Impuls-Vorträge und Workshops über Kreativität • Führung • Sinn

 

künstlerische Begleitung von Veränderung in Unternehmen und Organisationen

 

"Poetic Recording" - Verdichtung von Inhalten bei Tagungen, Konferenzen und Besprechungen in Form poetischer Zusammenfassungen

 

Albumprojekt » Wir Zugvögel «


Gedichte



Mein kreatives Zuhause ist die Musik. Seit rund 15 Jahren gehe ich als freischaffende Komponistin, Pianistin und Sängerin zu Werke. Das einst angedachte Musikstudium habe ich nicht angetreten, als ich mit Anfang 20 feststellte, dass es für das, was ich mir für mein Berufsleben wünschte, keinen Studiengang gab. Auf die Frage, ob und was ich studiert habe, antworte ich heute mit einem Augenzwinkern, dass ich nach dem Abitur das Leben studiert habe. Reisen ins Ausland und nach innen haben meinen Horizont über die Jahre in der Tat geweitet, so wie mich autodidaktisches Lernen in Bereichen, für die ich mich begeistere, bis heute formt. Und so lautet einer meiner Lieblingsreime: Ich lerne gerne.

 

Nach den künstlerischen Stationen einer eigenen Band, mehreren CD-Veröffentlichungen und zahlreichen Konzerten gehören zu meinem Berufsbild heute künstlerische Tätigkeiten, bei denen ich Veränderungen begleite, unterstütze oder anstoße. Das kann in der Wirtschaft und in Organisationen in Form von Workshops oder Prozessen ebenso der Fall sein wie in Form von (gesungenen/gespielten/gesprochenen/gereimten) Vorträgen, Moderationen oder "Wie-Gesprächen".

 

Mir liegen gesellschaftliche Werte am Herzen. Und Menschen. Sie. Du.

 

Die "Unterhaltungs-Branche", der ich als Musikerin seit jeher angehöre, begreife ich als buchstäbliche Aufforderung zu einem Dialog, bei dem wir uns als Menschen miteinander austauschen und voneinander lernen. Ob mittels der Produktion von Telefonmusik für eine Krankenkasse, beim Musizieren mit Schülern in einer Förderschule oder im Rahmen einer "künstlerischen Intervention" in einer IT-Beratungsfirma - ich weite mit meiner Kreativität den Raum für die (kreative) Entfaltung Anderer.

 

Ich habe es oft genug erlebt und bin heute überzeugter denn je:

 

Wenn Menschen sie selbst sein und von sich geben dürfen,

dann ist das der Anfang von Inspiration und Kreation.




Von "Ruhrgebiete", Studioaufnahmen und der bevorstehenden Veranstaltung: "Wie wollen wir in Zukunft arbeiten?"

Seine "Ruhrgebiete" hat Autor Lucas Vogelsang Mitte Oktober bei der lit.RUHR in Essen (Bericht der Brost Stiftung) und an der Alten Mühle in der Dong in Neukirchen-Vluyn (Bericht der RP) vorgestellt und mich dabei mit auf die Bühne genommen. Denkanstoßende Höhepunkte mit Tiefgang und der ein oder anderen Gelegenheit zum Lachen.

 

Es folgten wenige Tage später die Aufnahmen für » Wir Zugvögel «. Finde kaum Worte und empfinde umso mehr Dankbarkeit für diese großartigen, gänzlich im Dienst der Musik wirkenden Menschen, mit denen konzentriertes, humorvolles und professionelles Kreieren möglich war: Jens Otto (Schlagzeug), Thomas Wille (Bass, Tuba), Anja Schröder (Cello) und Thomast Kern (Studio K, Frechen).

 

Ein paar Gesangsaufnahmen stehen noch aus, dann geht's ans Mischen. Der Plan lautet: Pünktlich zu Weihnachten bekommen alle Albumpat*innen ihre vorbestellten Alben zugeschickt. Sieht gerade ziemlich gut aus, dass wir das schaffen - und klingt vor allem gut.

 

In den kommenden Tagen geht es bei mir zum zweiten Mal für ein paar Tage an die Alanus-Hochschule. Dort arbeite ich mit den Studierenden zum Thema "Komposition und Improvisation". Während es sich dabei um eine geschlossene Veranstaltung handelt, heißt diese Veranstaltung hier alle Interessierten willkommen:

 

Werkstatt: "Wie wollen wir in Zukunft arbeiten?"

Donnerstag, 14. November, 14:00 - 17:00 Uhr

Martinstift Musikschule Moers, Großer Saal
Filderstraße 126, 47447 Moers

 

Veranstalter:

Niederrheinische IHK Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg und das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Niederrhein

 

Der Workshop bewegt sich zwischen digitaler Wendigkeit und menschlicher Notwendigkeit, widmet sich zwischenmenschlicher Kompetenz und inspirierten Innenräumen. Auch die äußeren Räume dieser Veranstaltung versprechen Inspiration, Wohlfühlen und Gelegenheit für Innehalten und Austausch.

 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Ein Anmeldung ist erforderlich und wird bitte hier vorgenommen:

 

Schon allein für den Mond. Schon allein für Duisburg.

Foto: Philipp Wente
Foto: Philipp Wente

Eine Aufnahmesession mit den Kindern im City Wohnpark in Duisburg, eine Moderation an einer Veranstaltung über weibliche Vorbilder (mit unfassbar tollen Frauen!) in Moers, eine Westart-Reportage über Lucas Vogelsangs und Philipp Wentes "Ruhrgebiete" im WDR mit meinem Blick auf Duisburg (ab Minute 21) und dazwischen Tuba- und Cello-Ideen für » Wir Zugvögel « (kommende Woche geht es ins Studio!). Nicht zu vergessen die liebevoll servierte Tasse Tee, als ich zwischendurch im kühlen Schulflur mit ein paar Kindern auf dem Klavier improvisiere.

 

Die Westart-Reportage über die Entstehung der "Ruhrgebiete" gibt es hier in der WDR-Mediathek. Einen Live-Nachschlag bietet Lucas in Begleitung meiner Person heute Abend ab 20:30 bei der lit.RUHR und am Sonntag ab 15 Uhr in Neukirchen-Vluyn: Alte Mühle in der Dong bei freiem Eintritt und erwartungsgemäß sonnig-milden Bedingungen.

 

Das Magazin "Ruhrgebiete" gibt es heute Abend, am Sonntagnachmittag und jederzeit in der Buchhandlung Scheuermann zu erwerben. Darin findet sich auch Lucas' Erzählen über mein Ankommen in Duisburg.

 

Das Lied, aus dem hier zitiert wird und das in Beitrag und Porträt Erwähnung findet, heißt "Schon allein für den Mond".

 

Geflogenheiten

Die Eindrücke der "Age of Artists #1" wirken nach. Und während sie das tun, gibt es an dieser Stelle ein paar Auszüge aus meinem "Poetic Recording" - dem poetischen Rückspiegel, den ich am Ende der Konferenz an die Teilnehmer*innen zurückspielen durfte.

 

Welten retten und erfinden
Menschen, die verbinden,
die nicht das ihre schützen,
sondern einander stützen.
Wärme geben.
Erheben.
Im Team
intim.
Wenn nicht wir
hier...?



Ein Themenbüchertisch in der Buchhandlung Scheuermann nach einem intensiven und anregenden Vortragsabend
Ein Themenbüchertisch in der Buchhandlung Scheuermann nach einem intensiven und anregenden Vortragsabend

 

Zunächst mit der Idee von "Kreativität als Haltung" zu Gast in der Buchhandlung Scheuermann, ging es ein paar Tage später in ein Software-Unternehmen im Taunus. Dessen Frauen-Netzwerk hatte mich zum Workshop geladen. Sie habe etwas für ihr Leben mitgenommen, gab eine Teilnehmerin danach von sich Preis. Von einer "wunderschönen" bzw. "wundervollen" Erfahrung war an anderer Stelle die Rede. Wenn es einen Grund gibt, diese Resonanz in meinem Blog zu zitieren, dann diesen der Ermutigung: Es lohnt sich, einzustehen für die Themen, die das Leben lebenswert machen. Kreativität als Ausdruck von Menschlichkeit, von Lebendigkeit - ich nehme diese Erfahrungen gerne als Anlauf für meine nächsten Sprünge:


Nächste Veranstaltungen:


Vitamine bei der Bandprobe - für mehr Fotos blieb keine Zeit, so intensiv verläuft die Vorbereitung für die Studioaufnahmen von » Wir Zugvögel «, die ab dem 16. Oktober vonstatten gehen werden.

 

Mittlerweile gibt es hier Hörproben von allen 11 Titeln...und immer noch die Möglichkeit, CDs vorzubestellen.

 

Es gilt: Je mehr Geld zusammenkommt, desto mehr kreativer Spielraum ist möglich.

Geflogen wird ins Studio.


ES GEHT LOS!

Ab dem 16. Oktober finden die Aufnahmen für » Wir Zugvögel « im Studio K in Frechen statt.


Gesetzt für die Bandbesetzung (Details folgen) sind Schlagzeug, Bass und ich am Flügel. Ob es bei dem ein oder anderen Stück weitere Instrumente wie etwa Gitarre geben wird, klärt sich im Laufe der nächsten Wochen und Proben. Außerdem zugesagt hat - und das macht mich besonders glücklich und dankbar - eine wunderbare Cellistin aus Duisburg für "Geflogen wird nach vorn".

Sechs von 11 Demos, die der Vorbereitung für's Studio dienen, sind fertig (siehe und höre oben).

Die Aufgaben der nächsten Wochen und Monate werden erfahrungsgemäß spannend bis sportlich.

Wie geht ein Album-Booklet in klimafreundlich?
Wer gestaltet wie das Layout?
Wie weit reicht schlussendlich unser Budget?

Wir sind auf dem Weg...und ich FREUE mich!

Derweil nehme ich auch anderweitige Termine wahr, nachzulesen hier. Der nächste ist am kommenden Donnerstag in meiner Lieblingsbuchhandlung Scheuermann zum Thema "Kreativität als Haltung".

 

 

 

Außerdem sehr erwähnens-und empfehlenswert: Die Age of Artists #1: Von der Kunst, die Welt zu retten - eine Konferenz zum Umgang mit Ungewissheit. Statt findet sie am 18. und 19. September 2019 in Probstzella (Bauhaushotel »Haus des Volkes«). Ich bin da und mache mit. Und was ich so mitbekomme von den Menschen, die die Konferenz an den Start bringen, dürften diese Tage inspirierend und wegweisend werden. Anmeldungen sind noch möglich und wie gesagt: empfehlenswert.

 

Von Veranstaltung bis Erfahrung: "Kreativität als Haltung"


Gedicht "Die Schlüsse eines Anfangs"
Gedicht "Die Schlüsse eines Anfangs"

Erfahrungen sammeln. Erfahrungen teilen. Repeat.

 

In diesem Falle mal beides in Duisburg. Die wundervolle und nicht aus dem Stadtbild wegzudenkende Buchhandlung Scheuermann gibt (Erfahrungs-) Raum, die Idee zu vertiefen: Kreativität ist keine Methode, sondern eine Haltung. Ich freue mich sehr auf diesen Abend und lade Dich, Dich und Dich - und Sie natürlich auch! - ganz herzlich dazu ein.

 

 

Auszug aus  "Wir sind die Kinder aus dem City Wohnpark"
Auszug aus "Wir sind die Kinder aus dem City Wohnpark"

Neben der Vorproduktion und den Studio-Vorbereitungen für » Wir Zugvögel « werfen weitere Veranstaltungen ihre Schatten Lichter voraus. Termine gibt's hier nachzulesen.

 

Einer von ihnen führte mich in den vergangenen Wochen in den City Wohnpark hier in Duisburg. Dort habe ich mit den Kindern Klavier gespielt und einen Song geschrieben, den wir im Rahmen des Festes zum 50-jährigen Bestehen des Wohnparks am 8. September gemeinsam aufführen werden.

 

Erfahrungen sammeln. Erfahrungen teilen. Repeat. An Mut darf es uns nicht fehlen. Mutig sind wir, wenn wir aufsteh'n.


Akzeptanz- und Abwesenheitsnotiz


 

Ein letzter Auftritt noch gestern Abend im besonderen Rahmen der Preisverleihung "Akzeptanzpreis - Brücke der Solidarität" hier in Duisburg.

 

Aus meiner Akzeptanznotiz (s. Gedicht) wird nunmehr eine Abwesenheitsnotiz (s. u.), die Menschen erhalten, wenn sie mir in den nächsten Tagen eine Email schreiben.

 

Eine Buch-Empfehlung für die freien Tag noch von mir, weil mir Gerald Hüther - einmal mehr - zu interessanten und inspirierten Gedankengängen und -flügen verholfen hat. Kleines Wort, große Relevanz: Würde. Sie gilt als unantastbar und ist zugleich so schwer zu fassen. Hüther macht sie für mich mit diesem Buch (be-) greifbarer. Wie wichtig sie in dieser, unserer Zeit ist.

 

Gedichte - immer wieder neue - gibt es wie gehabt hier:

Neue Live-Termine und Neuigkeiten zur Produktion von » Wir Zugvögel « folgen im August mit aufgefülltem Tank.


Landschaftspark
Landschaftspark

Liebe Schreiberin, lieber Schreiber,

vielen Dank für Deine/Ihre Nachricht.

Meine Reime dieser Tage lauten: 

"Ich erlaub'
mir Urlaub
zum Offlineschalten
und Innehalten."

Antworten auf E-Mails gibt es voraussichtlich ab dem 1. August wieder. In dringenden Fällen (dazu gehören beispielsweise ein Auftritt in der Elphi in Hamburg oder unerwartete Chart-Erfolge) gibt es eine Mailbox, die ich zwischendurch abhöre. Derweil noch ein paar Empfehlungen in Sachen erprobte und liebgewonnene Ausflugsziele hier in Duisburg, besonders erfahrenswert mit dem Fahrrad:

Atemberaubende Sonnenuntergänge mit Schiffen gibt's im Rheinpark.
Ebenso an der Rheinorange, wo sich gar Rhein und Ruhr küssen. Dort kann man übrigens auch Hände und Füße ins Wasser stecken:
Was Ehrenamtliche hier in Duisburg nicht alles auf die Beine stellen! Ein Park mit Tieren zum verlieben.
Ein bisschen Vorstellungskraft, und man wähnt sich an der Sechsseenplatte in Kanada oder Minnesota. Mückenspray zum Abend hin nicht vergessen.
Eine Klasse für sich: der Landschaftspark.
Wer Ausflüge, Reisen und Abenteuer ebenso gerne im Geiste unternimmt, ist hier so gut aufgehoben wie sonst nirgendwo: die Buchhandlung Scheuermann.

Dies ist eine Auswahl...und die Möglichkeiten hier immer noch unendlich.

Einen tollen Sommer und gegebenenfalls eine wundervolle Zeit hier in Duisburg wünscht so
Anke Johannsen


"Die Kunst der Veränderung"


Moderation, poetischer Rückspiegel der Workshop-Ergebnisse vom Nachmittag (s. links) und Songs, die eigens für den Abend komponiert wurden. Als Künstlerin gerne grenzgängig unterwegs, durfte ich Anfang Juni eine Preisverleihung mitgestalten, die TOP SERVICE Deutschland im Sinne der Kundenorientierung ausrichtete.

Meine bisherigen Berührungspunkte zu Unternehmen und Organisationen in den Blick genommen, ergibt sich da ein durchaus stimmiges, anschlussfähiges Bild, finde ich. "Kreativität als Haltung" könnte dessen Titel einmal mehr lauten oder eben auch wie der Abend selbst: "Die Kunst der Veränderung".

Keine Frage - ein Abend wie dieser ist mit Vorbereitung und Konzentration verbunden. Die Resonanz indes zeugte von Lebendigkeit, Leichtigkeit und ja, ich wage es sogar, von Sinnhaftigkeit zu sprechen.

Mir fällt es immer ein bisschen schwer, aus meiner offensichtlich subjektiven Perspektive über Veranstaltungen wie diese zu berichten. Ich darf an dieser Stelle also O-Töne aus dem Publikum zur Hilfe nehmen: "Erfrischend." "Lebendig." "Unterhaltsam." "Eindrucksvoll." "Eingeschlagen wie eine Bombe." "Wir schätzen die unkomplizierte und offene Zusammenarbeit mit Ihnen sehr."

"Kognitiver Genuss und emotionales Vergnügen"


Rückmeldungen, die sich über das Facebook-Profil des Veranstalters einfanden
Rückmeldungen, die sich über das Facebook-Profil des Veranstalters einfanden

Vor genau einer Woche haben » Wir Zugvögel « zum ersten Mal unter freiem Himmel die Flügel gespannt. Seitdem gab es zu unserem Konzertabend an der Alten Mühle in der Dong in Neukirchen-Vluyn Rückmeldungen wie diese hier und einen Presseartikel in der Rheinischen Post.

 

Was sich immer wieder schwer in Wort fassen lässt, ist die persönliche Resonanz, die mir an einem solchen Abend  und in den Tagen danach zuteil wird. Damit meine ich die offenen und präsenten Zuhörer*innen ebenso, wie all jene Menschen, die sich nach einem Konzert die Zeit nehmen, das Gespräch mit mir zu suchen oder mir zu schreiben; um mir zu danken; um mir davon zu erzählen, was einzelne Songs mit ihnen gemacht haben. Hier geht es um das Loslassen der Kinder, dort um das Einschlagen des eigenen Lebensweges; hier um die Courage, sich gesellschaftlich einzubringen, dort um die Kostbarkeit und Verletzlichkeit der Lebenszeit.

Das ist es, was ich meine, wenn ich davon spreche, dass » Wir Zugvögel « gleich einem poetischen und musikalischen Prisma von uns allen erzählen.

 

Das Crowdfunding steigt weiter. Damit gewinnt auch die Idee an Höhe, noch in diesem Herbst ins Studio zu gehen. Demnach würde das Album vor Weihnachten erscheinen.

 

Eine aufregende Vorstellung in der Tat!

 

aus dem Song "Schnittmuster vom Glück"
aus dem Song "Schnittmuster vom Glück"

Derweil gilt mein tief empfundener Dank allen Besucher*innen des Konzertes, allen Albumpat*innen und Helfer*innen und dem großartigen Gastgeber Joachim Bürger, der mir am Ende eines geschickt eingefädelten Abends gar noch eine "Singer-Songwriter Nähmaschine" überreichte.

 

Ehre, wem Ehre gebührt, denn mit seinem "Näh-Erholungsgebiet ZiC´nZaC" in Essen gilt Joachim Bürger nicht nur als überzeugter  Alpumpartner der ersten Stunde, sondern nunmehr als langjähriger Wegbegleiter und Unterstützer meiner kreativen Unternehmungen.

 

Keine Müh(l)en scheuen


Ein paar Perlen der letzten Wochen:

 

Ein Europaaktionstag mit Duisburger Schüler*innen.

Ein Workshop mit Führungskräften zum Thema "Kreativität als Haltung".

Ein poetisch-musikalischer Auftritt beim "Salon D" zum Thema "Werte".

 

Dieser Auszug hier entstammt dem Abend in Hürth und ist die poetische Aufarbeitung jener Ideen, die die Teilnehmer*innen zuvor zum Thema "Werte" formuliert hatten. Für mich liest er sich gar wie eine Einladung in Sachen Europawahl.

 

Wenn » Wir Zugvögel « an diesem Samstagabend als Open Air Live Premiere die Alte Mühle in der Dong in Neukirchen-Vluyn beehren (zum VVK und weiteren Infos), scheue ich damit vom Klavier aus weder Mühen, noch Mühlen. Und auch am Sonntag werde ich alles geben in Sachen Stimme. Die Mühlen der Demokratie mögen langsam mahlen. Aber immerhin mahlen sie im Sinne der Freiheit. Was ich damit sagen will:

 

Ob Ihr nun zum Konzert kommt oder nicht - geht in jedem Fall wählen.

Noch eine Neuigkeit zum Schluss:

 

Manchmal muss man „einfach machen“. Meine erste Poesie-Postkarte gibt es ab sofort in meiner Lieblings-Buchhandlung Scheuermann in der Duisburger Innenstadt. Bei der » Wir Zugvögel « Open Air Live Premiere am Samstag wird es sie auch geben.

 

Die Vorfreude steigt...und die Temperaturen mit ihr - zum Glück.

 

Herzliche Einladung zu einer Premiere und zum Aufwach(s)en

Vom Nest zum Fest - Ihr seid sowas von herzlich eingeladen:

 

» Wir Zugvögel « als Open Air Live Premiere

 

Samstag, 25. Mai 2019

18 Uhr (Einlass ab 17 Uhr)

Alte Mühle in der Dong, Neukirchen-Vluyn

Eintritt: 20 Euro

 

Der komplette Eintritt fließt in die Finanzierung der Album-Produktion und beinhaltet den Erhalt eines Exemplars nach Fertigstellung.

 

Eure "Flugtickets" bekommt Ihr hier (per Email vorbestellen).

 

zur » Wir Zugvögel « Website

 


Apropos Fest: Das Thema "Auferstehung" kündigt sich ja an. Ob mir wohl deswegen Wort- und Fotospielereien zwischen "Aufwachen" und "Aufwachsen" in den Sinn gekommen sind?

Beides passt jedenfalls zu den Aktivitäten der letzten Wochen:


» Wir Zugvögel « als Wohnzimmerkonzert in Duisburg, als Vorstellung in der Blauen Bude in Dinslaken-Lohberg und als öffentlicher Auftritt in Garnier's Keller in Friedrichsdorf (Taunus) haben angefangen zu zeigen, was sie als lebendiges Gesamtkunstwerk können: Das Echo der 10 Songs reicht von Tränen über Gänsehaut bis hin zu stehenden Ovationen. Flügelschläge wie diese sind nicht nur sehr beglückend, sondern bringen auch das Crowdfunding weiter, yeah.


Wochenlang trieb die Reform des Urheberrechts die Menschen um. Immer wieder bin ich darum gebeten worden, deswegen gerne auch an dieser Stelle meine Haltung dazu:
Wenn sich Musiker*innen aufgrund fehlgeleiteter Vergütungsmodelle ihre Arbeit nicht mehr leisten können, droht uns als Gesellschaft kulturelle Verarmung. Bereichernde Vielfalt im Netz darf nicht auf Kosten der Kreativen gehen. Wir brauchen Fairplay auf der Spielwiese des Internets. Weitere Gedanken dazu finden sich in diesem Er- bzw. Aufklärungsversuch, in den ich eine Menge Zeit und Liebe gesteckt habe. Vielleicht wacht der*die ein oder Andere beim Lesen auf?

 

Menschen abonnieren nicht nur diesen, sondern auch meinen Gedichte-Blog und überweisen mir einen monatlichen Betrag dafür. Das freut mich riesig und ermutigt mich, dranzubleiben.

 

Die Termine der nächsten Monate führen mich mal als Moderatorin, mal als Dichterin, mal als Musikerin auf die Bühne. Workshops gestalten und anleiten darf ich auch. Viele Spielarten, eine Idee: Kreativität als Haltung. Oder auch: Künstlerisches Aufwach(s)en.

Noch eine Idee: Die Klangcollage als Gesellschaftsentwurf. Auf Einladung von Prof. Dr. Alexandra Modesta Hopf habe ich einen Artikel über die Klangcollage verfasst, der in den nächsten Monaten als Teil einer umfassenderen Publikation veröffentlicht werden wird. Interessant, gesammelte Erfahrungsschätze zu Papier zu bringen, um daraus Erkenntnisse abzuleiten. So geht auch mein künstlerisches Aufwach(s)en immer weiter...

 

Mit Konzert-Eindrücken aus Friedrichsdorf und Momentaufnahmen aus dem Alltag kommt hier die zweite Einladung: zum Aufwach(s)en. Vielleicht meine ich damit, es der Natur gleichzutun und jedes Jahr auf's Neue aufzublühen. Vielleicht meine ich damit, niemals aufzuhören mit dem Größerwerden. Vielleicht meine ich damit die Wunderschönheit, die im vermeintlich Banalen all jene erwartet, die ihre Augen öffnen.

 

Loslassen ist Groß lassen

Meine Schritte sind langsam, doch komme, was wolle, im Vorwärtsgang.
Hinter mir jene staubige Spur, verweht stets vom Neuanfang.
Die Blätter applaudieren. Schhhh. Ich kann es hören. Ich kann es sehen.
Und die Bäume am Rand meines Weges so: „Bleib‘ dir treu. Bleib in dir stehen.“

Gelebtes Chaos, aber gelebt. Kein Status im Außen hat jemals Bestand.
Allein das „Jetzt“, das „Kann“, das „Ich“ bestehen in meiner Hand.
Wer wach ist oder schlummert, steht indes nicht auf meinem Blatt,
weil der Mensch die Freiheit zum Stillstand, ja sogar zur Unfreiheit hat.

Die Luft ist, was sie ist, ob im Kreis gedreht oder nach oben geschraubt.
Niemand Geringeres als das Leben selbst ist es, das an uns glaubt.
Jedes Loslassen ist ein „Groß lassen“, weil wir das Leben nicht länger zerkleinern,
sondern unser Verständnis von Wachstum, von Leben, von Liebe erweitern. Verfeinern.