "Eingeschlagen wie eine Bombe." "Wir schätzen die unkomplizierte und offene Zusammenarbeit mit Ihnen sehr."

Ein Tag Prag


Treibholz

 
Dein Wesen
 und Gewesen


schnitzten aus der Bürde


deine Würde


und aus Ziel Start.


Deine Spielart:


Vom Anfänger


zum Grenzgänger.

 

(Auszug aus dem Gedicht "Treibholz", nachzulesen hier)

Vergangene Woche durfte ich wieder im Wirtschaftskontext musizieren, verdichten ("Poetic Recording") und zur künstlerischen Intelligenz ermutigen. Dieses Mal galt der künstlerische Transfer den Mitarbeitern eines amerikanischen Konzerns in Prag.

Erleichterung über das gemeinsame Innehalten und Wertschätzung für die Gelegenheit des künstlerischen Experimentierens gehörten dort schon nach der ersten Session zu den Rückmeldungen.

 

Anke wächst

in diesem Kontext.

Und mag

Prag *.

*) und möchte gerne bald mit mehr Zeit dahin zurückkehren.

 

Als Künstlerin kostet es mich tatsächlich immer wieder neuen Mut, in jenen Büro- und Tagungsräumen kreativ bzw. menschlich "aus- und anzupacken", die sonst eher von (digitaler) Technik und Eile geprägt sind. So lange ich in eben diesen Räumen derart Sinn- bzw. Wirkungsvolles tun darf, bin ich dabei.

 

Yep. In diesen Wochen erlebe ich viel. Lerne viel. Darf viel von mir geben. Und bekomme dafür eine ganze Menge zurück. Dankbarkeit.

 

Ein bisschen "treibhölzern" geht es vor Weihnachten noch ein letztes Mal zu, wenn ich am Donnerstag in den Zug Richtung Süddeutschland steige. Ich betrete in der alten Heimat nach all den Jahren noch einmal an der Seite der "Spätzünder" die Bühne (s. Bild).

 

Und dann, ja dann ist Weihnachten!

 

Die Weihnachts-Produktion, die ich vor zwei Jahren mit den Schülern und Lehrern einer Förderschule hier in Duisburg produziert habe, kommt mir da in den Sinn. Bei solchen Erinnerungen, Reimen und Botschaften platzt mir das Herz auf.

 

Offene Herzen - darum geht's doch in dieser Zeit. Oder etwa nicht?


Verdichtung von Inhalten bei einer Führungskräfte-Tagung


Ehe ich am Donnerstag schon wieder in den Zug steige in Sachen Vortrag an der Hans-Carossa-Klinik, kurz zurückgeblickt auf drei intensive Tage in der vergangenen Woche, in denen ich teils im Herzen, teils über den Dächern der Hauptstadt mit Geschäftsführern und Führungskräften aus der Wirtschaft arbeiten durfte - dieses Mal vor allem durch Verdichtung der Inhalte (gemeint ist eine Art „Poetic Recording“, das die Essenz der Tagung zwischendurch in gereimter Form an die Teilnehmer zurückspielt). Klaviermusik und Gesang gab‘s auch.
Das war - mal wieder - Neuland, das ich dieses Mal mit besonderer Neugier und auch (An-) Spannung betreten habe.

 

Los gemacht und fließen gelassen.

 

Aus Gründen der Diskretion behalte ich die Reime dieses Mal für mich. Dafür gibt's ein paar andere Reime, die mir neulich als Spiegel meines künstlerischen An- und Umtriebs in den Sinn kamen:


Verdichtetes Ansinnen

Stets neues Vortasten
an den Tasten,
aber keine Bedrängerin
als Sängerin.

Schreibend: Gedichte, Bücher, Lieder.
Immerhin und immer wieder.
Reime
als Keime.

Feiernd auch Widersprüche
in der Liederküche.
Rahmen mit und ohne Namen
für wahrhaftige Momentaufnahmen.

Potenziale findend,
au ja, verbindend!
Weil wir alle Aufgaben
haben.

Immer lieber Neuland
als Gewohnheits-Strand.
Auch zugewandt:
Duisburgs Schönheit. Teils noch unbekannt.

Oft joggend, laufend.
Alltagsentdeckungen förmlich saufend.
Auf der Suche hier:
nach Inspirierten wie dir.


 

Gemeinsam aufschwingen.
im Flug und Lauf singen,
als Flammen,
die demselben Ort entstammen.

 

Das ganze (Berufs-) Leben als Komposition und Improvisation


Wer neue Räume ausmisst,
sagt auch: ‚Es ist, wie es ist.‘

Der kann im Chaos sein.
Ist Mutig. Nicht allein.

 

Drei Tage zu den Themen „Komposition und Improvisation“ auf dem Campus 1 der Alanus Hochschule in Alfter liegen hinter mir. Die Studierenden aus dem Fachbereich Wirtschaft haben sich - alle auf ihre ganz eigene Weise - auf die Möglichkeiten dieses Wochenendes eingelassen. Nicht irgendwie. Sondern ehrlich bis beherzt. Und so haben wir ein ganzes Wochenende lang gemeinsam „geschaffen, ohne dabei zu erschlaffen.“ Tafelreime aus den Gedanken der Teilnehmenden sind dabei herumgekommen. Musik, Songtexte. Geräusche, Klangexperimente. Freude, Spaß. Erfahrungen, Erkenntnisse. Gemeinschaft, Einklang. Und ein Nachklang, der noch anhält.


Das ganze Leben ist eine Komposition, eine Improvisation - eine wellenartige Bewegung aus Chaos und Struktur.

Begegnen wir ihr schöpferisch?

Reiten wir eben diese Wellen und machen sie zu den unsrigen?

 

Von neuen (Innen-) Räumen


Glücklich nach bedeutungsvollen Momenten.
Glücklich nach bedeutungsvollen Momenten.

Gleich zwei Ereignisse durfte ich in dieser Woche mitgestalten, die beide davon handelten, wie kleine und große Menschen neue Räume betreten.

 

Bei den i-Dötzchen waren es die Klassenräume, die sie am Mittwoch zum ersten Mal betraten, während ihre (Groß-) Eltern sich in neue Innenräume des Loslassens begaben. Dass die Schulleiterin einer Grundschule hier in Duisburg mich nun schon zum zweiten Mal einlud, musikalisch/inhaltlich an der Einschulung mitzuwirken, war mir eine wahrhaft große Freude. Die Wahl fiel auf "Geflogen wird nach vorn" der » Zugvögel «, das mit seinen Strophen und Botschaften auch zum roten Faden der Begrüßungsrede der Schulleiterin wurde. Die Aufführung des Liedes folgte zum Schluss der Veranstaltung. Man bat mich, Teile des Liedes mit den Eltern für die i-Dötzchen zu singen: „Ihr seid am Zug mit eurem eigenen Flug.“

Wenn die eigenen Songs ihre Flügel spannen... Nicht nur als Komponistin, sondern auch als ewige Schülerin, die sich allzu gut an ihren ersten Schultag erinnert (wer nicht!), war das ein wunderschönes Erlebnis für mich. Den Song gibt's übrigens in einer Demo-Version anzuhören und vorzubestellen, und zwar hier.

 

Ähnlich erfüllend ging es einen Tag später bei einem Workshop zum Thema "Spaces for New Work" im Rahmen der c/o pop in Köln zu. Peter Schreck, Thomas Klug, Judith Behmer, Doris Hallerbach und ich luden zum Austausch und Träumen über neue Räume ein. Es ging nicht nur um Arbeits-, sondern auch Innenräume. Meine Rolle bestand im Wesentlichen darin, Klavier zu spielen, zu singen, zuzuhören und zu "verdichten" - Letzteres im Bezug auf die Wortbeiträge der Teilnehmer. Dabei herausgekommen ist ein Gedicht mit dem Titel "Neue Träume brauchen neue Räume brauchen neue Träume."

 

Weniger Analyse und ruhig mal Weichheit.
Authentizität und eben mal nicht Gleichheit.
Orden vergeben für das, was wir leisten.
Vielleicht schaffen wir gar so am Allermeisten.

Raum für Kultur des Menschen, um den es geht,
der im besten Fall im Zentrum von allem steht.
Freiheit heißt Räume nutzen, ihnen Bedeutung geben.
Gerne auch mal ohne Zweck und Zeitdruck, aber mit ganz viel Leben.

 

Soweit ein Auszug. Das gesamte Gedicht gibt es hier:

Download
Neue Träume brauchen neue Räume brauchen neue Träume.
Verdichtung.pdf
Adobe Acrobat Dokument 791.1 KB

Immer wieder neue Gedichte stelle ich übrigens hier zur Verfügung.

 

Eines davon habe ich - und auch das passt zum Thema "neue Räume" - als Pilot in Audio-Form gebracht. Angedacht ist ein "Poetcast" mit dem Titel "Worte wie Helden". Gibt's spontane Stimmen bzw. Meinungen von euch dazu?



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Zusammen ange-Pa(c)kt.

Fotos oben: City-Management Duisburg e. V.

 

Mehr über die Veranstaltung nachzulesen gibt es hier.

„Mit all seinen Tiefen, seinen Höhen roll ich das Leben ab vor deinem Blick.

Wenn du das große Spiel der Welt gesehen, so kehrst du reicher in dich selbst zurück.“

 

In der vergangenen Woche wurde mir die ehrenvolle Aufgabe zuteil, eine Veranstaltung zu moderieren, die sich der Zukunft der Duisburger Innenstadt widmete. Als ich gleich zu Beginn des Programms den Frontgiebel unseres Stadttheaters und damit Schiller zitierte, ließ ich den letzten Satz unvollendet. Die Idee war es, die Teilnehmer einzuladen, den Rest selbst nachlesen zu gehen. Aber so weit kam es nicht. Aus gleich mehreren Richtungen hörte ich Stimmen aus dem Publikum: „...so kehrst du reicher in dich selbst zurück." Das hatte schon fast was von Mitsingen beim Konzert.

 

Wäre uns zum Ende hin nicht die Zeit davon gelaufen, ich hätte noch ein paar abschließende Reime zum Besten gegeben (s. u.). Aber nichts geht ja bekanntermaßen je wirklich verloren. Und überhaupt - wir haben eine Menge zu gewinnen.

 

Nennt mich Träumerin oder naiv -

ich blicke mit Zuversicht auf die Entwicklung meiner Wahl-Heimatstadt Duisburg.

 

Handel ist Wandel - ein schlichter Reim, auf den schon Andere vor mir kamen.
Aber ein Treffen, das Gemeinsamkeiten unterstreicht - das ist ein einzigartiger Samen.
Verwalten oder Gestalten? Wer träumt, gelangt höher, immer weiter,
ragt hoch und steht fest bei jedem Wind wie unsere geschätzte, goldene Leiter.

Wer nicht nur tagt, sondern was wagt, der hat ein echtes Zukunft-Verständnis.
Ein Pakt wie dieser ist kein Versprechen. Es ist ein Liebesgeständnis.
Eine Stadt findet statt und, ja, pulsiert durch beherztes Beginnen im Innen.
Wer gemeinsam handelt und wandelt, wird auch gemeinsam aufblühen. Gewinnen.

 

Unterschätzt zu werden, ist temporär, wenn man sich auf Gemeinsamkeiten besinnt
und Chancen ergreift, wenn sie sich auftun, und sie als Einheit weiterspinnt.
Auf dem Weg zur Smart City, sind wir längst Heart City - die Herzen der Menschen hier sind groß.
Und wenn wir Ernst machen mit dem Pakt, dann packt das jeden, und wir treten hier richtig was los.

 


Geglückte Punktlandung bei der IHK

In dieser Woche durfte ich einen Workshop bei der Niederrheinischen IHK in Duisburg künstlerisch begleiten, der sich mit den Themenwolken Ehrenamt, Werte und Kultur befasste. Gefragt waren Bilder. Daraus wurde schlussendlich Bildsprache (ich mache mir eben gerne einen Reim auf die Dinge) und ein Workshop, der mit Blick auf Zeit, Dynamik und Themendichte einer Punktlandung glich - und zwar nicht nur im buchstäblichen (siehe Aufkleber), sondern eben auch übertragenen Sinne.

Wenn ich nach den Rückmeldungen der Teilnehmer und des Organisations-Teams gehe, waren Weg und Ergebnis eine runde und belebende Angelegenheit, die zur Zufriedenheit aller den Themen diente.

Mein ganz persönliches Fazit: Wenn man sich ThemenWolken mit BeSonnenheit widmet, ergeben sich Öffnungen, und das Licht kann durchblitzen. Auch in einer Kammer :-).

 

Ein dickes Dankeschön an dieser Stelle an ein Team, mit dem sich professionell, da eben Team- und Ergebnis-orieniert, arbeiten ließ. Punkt für die IHK hier in Duisburg.

 

Innehalten, wahlweise einen Gang runter oder höher schalten.

 

Die Zukunftskonferenz der Brand Eins zum Thema "Wendepunkte": Ermutigend. Inspirierend. Wegweisend. Aus meinen ursprünglich drei angedachten Songs zum Abschluss der Konferenz wurden schließlich zwei und ein Gedicht. Letzteres war spontan und angeregt durch die Teilnehmer im Verlauf der Konferenz entstanden. So was kostet Mut, macht aber vor allem Spaß. Die Teilnehmerin Nadja Petranovskaja schrieb, das Gedicht zitierend, in den Tagen nach der Konferenz in ihrem Blog:

Lass das Richtige ruhen – du darfst das Wichtige tun
Zum Abschluss der Konferenz gibt es Musik von Anke Johannsen und ein Gedicht. Manche Menschen sind Ausnahmetalente in Wörter nutzen - für mich zählt die Anke dazu. Sie sagt Sätze wie: „Kreativität ist Lebendigkeit. Lebendigkeit ist Wendigkeit.“ und berührt mit ihrer menschlichen Energie. Das Wichtige tun – das fühlt sich an wie ein Auftrag von oben...

Was für eine schöne Rückmeldung. Besagtes Gedicht, dem auch der Titel dieses Blog-Artikels entstammt, wird es zu einem späteren Zeitpunkt bei der Brand Eins nachzulesen geben. Es bleibt die große Dankbarkeit, dabei gewesen zu sein.

Ähnlich dankbar war ich für die Tatsache, dass die Punktlandung meiner Reise von Hamburg über Zürich nach Vorarlberg gelang, um den geplanten Impuls-Vortrag mit meinem Bruder Knud bei der Führungskräftetagung der Firma Loacker wahrzunehmen. Rund um die Themenwolken spielerischer Führung stellte sich dieser in seiner Kombination aus Musikalischem und Veranschaulichendem als etwas Besonderes heraus. Ob wohl auch in diesem Zusammenhang von "ermutigend, inspirierend und wegweisend" gesprochen werden darf? Die Rückmeldungen der mehrheitlich männlichen Teilnehmer fielen jedenfalls entsprechend aus.

Die "Therapiestunde", die ich wenige Tage später mit Jens beim 6. Netzwerktreffen für Volks- und Raiffeisenbanken im Messeturm in Frankfurt gestaltete, wurde zur nächsten Perle in dieser Kette besonderer Ereingnisse. Eine Rose mit den Büro- und Bankentürmen im Hintergrund - für mich eine sinnbildliche Momentaufnahme.

Der Auftritt im Rahmen des Ruhrorter Hafenfestes auf dem Neumarkt in Ruhrort gab schließlich den würdigen und gelösten Schlusspunkt einer bewegten Zeit, die ganz im Zeichen des Reisens und Auftretens stand. Dass der 33. Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg am selben Tag zu weiteren Dreharbeiten für das Musikvideo zu "I Run With the Power of 1000 Horses" führte, sei hier nur beiläufig erwähnt. Dafür gibt's zu gegebener Zeit einen eigenen Blog-Artikel.

 

 
Aber wenn wir schon beim Thema Marathon sind: Meine Teilnahme im letzten Jahr hat mich u. a. gelehrt, mir in bewegten Zeiten umso achtsamer und bewusster einen Schritt nach dem anderen vorzunehmen - eine Tugend, die mir in einer ereignisreichen Phase wie dieser zu Gelassenheit und Fokus verhilft. Jetzt ist jetzt. Aus dem Zugfenster gucken und die Landschaft genießen. Entdeckungen auf Schaufenstern, Pöllern oder Wänden machen. An den Blumen am Wegrand schnüffeln. Ins Kino gehen. Den mittlerweile 180. Handschuh entdecken. Gaaanz gemütlich joggen und dabei Duisburg genießen. Von Schattenspielen verzaubert werden.
 
Innehalten, wahlweise einen Gang runter oder höher schalten.