"Therapiestunde"

- meine Verneigung vor der Musik


 

Im September 2014 kam es zu einem für mich denkwürdigen Auftritt in der Hans Carossa Klinik in Stühlingen. Dafür entwickelte ich einen Dialog- bzw. Vortrags-Konzertabend: Ich bündelte meine Songs nach Lebensthemen und ging an jenem Abend noch mehr als sonst auf die Botschaften und Geschichten meiner Songs ein.

Im Januar 2015 wurde daraus der Testballon "Therapiestunde" im Wilhelm 13 in Oldenburg. Was ich zunächst als ein Experiment betrachtete, stellte sich im Laufe des Abends als neues Veranstaltungsformat heraus, das ich seitdem anbiete und weiterentwickle.

 

Bisher damit aufgetreten bin ich in einer psychosomatischen Klinik, in Veranstaltungsorten in Hamburg und Oldenburg, im Messeturm in Frankfurt, im Rahmen der "Ladies' Night" in Bockhorn und für eine geschlossene Gesellschaft.

 

Fotos: Matilda Glaß, Jens Otto, Christan Diel (R+V BKK)

 

Wer in der "Therapiestunde" der Therapeut ist? Die Musik.

Sie ist Heiler, Herzöffner und gibt uns Gelegenheit, dem Leben und uns selbst zu begegnen.

 

Für jegliche Anfragen oder Anregungen zu diesem Thema freue ich mich über Post.

 

Rückmeldungen zu den bisherigen Konzerten


 

Bericht der Hans Carossa Klinik:

 

In der Veranstaltungsreihe Carossa Kultur konnten die Patienten und das Stühlinger Publikum in der Hans Carossa Klinik erneut an einem besonderen musikalischen Genuss teilhaben: Anke Johannsen, Sängerin, Pianistin, Komponistin und Poetin, in Waldshut-Tiengen aufgewachsen und jetzt Duisburgerin aus Leidenschaft bot ein Potpourri ihrer wunderschönen eigenen Lieder auf Deutsch und Englisch, musikalisch anspruchsvoll zwischen Jazz und Pop angesiedelt, untermalt von temperamentvoll-rhythmischer Klavierbegleitung am klinikeigenen Feurich-Flügel. Die Songs erzählten Geschichten aus dem Alltag, u.a. zu den Themenkreisen Liebe, Abschied, Loslassen, den eigenen Weg finden und vermittelten einerseits souveräne Akzeptanz gegenüber den Widersprüchen des Daseins, gleichzeitig aber auch ansteckende Lebensfreude und Mut zur eigenen Besonderheit. Entsprechend intensiv war auch die emotionale Resonanz der Zuhörer. Die sympathische junge Künstlerin zeigte keine Berürungsängste und stellte sich nach dem Konzert für Fragen des Publikums zur Verfügung.

 

Stimmen der Konzertbesucher:

  • "Das waren heute aber mindestens zwei Therapiestunden - ich habe so viel verstanden."
  • "Das ist es, einfach die Schienbeinschoner an und ins Spiel des Lebens…ich mach das!"
  • "Ja, warum traue ich mich eigentlich nicht ein Held zu sein? Sie haben mir total aus der Seele gesprochen."
  • "Authentisch und aufrichtig, eine beeindruckende Künstlerin - wir müssen sie unbedingt wieder einladen." (Dr. Habbaba, Leiter der Klinik)
  • "...und die damit verbundene Authentizität, die Sie unglaublich nutzen. Sie sind extrem kreativ in allem (Fotos, Sprache, Geschichten, Kinder, Musik...) und haben ein unglaubliches Gespür für Ihr Publikum, die Zeit und den Raum, in dem Sie sich befinden. Kurz: ich habe gelacht und geweint! Was will ich mehr?"