Anke Johannsen

 

Zunächst Musikerin, die ihre Songs als Pianistin und Sängerin heraus- und auf die Bühne brachte, habe ich über die Jahre entdeckt, was es genau ist, das ich so liebend gerne tue:

 

 

Meine Tätigkeiten umfassen

 

Anke Johannsen

 

All dies ergänze ich zumeist durch Fotos oder Zeichnungen.

Kreative Grenzen gibt es nicht.

Was ich nicht tue: abschreiben. Weder bei anderen noch meine Mitmenschen.

Denn die sind mir bei dem, was ich tue, wichtig.

 

Anke Johannsen

 

Kommt mit! Zusammen können wir Geschichte(n) schreiben.

 

Anke Johannsen

 

Mehr zu lesen gibt's auf Wikipedia und zu sehen hier (Porträt vom WDR Duisburg).

Anke Johannsen
Anke Johannsen
Anke Johannsen


Neulich auf Twitter


Newsletter erhalten (ca. 1 x im Quartal)

Email-Abo für den Blog (ca. 1 x im Monat)

Emailadresse


Aktuelles aus dem Blog

Porträt in der Rheinischen Post

In der letzten Woche gab es ein Porträt in der Rheinischen Post.

 

Weitere Einblicke in meine derzeitigen Aktivitäten folgen zum Wochenende hin in meinem Newsletter, den ich hier im kostenlosen Abo (ca. 1 x im Quartal) anbiete.

 

Ob ich Facebook vermisse, werde ich in den letzten Monaten regelmäßig gefragt, seitdem ich um die Jahreswende herum mein dortiges Profil gelöscht habe. Sagen wir es, wie es ist: Es fehlt nichts. Im Gegenteil: Ich freue mich über das wachsende Interesse an meinem Blog und Newsletter hier auf meiner Website. Und Zeit für noch mehr echte Begegnungen nehme ich auch wahr. Ein Facebook-Gegner bin ich deswegen nicht. Ich sage mir einfach: Alles zu seiner Zeit.

 

Übrigens: Die im Porträt angesprochene Handschuh-Aktion ist mittlerweile bei über 200 Fundstücken angelangt. Das verblüfft selbst mich. Nachdem man mir an meinem Geburtstag sogar einen Handschuh-Schnappschuss aus den USA zukommen ließ, spricht deutlich mehr dafür als dagegen, nun bis zur 1000 weiterzumachen.

 

Auch ein paar neue Gedichte dürfen an dieser Stelle erwähnt werden.

 

Und eine Erkenntnis der letzten Wochen:

 

Wie wichtig es ist, zwischendurch zu staunen wie ein kleines Kind.

 

So geschehen in meinem Leben unlängst beim Besuch einer Monster-Truck-Show hier in Duisburg. Was als Geschenk an einen Freund begann, endete auch für mich in einem Vormittag voller Spaß und Faszination. Stimmt, eine Monster-Truck-Show hatte auf meiner Liste der Dinge, die ich unbedingt mal tun wollte, nicht ganz so weit oben gestanden. Vielleicht war aber genau das der Grund dafür, warum es am Ende so unterhaltsam und aufregend war?

 

Neuland betreten > staunen > sich lebendig fühlen.

 

Nachahmenswert!

0 Kommentare

Stille Helden dürfen lauter werden.

Seit Mittwochmittag dürfen "Stille Helden" lauter werden. Kick off dazu war eine für mich informative, intensive und vor allem auch herzliche Veranstaltung in der VHS in Duisburg. Dass sich gleich mehrere der niederländischen Partner dafür eingefunden hatten (allen voran Martien van Hemmen vom Exoduscomité aus Huissen), hat mich dabei besonders gefreut.

 

Die Rheinische Post berichtet darüber so. Darin heißt es: Das Ergebnis ist ein ebenso eindrucksvolles wie bewegendes Werk mit kraftvoller emotionaler Wirkung.

 

Für diesen Clip braucht man Zeit und Ruhe. Den bisherigen Rückmeldungen zufolge lohnen sich diese acht Minuten des Innehaltens. 

 

 

Wie es mit dem Clip nun weitergehe, um ihn bekannter zu machen, wurde ich von einer jungen Frau aus der Jugendredaktion von Radio Duisburg in einem Interview gefragt. Wir werden sehen. Der Ball ist in der Luft. Die stillen Helden werden seit Mittwoch lauter. Wie laut, das bleibt abzuwarten und liegt wohl letztlich an jedem von uns.

 

Alles Weitere zum Projekt "Stille Helden" mit Hintergrundinformationen über die Entstehung und alle beteiligten Partner gibt es auf stilleheldenheute.de.

0 Kommentare

Video-Mitschnitt, Video-Premiere und Radiosendung

Es gibt einen Video-Mitschnitt meines Beitrags an der Zukunftskonferenz der Brand Eins in Hamburg:

Eine Dame, mit der ich beim Treffen der Speaker am Vorabend und auch am Konferenztag selbst richtig viel Spaß hatte und deren Präsenz auf und neben der Bühne mich schwer beeindruckt hat, ist Anne Koark. Ihren Auftritt kann man hier ansehen. Viele weitere Eindrücke von der Konferenz (inkl. der schriftlichen Version des Gedichtes) gibt es hier.

Kommen wir zu einem weiteren Video: Heute ist spruchreif, was ich in den letzten Monaten angekündigt habe: Die Video-Neuauflage zu „Stille Helden" steht kurz vor der Veröffentlichung. Federführend ist dabei Duisburgs städtische Stabsstelle für Wahlen, Europaangelegenheiten und Informationslogistik, die darüber schreibt: Das  Projekt  „Stille Helden“ ist inspiriert durch niederländische und deutsche Menschen aus der Endphase des zweiten Weltkrieges und dem Wiederaufbau, würdigt aber auch Menschen aus unserer Zeit, die im entscheidenden Moment das Richtige tun oder immer etwas mehr tun, als sie müssten. Mit Respekt verneigt man sich vor stillen Helden der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Menschen des Alltags mit Zivilcourage.

 

Nachdem der Clip bereits in den Niederlanden zum Befreiungstag am 5. Mai 2016 gezeigt wurde, erfolgt am Mittwoch, den 15. Juni 2016,  um 13.00 die Freischaltung des Clips im Rahmen eines Pressegesprächs  im Stadtfenster Duisburg (Vortragssaal der Volkshochschule im Erdgeschoss, Steinsche Gasse 26, 47051 Duisburg). Es handelt sich dabei um eine öffentliche Veranstaltung, bei der jeder herzlich willkommen ist. Weitere Informationen zu dem Projekt finden sich hier.

 

Vorher, am Sonntag, den 12. Juni, findet um 20 Uhr die Ausstrahlung einer einstündigen Radiosendung mit Klaus Brüggenwerth statt, zu hören im Bürgerfunk "DunkelWeiss" von Radio Duisburg. Darin sprechen wir u. a. auch über "Stille Helden" und weitere meiner Projekte der letzten und nächsten Zeit. Es wird auch ein paar neue Kompositionen zu hören geben. Das Einschalten des Radios so kurz vor dem EM-Länderspiel könnte sich also lohnen :-).

 

Nachtrag: Den Podcast gibt es mittlerweile hier.

0 Kommentare

Innehalten, wahlweise einen Gang runter oder höher schalten.

 

Die Zukunftskonferenz der Brand Eins zum Thema "Wendepunkte": Ermutigend. Inspirierend. Wegweisend. Aus meinen ursprünglich drei angedachten Songs zum Abschluss der Konferenz wurden schließlich zwei und ein Gedicht. Letzteres war spontan und angeregt durch die Teilnehmer im Verlauf der Konferenz entstanden. So was kostet Mut, macht aber vor allem Spaß. Die Teilnehmerin Nadja Petranovskaja schrieb, das Gedicht zitierend, in den Tagen nach der Konferenz in ihrem Blog:

Lass das Richtige ruhen – du darfst das Wichtige tun
Zum Abschluss der Konferenz gibt es Musik von Anke Johannsen und ein Gedicht. Manche Menschen sind Ausnahmetalente in Wörter nutzen - für mich zählt die Anke dazu. Sie sagt Sätze wie: „Kreativität ist Lebendigkeit. Lebendigkeit ist Wendigkeit.“ und berührt mit ihrer menschlichen Energie. Das Wichtige tun – das fühlt sich an wie ein Auftrag von oben...

Was für eine schöne Rückmeldung. Besagtes Gedicht, dem auch der Titel dieses Blog-Artikels entstammt, wird es zu einem späteren Zeitpunkt bei der Brand Eins nachzulesen geben. Es bleibt die große Dankbarkeit, dabei gewesen zu sein.

Ähnlich dankbar war ich für die Tatsache, dass die Punktlandung meiner Reise von Hamburg über Zürich nach Vorarlberg gelang, um den geplanten Impuls-Vortrag mit meinem Bruder Knud bei der Führungskräftetagung der Firma Loacker wahrzunehmen. Rund um die Themenwolken spielerischer Führung stellte sich dieser in seiner Kombination aus Musikalischem und Veranschaulichendem als etwas Besonderes heraus. Ob wohl auch in diesem Zusammenhang von "ermutigend, inspirierend und wegweisend" gesprochen werden darf? Die Rückmeldungen der mehrheitlich männlichen Teilnehmer fielen jedenfalls entsprechend aus.

Die "Therapiestunde", die ich wenige Tage später mit Jens beim 6. Netzwerktreffen für Volks- und Raiffeisenbanken im Messeturm in Frankfurt gestaltete, wurde zur nächsten Perle in dieser Kette besonderer Ereingnisse. Eine Rose mit den Büro- und Bankentürmen im Hintergrund - für mich eine sinnbildliche Momentaufnahme.

Der Auftritt im Rahmen des Ruhrorter Hafenfestes auf dem Neumarkt in Ruhrort gab schließlich den würdigen und gelösten Schlusspunkt einer bewegten Zeit, die ganz im Zeichen des Reisens und Auftretens stand. Dass der 33. Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg am selben Tag zu weiteren Dreharbeiten für das Musikvideo zu "I Run With the Power of 1000 Horses" führte, sei hier nur beiläufig erwähnt. Dafür gibt's zu gegebener Zeit einen eigenen Blog-Artikel.

 

 
Aber wenn wir schon beim Thema Marathon sind: Meine Teilnahme im letzten Jahr hat mich u. a. gelehrt, mir in bewegten Zeiten umso achtsamer und bewusster einen Schritt nach dem anderen vorzunehmen - eine Tugend, die mir in einer ereignisreichen Phase wie dieser zu Gelassenheit und Fokus verhilft. Jetzt ist jetzt. Aus dem Zugfenster gucken und die Landschaft genießen. Entdeckungen auf Schaufenstern, Pöllern oder Wänden machen. An den Blumen am Wegrand schnüffeln. Ins Kino gehen. Den mittlerweile 180. Handschuh entdecken. Gaaanz gemütlich joggen und dabei Duisburg genießen. Von Schattenspielen verzaubert werden.
 
Innehalten, wahlweise einen Gang runter oder höher schalten.
0 Kommentare

Nach der Reise ist vor der Reise

Eine kompakte, ereignisreiche und in jederlei Hinsicht wertvolle Konzertreise in den Libanon liegt hinter mir. Horizont-Erweiterung - check. Kultureller Brückenschlag - check. Herzensbegegnungen mit alten und neuen Freunden - check.

 

Dankbarkeit!

 

Eindrücke meiner musikalischen Einsätze gibt es hier:

 

 

Alle weiteren Fotos, die während meiner Reise entstanden sind, finden sich im Bild-Blog, den ich während meiner Reise geführt habe. Fühlt euch herzlich eingeladen, dort mit mir auf Reise zu gehen in ein wunderschönes und liebenswertes Land, das meiner Wahrnehmung nach unter- und verschätzt wird.

 

Meine nächste Reise führt mich in dieser Woche nach Hamburg zur Zukunftskonferenz der Brand Eins und nach Vorarlberg, wo ich gemeinsam mit meinem Bruder Knud einen musikalischen Impuls-Vortrag an einer Führungskräftetagung halten werde. Kurz danach geht's nach Frankfurt, wo ich gemeinsam mit Jens beim Netzwerktreffen der Volks- und Raiffeisenbanken meine "Therapiestunde" abhalten werde, ehe wir wenige Tage später im heimischen Duisburg im Rahmen des Kunst- und Kulturmarktes in Ruhrort auftreten werden. Hier geht's zum Überblick aller Termine.

 

Yep, ich freue mich auf die bevorstehenden Ereignisse! Sehen wir uns?

0 Kommentare

We Can Do This!

Schon interessant. Als ich mich im Winter 2014 auf Konzertreise im Libanon befand, führte ich dort zum ersten Mal meinen Song "We Can Do This" auf. Dessen Refrain lautet:

 

When the fear kicks in, you kick it back.

You shake it off and say: Oh, what the heck!

I can do this!

Yeah, you can do this!

I am free. You are free.

And we can do this!

 

Der Song machte dem Publikum und auch mir Abend für Abend großen Spaß und entwickelte sich zu einer meiner Lieblingsnummern.

 

Als im vergangenen Herbst die Planung für meine bevorstehende Konzertreise Form annahm, fragte man mich, unter welches Motto ich meine Konzerte in diesem Jahr stellen würde. Spontan wählte ich "We Can Do This". Dass das deutsche Pendant dazu aus dem Munde der Bundeskanzlerin kurze Zeit später deutsche Geschichte schreiben würde, konnte ich seinerzeit nicht ahnen. Und doch scheint diese ungeplante Verbindung vor dem Hintergund des Syrien-Krieges und dessen Auswirkungen auf eine Weise stimmig.

 

Fotos: Jörg Bunert, zur Verfügung gestellt von Ruhrgepixel

Ähnlich stimmig und von einem Can-Do-Spirit getragen ist das Video-Projekt zu "I Run With The Power of 1000 Horses". Inspiriert durch den Rhein-Ruhr-Marathon, den ich im vergangenen Jahr hier in Duisburg gelaufen bin, und angeregt durch den Austausch mit Jörg Bunert von der Athletic Marketing GmbH kurz vor Weihnachten, habe ich Anfang des Jahres einen Song über das Laufen als Ausdruck innerer Freiheit und Lebenskraft geschrieben und produziert. Das Mischen und Mastern hat Marius Andre übernommen. Die Zusammenarbeit mit ihm war - mal wieder! - großartig.

 

Gemeinsam mit Zoltan Leskovar von Ruhrgepixel realisieren wir nun das Musikvideo dazu. Neben der Freude am Laufen, die in dem Video Ausdruck findet, geht es Jörg, Zoltan und mir dabei auch um Duisburg. Was sich mit den Lauf-Szenen nämlich ganz wunderbar verbinden lässt, ist, Duisburg von seinen vielen schönen Seiten zu zeigen. Ein Herzensanliegen, das uns eint und in der kurzen Zeit schon erstaunlich weit gebracht hat. Wie sagte Stevie Wonder mal so schön: "Team work is dream work." Und so freue ich mich auf weitere Drehs mit den Jungs nach meiner Rückkehr aus dem Libanon am 14. Mai.

 

Bis es wieder "I Run With the Power of 1000 Horses" heißt, singe ich "I Travel With the Weight of My Big Red Suitcase".

Und "We Can Do This" natürlich. Auf geht's!

 

P. S.: Pünktlich zum letzten Spiel der Zebras werde ich zurück sein. Je nach Spielverlauf des nächsten Spieles heißt es dann: "Werdet zur Legende, kämpfen bis zum Ende, für die 2. Liga, MSV!" Und wenn der Klassenerhalt dann in trockenen Tüchern ist, singe ich "I Run With the Power of 1000 Zebras".

0 Kommentare

Libanon-Details, neue Gedichte und über 150 Handschuhe

Später Frühling



 

Der Winter vorbei, und es ist immer noch kalt.


Kühling halt.



 

Bunte Fahnen, die die Natur wieder hisst,


weil’s Blühling ist.



 

Lange Tage, und endlich sind sie mild,


weil der Frühling nicht mehr chillt,




sondern da ist!

 

Die Abstimmungen für meine Libanon-Reise gehören derzeit neben den laufenden Video-Projekten, dem Unterricht in der Förderschule und den diversen Planungs- und Vermarktungsaktivitäten rund um weitere Veröffentlichungen schon fast zum Tagesgeschäft. So erreichen mich dieser Tage unter anderem die Details zu meinen Auftritten:

 

Samstag, 7. Mai - "Lions United World Event",

UNESCO Palace, Beirut - deutscher Beitrag
Dienstag, 10. Mai - Rock'n Bach, Jounieh -
Masterclass

Mittwoch, 11. Mai - Kulturzentrum Jounieh - Konzert
Donnerstag, 12. Mai - Kinderabteilung Spital Bhannes - Konzert
Freitag, 13. Mai - Brasiliban, Kulturzentrum Brasilien, Beirut - Konzert

 

Es liegt wohl nicht nur an der Vorfreude auf die bevorstehende Reise, sondern auch am sich ankündigenden Frühling, dass sich eine Art Aufbruchsstimmung breitmacht. Ob das wohl der Grund dafür ist, dass ich in der letzten Zeit so viel gedichtet habe? "1000 Kilo Gänsehaut", "Eine wunderschöne Reflexion", "Der Abflug auf der Resterampe",...lesen sich die Titel, um nur ein paar zu nennen. Zur Lektüre geht es hier.

Besonders feierlich wird es vor ein paar Tagen, als mir auffällt, dass ich mit meinem Handschuh-Motiv mittlerweile bei über 150 Schnappschüssen angelangt bin. Dass mir mittlerweile auch Andere ihre Handschuh-Entdeckungen emailen und zur Verfügung stellen, freut mich dabei besonders. Die gesammelten Werke gibt es wie gehabt unter "Handschuhbidoo" zu bestaunen.

 

Ob ich wohl jemals wieder damit aufhören werde?

 

1000 Kilo Gänsehaut

Wenn sich jemand mal was Großes traut.
In den Dimensionen seines Universums handelt.
Und dabei mit den Sternen wandelt.
Bekomme ich ein Kilo Gänsehaut.

Wenn sich jemand mal was Schönes traut...weiterlesen

 

0 Kommentare

Mit den Erinnerungen wächst die Vorfreude

Das Ticket ist gebucht, los geht's am 6. Mai. Meine bereits vierte Libanon-Konzertreise wird dies sein. In der Vergangenheit hat mich zweimal mein Musiker-Kollege Jens begleitet. Diesmal fliege ich alleine. Naja, so alleine werde ich in der Zeit zwischen dem 6. und 14. Mai wohl kaum sein, denn was mich im Libanon erwartet, sind neben professionellen Organisatoren  und herzlichen Gastgebern eben auch Menschen, die ich durch die letzten Reisen meine Freunde nennen darf.

 

Ob es nicht gefährlich sei, dorthin zu reisen, werde ich in den letzten Wochen manchmal gefragt. Was heißt schon gefährlich, frage ich dann zurück. Was ich weiß, ist, dass ich nicht das Abenteuer suche, sondern meinem Herzen folge und etwas tue, das ich wie bei meinen anderen Reisen für das Richtige halte.

 

Wen es interessiert, was mich über meine Konzert-Reisen hinaus mit dem Libanon verbindet, wird in der Rubrik "Deutsche Sehnsucht" des Goethe-Instituts in Form eines Artikels von mir fündig.

 

Wer Einblicke in meine letzten Reisen in Form meines Reise-Blogs bekommen möchte, wird hier fündig.

 

Ein paar bewegte Bilder gibt's hier. Hätte die Audio-Aufnahme-Technik der Universität in Balamand an jenem Abend bei den lauteren Passagen nicht Probleme gehabt (es knallt in dem Video-Mitschnitt dann ganz unangenehm), hätte ich hier längere Song-Passagen zur Verfügung gestellt. So gibt es eben den folgenden Zusammenschnitt von Momentaufnahmen eines Abends, der so wie alle anderen Konzertabende unserer damaligen Reise wahrhaftig und bewegend ausfiel. Die Minuten vor dem Konzert waren übrigens auch etwas...nun ja, außergewöhnlich, nachzulesen hier.

 

Viel Freude damit!

 

0 Kommentare

Buch-Arbeitstitel "Alltags-Fliegen!"

 

Es gibt Dinge, die fühlen sich offenbar nie fertig an; rund genug, um präsentiert zu werden. So geht es mir jedenfalls mit dem, was ich seit geraumer Zeit schreibe.

 

Ein Entwurf ist ein Entwurf ist ein Entwurf. Aber ein Schritt ist auch ein Schritt ist auch ein Schritt.

 

In diesem Sinne gibt es hier ein paar erste Einblicke in das, woran ich derzeit arbeite und was ich zu gegebener Zeit als E-Buch oder Buch veröffentlichen werde.

 

0 Kommentare

Ein neuer Songtext, ein neues Gedicht

Beim Komponieren geht's bei mir zumeist analog und gekritzelt zu - Rechtschreibfehler inbegriffen. So ein "t" ist in einem schöpferischen Moment einfach ein eher unwichtiges Detail.
Beim Komponieren geht's bei mir zumeist analog und gekritzelt zu - Rechtschreibfehler inbegriffen. So ein "t" ist in einem schöpferischen Moment einfach ein eher unwichtiges Detail.

Dieser Moment, wenn alles gut ist

(1)
Schritt für Schritt,
auch mal mit
Zögern und Angst,
weil du darum bangst
wer zu sein.

(2)
Jetzt ist jetzt
und unverletzt.
Der Blick geht nach vorn.
Im Moment neu gebor'n
und ganz rein.

 

Chorus
Dieser Moment, wenn alles gut ist.
Wenn nichts fehlt
und du die Friedensflagge hisst.
Du atmest ein. Du atmest aus.
Du bist daheim. Du bist zu Haus.
Dieser Moment, wenn alles gut ist.

(3)
Tag für Tag.
Tendenz stark.
Gestern war schwach.
Heute ist wach.
Du bist auf.

(4)
Zug um Zug.
Genug ist klug.
Nichts mehr erzwingen.
Kein Kämpfen. Kein Ringen.
Nur rauf.

 

Chorus
Dieser Moment, wenn alles gut ist.
Wenn nichts fehlt
und du die Friedensflagge hisst.
Du atmest ein. Du atmest aus.
Du bist daheim. Du bist zu Haus.
Dieser Moment, wenn alles gut ist.

 

Was ich noch nicht sagen wollte

Nicht immer jeden
Moment zerreden.
Lieber die Hände zusammenfalten.
Im Regiestuhl des Lebens die Klappe halten.

Ich wende mich an mich.
Ein Dialog bleibt innerlich.
Das Leben kann uns so viel zeigen,
wenn wir gucken und um des Zuhörens willen schweigen.

Unsere innere Ruhe
eine Schatztruhe.

PS: Steht hier für Pferdestärke,
die man im Wörtchen "PSSSssst" bemerke.

 

weitere Gedichte

 

0 Kommentare

Eine R-Eis-e mit Eis-enbahn und Eis

Anke Johannsen

Kaum von den Abenteuern in Süddeutschland, Vorarlberg und Liechtenstein zurück, waren mein Koffer und ich schon wieder am Zug. Diesmal: der ICE in Richtung Berlin. Fast könnte man meinen, mein einwöchiger Aufenthalt drehte sich -  begonnnen mit der Zugbezeichnung - vor allem um Eis. Als sei es in Berlin um diese Jahreszeit herum nicht kalt genug! Es gab aber auch Cappuccino. Zahlreiche Handschuh-Fundstücke (sogar nahe des Brandenburger Tors!) für meine Rubrik "Handschuhbidoo". Skurrile Werbeplakate, die mich an den derzeit etwas ungünstigen Tabellenplatz des MSV erinnerten (die Hoffnung stirbt zuletzt, Freunde!). Einen spektakulären Sonnenuntergang bei der Abreise. Und, um an dieser Stelle etwas seriöser zu werden, drei Studio-Besichtigungen in der Hauptstadt.

 

Bei meinen Konzerten in den letzten Monaten immer wieder auf jene Songs angesprochen, die seit Veröffentlichung des letzten Albums entstanden und zunehmend in meinen aktuellen Live-Programmen zu hören sind, habe ich zu Beginn dieses Jahres den Entschluss gefasst, in diesem Jahr mein nächstes Album anzupacken.

 

Ob es wirklich in Berlin entstehen wird, in welchem Umfang ich die Produktion realisieren werde, wann das Album schlussendlich veröffentlicht werden wird,...all dies ist derzeit noch - wie sagt man so schön: Zukunftsmusik. Fest steht: Ich bin - mal wieder - auf dem Weg und freue mich auf die nächsten Schritte eines Entstehungsprozesses, der erfahrungsgemäß aufregend, da voller Überraschungen und Unplanbarkeiten ist.

 

Mein Koffer darf sich derweil und noch bis bis Anfang Mai ausruhen, ehe es vom 6. bis 14. Mai auf meine mittlerweile vierte Konzertreise in den Libanon geht.

 

 

Während ich also an der einen Stelle den Zauber des Neuanfangs erlebe, freue ich mich an anderer Stelle darüber, dass sich das "Stille Helden"-Video-Projekt auf der Zielgeraden befindet. Einen Hinweis darauf habe ich vor geraumer Zeit in diesem Blog gegeben. Weiteres folgt voraussichtlich im April.

 

Neben den verschiedenen Produktionen, denen ich mich in den letzten Wochen gewidmet habe, beschäftige ich mich derzeit auch mit dem Thema "künstlerische Intervention". Wer in den letzten Jahren verfolgt hat, was mich umgetrieben hat, wird sich erinnern, dass dies ein Thema ist, dass mir schon seit geraumer Zeit am Herzen liegt. In der entsprechenden neuen Rubrik auf meiner Website gebe ich nun weitere Einblicke.

 

Von den Einblicken zu den Lichtblicken: Sofern es meine Reisen eben zuließen, habe ich es mir auch in den letzten Wochen nicht nehmen lassen, den ein oder anderen Lichtblick in Duisburg einzufangen. Mehr gibt's wie gehabt unter "DU.Lichtblick".

 

 

Empfehlen möchte ich an dieser Stelle und abschließend die 37. Duisburger Akzente. Im letzten Jahr mit MUST BE DISPLAYED noch mittendrin, kann ich mich in diesem Jahr glücklich schätzen, in Anbetracht meiner Reiseaktivitäten überhaupt in den Genuss der kulturellen Vielfalt zu kommen, die noch bis zum 13. März im Stadtteil Ruhrort zu dem schönen Thema „Nah und Fern - 300 Jahre Duisburger Hafen“ geboten wird.

 

Der Blog-Artikel neigt sich zu später Stunde dem Ende entgegen, da fallen mir unzähle Wortspiele rund um's Eis ein. "Der Preis ist Eis." zum Beispiel. Wahrlich fordern die aktuellen Temperaturen (wo kommt eigentlich plötzlich dieser Winter her!?) ihren Tribut und lassen einen dem Frühling entgegenfiebern (aber bitte ohne Grippe!).

 

Sofern wir das Ökosystem durch die unlängst nachgeholten Karnevalsumzüge nicht ganz aus dem Gleichgewicht gebracht haben, wird er kommen, der Frühling. Ganz bestimmt.

 

0 Kommentare