Musikerin (Komponistin/Pianistin/Sängerin) und "Poetosophin" (Verdichtungen mit Tiefgang und Weitblick)

 

Den Stationen einer eigenen Band, Album-Veröffentlichungen und Auftritten, die sie bis in den Libanon führten, folgten soziokulturelle, crossmediale Projekte und Auftrags-Produktionen für Unternehmen. Neben ihren künstlerischen Tätigkeiten begleitet sie heute Veränderungen in der Wirtschaft und in Organisationen in Form von Vorträgen, Workshops und mehrmonatigen Prozessen.


 

Impuls-Vorträge und Workshops über Kreativität • Führung • Sinn

 

künstlerische Begleitung von Veränderung in Unternehmen und Organisationen

 

"Poetic Recording" - Verdichtung von Inhalten bei Tagungen, Konferenzen und Besprechungen in Form poetischer Zusammenfassungen

 

Albumprojekt » Wir Zugvögel «


Gedichte



Mein kreatives Zuhause ist die Musik. Seit rund 15 Jahren gehe ich als freischaffende Komponistin, Pianistin und Sängerin zu Werke. Das einst angedachte Musikstudium habe ich nicht angetreten, als ich mit Anfang 20 feststellte, dass es für das, was ich mir für mein Berufsleben wünschte, keinen Studiengang gab. Auf die Frage, ob und was ich studiert habe, antworte ich heute mit einem Augenzwinkern, dass ich nach dem Abitur das Leben studiert habe. Reisen ins Ausland und nach innen haben meinen Horizont über die Jahre in der Tat geweitet, so wie mich autodidaktisches Lernen in Bereichen, für die ich mich begeistere, bis heute formt.

 

Nach den künstlerischen Stationen einer eigenen Band, mehreren Album-Veröffentlichungen und zahlreichen Konzerten gehören zu meinem Berufsbild heute künstlerische Tätigkeiten, bei denen ich Veränderungen begleite, unterstütze oder anstoße. Das kann in der Wirtschaft und in Organisationen in Form von Workshops oder Prozessen ebenso der Fall sein wie in Form von (gesungenen/gespielten/gesprochenen/gereimten) Vorträgen, Moderationen oder "Wie-Gesprächen".

 

Mir liegen gesellschaftliche Werte am Herzen. Und Menschen. Sie. Du.

 

Die "Unterhaltungs-Branche", der ich als Musikerin seit jeher angehöre, begreife ich als buchstäbliche Aufforderung zu einem Dialog, bei dem wir uns als Menschen miteinander austauschen und voneinander lernen. Ob mittels der Produktion von Telefonmusik für eine Krankenkasse, beim Musizieren mit Schülern in einer Förderschule oder im Rahmen einer "künstlerischen Intervention" in einer IT-Beratungsfirma - ich weite mit meiner Kreativität den Raum für die (kreative) Entfaltung Anderer.

 

Ich habe es oft genug erlebt und bin heute überzeugter denn je:

 

Wenn Menschen sie selbst sein und von sich geben dürfen,

dann ist das der Anfang von Inspiration und Kreation.




Entstehen

Vielleicht liegt es am bevorstehenden Osterfest und der Idee der Auferstehung, dass ich in dieser Woche über das Wort "Entstehen" nachdenke. Viele Wörter, die mit der Silbe "ent" beginnen, beschreiben ja, dass etwas rückgängig gemacht wird: entrümpeln, entschuldigen, entwickeln und dergleichen.

 

Geht es konsequenterweise beim "Entstehen" darum, dass nicht länger gestanden wird?

 

Sich entstehen. Das könnte eine Mischung sein aus der Neugier auf das Unbekannte in uns und dem Entschluss, nicht die eigene Lebendigkeit einzubüßen – beispielsweise im sich einstellenden Stillstand.

 

Vielleicht entstehe ich mich.

 

Indem ich die Vervielfältigung meines ersten kleinen Buchs "Die Idee von einem Leben" veranlasse. Nach anfänglichen Komplikationen beim Druck wird mich die erste Auflage wohl im Laufe des Aprils erreichen.

Indem ich reflektiere. Ein paar meiner Erfahrungswerte und Erkenntnisse zur Klangcollage sind gerade in dem Buch „Wissenschaftliche Grundlagen der Künstlerischen Therapien/Band 9“ (HPB) von Alexandra Modesta Hopf erschienen. Erhältlich ist das Buch u.a. in der Buchhandlung Scheuermann.

 

Indem ich komponiere. Das tue ich momentan weniger als mir lieb ist – weil so viel los ist. Umso schöner, dass Lieder wie "Wenn die neuen Zeiten anbrechen" ihren Weg finden, beispielsweise in den Brief der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg.

 

Indem ich weitermache, weiter mache, anstatt zu lange nachzudenken über das, was ich nicht ändern kann. Indem ich dahin gehe, wo ich etwas tun, wo ich etwas von mir geben kann. Die Arbeit mit jungen Menschen fällt mir da als erstes ein. In diesem Zusammenhang freue ich mich, dass mich die Köhler-Osbahr-Stiftung mit dem Musikpädagogikpreis und Olaf Reifegerste von der RP mit einem Artikel bedacht haben.

 

Vielleicht können die bevorstehenden Ostertage unabhängig von Religion eine Zeit sein, in der wir

 

uns entstehen?

 

Einfach mal sacken lassen, was das bedeuten könnte vom Entschleundigen über das Entstauben und Entfesseln bis hin zum Entdecken und Entwickeln .

 

Abschließend zwei Videos, die in den letzten Wochen entstanden sind:

 

Die TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen hat mich mit einem Video beauftragt, das anstelle von Präsenz-Veranstaltungen über das Ehrenamt bei der TelefonSeelsorge informiert. Dessen Premiere ist am Ostersonntag um 19 Uhr. So viel kann ich schon dazu sagen: Die gewonnenen Einblicke haben mich tief beeindruckt. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das mir die TelefonSeelsorge geschenkt hat.

 

Musik an der Schule in Zeiten von Corona ist so eine Sache. Aber Geräusche und Geräuscheraten sind unbedenklich und ein Spaß für Groß und Klein, versprochen. Ein Gruß muss an dieser Stelle rausgehen an die kleinen und großen Pandas 🐼🎶.


"Rockdown"

Nennen wir es eine Antwort.

 

Eine kreative Antwort auf all den Kummer, den ich – wie so viele von uns – verspüre, wenn ich mir vor Augen halte, was die letzten 12 Monate bedeutet haben. Für die Kulturlandschaft beispielsweise, der ich seit so vielen Jahren angehöre. Oder für die Kinder, deren Belastungen und Einschränkungen ich durch meine Projektstelle an der Grundschule aus nächster Nähe mitbekomme. Schwierige Zeiten, wohin ich auch blicke. Aber wenn ich eines über die Jahre und Jahrzehnte gelernt habe,...wenn mich die Kreativität eines gelehrt hat, dann dies:

 

Es ist, was WIR daraus MACHEN. Als Einzelne. Als Gemeinschaft.

 

Die GGS Mevissen hat zum "Rockdown" gebeten und die Kinder, Eltern und das Kollegium haben sich nicht zweimal bitten lassen. Wenn Ihr was fürs Herz gebrauchen könnt, empfehle ich Euch sehr dieses Video. Ihr werdet es ganz bestimmt nicht bereuen.


Idee, Musik und Videoschnitt stammen von mir, aber was spielt das schon für eine Rolle, wenn Kinder derart zur Höchstform auflaufen!

 

"Die Idee von einem Leben" – ein Lese-Film

Dies ist die Geschichte eines Buches, das erst einmal keines werden wollte.

 

Einem Gedankengang in der Ruhe des Lockdowns im Frühjahr entspringt ein Text.

Einer, in dem viel steckt von dem, was ich über die Jahre erlebt und beobachtet habe.

Es folgen Zeichnungen.

Im Herbst dann, mit dem frischen Blick des Abstands, eine umfassende Überarbeitung.

Die Freude groß, die Ernüchterung schon bald größer: Der erste Probedruck ein Fehldruck –  außen wunderschön, innen das Werk eines anderen Autoren.

Die Wochen vergehen. Die Druckerei bittet um Entschuldigung und Geduld.

Der zweite Probedruck endlich...ein weiterer Fehldruck: Diesmal ist es nicht der Inhalt, sondern die Reihenfolge der Seiten.

Das war's mit der Idee von ein paar ersten Exemplaren zu Weihnachten.

Am Ende dieses Jahres all die Stunden und Mühe ohne ein brauchbares Ergebnis?

Ratlosigkeit führt zu dem Entschluss, ein unaufwendiges Video zu erstellen als eine Art Vorbote.

Nur ist das mit dem "unaufwendig" bei kreativen Reisen so eine Sache.

 Zur Jahreswende wird geschnitten. Komponiert. Produziert. Geschnitten. Komponiert. Produziert.

 

Am Ende steht...ja, was eigentlich? Auf "Lese-Film" fällt die Entscheidung.

 

"Die Idee von einem Leben". Ein Buch, das – vorerst – keines werden wollte. Vielleicht, weil es sich bewegen wollte.

Weil es seine eigene Musik bekommen wollte.

Weil es seine eigene Idee von einem Buch hatte.

 

 

 

"Zwischen den Zeiten"

Was war in 2020 nicht alles anders und fremd...

 

Dass ich im Dezember keinen weihnachtlichen Newsletter verschickt, noch zur Jahreswende einen Jahresrückblick erstellt habe, gab es so noch nicht. 

 

Dafür habe ich zwischen den Jahren, also „Zwischen den Zeiten“, gedichtet und komponiert, ja künstlerisch gespielt wie schon lange nicht mehr. 

 

Und siehe da – zwei Wochen auftankender Ruhe und kreativer Verwertung später fällt mein Blick auf 2020 weniger erschöpft und umso dankbarer, versöhnter aus.

 

Viel Videoschnitt gehörte 2020 dazu – für meine Lieblingsbuchhandlung Scheuermann, für die Grundschule, an der ich mit einer halben Projektstelle wirke, und im Rahmen von Aufträgen, die zwecks künstlerischer Lösungen an mich herangetragen wurden. 

In Zeiten ohne Live-Auftritte den Eigenbedarf nicht zu vergessen, Videos als künstlerische Ausdrucksform zu ergründen. Der Lese-Film „Die Idee von einem Leben“ beispielsweise als Inszenierung eines Gedankengangs — vertrautes Neuland, belebend aufregend.

 

Klavier habe ich gespielt überall dort, wo es ging – viel an der frischen Luft also. Ich kann mir kaum ein dankbareres Publikum vorstellen als die Kinder an der Schule. Sie waren es auch, die mich auf die Idee brachten, „For the baby“ möglichst niederschwellig online zu stellen. Es handelt sich dabei um das Klavieralbum, das ich vor fünf Jahren anlässlich der Geburt meines Patenkindes aufgenommen habe. 

 

Weitere Gedichte sind im Laufe des Jahres entstanden. "Was ich kann" wurde gar zum Weihnachtsgedicht und dann zum Video für den Online-Adventskalender im Kreativquartier Ruhrort (s. u.).  

 

Da erwähne ich gleich noch die beiden Texte, die ich verfasst habe – einen literarischen im Sommer („Im Rückblick“) und einen gesellschaftlichen kurz nach Beginn des harten Lockdowns im Dezember („Die Erwachsenen sind die Kinder“, s. u.).

 

Auch » Wir Zugvögel « sind weiter ihrer wundersamen Wege geflogen und landeten zum Ausklang des Jahres, gewissermaßen überwinternderweise, unter Tannenbäumen – als Weihnachtsgeschenke.

 

Noch so einige Begebenheiten lassen sich in den Blog-Artikeln der letzten Monate nachvollziehen oder zumindest erahnen.

 

In einem Jahr, in dem die „Krise“ und deren Auswirkungen allgegenwärtig waren, waren einfallsreiche Antworten gefragter denn je.

 

2020 war vielleicht kein gutes Jahr im eigentlichen Sinne, aber wir haben es gut gemacht. Wir, das sind die standfesten und offenherzigen Menschen in meinen Wirkungskreisen, mit denen zu arbeiten mir Hoffnung macht und Freude bereitet.

 

Geben wir uns hin dem bestimmt froheren neuen Jahr, voller Zuversicht und Neugier, startklar mit einer Kiepe voller Ideen*.

 

*) Eine davon rückt gerade in greifbare, oder sagen wir ergreifende Nähe: Mit meiner im Frühjahr beginnenden Ausbildung zur Mediatorin eröffne ich mir eine berufliche Perspektive, von der ich schon seit vielen Jahren träume.

 



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Veranstaltungshinweis und "Hauptsache, Kunst erreicht die Herzen"

Am kommenden Montag moderiere ich die folgende Hybridveranstaltung:

 

"Familienfreundlichkeit und die passende Unternehmenskultur machen erfolgreich und stark – erst recht in Krisenzeiten!"

Montag, 26.10.2020, 18 Uhr bis 20 Uhr

Anton-Roeffs-Saal (3. OG) und als Livestream
Glockengasse 5, 47608 Geldern

Die Teilnahme ist kostenlos und erfordert eine Anmeldung.

 

zur Anmeldung und weiteren Informationen

 

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Ein Interview, das ich unlängst dem Magazin "Trailer Ruhr" gegeben habe, findet sich hier:

 

"Hauptsache, Kunst erreicht die Herzen"

Mit herzlichen Grüßen von Onkel Johannsen

Das Telefon klingelt und am anrufenden Ende wird ein Herr vorstellig. Seine Anfrage sei auf ein Ereignis vor acht Jahren zurückzuführen. Da stellte eine Radiosendung die Anke Johannsen Band und ihr damaliges Album „Es war einmal...“ vor. Gespielt wurde der Song „Wiedersehen“. Gehört wurde er an jenem Abend von einer Person, die sich den Namen „Onkel Johannsen Band“ merkte und einem Kollegen davon berichtete. Acht Jahre und eine Internet-Recherche später kontaktiert mich dieser Kollege mit einem musikalischen Anliegen.

Das mit der Musik und der Kreativität mache ich ja schon seit einigen Jahren. Kreise und Bögen wie diese verblüffen mich bis heute. Sie gehören zu den größten Freuden meines Berufes.

 

Mir kommt dazu eine Aussage in den Sinn. Aufgeschnappt vor einigen Jahren, kann ich deren Urheber*in ich leider nicht mehr ausfindig machen. Eingeprägt habe ich mir deren Wortlaut so:


Miss dein Tagwerk nicht an dem, was du geerntet hast, sondern an dem, was du gesät hast.


Khalil Gibrans Zitat, das mir eine Freundin ans Herz gelegt hat, geht in eine ähnliche Richtung. Ich habe mittlerweile so eine Idee davon, was das für mein Schaffen bedeuten könnte. Was bedeutet es für Euch? Mich interessiert das. Schreibt mir.

 

Unterwegs zwischen Saat und Ernte, noch ein paar rückblickende Momente:


» Wir Zugvögel «-Konzert im Ophardt-Auditorium in Duisburg-Ruhrort

Für mich ein außergewöhnlicher Abend. Coronabedingte Einschränkungen einerseits, uneingeschränkte Wertschätzung andererseits – so würde ich zusammenfassen, was uns das Publikum von "bezaubernd" über "ein berührendes Geschenk" und "eine dichte Atmosphäre" bis hin zu "weisen Perspektivwechseln" zurückgab.

 

"Wir" heißt in diesem Fall: Anja Schröder am Cello und Jens Otto auf dem Cajòn, die beide auch an der Produktion des Albums mitgewirkt haben. Die Einheit und Unbeschwertheit, mit der wir erst geprobt und dann gespielt haben, erkläre ich mir so, dass sie beide ganz wundervolle Menschen sind, deren Musikalität ihresgleichen sucht.

 

Weitere Gedanken zum Konzert habe ich im Blog-Beitrag "Gedankenpause" verfasst.


"So geht Vereinbarkeit!" – Expertendialog am 24. August auf dem Stautenhof in Willich

Unter dem Motto „So geht Vereinbarkeit!“ hat das Kompetenzzentrum Frau & Beruf in Zusammenarbeit mit der XING Ambassador-Gruppe Krefeld zu dem Abend eingeladen. Zur Inspiration der Anwesenden steht die Duisburger Künstlerin Anke Johannsen auf der Bühne – oder genauer sitzt sie zunächst hinter ihrem Piano und beginnt ihren Vortrag mit einem Lied. „Wir können nichts festhalten, aber Haltung bewahren“, ist eine Zeile, die in Erinnerung bleibt. Dann lässt sie den Jazzpianisten Herbie Hancock zu Wort kommen, der erzählt, wie ein Fehler Grundlage für etwas faszinierend Neues wurde. Am Ende ist klar, dass Niemand für alle sagen kann, wie genau Vereinbarkeit funktioniert. Dass es aber wichtig ist, auf sich selbst zu achten und anderen genau dasselbe zuzugestehen. Ob im Beruf oder in der Familie, es geht um den Ausgleich von Interessen. Als Unternehmer/in ist es wichtig, als Vorbild voranzugehen, sein Team mitzureißen und dabei zugleich den Einzelnen genug Spielraum zu lassen, um einen eigenen Weg zu gehen.

 

zum Vollständigen Veranstaltungsbericht der Competentia

 

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Nachlese mit Inhalten, Fotos und Pressebericht
2020_08_24_Handout_Vereinbarkeit.pdf
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Eine runder Geburtstag, Einschulungsfeiern ("Geflogen wird nach vorn") und Heran-Tasten am Klavier mit Kindern an der Grundschule.

 

Kreativität, Lebendigkeit, Menschlichkeit.

 

 

Und zwischendurch Auszeiten und -ruhen.

 

 

Zugleich gilt:

Das Leben ist kein Halt. Mal bewegen wir, mal bewegen wir uns, mal sind wir bewegt, .

Das Leben ist halt...immer in Bewegung.

 

"So geht Vereinbarkeit!"

"So geht Vereinbarkeit!" – mit dieser entschlossenen Aussage geht eine Veranstaltung von XING in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Frau & Beruf Mittlerer Niederrhein an den Start. Wer mich kennt, weiß allerdings, dass ich bei meinen Vorträgen vor allem entschlossen bin in Sachen offener Austausch. Ich gehe fest davon aus, dass wir zu sehr individuellen Ideen und Handhaben gelangen werden.

 

Und genau darauf freue ich mich.


Statt findet dieser Expertendialog am Montag, den 24. August ab 18:00 Uhr auf dem Stautenhof in Willich.


Die Teilnahme kostet 12 €.

Anmeldung für Xing-Mitglieder

Anmeldung für Nicht-Xing-Mitglieder

"Live. Love. Beirut."

Erinnerungen aus 2014 und 2016

 

Mit tiefer Betroffenheit und großer Liebe denke ich heute an die so lebensfrohen, mutigen und starken Menschen, die ich auf meinen Reisen in den Libanon und bei meinen Konzerten in Beirut erlebt und ins Herz geschlossen habe.

 

Der Rest ist schweigendes Mitgefühl.

 

Von einem Jetzt zum nächsten

 

Mal im Norden mit Blick auf das Meer, mal im Süden mit Blick auf die Alpen. Und immer wieder Duisburg mit seinem Wasser und Licht.

Drei Monate seit dem letzten Blog-Artikel, das gab‘s länger nicht.

Einerseits war es zwischenzeitlich ganz schön trubelig und anstrengend. Außergewöhnliche Zeiten erfordern Einsatzbereitschaft. Damit meine ich nicht nur, aber vor allem mein Wirken an der Schule.

Andererseits waren da auch die stillen Phasen, die ich umso mehr genossen habe. Und genutzt. Heißt: viel geschrieben. Die Veröffentlichung eines Buches reift heran. Und mit dem Thema eines Literaturwettbewerbs habe ich mich auch befasst. Aus der zwanglosen Annäherung sind nach intensivem Eintauchen fünf kompakte Seiten geworden, die ich in diesen Tagen einreiche.

Und kreative Auftragsarbeiten gibt es auch – in diesem Falle eine Audio-Videoproduktion, bei der ich Dienstleisterin und Künstlerin zugleich sein darf. „Diszipliniertes Austoben“ fällt mir dazu als Umschreibung ein.

Wem die Mai-Ausgabe der brand eins in die Hand fällt – es hat sich eine Anke darin versteckt. Wer sie findet und mir meldet (mit Beweisfoto), bekommt ein Album geschenkt.

Von einem Jetzt zum nächsten den Sommer genießen für das, was er sein will...

Abschließend noch diese Hinweise:

 

"So geht Vereinbarkeit!" – mit dieser entschlossenen Aussage geht eine Veranstaltung von XING in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Frau & Beruf Mittlerer Niederrhein an den Start. Wer mich kennt, weiß allerdings, dass ich bei meinen Vorträgen vor allem entschlossen bin in Sachen offener Austausch. Ich gehe fest davon aus, dass wir zu sehr individuellen Ideen und Handhaben gelangen werden. Und genau darauf freue ich mich.


Statt findet dieser Expertendialog am Montag, den 24. August ab 18:00 Uhr auf dem Stautenhof in Willich.
Anmeldung ist erforderlich und hier möglich.

Der Konzert-Termin am 19. September bei Ophardt in Duisburg-Ruhrort findet nach allem, was wir heute wissen, statt.

 

Es ist, was wir daraus machen.

Unterwegs zwischen dem Ernst der Lage und der Heiterkeit des Überlebens, orientiere ich mich in diesen Tagen vor allem an der Zuversicht und dem, was Kreativität kann.

 

Musikalische Darbietungen im Netz scheinen zu den emotionalen Stabilisatoren dieser Zeit zu zählen. Viele Musiker*innen –  mich eingeschlossen – werden nicht nur um ermutigende Beiträge gebeten. Sie stellen diese auch gewohnt bereitwillig zur Verfügung (s. u.).

 

Gedankenpause.

 

Wie war das noch mit der Wertschätzung und der Lücke zur Wertschöpfung. Einer Projektstelle sei Dank, bin ich derzeit gewissermaßen abgesichert. Für viele meiner Kolleg*innen indes sind dies besonders unsichere und sorgenvolle Wochen. Und damit meine ich noch unsicherer und sorgenvoller als sie es ohnehin gewohnt sind.

 

Ein Appell von Gerhart Baum spricht mir aus dem Herzen hinsichtlich der Rolle und Bedeutung unserer Kultur auch und gerade in diesen Zeiten: "Freischaffende Künstler sind systemrelevant"

 

Daran anknüpfend ein Hinweis auf die Petition "Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen durch die Coronakrise". Wenn nicht jetzt derartige Ideen in Betracht ziehen,...

 

Apropos Ideen: Das » Wir Zugvögel « Konzert im Ophardt-Auditorium in Duisburg-Ruhrort, das in der kommenden Woche stattfinden sollte, wurde nun auf den 19. September gelegt. Mehr Zeit für Vorfreude! Und Raum für die Idee, mit einem gestreamten Live-Konzert die Zeit zu überbrücken. Ob Menschen wohl bereit wären, dafür Eintritt zu bezahlen? Es käme auf einen Versuch an, schätze ich. Wagen will ich ihn wohl zu gegebener Zeit.

 

Zu den folgenden Videos hier gibt es noch zu sagen:

 

Da die Vorstellung des "Lohberg-Lieds" ("Einer von Wir"), geplant für den  23. April in der Blauen Bude in Dinslaken-Lohberg, nicht stattfinden kann, gibt es ersatzweise dieses Erklär- und Musikvideo für Interessierte und Presse und interessierte Presse.

 

Die Geschichte zu dem "Quarantäne-Song" geht so: Ein paar Studierende der Alanus Hochschule, an der ich zwischendurch als Lehrbeauftragte tätig bin, arbeiten an einem Kunstprojekt, das sich mit den aktuellen Einschränkungen befasst. Sie haben bei mir angefragt, ob ich etwas 30-Sekündiges beisteuern könne. Mir war an dem Tag nicht nach Moll.

 

"We Can Do This" ist ein Songtitel der gleichnamigen Konzerttour, die meinen Schlagzeuger-Kollegen Jens Otto und mich vor ein paar Jahren in den Libanon führte. Die Lage im Libanon war schon vor der Corona-Krise, und zwar aus politischen Gründen, besorgniserregend. Wenn ich an die wundervollen Menschen denke, die ich dort über die Jahre ins Herz geschlossen habe, beklemmt mich die Verdichtung der aktuellen Ereignisse. Nicht nur, aber auch deswegen war es mir ein Herzensanliegen, der Anfrage nachzukommen, der Anhängerschaft des deutsch-libanesischen Kulturzentrums eine musikalische Botschaft der Ermutigung zukommen zu lassen.

 

Und dann war da noch die Anfrage eines lokalen Fernsehsenders, der die Duisburger Musik-Szene beim Füllen entstandener Programmlücken um Hilfe  bat. Erstellt habe ich einen Live-Take von "Schon allein für den Mond" mit einer Auswahl von Lieblingsfotos, die ich über die Jahre hier in Duisburg gemacht habe.



Und zum Dessert: Mit ehrlich großer Freude habe ich in den letzten Wochen die Buchhandlung Scheuermann bei der Bespielung ihres Youtube-Kanals unterstützt, der mittlerweile Lesetipps bereithält und Einblicke gewährt, die vom Weitermachen in krisenhaften Zeiten zeugen, getreu dem Motto: "Lesen wir weiter".