Anke Johannsen

 

Zunächst Musikerin, die ihre Songs als Pianistin und Sängerin heraus- und auf die Bühne brachte, habe ich über die Jahre entdeckt, was es genau ist, das ich so liebend gerne tue:

 

 

Meine Tätigkeiten umfassen

 

Anke Johannsen

 

All dies ergänze ich zumeist durch Fotos oder Zeichnungen.

Kreative Grenzen gibt es nicht.

Was ich nicht tue: abschreiben. Weder bei anderen noch meine Mitmenschen.

Denn die sind mir bei dem, was ich tue, wichtig.

 

Anke Johannsen

 

Kommt mit! Zusammen können wir Geschichte(n) schreiben.

 

Anke Johannsen

 

Mehr zu lesen gibt's auf Wikipedia und zu sehen hier (Porträt vom WDR Duisburg).

Anke Johannsen
Anke Johannsen
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Aktuelles aus dem Blog

Strophe oder Kata-strophe?

Wäre das Leben ein Lied, wir sollten uns von Zeit zu Zeit die Frage nach unserer ganz persönlichen "Hookline" stellen. Ein besonders schönes Beispiel einer gelungenen Hookline ist für mich das Gitarrenriff von Coldplays "Adventure of a Lifetime". Wahrlich, das Leben ist ein Abenteuer. Welche Hookline, welchen Refrain, welche Note geben wir diesem unseren Leben? Wie fällt er aus, unser ureigener roter Faden, der sich treu und beständig durch den stetigen Wandel zieht? Und überhaupt, wie entscheiden wir uns in den Unwägbarkeiten des Lebens: gehaltvolle Strophen oder bange Kata-strophen?

 

Der November - offenbar nicht nur ein Monat des Abschiednehmens vom scheidenden Herbst und Jahr, sondern auch von Menschen. Wenn geliebte Menschen sterben ("für immer einschlafen"), lassen sie uns im besten Fall zwar traurig, aber auch ein bisschen wacher zurück. So habe ich es nach einem Trauerfall in der Familie empfunden. Lebenszeit ist so kostbar. Umso stimmiger scheint da, dass das Album "Lifetime Sessions" meines Bruders Knud und mir in den letzten Wochen erschien.

 

Als Jury-Mitglied bei "Rock gegen Hunger" in Düsseldorf durfte ich unlängst zwei tolle Abende erleben, die mit ihrer wohltätigen Ausrichtung erfrischend sinnstiftend ausfielen.

 

Entsprechendes lässt sich auch der TEDx-Veranstaltung in Frankfurt unter dem Motto "Trust. Old Values, New Realities" attestieren, an der ich vor wenigen Tagen teilnahm. Vertrauen - ein spannendes und wichtiges Thema.

 

Berlin - immer eine Reise wert, sei sie beruflich oder privat (siehe Foto von der Spree). Und so endete ein Besuch in der Hauptstadt mit der erfreulichen Nachricht, dass ich für den Berlin-Marathon im September 2017 ausgelost wurde. Ein persönliches Highlight, das seit dem Freilassen der 1000 Pferde an dieser Stelle Erwähnung finden muss, auch wenn ich einst sicher war, es bei dem einen Marathon hier in Duisburg zu belassen.

 

Zuletzt mündete eine Reise nach Vorarlberg (im Zusammenhang damit entstand auch der Schnappschuss am Bodensee in Lindau) in der Idee, im kommenden Jahr ein musikalisches Management-Seminar in Liechtenstein anzubieten. Termin ist der 5. Mai 2017. Weitere Informationen folgen zu gegebener Zeit. Auch weitere Termine für 2017 bahnen sich aktuell an.

 

Vorerst gilt es allerdings, 2016 zu vollenden. Bis Weihnachten beschäftigen mich u. a. eine kleine Weihnachstproduktion an der Förderschule, ein künstlerisches Projekt in einer deutschlandweiten Unternehmensberatung, die musikalische Vorbereitung für die Jubiläumsfeier der R+V BKK im Januar (25 Jahre!),...und weitere Handschuh-Funde. Die Hochsaison ist wohlgemerkt eröffnet und der offiziell 300. Handschuh nur noch eine Frage von Stunden.

 

Es sei abschließend auf mehrere neue Gedichte hingewiesen. In einem davon heißt es:

 

Modern oder modern - eine Frage der Betonung.
Bare Talente ein Teil deiner Belohnung.
Du bist die Landebahn. Und auch der Flieger.
Mit Vorsatz zu Verlieren macht den wahren Sieger.
Von der ängstlichen Verwaltung
und der schleichenden Veraltung
zur Funkenfluggestaltung
mit Weitblick. Und mit Haltung.

 

Von Herzen eine nicht allzu hektische und umso besinnlichere Adventszeit mit Momenten des Innehaltens und der Zu-Frieden-heit!

 

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Musik gegen Hunger und für's Herz

Kurz und knapp gibt's heute zwei Hinweise:

Ich freue mich, am Mittwoch, den 9.11. und Donnerstag, den 10.11.2016 als Jury-Mitglied bei "Rock gegen Hunger" der Welthungerhilfe im Henkelsaal in Düsseldorf am Start zu sein. Dies verspricht eine spaßige Veranstaltung für eine gute Sache zu werden.

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Weitere Infos zum unterstützten Projekt
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Die letzten Vorbereitungen für die VÖ des Albums "Lifetime Sessions", das ich gemeinsam mit meinem Bruder Knud zu Beginn dieses Jahres in Liechtenstein aufgenommen habe, laufen. Als wäre die Vorfreude darauf nicht schon groß genug, gibt's heute ein neues Video mit Eindrücken zur Entstehung.


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Das Leben ist ja wirklich kein Ponyhof.

Erkenntnis der Woche: Das Leben ist wirklich kein Ponyhof. Es ist ein


Soweit jedenfalls meine Erkenntnis nach dieser Entdeckung im Rhein-Sieg-Kreis in der vergangenen Woche. Das mit den Pferden scheint momentan dazuzugehören. Jedenfalls freue ich mich über die positive Resonanz zu "I RUN WITH THE POWER OF 1000 HORSES".

 

Auch ziemlich gefreut habe ich mich über den Umstand, dass meine Teilnahme an der Fachkonferenz Kultur- und Kreativwirtschaft im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin auf dasselbe Wochenende fiel wie der Berlin-Marathon, dessen aufregende Atmosphäre ich sonntags als Dauerklatscher vom Straßenrand aus genoss. Da kitzelt es doch glatt in den Füßen...

 

Schritt für Schritt entwickelt sich auch das Thema "Kunst in die Wirtschaft" weiter. Ein Video und weitere Informationen dazu gibt es hier.

 

Und überhaupt. Es gibt viel Neuland zu erkunden. Vieles bleibt aber auch beim Alten. Gefundene Handschuhe, Duisburger Lichtblicke und Gedichte gehören jedenfalls seit geraumer Zeit zu den Konstanten meines künstlerischen Schaffens.

 

Die Mischung aus routiniertem Steuern (mit Herz und Blume!) und überraschtem Auf-dem-Kopf-stehen (mit Rettungsweste!) macht's offenbar, wenn ich mir so die Schnappschüsse der letzten Wochen angucke. Das Bild mit mir stammt übrigens von meiner sehr geschätzten Künstler-Freundin Katrin Roth, die derzeit hier in Duisburg ausstellt. Unbedingt vorbeigehen!

 

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In einer großen Stadt! - Ausstellung im "Kein Waschsalon"

Duistopia gehört zu jenen Lichtblicken hier in Duisburg, die ich besonders schätze. Die Macher dieses äußers lesenswerten Faltblattes stellen allerlei wunderbare Dinge rund um den Ludgeriplatz in Neudorf an. Dazu gehört in wenigen Tagen die Ausstellung "IN EINER GROSSEN STADT!", an der auch ich mich beteilige:


Eröffnung:

Freitag, 23.9.2016, 17 Uhr
Täglich geöffnet von 17 bis 21 Uhr
Abschluss: Sonntag, 2.10.2016, 17 Uhr

 

Ausstellungsort:
Kein Waschsalon

Ludgeriplatz 25

47057 Duisburg

Ein kleiner Vorgeschmack...
Ein kleiner Vorgeschmack...
...auf meinen Beitrag. Mehr wird nicht verraten!
...auf meinen Beitrag. Mehr wird nicht verraten!

Fühlt euch alle ganz herzlich eingeladen und meldet euch gerne vorher bei mir, wenn ihr mich dort antreffen möchtet.

 

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Zwei Presseartikel

Heute gibt's zwei Presseartikel.

Besonders beeindruckt hat mich in den letzten Wochen mein spontaner Besuch in Otzberg anlässlich des Festes "Otzberg International" (s. Artikel rechts). "Dies ist nicht der Augenblick, um Angst zu haben" heißt ein Song, den ich im letzten Jahr spontan unter den Eindrücken der Paris-Anschläge schrieb. Neben der Aufführung dieses Songs von engagierten Otzbergern durfte ich an jenem Nachmittag miterleben, wie in dieser Gemeinde mit den "neuen Otzbergern" (so werden die aufgenommenen Flüchtlinge liebevoll genannt) umgegangen wird. Ich war (und bin es immer noch) zutiefst beeindruckt. Solche Eindrücke machen Mut. Dazu passt dann auch eines der neuen Gedichte ("Hauptsache, wir raffen was").


Neue Videos als Ankündigung für das Album "Lifetime Sessions", das ich mit meinem Bruder Knud aufgenommen habe, gibt es auch, und zwar hier.

 

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"I Run with the Power of 1000 Horses"

heute erzähle ich euch was vom Pferd. Um genauer zu sein von 1000. Will heißen: Das Musikvideo zu "I Run with the Power of 1000 Horses" ist online:

Wer mehr über die Entstehungsgeschichte und die beiden Herren erfahren möchte, mit denen ich diesen gemeinsamen "Marathon" hingelegt habe, für den haben wir ein paar Interview-Sequenzen zusammengestellt:

Mehr gibt es zudem auf der Seite www.1000horses.de nachzulesen.

Was ein Projekt. Was ein Ritt. Was eine Freude!

 

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Themenwolken Roadshow, Vorfahren und Mittelstreifen

Die Parallele zwischen dem wechselhaften Sommerwetter und meinen kreativen Aktivitäten: viele unterschiedliche (Themen-) Wolken. Man könnte auch sagen:

 

Mal bleibt man trocken, mal wird man nass.

So oder so eine Menge Spaß!

 

Auf das Dichten komme ich gleich zurück.

 

Rund um das Thema Fortbewegung gibt's zunächst die Themenwolke "Roadshow" mit meinem Bruder Knud. Das Album "Lifetime Sessions", auf dem ich ihn bei seinen Kompositionen begleite, folgt im Oktober.


Außerdem im Angebot heute zwei dichte, nein dichterische Wolken, die stellvertretend stehen für so manch anderes, das in der erholsam entschleunigten Sommerstimmung der letzten Zeit entstanden ist.

 

Kein laufendes Verfahren mehr

 

Mögen unsere Vorfahren
in Scharen
und mit Fanfaren
vorfahren,
um uns vor manchem Verfahren
zu bewahren.

Unser Stammbaum:
Helfer am Traum.
Jeder Ast:
Träger der Last.
Jedes Blatt, jede Blüte:
der Brüderlichkeit Güte.

 

 

Wechselreifen

 

Am Ende lieber auf Sicht gefahren.


Stets zu Diensten: Lichtgebaren.


Nicht immer alles selbst steuern,


managen und anheuern.



 

Das Leben selbst am Lenkrad,


bestimmend über den Schwenkgrat.


Auf allen Vieren Reifen. Oder reifen.


Rock 'n rollend auf dem Mittelstreifen.

 

weitere Gedichte

 

Der Sommer: eine wunderbare Zeit, sich neu zu verlieben. In das Leben zum Beispiel. Herzliche Grüße von Wolke Sieben!

 

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Porträt in der Rheinischen Post

In der letzten Woche gab es ein Porträt in der Rheinischen Post.

 

Weitere Einblicke in meine derzeitigen Aktivitäten folgen zum Wochenende hin in meinem Newsletter, den ich hier im kostenlosen Abo (ca. 1 x im Quartal) anbiete.

 

Ob ich Facebook vermisse, werde ich in den letzten Monaten regelmäßig gefragt, seitdem ich um die Jahreswende herum mein dortiges Profil gelöscht habe. Sagen wir es, wie es ist: Es fehlt nichts. Im Gegenteil: Ich freue mich über das wachsende Interesse an meinem Blog und Newsletter hier auf meiner Website. Und Zeit für noch mehr echte Begegnungen nehme ich auch wahr. Ein Facebook-Gegner bin ich deswegen nicht. Ich sage mir einfach: Alles zu seiner Zeit.

 

Übrigens: Die im Porträt angesprochene Handschuh-Aktion ist mittlerweile bei über 200 Fundstücken angelangt. Das verblüfft selbst mich. Nachdem man mir an meinem Geburtstag sogar einen Handschuh-Schnappschuss aus den USA zukommen ließ, spricht deutlich mehr dafür als dagegen, nun bis zur 1000 weiterzumachen.

 

Auch ein paar neue Gedichte dürfen an dieser Stelle erwähnt werden.

 

Und eine Erkenntnis der letzten Wochen:

 

Wie wichtig es ist, zwischendurch zu staunen wie ein kleines Kind.

 

So geschehen in meinem Leben unlängst beim Besuch einer Monster-Truck-Show hier in Duisburg. Was als Geschenk an einen Freund begann, endete auch für mich in einem Vormittag voller Spaß und Faszination. Stimmt, eine Monster-Truck-Show hatte auf meiner Liste der Dinge, die ich unbedingt mal tun wollte, nicht ganz so weit oben gestanden. Vielleicht war aber genau das der Grund dafür, warum es am Ende so unterhaltsam und aufregend war?

 

Neuland betreten > staunen > sich lebendig fühlen.

 

Nachahmenswert!

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Stille Helden dürfen lauter werden.

Seit Mittwochmittag dürfen "Stille Helden" lauter werden. Kick off dazu war eine für mich informative, intensive und vor allem auch herzliche Veranstaltung in der VHS in Duisburg. Dass sich gleich mehrere der niederländischen Partner dafür eingefunden hatten (allen voran Martien van Hemmen vom Exoduscomité aus Huissen), hat mich dabei besonders gefreut.

 

Die Rheinische Post berichtet darüber so. Darin heißt es: Das Ergebnis ist ein ebenso eindrucksvolles wie bewegendes Werk mit kraftvoller emotionaler Wirkung.

 

Für diesen Clip braucht man Zeit und Ruhe. Den bisherigen Rückmeldungen zufolge lohnen sich diese acht Minuten des Innehaltens. 

 

 

Wie es mit dem Clip nun weitergehe, um ihn bekannter zu machen, wurde ich von einer jungen Frau aus der Jugendredaktion von Radio Duisburg in einem Interview gefragt. Wir werden sehen. Der Ball ist in der Luft. Die stillen Helden werden seit Mittwoch lauter. Wie laut, das bleibt abzuwarten und liegt wohl letztlich an jedem von uns.

 

Alles Weitere zum Projekt "Stille Helden" mit Hintergrundinformationen über die Entstehung und alle beteiligten Partner gibt es auf stilleheldenheute.de.

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Video-Mitschnitt, Video-Premiere und Radiosendung

Es gibt einen Video-Mitschnitt meines Beitrags an der Zukunftskonferenz der Brand Eins in Hamburg:

Eine Dame, mit der ich beim Treffen der Speaker am Vorabend und auch am Konferenztag selbst richtig viel Spaß hatte und deren Präsenz auf und neben der Bühne mich schwer beeindruckt hat, ist Anne Koark. Ihren Auftritt kann man hier ansehen. Viele weitere Eindrücke von der Konferenz (inkl. der schriftlichen Version des Gedichtes) gibt es hier.

Kommen wir zu einem weiteren Video: Heute ist spruchreif, was ich in den letzten Monaten angekündigt habe: Die Video-Neuauflage zu „Stille Helden" steht kurz vor der Veröffentlichung. Federführend ist dabei Duisburgs städtische Stabsstelle für Wahlen, Europaangelegenheiten und Informationslogistik, die darüber schreibt: Das  Projekt  „Stille Helden“ ist inspiriert durch niederländische und deutsche Menschen aus der Endphase des zweiten Weltkrieges und dem Wiederaufbau, würdigt aber auch Menschen aus unserer Zeit, die im entscheidenden Moment das Richtige tun oder immer etwas mehr tun, als sie müssten. Mit Respekt verneigt man sich vor stillen Helden der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Menschen des Alltags mit Zivilcourage.

 

Nachdem der Clip bereits in den Niederlanden zum Befreiungstag am 5. Mai 2016 gezeigt wurde, erfolgt am Mittwoch, den 15. Juni 2016,  um 13.00 die Freischaltung des Clips im Rahmen eines Pressegesprächs  im Stadtfenster Duisburg (Vortragssaal der Volkshochschule im Erdgeschoss, Steinsche Gasse 26, 47051 Duisburg). Es handelt sich dabei um eine öffentliche Veranstaltung, bei der jeder herzlich willkommen ist. Weitere Informationen zu dem Projekt finden sich hier.

 

Vorher, am Sonntag, den 12. Juni, findet um 20 Uhr die Ausstrahlung einer einstündigen Radiosendung mit Klaus Brüggenwerth statt, zu hören im Bürgerfunk "DunkelWeiss" von Radio Duisburg. Darin sprechen wir u. a. auch über "Stille Helden" und weitere meiner Projekte der letzten und nächsten Zeit. Es wird auch ein paar neue Kompositionen zu hören geben. Das Einschalten des Radios so kurz vor dem EM-Länderspiel könnte sich also lohnen :-).

 

Nachtrag: Den Podcast gibt es mittlerweile hier.

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Innehalten, wahlweise einen Gang runter oder höher schalten.

 

Die Zukunftskonferenz der Brand Eins zum Thema "Wendepunkte": Ermutigend. Inspirierend. Wegweisend. Aus meinen ursprünglich drei angedachten Songs zum Abschluss der Konferenz wurden schließlich zwei und ein Gedicht. Letzteres war spontan und angeregt durch die Teilnehmer im Verlauf der Konferenz entstanden. So was kostet Mut, macht aber vor allem Spaß. Die Teilnehmerin Nadja Petranovskaja schrieb, das Gedicht zitierend, in den Tagen nach der Konferenz in ihrem Blog:

Lass das Richtige ruhen – du darfst das Wichtige tun
Zum Abschluss der Konferenz gibt es Musik von Anke Johannsen und ein Gedicht. Manche Menschen sind Ausnahmetalente in Wörter nutzen - für mich zählt die Anke dazu. Sie sagt Sätze wie: „Kreativität ist Lebendigkeit. Lebendigkeit ist Wendigkeit.“ und berührt mit ihrer menschlichen Energie. Das Wichtige tun – das fühlt sich an wie ein Auftrag von oben...

Was für eine schöne Rückmeldung. Besagtes Gedicht, dem auch der Titel dieses Blog-Artikels entstammt, wird es zu einem späteren Zeitpunkt bei der Brand Eins nachzulesen geben. Es bleibt die große Dankbarkeit, dabei gewesen zu sein.

Ähnlich dankbar war ich für die Tatsache, dass die Punktlandung meiner Reise von Hamburg über Zürich nach Vorarlberg gelang, um den geplanten Impuls-Vortrag mit meinem Bruder Knud bei der Führungskräftetagung der Firma Loacker wahrzunehmen. Rund um die Themenwolken spielerischer Führung stellte sich dieser in seiner Kombination aus Musikalischem und Veranschaulichendem als etwas Besonderes heraus. Ob wohl auch in diesem Zusammenhang von "ermutigend, inspirierend und wegweisend" gesprochen werden darf? Die Rückmeldungen der mehrheitlich männlichen Teilnehmer fielen jedenfalls entsprechend aus.

Die "Therapiestunde", die ich wenige Tage später mit Jens beim 6. Netzwerktreffen für Volks- und Raiffeisenbanken im Messeturm in Frankfurt gestaltete, wurde zur nächsten Perle in dieser Kette besonderer Ereingnisse. Eine Rose mit den Büro- und Bankentürmen im Hintergrund - für mich eine sinnbildliche Momentaufnahme.

Der Auftritt im Rahmen des Ruhrorter Hafenfestes auf dem Neumarkt in Ruhrort gab schließlich den würdigen und gelösten Schlusspunkt einer bewegten Zeit, die ganz im Zeichen des Reisens und Auftretens stand. Dass der 33. Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg am selben Tag zu weiteren Dreharbeiten für das Musikvideo zu "I Run With the Power of 1000 Horses" führte, sei hier nur beiläufig erwähnt. Dafür gibt's zu gegebener Zeit einen eigenen Blog-Artikel.

 

 
Aber wenn wir schon beim Thema Marathon sind: Meine Teilnahme im letzten Jahr hat mich u. a. gelehrt, mir in bewegten Zeiten umso achtsamer und bewusster einen Schritt nach dem anderen vorzunehmen - eine Tugend, die mir in einer ereignisreichen Phase wie dieser zu Gelassenheit und Fokus verhilft. Jetzt ist jetzt. Aus dem Zugfenster gucken und die Landschaft genießen. Entdeckungen auf Schaufenstern, Pöllern oder Wänden machen. An den Blumen am Wegrand schnüffeln. Ins Kino gehen. Den mittlerweile 180. Handschuh entdecken. Gaaanz gemütlich joggen und dabei Duisburg genießen. Von Schattenspielen verzaubert werden.
 
Innehalten, wahlweise einen Gang runter oder höher schalten.
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