•●◉  Aktuelle Schwerpunkte

⎪Impuls-Vorträge und Workshops über Kreativität • Führung • Sinn

⎪künstlerische Begleitung von Veränderung in Unternehmen, Organisationen

⎢Crowdfunding für die » Zugvögel « (Album)


✻ Treibt mich um

⎪das Thema "Werte"



✌︎ Anke in ≦ 2 Min.

 

Mein kreatives Zuhause ist die Musik. Seit rund 15 Jahren gehe ich als freischaffende Komponistin, Pianistin und Sängerin zu Werke. Das einst angedachte Musikstudium habe ich nicht angetreten, als ich mit Anfang 20 feststellte, dass es für das, was ich mir für mein Berufsleben wünschte, keinen Studiengang gab. Auf die Frage, ob und was ich studiert habe, antworte ich heute mit einem Augenzwinkern, dass ich nach dem Abitur das Leben studiert habe. Reisen ins Ausland und nach innen haben meinen Horizont über die Jahre in der Tat geweitet, so wie mich autodidaktisches Lernen in Bereichen, für die ich mich begeistere, bis heute formt. Und so lautet einer meiner Lieblingsreime: Ich lerne gerne.

 

 

Nach den künstlerischen Stationen einer eigenen Band, mehreren CD-Veröffentlichungen und zahlreichen Konzerten gehören zu meinem Berufsbild heute künstlerische Tätigkeiten, bei denen ich Veränderungen begleite, unterstütze oder anstoße. Das kann in der Wirtschaft und in Organisationen in Form von Workshops oder Prozessen ebenso der Fall sein wie in Form von (gesungenen/gespielten/gesprochenen/gereimten) Vorträgen, Moderationen oder "Wie-Gesprächen".

 

Mir liegen gesellschaftliche Werte am Herzen. Und Menschen. Sie. Du.

 

 

Die "Unterhaltungs-Branche", der ich als Musikerin seit jeher angehöre, begreife ich als buchstäbliche Aufforderung zu einem Dialog, bei dem wir uns als Menschen miteinander austauschen und voneinander lernen. Ob mittels der Produktion von Telefonmusik für eine Krankenkasse, beim Musizieren mit Schülern in einer Förderschule oder im Rahmen einer "künstlerischen Intervention" in einer IT-Beratungsfirma - ich weite mit meiner Kreativität den Raum für die (kreative) Entfaltung Anderer.

 

Ich habe es oft genug erlebt und bin heute überzeugter denn je:

 

Wenn Menschen sie selbst sein und von sich geben dürfen

- dann ist das der Anfang von Inspiration und Kreation.


⚆ ‹‹ Kreativität ist eine Haltung,

die Altes loslässt und Neues wagt, anpackt.

Die aus Angst Freiheit macht.

Sie ist also keine Methode. Sie ist das, was uns zu Menschen macht.


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►◼︎●‣ Aktuelles aus dem Blog ☔︎☀︎☁︎


Zeitweise Zeitreise

 

Du verwandelst bekannte Schauplätze

in neue, ungeahnte Bausätze.

Du liest bis zum Seitenende

und bist danach selbst die Zeitenwende.

 

(Auszug aus dem Gedicht "Seitenende, Zeitenwende", nachzulesen hier)

 

Damit habe ich mein Vortrags-Konzert in der Hans-Carossa-Klinik in Stühlingen (Süddeutschland) begonnen. Es ging - mal wieder - um die Ausdrucksformen unseres kreativen bzw. künstlerischen Potenzials und wie eben dieses Potenzial im Zusammenhang steht mit unserem "Seelenheil" (oder wahlweise auch gerne "innerer Ruhe", "innerer Gesundheit", "innerem Frieden", "Zufriedenheit",...). An einem solchen Abend auf Wesentliches zu sprechen, singen und spielen zu kommen, ist das Eine. Dass ein Publikum sich derart darauf einlässt wie an diesem Abend, das Andere...und der Grund, warum ich mutig bleiben möchte. 

 

Mein Aufenthalt in der alten Heimat beinhaltete außerdem ein Treffen mit meiner damaligen und ersten Klavierlehrerin, einen Besuch in meiner Grundschule (inkl. Dialog-Konzerte für die Schüler) und eine Probe mit einer meiner ersten Bands, in der ich damals als Schülerin ausgeholfen habe. Ich schätze, die „Spätzünder“ sehen es mir nach, wenn ich sie als „ältere Herrenband“ bezeichne, für die ich wohl immer das Küken bleiben werde und denen ich bei ihren Weihnachtskonzerten nach all den Jahren herzlich gerne wieder aushelfe (Ali-Theater Tiengen am 21. und 22. Dezember, jeweils um 17 Uhr).

 

Mein herzlichstes Dankeschön an die Menschen, die die „alte Heimat“ für mich eben immer noch zu einer solchen machen. Ihr wisst, wer ihr seid.

 

Wer jetzt glaubt, diese Reise sei mitsamt meiner Besichtigung der Küssaburg eine Reise in die Vergangenheit gewesen, für den habe ich noch im Angebot: die Mittelalter-Projekt-Woche an einer Grundschule hier in Duisburg, an der ich unmittelbar nach meiner Rückkehr mitwirken durfte: Reime für die Herolde, Unterstützung bei den Trommlern bzw. Sängern und die Komposition eines Liedes, das das Kollegium jeweils zum Abschluss der vier Aufführungen für die Schüler und deren Eltern sang. Schlichtweg eindrucksvoll, wie sich die gesamte Grundschule Kraft der Kreativität und Extrameilen des engagierten Kollegiums, der Schulleitung und natürlich der Schüler in eine Burg verwandelte, die zum Ende der Woche Schauplatz eines Turnieres im Spannungsfeld zwischen Kampf und Tanz wurde.

 

Das waren intensive, aufregende und bewegende Tage mit den Kleinen und Großen, bei deren Rückblick man mir hoffentlich das folgende Wortspiel der Dankbarkeit nachsieht: Zusammenhalt ist das Mittel, Alter!

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Verdichtung von Inhalten bei einer Führungskräfte-Tagung

Ehe ich am Donnerstag schon wieder in den Zug steige in Sachen Vortrag an der Hans-Carossa-Klinik, kurz zurückgeblickt auf drei intensive Tage in der vergangenen Woche, in denen ich teils im Herzen, teils über den Dächern der Hauptstadt mit Geschäftsführern und Führungskräften aus der Wirtschaft arbeiten durfte - dieses Mal vor allem durch Verdichtung der Inhalte (gemeint ist eine Art „Poetic Recording“, das die Essenz der Tagung zwischendurch in gereimter Form an die Teilnehmer zurückspielt). Klaviermusik und Gesang gab‘s auch.
Das war - mal wieder - Neuland, das ich dieses Mal mit besonderer Neugier und auch (An-) Spannung betreten habe.

 

Los gemacht und fließen gelassen.

 

Aus Gründen der Diskretion behalte ich die Reime dieses Mal für mich. Dafür gibt's ein paar andere Reime, die mir neulich als Spiegel meines künstlerischen An- und Umtriebs in den Sinn kamen:

Verdichtetes Ansinnen


Stets neues Vortasten
an den Tasten,
aber keine Bedrängerin
als Sängerin.

Schreibend: Gedichte, Bücher, Lieder.
Immerhin und immer wieder.
Reime
als Keime.

Feiernd auch Widersprüche
in der Liederküche.
Rahmen mit und ohne Namen
für wahrhaftige Momentaufnahmen.

Potenziale findend,
au ja, verbindend!
Weil wir alle Aufgaben
haben.

Immer lieber Neuland
als Gewohnheits-Strand.
Auch zugewandt:
Duisburgs Schönheit. Teils noch unbekannt.

Oft joggend, laufend.
Alltagsentdeckungen förmlich saufend.
Auf der Suche hier:
nach Inspirierten wie dir.


 

Gemeinsam aufschwingen.
im Flug und Lauf singen,
als Flammen,
die demselben Ort entstammen.

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Das ganze (Berufs-) Leben als Komposition und Improvisation

 

Wer neue Räume ausmisst,
sagt auch: ‚Es ist, wie es ist.‘

Der kann im Chaos sein.
Ist Mutig. Nicht allein.

 

Drei Tage zu den Themen „Komposition und Improvisation“ auf dem Campus 1 der Alanus Hochschule in Alfter liegen hinter mir. Die Studierenden aus dem Fachbereich Wirtschaft haben sich - alle auf ihre ganz eigene Weise - auf die Möglichkeiten dieses Wochenendes eingelassen. Nicht irgendwie. Sondern ehrlich bis beherzt. Und so haben wir ein ganzes Wochenende lang gemeinsam „geschaffen, ohne dabei zu erschlaffen.“ Tafelreime aus den Gedanken der Teilnehmenden sind dabei herumgekommen. Musik, Songtexte. Geräusche, Klangexperimente. Freude, Spaß. Erfahrungen, Erkenntnisse. Gemeinschaft, Einklang. Und ein Nachklang, der noch anhält.


Das ganze Leben ist eine Komposition, eine Improvisation - eine wellenartige Bewegung aus Chaos und Struktur.

Begegnen wir ihr schöpferisch?

Reiten wir eben diese Wellen und machen sie zu den unsrigen?

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Zum Wochenende: Von leisen Kreisen

Das Leben nach dem Beben


Wir hatten
Schatten,
aber noch mehr Licht
verinnerlicht.

Unser Design
Entwurf im Dasein.
Gefragte.
Beauftragte.

Durch Schatten-Licht-Reisen.
zu satten Sichtweisen
Stimmig. Immer leiser,
einen Schimmer weiser.

 

 



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Sonnenuntergänge wie Gesänge

Dieser Blog-Artikel könnte ebenso gut heißen: Verliebt in Duisburg.

 

Die Duisburger Sonnenuntergänge dieses Herbstes haben es wirklich in sich und mir angetan. Gleich mehrmals verschlug es mir in den letzten Tagen an Rheinpark und Innenhafen die Sprache. Eine schöne Gelegenheit, den Liebesbrief herauszukramen, mit dem ich vor zwei Jahren für eine Ausstellung hier in Duisburg einen Rahmen bespielt habe:

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Newsletter. Newsblätter.

Für meinen Oktober-Newsletter habe ich am vergangenen Wochenende eine Foto-Aktion im Duisburger Stadtwald eingelegt...und dabei genau so viel Waldspaß gehabt, wie es diese Fotos wohl vermuten lassen.

 

Den Newsletter inkl. der Möglichkeit, ihn zu abonnieren, gibt's hier.

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Zwischendurch: zwei Gedichte

Regenbogen

Der so plötzlich da ist, aber oft eben nicht,
der so ganz in seiner Zeit das Graue bricht,
der den Gegensatz vereint, versöhnt mit seiner Pracht
und das vermeintlich Widersprüchliche zu Schönheit macht.
Farbgewaltig, verbindend und flüchtig zugleich.
Ein Ausblick, ein stilles Angebot in ein so anderes Reich.
Als wir hinsahen, geschah es, dass wir auf seinen Wegen zogen:
Verschwindend. Überwindend. Wir als Regenbogen.


Regenbogen-Entdeckung nahe des Duisburger Innenhafens
Regenbogen-Entdeckung nahe des Duisburger Innenhafens


Einheit

(aus gegebenem Anlass bzw. gelassenem Angeben)


Wenn mal niemand ’reinschreit.
Mal Frieden und kein Streit.
Für‘s Verbundensein Zeit.
Ich kümmere mich um dein Leid.
Du kümmerst dich um mein Leid.
Aus Gemeinheit
wird Gesellschaft. Eben Einheit.

Atemberaubender Sonnenuntergang an der Regattabahn
Atemberaubender Sonnenuntergang an der Regattabahn


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Eine kraftvolle Frage, auf die man (noch) keine Antwort hat.

Echter Austausch kann bisweilen bedeuten, mit mehr Fragen als Antworten auseinanderzugehen.

 

Umso wichtiger, dass wir im Gespräch bleiben - beispielsweise über den Wert von Kultur, deren Finanzierung/Wertschöpfung...und deren FREIHEIT. Dass der türkische Staatsbesuch am vergangenen Freitagnachmittag an mir vorbeifuhr, als ich gerade auf dem Weg zu einem Fachgespräch auf dem Gelände des Bundestags war, mutete dabei an wie eine Momentaufnahme, die das auf denkwürdige Art und Weise zu unterstreichen schien.  "Kunst für alle, alle für die Kunst - Crowdfunding in der Kulturfinanzierung" lautete die Veranstaltung initiiert durch die Grünen, deren Einladung ich in diesem Fall gerne gefolgt bin. Ich bin nicht parteipolitisch, aber der Nachmittag hat mir gefallen. Interessante Redner, interessierte Zuhörer (allen voran die beiden MdBs). Die Gedanken, die ich mir in Vorbereitung auf das Fachgespräch notiert hatte, gibt's kurzerhand hier rechts nachzulesen.

 

Ich bin gespannt, wohin uns die Reise führt.



Meine Berlin-Reise konnte ich indes mit einem Besuch beim Retune-Festival verbinden. Der sehr kluge Vortragende Samim. A. Winiger, dessen Prognose immer noch in mir nachwirkt, dass in 10 Jahren 90 Prozent der Inhalte, die wir konsumieren - seien sie musikalisch, visuell oder textlich - von künstlicher Intelligenz erstellt werden wird, eröffnete seine Keynote mit einer Folie, auf der es hieß: "Have a powerful question to which you don't know the answer."

 

In zunehmend digitalen Zeiten von Streaming, Schnelllebigkeit und Unverbindlichkeit gehört es beispielsweise zu meinen Fragen, ob und wie lange es sich noch "lohnt", (menschliche) Künstlerin zu sein.

Um große Fragen und Ideen zum Potenzial von künstlicher >< künstlerischer Intelligenz ging es auch am vergangenen Mittwoch im Kreise von in.DU - einem Netzwerk bzw. Nestwerk, mit dem ich seit meinen Anfängen in Duisburg von Zeit zu Zeit frühstücke. Es war mir eine große Freude, in diesem vertrauten und liebgewonnenen Rahmen über meine Erfahrungswerte referieren zu dürfen.

 

Termine wie diese dürfen (und müssen wohl auch) nachklingen. Das gelingt mir am besten in der Natur, im Zug, oder im Alltag - sofern man davon bei mir überhaupt sprechen kann -, indem ich mir Zeit für's Innehalten und Registrieren der vermeintlich kleinen, einfachen und umso schöneren Dinge nehme.

 

Ein kürzlicher Versprecher machte aus "Alltags-Routine" eine "Alltags-Ruine". Soweit sollte man es wahrlich nicht kommen lassen...und sich stattdessen Zeit nehmen und geben für kraftvolle Fragen, deren Antworten man (noch) nicht kennt.

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Immer schön von innen nach außen.

Zu Beginn der Woche war ich an der Alanus-Hochschule in Alfter, um dort den Semester-Auftakt künstlerisch bzw. musikalisch zu gestalten. Die Arbeit mit den rund 40 frisch angekommenen Studierenden fühlte sich nicht nach Arbeit an, sondern nach einem gemeinsamen Konzert in einer Mischung aus Reflexionen und Experimenten.

 

Jedes Studium ist letztlich ein Studium des Lebens; ein Studium, das uns im besten Fall uns selbst näherbringt.

♩Welches ist unsere Melodie? ♪

 

Ob wir das nun regelmäßig machen könnten, fragte eine Studierende mich am Schluss. Das hat mich sehr gefreut. Bin auf alle Fälle im November zurück mit einem dreitägigen Modul und bereit für noch mehr Tiefgang an der Hochschule.

Jogging-Schnappschuss an der Regattabahn in Duisburg: Immer schön von innen nach außen.
Jogging-Schnappschuss an der Regattabahn in Duisburg: Immer schön von innen nach außen.
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Arbeitstitel: "Vermächtnis"

Je älter ich werde, desto lebendiger fühle ich mich. Und je lebendiger ich mich fühle, scheint mir, desto sterblicher fühle ich mich wiederum.

Ich bin weder krank, noch liegt irgendeine Erkenntnis vor, die mir Anlass zu der Annahme gibt, dass ich mich in absehbarer Zeit aus diesem Leben verabschieden werde. Ganz im Gegenteil: Ich habe noch eine ganze Menge vor.

Vielleicht ist es ja eben dieser Umstand, der es mir überhaupt erst möglich gemacht hat, mich in den letzten Wochen aus einer gewissen Losgelöstheit und Leichtigkeit heraus mit der Frage zu befassen, wie es wohl eines Tages um mein Vermächtnis bestellt sein wird. Angefangen mit dem Reim „Vermächtnis, Gedächtnis" beim Joggen, hat sich eine erste kreative Antwort formuliert, die ab heute ihre Bahnen ziehen darf. Es ist gewiss „nur" ein Entwurf. Aber es ist einer, dessen Entstehungsprozess in den vergangenen Tagen schon so manch berührendes Gespräch angestoßen und mich in seltener Art und Weise inspiriert hat.

Wer weiß, wofür es gut ist - dieses Musikstück im Arbeitstitel: „Vermächtnis".

 

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